• AnjaM "ohne Haare, aber dafür mit Stecker" das finde ich gut:D:D:D.


    Interessant zu lesen, dass du trotz Thrombose operiert wurdest. Ich nehme ein anderes Präparat, 2x täglich. Es ist so konzipiert, dass man es nicht vergessen darf. Das ist mir einmal passiert und ich hatte sofort wieder diese Schmerzen in der Achsel, die ich eben auch bei der akuten Thrombose hatte. Mein Präparat müsste man vor einer OP auch nur einen Tag absetzen, wie mir der Apotheker erklärte. Mein Onko-Gyn sagte zu mir, dass der Port direkt nach der Chemo raus soll. Aber das werde ich nochmal hinterfragen. Bei mir ist es leider mittlerweile auch so, dass meine Armvenen vernarbt sind und sie echte Probleme haben, über diese Venen Blut abzunehmen. Da wäre ein Port für die OP usw. natürlich hilfreich.


    Viele liebe Grüße

  • Hallo wie immer Danke für die schnellen Antworten und Erfahrungen. Im Moment hab ich ein wenig wundschmerzen hoffe aber gut damit klar zu kommen. Hat hier trotzdem jemand einen Tipp für einen guten BH mit Vorderverschluß und extrem weich muß da wohl etw as umstellen...


    Ach ja BH für große Größen also 100 D oder mehr...

    Einen schönen Tag und viel Kraft und Freude wünscht

    Ina & Willy wuff-)

  • Hallo Tolea ,

    ich habe mir bei Am... solch einen BH für "nach OP" und nach Kompression bestellt. Firma ist Yve..e, gabs in schwarz und weiß für unter 20,-- €. Trage diese BHs heute noch, da ich nach Reduktion noch keine Angleichung hatte und andere BHs, trotz Epithese, sehr schief sitzen.

    LG Gabra

    Gott schuf die Zeit...

    von Eile hat er nichts gesagt.;)

  • Hallo liebe Schnutz , das macht mich jetzt aber stutzig😳. Ich habe im BZ auch gefragt, ob der Port bei der anstehenden OP gleich mit raus kann. Da hieß es, ja, wenn ich das will, machen sie den mit raus. Und falls ich den doch mal wieder bräuchte, wäre es kein Problem, wieder einen einzusetzen. Gut, es wurde jetzt nicht darüber gesprochen wohin er dann käme...Vielleicht frag ich da lieber nochmal nach:/.


    Mein Port hat nach dem Einsetzen keine Probleme gemacht, war währende der Chemo zwischendurch mal etwas schmerzempfindlich, so am Rand, die Haut war da auch leicht gerötet, das hat sich dann aber wieder gegeben. Ca. 14 Tage nach Chemoende ging das aber wieder los, da hat er dann richtig rumgezickt. Ich konnte nicht rankommen, nicht auf der Seite liegen, war bei Bewegungen eingeschränkt. Das war dann echt so, dass ich dachte, ich will den nur noch loswerden. Na ja, auf jeden Fall hatte ich schon leicht Panik geschoben deswegen ( Enrtzündung? Oder was schlimmes?) Die beiden Ärzte, denen ich das gezeigt habe waren da ganz ruhig, für die war das nichts weiter. Eine Theorie war, dass mein Immunsystem langsam wieder in die Gänge kommt und merkt, dass da ein Fremdkörper ist. Jetzt hat sich das auch wieder gelegt, nur die Haut ist manchmal noch leicht gerötet.


  • Hallo,

    ich habe nun auch mal ein zwei Fragen...


    Bin stolze Portbesitzerin seit 12 Tagen und nach ein paar unangenehmen Tagen direkt danach (die ja anscheinend fast jeder hat), wo es mal mehr mal weniger, bei mir besonders muskulär, zwackte, haben wir uns nun ganz gut arrangiert und manchmal merke ich ihn gar nicht mehr.


    Konnte auch ab der 2. Nacht drauf schlafen, also alles gut...


    Gestern wurde er dann das 1. Mal genutzt für meine 1. Chemo (EC).

