• Baybsie

    In die normale Vene haben sie es nicht rein bekommen. Die Alternative Vene ist schwerer zu erreichen und die Lunge könnte verletzt werden, dadurch kommt Luft in die Lunge und darum haben sie es beobachtet. Ist aber dann alles okay gewesen.

    Wurde mir aber auch schon beim Aufklärungsgespräch gesagt, dass sowas ab und zu vorkommt. War halt bei mir so.

    Die Hand ist nur ganz wenig geschwollen und mir ist jetzt 2x das rechte Bein eingeschlafen. Keine Ahnung, ob das zusammen hängt. Wenn die Hand mehr anschwillt, fahren wir ins Krankenhaus. Jetzt noch nicht.

  • diaDe Das Röntgen nach dem Port-Einsetzen haben sie bei mir auch gemacht. Um zu sehen, ob der Schlauch richtig sitzt und nicht die Lunge verletzt. Das wurde bei mir nicht im OP gemacht sondern etwas später. Die Vene, die die Chirurgin eigentlich nehmen wollte, habe ich gar nicht, stellte sie fest und musst auch etwas suchen...(unterm Schlüsselbein). Ob der Port bei dir einen Nerv abdrückt?

  • Hm, Nerv?

    Naja, ich weiß auch nicht, ob ein Nerv am Schlüsselbein das Empfinden im Bein auslösen kann...

    ich war ja nur örtlich betäubt und habe "die Suche" einer guten Vene dann miterlebt. Schmerzen in den ersten tagen sind normal, werden aber schnell besser, finde ich. 2 Tage später hatte ich schon die erste Chemo.


    Ich würde vor allem die Schwellung im Auge behalten?

  • Liebe Michaela63 ,

    versuch positiv heran zu gehen. Es gibt sehr, sehr viele, bei denen der Port gar keine Probleme macht, weder beim Legen noch später. Ich gehöre bspw. dazu. :)


    Das Legen ging fix unter örtlicher Betäubung. Da die leichte Schlummermedizin bei mir nicht so sehr gewirkt hat, hab ich mich mit der Narkoseärztin nett unterhalten, während der Doc den Port eingebastelt hat. Zurück auf der Station für ambulante OPs wartete schon Kaffee und leckere Waffeln auf mich und nach insgesamt etwa 1,5 bis 2 Stunden war ich schon auf dem Weg nach Hause. Es gab ein Kühlpack mit, damit in dennStunden danach gekühlt werden konnte. Ich hatte dann dank der Kühlung auch keine Schmerzen und keine Schwellung. Heute spüre ich den Port gar nicht, wenn ich ihn nicht z.B. zufällig ertaste beim Duschen oder so.


    Es ist ganz normal, dass eher diejenigen schreiben, die Probleme haben. Das gilt für viele Themen. Wenn man dann doch mal mehr nachliest finden sich auch viele positive Beiträge.

  • Liebe Michaela63 ,

    ja, es gibt durchaus positive Beispiele.

    Ich habe meinen Port Anfang Oktober 2016 unter örtlicher Betäubung bekommen und habe nie Probleme mit ihm gehabt.

    Ich bewege mich viel und mich stört mein kleiner Helfer in keiner Lebenslage. Zur Chemo hat er mir gute Dienste geleistet und wenn er auch schon längere Zeit kein Blut mehr gibt und somit nutzlos ist, behalte ich ihn momentan noch als "Regenschirm".

    Lass es einfach auf Dich zukommen und halte Dir die positiven Effekte vor Augen.

    LG Kirsche

    1-2-3-4 diesen Kampf gewinnen wir.
    5-6-7-8 das Schalentier wird platt gemacht!


    Alles wird gut - eine andere Option gibt es nicht!

  • liebe Michaela63

    Auch ich habe keine Probleme mit meinem Willy , so nenne ich meinen Port liebevoll . Er ist ein richtig guter Kumpel und hat mich nie im Stich gelassen . Ich konnte nach der Portlegung relativ schnell wieder auf der Seite und auf dem Bauch schlafen . Zu Beginn habe ich kleine Kissen zu Hilfe genommen um den etwas kuschelig anzupoltern . Das war auch nur kurze Zeit . Mich stört der Willy überhaupt nicht und beeinträchtigt mich auch gar nicht . Man sieht ihn halt weil ich dünn bin , da guckt er eben etwas vor aber das ist auch schon alles . Und das Anstechen ist überhaupt nicht schlimm . Ein kleiner Pieks und gut ist . Ich gehe alle drei Monate zum spülen zu meinem Onkologen und da kann auch gleich Blut über den Port abgenommen werden .
    ich behalte Willy so lange es geht in mir ...also noch ein paar Jahre . Wie Kirsche Schreibt als Regenschirm . Und ich gucke auch das ich ihn mit Heim nehmen darf wenn er raus muss .
    ist ja schließlich der Willy 😉😁

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Mein Port hat von Anfang an überhaupt keine Probleme gemacht. Schon am OP-Tag konnte ich auf der Seite liegen, wo er sich befindet. Ich habe ihn jetzt ungefähr zwei Jahre, und wenn er nicht gerade gebraucht wird, denke ich gar nicht an ihn.


    Chemo über die Venen schädigt die Venen bei jedem unterschiedlich. Ich finde, das Risiko muss man nicht eingehen, denn man muss sich ja auch später immer mal Blut abnehmen lassen. Es kann allerdings immer mal passieren, daß eine Infusion para läuft, also die Chemo ins Gewebe geht...das ist übel für das Gewebe. Bei einem Port kann das nicht passieren.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Also ich hatte Probleme bei der Portlegung und danach, aber das ist jetzt mehr oder weniger vergessen. Ich bin froh, dass ich ihn habe und nicht mehr beim Blutabnehmen gequält werde. Außerdem bekomme ich die Avastininfusion über den Port. Bis jetzt hatte ich nur einmal Schmerzen, als die Nadel gezogen wurde. Danach hatte ich auch einen blauen Fleck an der Einstichstelle. Die meisten Pflegekräfte haben das wirklich gut drauf und mit der Luft anhalten beim stechen und ziehen klappt es wirklich super gut. Allemal besser als über die Venen, die nach über 1 1/2 Jahren einfach fertig sind.