• liebe Michaela63

    Auch ich habe keine Probleme mit meinem Willy , so nenne ich meinen Port liebevoll . Er ist ein richtig guter Kumpel und hat mich nie im Stich gelassen . Ich konnte nach der Portlegung relativ schnell wieder auf der Seite und auf dem Bauch schlafen . Zu Beginn habe ich kleine Kissen zu Hilfe genommen um den etwas kuschelig anzupoltern . Das war auch nur kurze Zeit . Mich stört der Willy überhaupt nicht und beeinträchtigt mich auch gar nicht . Man sieht ihn halt weil ich dünn bin , da guckt er eben etwas vor aber das ist auch schon alles . Und das Anstechen ist überhaupt nicht schlimm . Ein kleiner Pieks und gut ist . Ich gehe alle drei Monate zum spülen zu meinem Onkologen und da kann auch gleich Blut über den Port abgenommen werden .
    ich behalte Willy so lange es geht in mir ...also noch ein paar Jahre . Wie Kirsche Schreibt als Regenschirm . Und ich gucke auch das ich ihn mit Heim nehmen darf wenn er raus muss .
    ist ja schließlich der Willy 😉😁

    Knuddels :hug:

    Gabi

    🙏🏽 Herr schmeiß Nerven vom Himmel 🙏🏽

    😉 Lieber eine Glatze am Kopf und Nebenwirkungen als einen Zettel am großen Zeh 😉

    👍🏽 Wer in den Krieg zieht muß auch Kratzer einstecken können 👍🏽

  • Mein Port hat von Anfang an überhaupt keine Probleme gemacht. Schon am OP-Tag konnte ich auf der Seite liegen, wo er sich befindet. Ich habe ihn jetzt ungefähr zwei Jahre, und wenn er nicht gerade gebraucht wird, denke ich gar nicht an ihn.


    Chemo über die Venen schädigt die Venen bei jedem unterschiedlich. Ich finde, das Risiko muss man nicht eingehen, denn man muss sich ja auch später immer mal Blut abnehmen lassen. Es kann allerdings immer mal passieren, daß eine Infusion para läuft, also die Chemo ins Gewebe geht...das ist übel für das Gewebe. Bei einem Port kann das nicht passieren.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Also ich hatte Probleme bei der Portlegung und danach, aber das ist jetzt mehr oder weniger vergessen. Ich bin froh, dass ich ihn habe und nicht mehr beim Blutabnehmen gequält werde. Außerdem bekomme ich die Avastininfusion über den Port. Bis jetzt hatte ich nur einmal Schmerzen, als die Nadel gezogen wurde. Danach hatte ich auch einen blauen Fleck an der Einstichstelle. Die meisten Pflegekräfte haben das wirklich gut drauf und mit der Luft anhalten beim stechen und ziehen klappt es wirklich super gut. Allemal besser als über die Venen, die nach über 1 1/2 Jahren einfach fertig sind.

  • hallo,

    hab eine Frage zum Porth und hoffe hier die Frage stellen zu können. hatte Dienstag meine 3. EC. Die 1. 2 Infusionen gingen gut durch, bei der 3. fing es etwas an zu brennen. Die Onkoschwester kam kontrollieren und wollte spülen, d. h. beim zurückziehen kam nichts. Darauf wurde eine 2. mal Nadel gesetzt, mit gleichem Ergebniss. Onkoschwester wollte kein Risiko eingehen hat mich sofort in die Radiologie geschoben, wo mit Kontrast gebrüft wurde ob Porth ok ist. Nach Radiologe alles paletti und Chemo konnte zu ende gebracht werden. Die Schwester meinte ob vieleicht beim Duschen irgenwie Duschgel über die Stelle des Porthes gelaufen sein könnte? Bin jetzt doch sehr unsicher, habt ihr speziell die Stelle des Porthes gepflegt, ich habe mir jetzt Pflaster zum duschen geholt. Wäre für Tips dankbar.

    LG

  • Hallo liebe Juni2019

    Ich habe nach dem duschen am Chemotag lediglich die Körpercreme 🧴 dort ausgespart und die Portstelle mit Hautdesinfektionsmittel abgewischt .....wobei die ja auch vor dem Anstechen auch desinfiziert wird .

    Knuddels :hug:

    Gabi

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  • Hallo ihr Lieben :)


    Mir wurde mal gesagt, dass ich hier gerne auch positives berichten soll, daher hier meine bisherigen Erfahrungen mit dem Port.