    Auch alles gut geklappt mit dem Port!👍

    Die Schwester hat mir allerdings rechts und links von der Narbe noch die Schlaufenknötchen der Naht abgeschnitten, die sich anscheinend noch nicht aufgelöst hatten (ich muss dazu sagen, dass nach der OP noch kein Arzt die Wunde angesehen hat, weil Bis zum 8. Tag die Steristrips noch drauf waren)

    Ich hoffe nur, der Rest des Fadens ist tatsächlich selbstauflösend, denn den OP Bericht habe ich bisher nicht gesehen....


    So, nun meine Fragen :


    Meine Naht verläuft nicht NEBEN dem Port sondern genau darüber, im oberen Drittel.

    Laut Schwester sei das jedoch kein Problem.

    Hat das noch jmd.?


    Und noch wichtiger, wobei ich glaube, dass es nix schlimmes ist:


    Vom ersten Tag nach Porteinsetzen an, konnte man bei mir den nach oben abgehenden Schlauch sehen bzw erahnen und auch fühlen bis kurz vorm Schlüsselbein... Dann macht er ja normal auch den Bogen in die Vene zum Herzen.

    Kurz vor dem Schlüsselbein, also bevor er "verschwindet" fühle ich zunehmend einen Knubbel/Verhärtung.

    Ich meine, das war von Anfang an, wird aber nicht weniger, evtl leicht mehr.

    Fühlt sich fast an wie ein Knick im Schlauch, was ja nicht sein kann, da ja gestern alles reibungslos funktionierte.


    Natürlich habe ich die Schwester danach gefragt und sie hat die Stelle auch mehrfach und gründlich abgetastet (ist übrigens auch nicht schmerzhaft) und mir bestätigt dass da was ist, hat mir aber auch keine wirkliche Erklärung geben können.


    Ich hatte auf sowas wie "normale Wucherungen des Gewebes um den Schlauch" ö. ä. gehofft....


    Sie meinte aber dann anschließend nur, dass sie gar nicht glaubt, dass dies der Schlauch sei.

    Aber 1. führt er ja sicht- und tastbar genau dorthin, und 2. hatte ich doch vor dem Port auch keine knubbelige Verhärtung unterhalb des Schlüsselbeins!🤔


    Auf meinem Einwand wiederholte sie ihre Theorie nur nochmal und das Thema war dann erledigt.


    Wie man sich denken kann, war ich danach nicht wie erhofft beruhigt, sondern erst recht irritiert.

    Ich meine, einerseits funktioniert mein Port ja anscheinend einwandfrei, aber irgendwie ist es dennoch beunruhigend.


    Daher meine Frage :


    Hat hier irgendwer irgendwann auch was Knubbeliges an dem Katheterschlauch bei sich fühlen können?

    Im Internet finde ich leider nur Berichte von Thrombosen und Parasavaten aber das wird es beides nicht sein....


    Hoffe auf eine harmlose Erklärung 😬🙄

  • Liebe Nici72 ,

    bei mir sitzt der Port rechts unterm Schlüsselbein und knapp unterhalb der Narbe. Ich kann mir nicht denken, dass es Probleme mit dem Port gibt, wenn die Narbe darüber verläuft, höchstens dass die Narbenbildung davon etwas beeinträchtigt wird. So einen Knubbel wie du ihn beschreibst habe ich nicht, den Schlauch kann ich aber auch gut ertasten. Bei mir im KH kommt in der Chemoambulanz vor jeder Chemo immer noch ein Arzt herum und stellt Fragen nach Nebenwirkungen, dem allgemeinen Befinden usw. Das ist sicher auch in deinem KH so. Den würde ich an deiner Stelle beim nächsten Mal darauf ansprechen. Alles Gute weiterhin!

  • Danke erstmal für die schnelle Antwort!

    Ja, mit der Narbe sehe ich genauso...


    und mit dem Knubbel muss ich dann wohl doch nochmal jmd fragen. Mein Onkologe ist gestern nur einmal durch den Raum gehuscht und hat mich glaub ich nicht mal wahrgenommen und die Schwester war iwie eh komisch. Nebenwirkungen usw. waren ja auch nicht zu erfragen wegen 1. Mal...

