• Ein herzliches Hallo,


    ich habe eine Frage bezüglich des Einsetzens des Portes für die Chemo.
    Wie habt ihr den Eingriff empfunden und hattet ihr anschließend Komplikationen?


    Liebe Grüße und ein Danke für eure Antworten.


    Stehaufmännchen

  • Hi Stehaufmännchen1


    Mein Port ist unter Vollnarkose eingesetzt worden und hat von Beginn an gezickt. D.h. er ist abgesackt, sitzt jetzt relativ tief und läßt sich schlecht anstechen. Er kippt jedesmal weg. Ausserdem läuft die Infusion nur durch wenn ich kerzengerade sitze.
    Nach 1 1/2 Jahren Port hat sich letzten Herbst ein Thrombus oder eine Fibrinablagerung am Port gebildet. Man hat 2 Wochen täglich versucht die Ablagerung aufzulösen.Leider hat die sich davon völlig unbeeindruckt gezeigt.
    D.h. er muss jetzt raus und irgendwann kommt ein neuer Port.


    Aber ich bin wohl eher die Ausnahme mit zickigem Port :D , die meisten haben keine Probleme mit ihrem Port und er ist eine echte Erleichterung.


    Vor dem Einbau eines Ports brauchst Du keine Angst zu haben ( sagt Dir eine Angsthäsin). Es ist ein kleiner Eingriff und ich hatte hinterher keine Schmerzen.


    Wenn Du die Möglichkeit hast, lasse Dir einen "Powerport" einbauen. Darüber könnte man dann auch Kontrastmittel für CT und MRT geben, was man über einen normalen Port nicht kann. Frage Deinen Arzt nach der Möglichkeit und lasse Dir den Unterschied genau erklären.


    Alles Gute für den kleinen Eingriff!

  • Hallo Stehaufmännchen,


    ich hab meinen Post vor etwa einem Jahr unter Vollnarkose bekommen (ich bin so´n Schisser), normalerweise gibt's den ja unter örtlicher Betäubung.
    Nach der OP hatte ich ein paar Tage das Gefühl, etwas schweres an der Schulter zu haben, aber das ging vorbei. Der Port hat immer super funktioniert. AM Freitag bekommt er den 18. Anstich. Mach Dir keine Gedanken, der Port ist das kleinste Übel ;)


    Alles Gute

  • Ich selbst habe zwar keine eigenen Erfahrungen mit einem Port, aber ich arbeite im medizinischem Bereich. Wir geben
    sehr oft Arnica Globuli vor und nach dem Eingriff. Das soll Blutergüssen und Schwellungen entgegenwirken. Bei Schmerzen
    nach der Portanlage gibt es natürlich Schmerzmittel. Aber ich gebe den Patientinnen auch immer ein Kühlpack , dass ich
    in einen Waschhandschuh einschlage und dass die Patientinnen sich auf die Narbe legen können. Die meisten empfinden
    das als sehr angenehm und schmerzlindernd . Das kann ich dazu aus meiner beruflichen Praxis dazu sagen.Die meisten
    Frauen haben nur zu Beginn leichte Probleme mit Schmerzen und der Schulterbeweglichkeit. Das ist ein Gewöhnungsprozess
    und verschwindet mit der Zeit. Das Anstechen ist bei den meisten auch problemlos , wie die meisten Frauen berichten.
    Bei uns stechen immer die Ärzte den Port an , wir, das Pflegepersonal, dürfen das nicht. Doch darüber bin ich sehr froh ,
    es sei denn dass ich das mal richtig gezeigt bekomme und ich es tun muss, aber drum reissen tu ich mich nicht.
    Wünsche Dir alles Gute und drücke Dir die Daumen dass das alles gut klappt und Du keine Probleme mit dem Port nachher
    hast.
    LG alesigmai52

  • Liebes Stehaufmännchen,


    meinen Port habe ich seit Anfang November und er hat schon vier Chemos erleichtert. Auch mir wurde er unter Vollnarkose eingesetzt - aber viele sagen, dass es auch unter lokaler Betäubung harmlos ist. Der Eingriff ist nur kurz. Die ersten 2-3 Tage hat es natürlich noch gezwickt. Immerhin sitzt er unter der Haut an einer Stelle wo vorher nichts war. Aber das ist harmlos. Ich habe die Zeit ohne Schmerzmittel überbrücken können. Hab ein bisschen gekühlt, Arnicakügelchen genommen und auch um den Schnitt herum Arnicasalbe geschmiert, ganz leicht. Es ist wirklich nur ein kleiner Eingriff, der ein paar Tage Unannehmlichkeiten mit sich bringt, weil die Bewegungsfreiheit ein bisschen eingeschränkt ist. Für die Chemo ist er eine große Erleichterung.
    ich wünsche dir einne unkomplizierte und schnell heilenden Eingriff!!!
    Liebe Grüsse,

  • Hallo zusammen,


    ganz ganz lieben Dank für eure Erfahrungsberichte. Jetzt sehe ich dem Einsetzen mit etwas mehr Gelassenheit entgegen. Eine Vollnarkose hat man mir nicht angeboten.
    Vielleicht weil ich im Krankenhaus nach der OP "die Starke" gegeben habe, um meine Familie nicht zu sehr runter zu ziehen.
    Den Port werde ich nach der OP auch noch wuppen.


