• Hallo liebe Foris,


    Ich bin ja mittlerweile mit meinen 4 ECs durch, die ich alle durch die Vene bekommen habe... 2 links, 2 rechts. Nun sind meine Venen aber leider völlig hinüber und ich komme um den Port für die Paclis nicht rum :|

    Hätte ich ihn mir doch gleich zu Beginn setzen lassen.. naja, hätte hätte Fahrradkette.


    Am Dienstag habe ich das Aufklärungsgespräch für den Eingriff und dann kriege ich hoffentlich den Termin rechtzeitig, da ich übernächste Woche Mittwoch planmäßig mit der ersten Pacli dran wäre.


    Ich habe ziemlichen Bammel vor dem Eingriff und eventuellen Problemen mit dem Port, zum Beispiel eine Port-Thrombose... ich neige sehr leicht zu blauen Flecken, bedeutend das, dass ich Thrombose-gefährdet bin? Ich mach mir schon seit Tagen so einen Kopf da drüber. :/


    Auch hüpfe ich dem netten Herrn Doktor vom Tisch, wenn ich nix zum betüddeln bekomme.. mir wurde gesagt es wird nur eine örtliche Betäubung gemacht... Hilfe!!! Kann ich etwas zum schlafen verlangen?


    Danke schon mal euch allen:*

  • Hallo Kitty85,


    ich bin ja vielleicht kein Maßstab, doch die größte Hürde bei meinem Port war, den Termin zum Einsetzen zu bekommen.


    Gesetzt hat ihn nicht mein Brustzentrum (die hatten keine Zeit), sondern eine kleine Klinik, die ebenfalls vor Ort ist.

    Die haben das wunderbar gemacht - die OP war nahezu schmerzfrei (völlig unkritisch), nach der OP war ich kaum gehandicapt, die Narbe ist prima verheilt, während der Chemo hat der Port wunderbar funktioniert und bei der Brust-OP habe ich ihn auch nicht herausnehmen lassen: er stört mich überhaupt nicht und wer weiß, wozu ich ihn vielleicht nochmals brauche? :/


    Bei der Portlegung bin ich gefragt worden, wo ich ihn haben möchte? Ich wollte ihn nicht dort sitzend, wo der Träger des BHs verläuft, sondern weiter innenliegend. Da musste dann schon ein bisschen herumgedrückt werden, bis er weit genug innen an Ort und Stelle saß. Dieses Schieben und Herumdrücken konnte ich wahrnehmen, aber ich habe es überhaupt nicht als sehr unangenehm oder gar schmerzhaft empfunden.


    Am meisten stört mich der Port unter dem Autogurt - da brauche ich auf längeren Fahrten dann immer ein Kisschen. ;)


    Wenn es Dir ähnlich glücklich gehen sollte wie mir, dann ist der Port easy-peasy. Ich wünsche Dir viel Glück! 8)

  • Hallo Kitty85 ,


    mein Port sitzt super friedlich im Unterarm, knapp unter der Ellenbogenbeuge. Da haben relativ wenig Patienten den Port, aber ich bin damit sehr zufrieden. Nix drückt, nix scheuert. Kein Anschnallgurt im Auto, keine BH-Träger, kein Rucksack...

    Alles easy-peasy, wie Schnutz so schön sagt.

    Ich bin seit 1. März mit der Chemo fertig und das Ding bleibt drin. Zumindest erstmal. Die nächsten 2-3 Jahre. Dann mal sehen. Angst vor Thrombosen habe ich nicht. Der Port und ich haben uns angefreundet, wir lieben uns nicht, aber ich weiß, was ich an ihm habe bzw. hatte.

    Ich wünsche dir für dein Portlegen alles Gute, einen fähigen Chirurgen und dass das Implantat so funktioniert, wie es soll!

    lg S.

  • Liebe Kitty85 ,

    du musst dir da gar nichts vorschreiben lassen. Ich hatte auch eine Empfehlung der Chemo-Praxis für eine ambulante Port-OP bei einem Chirurgen um die Ecke. Wollte ich aber nicht. Ich hab mir eine Gefäßchirurgin gesucht, habe eine kurze Vollnarkose bekommen und die Narbe ist kaum sichtbar, ein echtes Kunstwerk 😊

    Der Port hat mich immer gestört, das war aber auch zum Teil sicher Kopfsache. Funktioniert hat er immer und ich bin froh, dass ich ihn hatte - aber länger als nötig wollte ich ihn nicht! 🙃

    Gute Wahl und eine gute Pacli-Zeit - die rutschst du auf einer Backe ab 👍

    Liebe Grüße,

    Katinka

  • Bei mir wurde der Port mit örtlicher Betäubung gesetzt, alles war mit Tücher zugehängt, so dass ich nichts davon sehen konnte, und beim geringsten Zucken meinerseits wurde gleich nochmal örtliche Betäubung nachgespritzt. Das einsetzen hat vielleicht 30 Minuten gedauert, dann noch kurz sitzen, zweimal Blutdruck messen, dann wurde mittels Röntgenaufnahme der korrekte Sitz überprüft, alles fertig. Inzwischen spüre ich ihn kaum noch, meinen Gesundheitszugang :-)

    Zur Thrombose Vorbeugung bekam ich 2 Wochen Heparinspritzen verordnet, die setzt man selbst, ist total einfach.