    Habe ihn am Mittwoch eingesetzt bekommen und hatte eine ambulante OP. Ich hatte ein wenig Bammel davor, aber es war absolut nicht so schlimm wie ich erwartet hatte. Es war zwar merkwürdig mitzubekommen wie die Ärzte an mir herumgeschnibbelt und gedrückt und genäht haben aber ich hatte zwischendurch und nur ganz geringe Schmerzen und immer nur kurz. Es war also sehr aushalttbar. Da ich nur eine Beruhigungtablette bekommen habe, konnte ich danach auch relativ schnell nach Haus nachdem ich gerönt wurde.

    Zuhause hatte ich bisher keine Schmerzen am Port und konnte gestern Nacht schon ohne Probleme auf der Seite des Ports schlafen :)

    Heute hatte ich meine erste Chemotherapie und auch da hat der Port keine Probleme gemacht. Ein bisschen weh tat es als die Schwestern die Venen angestochen haben aber es war aushaltbar und war wahrscheinlich auch der frischen Wunde von der OP geschuldet.


    Also bisher kann ich den Port nur loben. Denn er erspart mir das Anstechen der Venen. Ich war sehr erleichtert, dass das Blutabnehmen nun auch darüber geschehen kann, den das war für mich immer eine Tortur.

  • Hallo,


    es geht nicht um mich, sondern um meine Mutter. Sie lag bis letzte Woche 10 Wochen wegen Wundheilungsstörungen im Krankenhaus. Währenddessen bekam sie vor 4 Wochen ihre erste Chemo über die Vene im Arm (3-Wochen-Zyklus). Der zweite Zyklus wurde jetzt zum zweiten Mal wegen schlechter Werte verschoben:(


    Jedenfalls sollte sie vorgestern einen Port bekommen für die nächsten 5 Chemos. Rechts geht es nicht, da sie da einen Herzschrittmacher hat. Also haben sie es links versucht. Nach einer Stunde Porkelei haben sie es aufgegeben. Die Vene macht wohl einen Knick nach unten und sie konnten den Port nicht weiterschieben.


    Sie wollten es dann am selben Tag noch unter Vollnarkose am Hals versuchen. Nach einem Ultraschall stellte sich dann aber leider heraus, dass es auch da "katastrophal" mit den Venen aussieht. Zu klein, zu dünn, zu verästelt. Sie sollte dann gestern nochmal die Chemo über die Vene bekommen, aber das wurde dann ja wegen der Werte nichts.


    Jetzt wollen sie am nächsten Mittwoch ein CT machen, um irgenwo am Körper eine Vene zu finden, damit sie ihr das Ding einpflanzen können. Ich verstehe ehrlich gesagt das ganze Theater nicht. Muss das unbedingt sein? Kann man ihr denn nicht die 5 verbleibenden Chemos ohne Port verabreichen? Eine Ärztin sah darin überhaupt kein Problem, eine Andere eher schon.


    Ich habe nur Sorge, dass da jetzt auch wieder irgendetwas schief geht. Das wäre dann ja definitiv kein Standardeingriff, wenn sie es Irgendwo versuchen, also wieder ein größeres Risiko. Bei ihr ist seit der OP alles, aber auch wirklich alles schief gegangen, was nur schief gehen kann. Da verliert man irgendwann den Glauben, dass auch mal was gut gehen kann.


    Hat den jemand Erfahrung mit einer anderen Stelle, als die Übliche? Ist es denn so ein großes Risiko die Chemo ohne Port zu bekommen? Wir haben einfach Angst, weil jetzt schon wieder was nicht auf Anhieb klappt.


    LG Nini

  • liebe Nini78 Der Port hat halt den Vorteil, dass man ohne Probleme während einer Infusion auf die Toilette gehen kann. Ich musste häufig, weil man ja so viel Flüssigkeit dabei zu sich nimmt. Bei mir waren 16 Infusionen. Die Gefahr, dass beim Anstechen der Vene etwas von der Infusion neben die Vene gelangt, ist wohl nicht so gering...Und dass die Vene sehr leiden kann, heißt es. Der port bringt die Infusion über den Katheder direkt in eine größere Vene, so dass die Venenwände nicht so leiden. So wurde mir das erklärt.

    Einige haben den Port ja in den Arm bekommen. Die Möglichkeit wurde nicht besprochen?

    Frag doch mal, warum die Ärzte auch "nur" 5 weitere Infusionen über die Vene geben wollen. Die werden das sicher gut begründen können.

    Ich wünsche euch alles Gute für die weitere Therapie!

