• Hey. Ich noch mal. Auch wenn es bei jedem anders ist. Ab wann hörte denn das ziehen und zerren bei euch auf? Ich habe Mittwoch den Port bekommen und bin zur Zeit etwas zu Fuß mit den Nerven. Ich hatte direkt vor meiner Krebs Diagnose einen Rippenbruch und so langsam zerren die Dauerschmerzen an meinen Nerven. Auch an der operierten Seite habe ich nach fast 4 Wochen immer noch das Gefühl ich bekomme den Arm nicht richtig an den Körper und die Brust und die Achsel schmerzen noch. Allerdings ist das gut auszuhalten. Nur schlafen kann ich auf der Seite noch nicht. Auf der Port Seite natürlich auch nicht so das ich morgens stocksteif aus dem Bett krieche. Nehme morgens noch Novalgin um in den Tag zu kommen. Im laufe des Tages brauche ich es wohl nicht mehr. Wäre so furchtbar gern endlich mal wieder schmerzfrei. Und wenn ich an die Chemo und die ständigen Blutabnahmen denke wird mir schon ganz schlecht... :thumbdown: . Brauche Aufmunterung ;(

  • guten Morgen Schaiti,


    hab noch etwas Geduld, wenn die Port OP grad erst ein paar Tage alt ist. Das Gewebe muss ja Platz machen für den neuen Nachbarn, und das ist nicht schön, aber wichtig. Du beschreibst Dauerschmerzen, was nicht gut ist. Ich würde an dieser Stelle mit dem Arzt sprechen und 1. eine ausreichende Schmerzmittelversorgung besprechen. Denn Schmerzen bringen dich in eine Schonhaltung, die kontraproduktiv sein kann. Lieber jetzt etwas mehr damit du schmerzfrei bist und die Muskeln nicht anderweitig gestresst sind, was dich wieder stresst.
    Und 2. Ich habe noch im Krankenhaus angesprochen, dass ich Krankengymnastik wünsche, um die Beweglichkeit des Armes u.a. wieder herzustellen nach der OP. Das wurde auch gleich aufgegriffen mit dem Kommentar: Ach, eine Patientin, die mitdenkt und nach vorne will.... ;) :huh: Worauf ich sagte: Ja, Bewegung ist normal, und normal ist schön. :) :thumbsup:
    In diesem Sinne wünsche ich dir Erfolg und mache dir Mut. Bei mir ist die Therapie schon 12 Jahre alt, und mir gehts bestens, meistens ;) :)
    liebe Grüße von
    phönix

  • Liebe Schaiti,


    lass dich mal :hug: - aber nur ganz vorsichtig - denn du hast ja noch empfindliche Stellen.... Lass den Kopf nicht hängen, die Schmerzen gehen vorbei. Bei mir hat es eine gute Woche nach der OP gedauert bis es sich besser anfühlte und ich keine Schmerzmittel mehr genommen habe. Danach war so eine Phase, wo er "gezwickt" hat, wenn ich eine Bewegung gemacht oder eine Haltung (z.b. Lenker halten beim Radfahren) habe, die dem Port nicht gefallen hat. Die akuten Schmerzen sind nun schon eine ganze Weile vorbei - manchmal stört er mich nachts beim Schlafen und BH-Träger und Handtasche kommen ihm auch jetzt noch ins Gehege. Ich kann damit leben, will es aber trotzdem so schnell wie möglich wieder draussen haben.
    Mach dir keine Gedanken für die Chemo und die damitverbundenden Blutabnahmen du bist mit dem Port dazu bestens ausgerüstet.


    Ein schönes Wochenende und :thumbup: wird schon wieder


    LG
    Kaktus

  • hallo :-)
    also mein port ist jetzt ne Woche drin. habe die Chirurgin gebeten ihn so zu setzen das er mich nicht stört beim motorradfahren(gurt vom rueckenpanzer). sie war sehr nett und hat ihn so platziert das er wohl nicht stoeren wird. die ersten tage hat es ein wenig gezwackt und der arm ging nicht richtige hoch. die wunde subcutan genaeht fand ich die ersten tage auch nicht so schoen. aber jetzt tag 8 nach op muß ich sagen alles gut. die naht ist trocken und voellig reizlos. trage auch seit 3 tagen kein pflaster mehr. die blauen stellen gehen auch weg. gut die kleine beule unter der haut bleibt aber ich finde das ist ein kleiner preis fuer das was der port uns unter der Infusion ersparrt. ich nenne ihn meinen kleinen freund :-).