    Dass du leicht blaue Flecken bekommst, deutet eher auf schwaches Bindegewebe hin.

    Wünsch dir alles Gute für die OP.

  • Liebe Silly 75   Katinka80   Tiscali


    Danke für eure Antworten! Ihr habt mich schon ein wenig beruhigt. Das schaffe ich schon, wenn ich den bisherigen Mist geschafft habe, wird auch das machbar sein 🙂


    Hm, Port im Unterarm... vielleicht auch eine Möglichkeit für mich. Ich habe eine ziemlich große Tätowierung auf dem Dekolleté, da könnte ich dann eine Narbe auf selbiger umgehen 🤔


    Ach, ich lasse es einfach auf mich zukommen

  • Der Schnitt, durch den der Port eingesetzt wurde, ist bei mir sehr weit oben, knapp unterhalb der Schulterlinie. Autogurt stört mittlerweile nicht mehr.

    Ich hatte übrigens gefragt, wie oft sie das machen... (chirurgische Ambulanz einer Uniklinik): an drei Tagen in der Woche machen sie nix anderes als Port legen... schon immens...

  • Mein Port hat noch nie Probleme gemacht. Das Legen war ein Klacks, und ich konnte am selben Tag auf der Seite liegen. Ich bin froh, daß ich ihn habe, und er bleibt. Er liegt unterhalb des Schlüsselbein und stört überhaupt nicht. Weder der BH noch der Autogurt drücken oder haben unangenehme Auswirkungen. Ich würde mir immer wieder einen legen lassen.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Hallo Kitty85 ,


    meine Portnarbe ist einfach nur ein feiner gerader Strich, sieht eher aus, wie ein Kratzer. Uns sie befindet sich unterhalb des Schultergelenkes, weit weg vom Dekolleté. Ich hatte eine kurze Vollnarkose, das wird in unserer Klinik aber generell so gemacht. Ist auch für die Ärzte entspannter habe ich mir sagen lassen... 😊


    LG Gonzi

  • Hallo, ich habe nun seit letzten Montag meinen Port bekommen, den ich ganz bewusst mit einer Vollnarkose implantieren lassen habe. Ich wollte einfach nichts hören und sehen und wenn ich wieder wach bin ist der Spuk vorbei. Na ja jetzt ist es eine Woche her und ich habe Schmerzen das ich nicht weiß ob das so richtig sein kann. Meine Schulter tut weh und es zieht bis in die Fingerspitzen. Eine Uhr kann ich an dem Arm nicht ertragen. Hat jemand vielleicht ähnliche Probleme gehabt und könnte mir helfen? :*

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  • Hallo Boll ,


    ist der Arm denn irgendwie geschwollen? Hattest du diese Schmerzen die ganze Zeit?


    Ich würde da einfach mal den Arzt fragen, dann bist du auf der sicheren Seite. Ich merke meinen Port auch nach sechs Wochen noch manchmal, es fühlt sich im Bereich der Achsel irgendwie gespannt an. Tut nicht wirklich weh, nervt eher...


    Alles Gute für dich!


    LG Gonzi

  • Hallo der Arm ist nicht geschwollen. Die Finger nur ganz wenig. Es ist als ob ich den Arm überansprucht habe wie eine Art Gelenkschmerz. Und da wo der Port sitzt tut die Haut weh obwohl ich ein weiches luftiges T-Shirt trage. Gestern habe ein einen Bekannten umarmt natürlich wiedermal nicht an diesen Arm gedacht und dann war wieder die extreme ziehende Schmerz.

  • Boll


    Wie gesagt, lass einfach einen Arzt drauf schauen zu deiner eigenen Beruhigung.

    Ich hatte auch so ein Ziehen, ähnlich wie bei einem Muskelkater. Und meine Finger waren auch geschwollen, da ich den Arm zuerst wenig bewegt habe. Immerhin handelt es sich um eine OP, klar merkt man danach was. Und der Port muss sich ja auch erstmal Platz schaffen, eigentlich ist da ja keiner... muss sich alles erst ein bisschen einspielen.

    Ich selber habe mir keine Sorgen gemacht, da der Arm normal aussah und die Narbe auch.

    Geh doch einfach mal zu deinem Hausarzt damit, der kann dir sicher fürs erste weiterhelfen.

  • Boll mir macht der Port immer Probleme. Ich merke ihn bei bestimmten Bewegungen, wenn ich falsch drauf gelegen habe, tut er tagelang weh usw. Ich hatte auch noch eine Portthrombose, deswegen besser drauf gucken lassen. Ich freue mich auf den Tag, wo das Ding endlich rauskommt und gehe davon aus, dass die Chirurgin entweder ahnungslos war oder ich einfach Pech habe.