    Lieben Dank noch mal.


    Das Stehaufmännchen

  • Hallo Stehaufmännchen,


    also als ich vor meiner Port Op nach einer Vollnarkose gefragt habe, hatte man mir erklärt,
    das bei einem so kleinem Eingriff eine Vollnarkose nicht notwendig sei. Ich glaube es ist
    Standard den Port unter einer örtlichen Beträubung einzusetzen. Eine Vollnarkose ist ja auch
    nicht ohne.


    Ich habe von der Op kaum etwas mitbekommen, da sich jemand während der Op
    mit mir unterhalten hat um mich ein wenig vom eigentlichen Geschehen abzulenken. Nur
    das Zunähen habe ich etwas gespürt.


    Ich hatte vor meiner Op auch höllische Angst, aber es ist alles halb so schlimm. Klar hatte
    ich Schmerzen danach, aber Du bekommst Schmerztabletten. Ein paar Tage danach hatte
    ich noch ein drückendes Gefühl am Hals und den Schultern, aber auch das hat sich schnell gelegt.


    Hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen. Ich drück Dir die Daumen.


    LG
    Gartenfee

  • Hallo Ihr Glücklichen, liebes Stehaufmännchen,


    so ein Port war meine Rettung, 5 CHEMOS: FEC, DOCETAXEL, Herceptin..Korticosteriode mit Aufquellen des Körpers und 69 grey Bestrahlung, wer hält das aus, WIR. Meine Adern nicht.


    DER PORT ist nach 10 Jahren immer noch in mir, der lokale Eingriff war trotz Narkose SCH. Schlimmer gehts nimmer.Er funktioniert, sieht man nicht und nie wieder KREBS ist das OK, IHR Lieben...


    Bis die Tage
    Antwortet docg einmal!

  • Liebes Stehaufmännchen,
    mein Port ist erst eine Woche alt und bis auf kleine Nebenwirkungen habe ich es gut vertragen. Sie wollten bei mir auch ohne Vollnarkose arbeiten haben aber während dem doch mir kurz die Maske aufgesetzt, ich war wohl etwas unruhig ich weiss aber davon nichts. Du kannst wirklich ganz gelassen bleiben. Sie werden bestimmt immer angemessen auf dich eingehen und dich auf Wolke 7 schieben wenn du es brauchst.Ich drück dir ganz doll die Daumen :thumbsup: :thumbsup: Lg Schnuppe

  • Liebes Stehaufmännchen
    Ich habe meinen Port unter Narkose bekommen und überhaupt keine Probleme gehabt nicht mal ein Zwicken
    Ich habe nur bemerkt dass manche Narkoseärzte nicht wissen damit umzugehen

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Zitat des Beitrages von Schnuppe gelöscht, damit das Forum besser lesbar bleibt. Grüssles Saphira

  • Hallo liebes Stehaufmännchen,


    ich hatte den Eingriff mit örtlicher Betäubung. Ich fand es wirklich nicht sehr schlimm :) Wenn ich doch etwas gespürt (wirklich nur gespürt, kein richtiger Schmerz) habe, dann habe ich es gesagt und es wurde nochmal gespritzt. Man liegt dabei auf dem Rücken und sieht nicht, was man da macht.
    10 Tage später sollten dann die Fäden wieder gezogen werden. Der Port funktioniert sofort, muss nicht erst "verheilen". Komplikationen hatte ich über die komplette Zeit gar nicht und inzwischen ist er schon wieder draußen und das einzige, was noch übrig ist, ist eine ganz kleine und feine Narbe :)

  • Liebes Stehaufmaennchen,


    in habe im März letzten Jahres meinen Port einen Tag vor meiner ersten Chemo bekommen. Ich hatte keine Vollnarkose und es war sehr gut auszuhalten. Wurde aber auch toll abgelenkt und der Arzt macht das jeden Tag. Hatte keine nennenswerten Probleme oder Schmerzen.


    Würde mich immer wieder für einen Port entscheiden. Hab meinen unter dem rechten Schlüsselbein und er sitzt super und stört auch nicht.