  • das wird schon. Hab noch ein bischen Geduld. Ich kann dir nichts zum Port sagen, habe mir keinen legen lassen.
    Aber vor "ständigen Blutabnahmen" brauchst du ja keine Angst mehr zu haben. Du hast doch jetzt deinen Port. :) Vor der Chemo war mir auch ganz bange. Aber ich habe zum Glück dieses Forum vor meiner ersten Chemo gefunden und mir wurde hier viel Mut gemacht und Angst genommen. Es ist wirklich nicht so schlimm, es ist für mich mittlerweile ein fester Termin an dem ich liebe Frauen treffe mit denen ich mich gut und positiv über unsere Krankheit austauschen kann. Wir lachen auch sehr viel, die meisten sind positiv drauf und die Schwestern sind ganz nett und immer für mich da. :D Also keine Angst, es wird alles gut!
    Liebe Grüße Angela

  • Ach schnickschnack liebe schatti ^^ , die Blutabnahmen wuppt man wirklich gut, behaupte ich jetzt einfach mal so ;)
    Hab damals all meine Chemos Blutentnahmen und 1 Jahr Herceptin ohne Port gemacht, auch das ging.
    Keinen Port zu haben war mein eigener Wunsch, und es ging, aber mit Port wirkte bei den anderen immer viel komfortabler. Und...dieFrauen mit Port sind auch immer schneller drangekommen. :thumbsup:


    Achte einfach nur drauf, dass sie den Port immer gut spülen, auch später, wenn Du nicht mehr in Therapie bist...


    Das wird schon ^^
    Wann ist denn das erstemal, dann kann ich an Dich denken ?
    ein schönes Sommer-Sonnen-Wochenende
    Madita

    „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ Franz von Assisi

  • wie hast du dich denn nun entschieden?
    Bin eigentlich bis jetzt zufrieden mit meiner Entscheidung mir keinen Port legen zu lassen. Habe null Probleme mit meinen Venen. "Meine Schwestern" machen das echt gut, ich seh nicht mal mehr die Einstiche.
    Muß aber die Portfrauen natürlich auch immer beneiden wegen der Bewegungsfreiheit. Aber wen ich nicht beneide ist Andrea, die hat gerade ne Thrombose an ihrer Portseite. Sowas kann eben auch passieren. ;(
    Schönes sonniges WE

  • Vielen Dank für das Mut machen. Dann werde ich mal noch ein paar Tage warten und hoffen das meine neuer Freund sich an mich gewöhnt ( und ich mich an ihn) Montag habe ich einen Termin bei meinem Frauenarzt dann werde ich ihn mal bzgl. der operierten Seite fragen. Mein Gespräch mit dem Onkologen habe ich am Montag und für die Chemo möchte ich mir noch ne Woche Zeit lassen in der Hoffnung das die Schmerzen dann weg sind. Zur Zeit kann ich mir nicht vorstellen ihn anstechen zu lassen. Aber die meisten sind ja mit dem Port zufrieden und ich hoffe sehr das die chemo ohne Komplikationen über die Bühne geht. Ne Thrombose oder Keime braucht ja kein Mensch... ;(

  • Ich noch mal. Die schmerzen am Port werden weniger. Ich habe aber seit 2 Tagen Herzklopfen wenn ich mich hin lege. Die gehen nach einer weile wieder weg.ausserdem habe ich so ein engegefühl im hals. Im stehen und beim bewegen habe ich es nicht. Wenn ich aufrecht sitze auch nicht. Hatte das noch jemand von euch? Gibt es sich mit der zeit? Vielleicht hängt es gar nicht mit dem port zu sammen. Am 16. Geht meine chemo los.