    Werd vllt am Montag bei der Blutabnahme nochmal fragen....

  • Liebe Nici72 , klingt für mich alles ganz normal.


    Ist bei mir ganz genauso. Der Port ist links , ca. 4 Finger breit unter den Halsende des Schlüsselbeines. Der Katheterschlauch führt nach oben zum Schlüsselbein und wenn ich liege oder krumm auf der Couch lümmel, dann beult sich die Ader mit dem Schlauch vor.


    Das stört dich nur an Anfang, irgendwann merkst du es nicht mal mehr.


    Liebe Grüße Eli

  • ok, das beruhigt mich sehr, ja stimmt im Liegen ists am stärksten glaub ich. Stören tut es mich nicht, brauchte nur ne Beruhigung, dass es einfach "normal" sein könnte.... 😜Danke 😅

  • Hat von euch auch jemand so schlimm Probleme mit dem Port gehabt? Ich sollte die OP heute nur mit lokaler Betäubung bekommen, war mir eigentlich nicht recht aber dachte die wissen schon was sie machen. Ich hatte so Schmerzen w@rend der OP, bekam öfters was gespritzt, half aber nur kurz. Nach 1,5 Stunden ziehen und drücken, ich hab schon total geheult, sagt der Chirurg.. Wir müssen aufhören wir finden keine Vene und die Schmerzen werden zu stark.. Da fiel für mich alles zusammen. Kein Port, Montag keine Chemo und wieder eine neue Port OP.. Jetzt ist der nächste Termin Dienstag, aber unter Vollnarkose. Meine Schmerzen gerade sind fast nicht auszuhalten, stechen, brennen.. Alles zusammen, geschwollen bis an Hals hoch. Hatte sowas irgend jemand auch? Wenn das morgen nicht besser ist muss ich nochmal ins Krankenhaus, aber wie sollen die das Pflaster abbekommen, das ist auch nicht genäht worden😭😭könnte gerade nur heulen, und dann sind die Schmerzen noch umsonst

    Einmal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Beitrag hierher verschoben

  • Liebe Jennyb ,

    das hört sich ja furchtbar an,Du Arme:hug:Sowas habe ich echt noch nicht gehört,waren das Metzger?????

    Ich habe mich damals beim rein und raus machen für eine Schlafspritze entschieden,war wenn ich das so lese eine richtige Entscheidung.

    Ich wünsche Dir Gute Besserung und für den nächsten Port alles Gute

    Giecher:*

  • Oh Liebe Jennyb

    das waren ja echt Schlächter....so lange gequält und dann nicht mal geklappt...

    Hab ich bisher auch noch nicht gehört gehabt. Hatte auch so ne Schlaf-Dös'-Dröhnung und hab nur bissl Geruckel und dann das Vernähen gemerkt, aber nach der guten Stunde saß der Port, wo er sein sollte.

    Drück dir die Daumen, dass die Schmerzen ganz bald aufhören und vor allem, dass die nächste Port-OP ohne Probleme verläuft.


    Fühl dich :hug:. Wir sind für dich da.<3


    Alles Liebe

    Fighter

  • Liebe Jennyb,

    auch von mir alles Gute, der nächste Versuch klappt bestimmt. Bei mir war es ähnlich, das Teil passte einfach nicht rein. Der Prof war auch genervt, ich hab gedacht er bricht mir alle Rippen. Dreimal nachgespritzt und trotzdem merkt man noch was. Das hat auch ewig gedauert. Das war unangenehmer als die Mastektomie, aber kommt halt vor dass es zu eng ist..... Dafür gab es aber mit der Wundheilung und mit dem Gebrauch nie Probleme. Ich habe ihn drinbehalten, man weiss ja nie. Bei meiner Langzeitstatistik wird er vielleicht nochmal gebraucht.

    Alles Gute für den zweiten Anlauf, mit Narkose wird es auch für dich entspannter....