    Wünsche dir alles Gute für deine Therapie und ganz viel Kraft. Du schaffst das.


    LG Lexi

    Jeder Tag, den du erleben darfst ist ein Geschenk.Pack es aus und hab Freude daran.

  • Hallo,


    vielen Dank für eure Zuschriften. Ein tolles Forum hier, dass Mut macht, unterstützt und einem das Gefühl der Geborgenheit gibt.


    Danke.


    LG
    Das Stehaufmännchen

  • Hallo lexi,
    hast du deine Behandlung in der S.? Morgen habe ich mehr Fragen.
    Danke und liebe Grüße, Suse

  • Hallo Suse,


    ja ich hab alles im S. bzw. das Brustzentrum gehört ja zur U. Hab mich da vom ersten Tag sehr aufgehoben gefühlt.


    Frag nach allem was du wissen möchtest.


    LG Lexi

    Jeder Tag, den du erleben darfst ist ein Geschenk.Pack es aus und hab Freude daran.

    Einmal editiert, zuletzt von Ally ()

  • Hallo zusammen ,
    ich bekomme am Freitag meinen port gesetzt wollte es aber in Vollnarkose machen lassen da ich Angst habe und meine Mastektomie erst 2 Wochen her ist ,hat jemand Erfahrung mit dem port ? Geht das ohne Komplikationen ab ? Bei mir soll er im Bereich Schlüsselbein gesetzt werden.
    LG Kerstin

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt.

  • Hallo,
    mein Port wurde parallel zur Entnahme des Wächterlymphknotens, also unter Vollnarkose, gesetzt. Das ist jetzt über ein Jahr her.
    Gerade für die Gaben von Chemo ist ein Port sicher eine tolle Sache, weil man sich immer noch bewegen kann und die Haut und Venen am Arm nicht gefährdet werden.
    Ich bekomme immer noch aller drei Wochen Antikörper, dazu ist der Port auch praktisch. Dennoch überlege ich, ob ich ihn wieder entfernen lasse. Rein aus ästhetischen Gründen. Er macht nunmal eine Beule im Dekolleté. Er sitzt unterhalb des Schlüsselbeins und stört ansonsten überhaupt nicht (lange Wanderungen mit Rucksack darf ich wegen der Lymphe sowieso nicht machen. Beim Tragen eines kleinen Rucksacks spüre ich den Port nicht).


    Hat hier jemand Erfahrungen mit regelmäßigen Antikörperinfusionen oder sonstigen Nicht-Chemo-Infusionen ohne Port? Wie findet Ihr das? Stört es sehr, immer die Nadel in die Armvene zu bekommen?


    Hat außer Haeschen noch jemand Erfahrungen mit dem Entfernen eines Ports? Oder mit dem wiederholten Einsetzen eines Ports? Welche Narben und sonstigen Einschränkungen können da noch entstehen?


    LG
    Olivia

  • Liebe Olivia,


    also ich bekam die Antikörpertherapie (Herceptin) nur während der Chemo als Infusion über den Port.


    Danach bekam ich es unter die Haut gespritzt. Du hast da die Wahl zwischen Bauch und Oberschenkel.
    Ich hatte damit keine Probleme. Am ersten Tag nach der Infusion, hatte ich einen roten Rand um die
    Stichstelle und es hat etwas gebrannt. War dann aber wieder weg.


    Frag doch mal Deinen Onkologen danach. Vielleicht wäre das auch eine Option für Dich.


    Alles Gute für Deine weiteren Therapien.


    Lg Miami :hug:

  • Liebe Olivia,


    zur Entfernung des Ports kann ich nichts sagen, da ich keinen hatte.
    Aber ich bekomme seit Mai letzten Jahres alle drei Wochen eine Antikörperinfusion über einen stets neu gelegten Venenzugang. Auch meine Chemo (12x) im Wochenabstand habe ich so bekommen und hatte bisher nie Probleme.
    Sicher hängt das auch ein bisschen von den Venen ab, das ist vielleicht bei jedem etwas anders. Und alle drei Wochen 'angestochen' zu werden ist wahrscheinlich auch nicht jedermanns Sache. Ich finde es jedoch nicht schlimm.


    Liebe Grüße


    Hannah

  • Hallo Hasi42,


    bei mir wurde der Port nur unter örtlicher Betäubung gesetzt. Ich fand das gar nicht schlimm. War in so einem Dämmerzustand :sleeping: . Aber der Arzt sprach ab und zu mit mir und ich konnte auch antworten. Für eine Chemo finde ich das eine "tolle" Lösung. (Soweit man von "toll" reden kann :whistling: )
    Es gibt natürlich Komplikationen, aber die gibt es überall. Also hab keine Angst :thumbsup: !!!