• Liebe Carry

    Ich möchte mich meinen vorschreiberinnen nur anschliessen.

    Bei mir würde der Port abends 18.30 ambulant unter einer kurzen vollnarkose gesetzt. Incl. Aufwachen und Tee trinken unter Aufsicht der Schwester, die mir noch Pralinen angeboten hat, nahm mich mein Mann nach 1 Std. wieder in Empfang. Für die 1. Nacht habe ich dann eine schmerztablette, mehr brauchte ich auch nicht. Schlafen war anfangs bischen doof (bin leider auch bauchschläfer), aber mit weichen Kissen ausgestopft ging's auf der gesunden Seite gut. Ich habe ihn anfangs noch gemerkt, aber ohne grosse Schmerzen. Während der Chemo war ich dankbar, dass ich ihn hatte. Zwei Frauen habe ich gesehen, die keinen Port hätten, eine fing mit der Chemo früher an als der porttermin war und die andere hatte entzündete venen.

    Heute merke ich ihn nur noch wenn was drauf drückt (anschnallgurt) aber bei mir ist auch nur noch Haut drauf, habe recht viel Gewicht verloren.

    Hab keine Angst, du schaffst das auch.:thumbup:<3:thumbup:

  • Liebe Carry ,


    die Angst ist total nachvollziehbar.... und ein normaler Respekt vor einer OP ist auch nur richtig. Sieh das gute Stück als Helferlein für die kommende Behandlung.


    Mein persönlicher Tipp zum anpicksen des guten Stück´s bei der Chemo sind Betäubungspflaster Eml.. Pflas.. (nicht Creme+Pflaster, sondern komplette wirkstoffhaltige Fertigpflaster ) die sind zwar nicht ganz billig aber ich war voll zufrieden. Ich war das andauernde stechen echt leid (42x in 5 Wochen) und bekam den Tipp von meiner Chemo-Schwester....

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten:P ... denn ...der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann! ;):thumbup:

  • Hallo Carry

    ich wink mal rüber von Weeze nach Straelen.In welchem Bz bist Du denn?Hab keine Angst vor dem Port,das wird nicht schlimm.Einfach schön kühlen hinterher und nach 3 Tagen hast du dich dran gewöhnt und irgendwann merkst du ihn gar nicht mehr.Denk morgen an dich.Alles gute

    liebe Grüsse

    steffi:hug::hug:

  • lissie

    Mit dem erneuten Legen eines Port ist nicht ganz so einfach, denn an der selben Stelle darf er nicht mehr implantiert werden --- und so viele Alternativen hat man nun auch nicht an geeigneten großen Blutgefäßen. Bei mir ist z.B. aufgrund einer Gefäßanomalie auf der rechten Seite keine Implantation möglich gewesen. Also diese Alternative fiel schon damals bei meiner Port-Implantation flach. Um solche Komplikationen zu vermeiden wird er i.d.R. auch belassen. Das Durchspülen alle ca. 8-10 Wochen ist ja auch keine große Geschichte -- Port anstechen -- mit neuer verdünnter Heparinlösung neu blocken -- Portnadel entfernen -- das war es dann auch schon. Und stören tut diese kleine Portkammer unter der Haut ja auch nicht.

    Ich bekam meinen Port vor ca. 2 Jahren unter örtlicher Betäubung. Ich bekam in die vorgesehene Stelle ein Lokalanästhetikum. Während der Chirurg sich mit mir unterhielt, schob er das kleine Ding durch einen Hautschnitt rein. Ich merkte zwar das Einführen & Geschiebe, aber keinen Schmerz. Durch die Plauderei mit meinem Operateur war ich auch abgelenkt.

  • Liebe Emilla sehr gut, der Port sitzt und dann kann es endlich losgehen. Meine Daumen sind allzeit weiter bereit :thumbup::thumbup::thumbup:


    Liebe Carry die Daumen sind fest gedrückt und ich sitze schon seid den frühen Morgenstunden unter dem OP-Tisch mit meinem Reflex-Hammer ;) und passe auf wie ein Lux ;)


    Grüßle :) ika :)

  • hallo meine lieben Mitleidenden und Mitfühlenden. Bin gerade aus meinem Dornröschenschlaf erwacht =) der Arzt musste den Port zu seinem Bedauern leider an der Vene/ Ader ( ich hab vergessen welche es war) neben der Lunge anschließen, sa die anderen beiden nicht gingen. Ich habe weder ne Lungenimbolie noch sonst was. Ich musste noch zum röntgen und den anderen Termin konnte ich nicht mehr war nehmen. War zu sehr aus den socken.