  • hallo ihr lieben


    gestern hatte mein mann nun die 3.chemo nachdem sie beim letzten mal ausgfallen ist wegen der blutwerte. gestern waren sie wieder ok und er hat seine chemo bekommen. er verträgt sie sehr gut was ihm probleme macht sind seine venen die ja schon in den 2 monaten krankenhaus tüchtig gequält wurden. nun hat man ihm zu einem port geraten.


    nun meine frage wer hat erfahrung mit port unter örtlicher betäubung legen zu lassen. tut es dolle schmerzen und kann man damit umgehen oder merkt man immer das ding.


    ich wünsch euch alles gute und liebe grüße von salia :hug: :hug: ----steh im moment bissel neben mir--- es geht eben immer rauf und runter---berg und talfahrt eben. ich glaub es war ganz schön viel in letzter zeit, bin wieder dünnhäutiger geworden aber es gibt auch wieder bessere tage.... :thumbsup:

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  • Hallo Salia, ich habe mich auch sofort für einen Port entschieden als ich hörte "24 Wochen Chemo-16 mal"und es noch nicht bereut. Es ist bequem und man hat mehr Bewegungsfreiheit während der Infusion. Ich habe ihn auch unter örtlicher Betäubung bekommen und muß sagen, hab kaum etwas gespürt. Nur manchmal einen Druck oder ähnliches, aber auf keinen Fall Schmerzen. Es hat wohl etwa 30 min gedauert. Der Arzt der ihn bei uns legt hat aber auch einen sehr guten Ruf und macht das täglich.Später war es auch sehr gut auszuhalten, brauchte keine Schmerzmittel. Behindern tut mich der Port gar nicht. Habe ihn unter meinem rechten Schlüsselbein. Jetzt sieht man ihn natürlich manchmal im Ausschnitt-also als kleine Wölbung und die kleine Narbe. Aber das stört mich nicht.Schlafen ging auch alles gut.Vielleicht nicht auf der Seite die erste Nacht, aber dann war es auch schon wieder gut. Also das sind so meine Erfahrungen. Aber du weißt ja, jeder empfindet anders und es liegt ja auch oft am Arzt. Also ich hatte Glück und kann es nur empfehlen. Ganz liebe Grüße auch an deinen Mann von Lexi

    Jeder Tag, den du erleben darfst ist ein Geschenk.Pack es aus und hab Freude daran.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: s. Anmerkung voriger Beitrag

  • Hallo salia. Ich habe meinen port jetzt seit drei wochen und merke ihn fast nicht mehr. Ganz selten bei komischen Bewegungen aber es tut nicht weh. Merke dann nur das er da ist. Das einsetzen war auch nicht schlimm. Hatte ganz umsonst angst. Ich brauchte drei vier tage zum angewöhnen. Das tat dann doch weh und ich habe novalgin genommen. Ist jetzt aber alles vergessen. Hatte zwar erst eine chemo aber bin froh ihn zu haben. Es schont doch sehr die venen und die brauche ich noch ein paar jahre. Das anstechen des ports zwickt auch nicht so doll wie blut abnehmen. Da ich braunülen aus tiefsten herzen hasse und totale panik vor den dingern habe gab es für mich keine Alternative. Ich denke es ist gut das es das ding gibt. Ich wünsche deinem Mann alles gute. Wenn ihr " nur" Angst vor den Schmerzen habt. ...das lohnt nicht ;) lg petra

  • Hallo Salia,


    auch ich bin segr zufrieden mit meinem Port. Ich habe inzwischen den zweiten, da ich schon viele Jahre mit meiner Erkrankung lebe. Sicher, es gibt auch immer wieder Patienten, die den Port aus unterschiedlichen Gründen nicht vertragen. Aber für die meisten bietet er einfach viele Vorteile. Ich wünsche Deinem Mann alles Gute und viel Kraft zum Durchhalten.


    Liebe Grüße
    Sascha

  • Ich hab auch einen Port, seit Sep. 2013. Aber ich wurde gar nicht gefragt. Ich wurde aufgeklärt darüber, warum der Port gut ist und schon hatte ich einen Termin zum Einsetzen. Das war auch nur örtliche Betäubung, aber ich hab nur gemerkt, dass die da irgendwas machen, Schmerzen hatte ich keine. Der Arzt fragte zwischendurch auch, ob ich Schmerzen hätte. Wie lange ich gebraucht hab, mich daran zu gewöhnen, weiß ich gar nicht mehr so genau. Ich musste gleich am nächsten Tag ins Krankenhaus zur 1. Chemo. Da hat es natürlich weh getan, wie die daran gedrückt haben, dass sie wissen, wo sie einstechen sollen.
    Stören tut mich der Port überhaupt nicht. Man sagte mir, ich könne eine Gurtbefreiung bei der Polizei beantragen, wenn der Port beim Autofahren stört. Brauchte ich aber nicht.
    Allerdings liegt der Port bei mir ziemlich tief. Meine Hausärztin wollte ihn spülen, aber sie sagte, der liegt ihr zu tief. Sie hat nicht die Erfahrung wie sie ein Onkologe hat. Also muss ich zum Spülen ins Krankenhaus, was aber kein Problem ist.
    Man sagte mir auch, dass der Port mindestens 5 Jahre drin bleiben muss, falls ich wieder eine Chemo brauche. Was ich ja nicht hoffe!!!!
    Liebe Grüße
    Birgit