    Gruß Tschetan

  • Liebe Jennyb,

    ich denke auch mit Grausen an meine Portlegung.=O Hatte nur eine örtliche Betäubung, es musste auch 3 x nachgespritzt werden, da ich starke Schmerzen hatte. Aber schlussendlich hat es nach 45 Minuten geklappt. Danach hatte ich keinerlei Probleme und bis heute (4 1/2 Jahre später) leistet er mir gute Dienste.:)

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, daß es beim zweiten Anlauf klappt, durch die Narkose merkst Du bestimmt nichts.:thumbup::thumbup::thumbup:

    Ganz liebe Grüße Kylie 💙

  • Hallo habe meinen Port seit 2 Wochen soweit erstmal ok auch wenn da immer etwas spüre. Donnerstag erste Chemo und Port funktionierte nicht also alles über Armvene. Und jetzt nächste Woche ins Brustzentrum die sagen es ist alles ok oh Mann manchmal fühlt manisch einfach wie ein Spielball zwischen den Ärzten...

    Einen schönen Tag und viel Kraft und Freude wünscht

    Ina & Willy wuff-)

  • Anfangs hatte ich eine enorme Abneigung gegen den Port; und ich musste ihn nach 6 Monaten neu fixieren lassen, weil er sich immer wieder mal drehte. Jetzt ist er ein Teil von mir, und wegen der Metas werde ich ihn auch immer brauchen. Wir haben Frieden miteinander geschlossen.

  • oh Jennyb , welch Horror! Wie Kylie denke ich auch nur mit Schrecken an meine Portlegung zurück, das war so brutal und entsetzlich dass ich an diesem Tag nicht aufhören konnte zu weinen. Das war der bisher schwärzeste Tag meiner Erkrankung. Ich hatte am selben Tag der Portlegung meine 2 Chemo (die erste ging wegen Terminproblemen über die Armvene) und danach keine Probleme mehr mit dem Ding. Ich trage meinen Port seit 2 Jahren, hier wird er nicht gespült und habe mir vorgenommen, ihn erst nach dem magischen dritten Jahr entfernen zu lassen. Da spielt ein bisschen Aberglaube bei mir mit.


    Bei dir Jennyb, hört es sich so an als ob du eine Varianz in der Anatomie der entsprechenden Venen hast, das weiss man ja nie vorher. Ich glaube dass die gute Nachricht die ist, dass du beim nächsten Mal eine Vollnarkose bekommst. Dann haben die Ärzte alle Zeit, den Katheter sorgfältig zu verlegen und Schmerzen wirst du auch keine haben.


    Der Port ist eine super Erfindung für die Chemo den er entlastet uns ungemein. Bei den meisten Frauen geht es ganz easy aber wir sind halt nicht alle normiert. Ich drücke die Daumen fürs nächste Mal.

  • hallo,

    ich stehe gerade am Anfang meiner Therapie und soll am Dienstag einen Port eingesetzt bekommen. Vor 26 Jahren hatte ich schon mal Chemo, die aber über die Vene verabreicht wurde. Hatte damit fast keine Probleme. Deshalb meine Frage, kann ich als Patient entscheiden ob ich den Port ablehne oder ist es der Onkologe der entscheidet? Ehrlich gesagt bin damit überfordert,



    LG Juni2019

    Einmal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Beitrag hierher verschoben

  • Hallo Juni2019,

    Ich weiß nicht welche Chemo du bekommen sollst. (und ob es überhaupt um BK geht). 4xEC und 12xPacli= also 16 Mal Infusion? Weniger Infusionen, oder mehr? Ich fand den Port wirklich hilfreich, weil die Chemo ja am Anfang mind. 4 Stunden läuft. Ich habe ihn bei der OP 3 Wochen nach Chemo wieder entfernen lassen. Man bekommt ja auch häufig noch Blut abgenommen, das wären dann echt viele Einstiche in die Vene in den Chemomonaten.

    In jedem Fall kannst DU das entscheiden! DU musst ja auch über die OP aufgeklärt werden. Bei diesem Gespräch kannst du dich immer noch dagegen entscheiden! Sorge doch dafür, dass du das Gespräch nicht am selben Tag direkt vor der OP hast.