    War froh das mein lebensgefährte bei mir war. Er ist einfach ein Engel 💖


    Der Arm tut ein bissl weh aber wie gesagt schlafen ging

  • Carry

    Da hat ja ika-ulm unter'm OP-Tisch gut auf Dich aufgepasst ! ;)

    Das Schlimmste hast Du ja jetzt hinter Dir, die Schmerzen vergehen eigentlich recht rasch. Ruhig bei Bedarf Schmerzmittel nehmen, ansonsten kann es durch Schonhaltung zu schmerzhaften Muskelverspannungen kommen.

    Alles Gute !:thumbup:

  • LIebe Carry , was für Sport meinst Du denn?? Generell sollte man mal 10 Tage keine Faxen machen^^, ich hatte keine selbst auflösenden Fäden und die mussten halt nach 10 Tagen gezogen werden. Ab dann habe ich mir jetzt nicht wirklich Gedanken gemacht ( ich habe mir sowieso über so viele Dinge keine Gedanken gemacht:huh::D)

    ich bin nach 10 Tagen wieder schwimmen gegangen, die Bewegung ging problemlos.

    Du siehst ja selbst, was geht, und was nicht:hug:

  • Carry , schwimmen mögen die Ärzte tatsächlich gar nicht. Wenn Du die Aufmerksamkeit Deines Onkologen bekommen möchtest, brauchst Du ihm nicht erzählen, das Du die letzten Tage kleiner Kinder entführt und gegrillt hast, da kommt nur ein gelangweiltes "mmhhmmm", aber bei dem Wort "SCHWIMMEN" rucken sie sofort aufrecht in ihren Stühlen, Augen aufgerissen und hektisches Atmen setzt ein ( gleiches passiert übrigens auch, wenn man sagt "ich glaube, ich hab ein kleinen HERPES an der Lippe"^^)

    Schwimmen in öffentlichen Bädern ist wohl wirklich weitesgehend untersagt, wegen Infektionsgefahr.

    Ich hatte das Glück, das wir in der Familie einen Garten mit Pool hatten, den nur ich genutzt habe...aber auch damit konnten sie nicht zu 100 % leben, hab denen aber auch gesagt, das die WCs die wir in der Onkologie während der Chemo nutzen mussten 1000 mal dreckiger sind, als unser Pool<X

  • Meine Ärzte meinten, mal kurz ins Wasser hüpfen und ein zwei Runden Schwimmen geht ... mehr aber auch nicht. Umso länger und wärmer das Wasser umso schlimmer (Therme, Whirpool, Sauna).

    Das Infektionsrisiko ist extrem groß (gerade weil die Schleimhäute die Eintrittspforten sind und durch die Chemo schlecht, ganz zu schweigen vom Immunsystem) - warum sollte ich / wir das auch provozieren? Die Zeit geht rum und wenn man wieder darf ist es dann um so schöner 😊

  • Hallo ihr lieben,

    Mein Port konnte ja bei der letzten Chemo nicht mehr angestochen werden. Komme gerade vom Gefäß Chirurg. Seine erste Reaktion: "sie sind doch nicht dick, das kann nicht sein" . Nach seinen Angaben kommt das selten vor aber immer bei Leuten die was auf den Rippen haben. Bei meinen 1,67m und 58 Kilo sicher nicht der Fall. Irgendwas muss bei mir gerissen sein, entweder der Faden oder der Muskel. :/ Er ist zuversichtlich dass er es wieder hinbiegen kann. Soll heißen, die Narbe wird wieder geöffnet, dann will er den Port drehen und neu fest nähen. Soll nur 10 Minuten dauern. Danach muss natürlich wieder der Sandsack drauf. Hmmmm

    Also ich kann jeden Daumen gebrauchen, dass das nächsten Freitag klappt