  • Hallo, BML, ich habe auch einen Port und mir wurde gesagt, der braucht überhaupt nicht gespült werden. Die Meinungen gehen noch sehr weit auseinander.


    Ich freue mich, dass ich endlich mal jemand auf dem Land Brandenburg erwischt habe. Kennst Du eine Doris?


    Tschüss für heute von Eisprinzessin.

  • Liebe Salia,


    ich gehöre auch zur Fraktion der "Port-Freunde" - auch wenn ich ihn nach dem Ende meiner Therapien so schnell wie möglich wieder los werden will.
    Ich hab ihn bei örtlicher Betäubung bekommen - es hat nicht weh getan - zwischendurch hab ich allerdings die Betäubung noch mal auffrischen lassen. Man spürt schon etwas, aber keine Schmerzen sondern eher den Druck, den der Arzt aufwenden muss, um das Teil an die richtige Stelle zu kriegen. Was mich bei diesen örtlichen Beteubungen immer viel mehr aufregt, ist das man alles was bei der OP geredet wird und was sonst so im OP vor sich geht mitkriegt. Nach dem Einsetzen, wenn die Betäubung nachlässt tuts ein bisschen weh - aber du wirst versorgt mit Schmerzmitteln. Die Akutschmerzen waren nach ein paar Tagen weg - man muss sich halt an das Ding gewöhnen, aber das ist kein Drama. Während der Chemos ist der Port jedenfalls Gold wert - darum würde ich mich wieder dafür entscheiden.


    LG
    Kaktus

  • hallo salia, ich habe jetzt meinen port (meinen kleinen freund) seit 5 Wochen. ich fahre Fahrrad, gehe schwimmen und sogar motorradfahren mit schwerer motorradjacke ist kein Problem. der kleine huegel unterm schluesselbein sieht zwar nicht so schoen aus und die narbe creme ich mit narbengel ein damit sie etwas unauffaelliger wird aber was solls. es sind kleine narben am koerper aber was solls. wir muessen den feind bekaempfen mit allen mitteln und hilfsmitteln die uns den kampf erleichtern und zum sieg fuehren. nimm ihn an. du gewoehnst dich an ihn und einen morgen stehst du auf und merkst ihn nicht mehr. :-)

  • Also: zum Port hatte ich anfangs auch eine zweigespaltene Meinung:


    Nach der Brust-OP und die ersten drei Chemos (FEC) über die Venen - die mir dann ganz herzerfrischend den Geist aufgegeben haben - schon wieder eine OP, die an dem ohnehin überspannten Nervengerüst zerrt...


    Allein die Aufklärung über das Einsetzen selbigens! Holla! Ich bin doch kein Cordon bleu!


    Aber: Auch nach 4 Jahren möchte ich meinen Port nicht missen: Sämtliche Infusionen laufen darüber und auch das Blutabnehmen lasse ich ausschließlich am Port durchführen. Ich möchte ihn nicht missen, weil es die "angenehmste" (haha...) Art ist, an sich herumstechen zu lassen!


    Ich kann den Port wirklich nur empfehlen!


    LG!


    Kugel

  • Ich noch nicht so richtig was ich wo einschreiben kann/darf..... Ich habe immer mal stechen und ziehen an meinem Port, als würde er sich verklemmen. Die Narbe ist reizlos, er liegt seit Anfang Oktober.... Er ist deutlich zu sehen und auch der Katheter ist zu sehen unter der Haut, heute ist es besonders "schlimm" deshalb schreibe ich mal und hoffe es gibt einige Erfahrungen die mir helfen.


    Würzi