  • Der Hauptvorteil eines Ports ist, daß er in eine große Vene eingeführt wird, die relativ unempfindlich ist. Dabei wird zur Verabreichung der Medis der Port, also eine kleine Kammer angestoßen und kein Gefäß. Und das schützt die Venen. Beim Anstechen eines Blutgefäße kann es immer passieren, daß man durch die Vene sticht, ohne es zu merken. Die Folge ist, daß die Infusion para, also ins Gewebe läuft, was das Gewebe sehr schädigt. Ich würde also gucken, ob ein Port nicht doch möglich ist. Ich drücke euch die Daumen.:thumbup::thumbup: Die Bequemlichkeit ist ein schöner Nebeneffekt.


    Ach so, die großen Venen haben gut 2 cm Durchmesser, sind deshalb auch wesentlich robuster gebaut.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Bonny und Frieda ()

  • Hallo liebe SanniKa Die meisten Ärzte wollen die Infusion nicht über die Vene geben, sondern unbedingt eine Möglichkeit finden ihr einen Port zu legen. Lediglich eine Ärztin meinte, dass esauch möglich sei, die 5 Infusionen auch über die Vene zu geben, wenn es nicht anders geht. Sie hätte schon schlimmere Venen gesehen, bei denen das gemacht wurde. Diese Ärztin entscheidet aber nichts.


    Dass es daneben gehen kann und das dann für das Gewebe schädlich ist, hat man uns auch erzählt. Unsere Nchbarin hat nie einen Port bekommen, die hat die komplette Chemo über die Vene bekommen. Meine Mama ist u.a. auch noch Herzkrank. Jede Vollnarkose könnte bei ihr Herzrhythmusstörungen auslösen, deswegen stellt sich mir schon die Frage, welches Risiko ist größer. Zumal wir ja auch noch nicht wissen, wo sie ihn eventuell hinbekommt und wie umfangreich der eingriff dann wäre.


    Vom Arm haben sie leider nicht gesprochen. Ich hatte auch schon von der Möglichkeit gehört. Vermutlich, weil ihre Venen da auch sehr verästelt sind. Jede normale Blutabnahme ist bei ihr ein Drame. Whrscheinlich ist deshalb da auch ein Port nicht möglich. Aber ich werde auf jeden Fall nochmal fragen.


    Liebe Bonny und Frieda das ist ja bei ihr wohl das Problem. Sie hat überall nur dünne und stark verästelte Venen

  • Man muss keine Vollnarkose geben. Bei einer örtlichen Betäubung und einer Sedierung umgeht man die Vollnarkose und bekommt trotzdem nichts mit.


    Genau deswegen nimmt man große Venen, die sind robuster. Vielleicht holt ihr euch eine Zweiteilung ein? Es gibt immer Möglichkeiten!

    Liebe Grüße

    Jutta


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  • Nini78 eine Vollnarkose ist normalerweise nicht nötig. Aber man muss schon gute Nerven haben für die lokale Betäubung. Vor allem, wenn schon vorher klar ist, dass das etwas komplizierter als gewöhnlich sein könnte. Mir wurde noch eine dritte Möglichkeit angeboten damals, nämlich leichte Sedierung. Ich meine in etwa so wie bei der Darmspiegelung. Man schläft, ist aber nicht in Narkose. Aber das haben die Ärzte sicher auch schon mit euch besprochen.

  • SanniKa ja, alles, was jetzt noch gemacht wird, passiert nur noch unter Vollnarkose. Sie kennen ihre Hrzgeschichte ja. Ich gehe davon aus, daswenn sie beim CT irgendwo eine Vene finden, es auf jeden Fall komplizierter wird. Deswegen ja meine Sorge.


    Die üblichen verdächtigen Venen konnten sie ja schon ausschließen. Aber wahrscheinlich bleibt uns nichts anderes übrig, als das CT abzuwarten und dann zu hören, was die Ärzte sagen.


    Bonny und Frieda eigentlich vertrau ich den Ärzten da schon. Sie ist in einem zertifizierten Zentrum für ihren Krebs und war jetzt 10 Wochen wegen ihrer Wundheilungsstörung da. In dieser Ambulanz, die zu der Klinik gehört machen die den ganzen Tag nichts anderes, als Portz einzupflanzen.


    Außerdem, wenn ich meiner Mama jetzt noch mit Zweitmeinung komme, dann haut sie mich^^. Das wäre auch ein bißchen knapp, wenn Mittwoch das CT ist und Freitag dann schon die nächste Chemo ist. Ich kann sie aber ja mal vorsichtig fragen;)


    Danke für eure schnellen Antworten