• Mein Port ist total unsichtbar. Die Ärzte müssen zum Anstechen die lange Nadel nehmen, das funktioniert wunderbar.

    Er hat lange gezwickt. Ich habe dann den BH Träger über die Schulter hängen lassen. Als die Knoten von dem Faden (Narbe) endlich weg waren, ging's plötzlich viel besser. Ich komm gut mit Sport BHs zurecht (breite Träger).

  • Mein Port ist auch gut zu sehen und fühlen. Ich habe jetzt 3 EC hinter mir und seit dem Wochenende (ich habe etwas Frühjahrsputz gemacht) tut er mir schon sehr weh. Es piekst und sticht, auch Bewegungen tun weh ... ich werde noch verrückt. Morgen bin ich im BZ zur Blutabnahme, dann werde ich mal draufschauen lassen.

  • hattet ihr zufällig nach der port Implantation körperliche Reaktionen?


    Ich habe geschwollene Lymphknoten hinterm ohr, am hals und Schmerzen in der achsel. Ohr und achsel nur auf port seite. Blöderweise wurde der port auf der krebsseite eingesetzt, so dass sich da jetzt alles vermischt an Beschwerden.

  • Normalerweise wird der Port auf der gesunden Seite implantiert. Bei Brustkrebs Patienten darf lebenslang an der operierten Seite kein Blut abgenommen werden und auch kein Blutdruck gemessen werden. Das hängt mit einem bestehenden oder daraus folgenden Lymphödem zusammen. An dem Arm auf der betroffenen Seite darf nicht manipuliert werden. Warum dein Port auf der operierten Seite implantiert wurde, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Nein, es geht da nur darum, das sich dann eventuell ein bestehendes Lympödem verschlechtern könnte.

    Wurde dir der Port vll links gelegt, weil du rechtshänderin bist ( oder umgekehrt). Wo wurde der dir gelegt? Ich würde ( in der größten Klinik in Köln) gefragt, ob ich rechts oder Linkshänderin bin, allerdings habe ich auch keinen Brustkrebs.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Alice () aus folgendem Grund: Zitatfunktion zur besseren Lesbarkeit entnommen, weil der Beitrag, auf den geantwortet wird, direkt darüber steht.

  • Liebe Ricci82 , das hat überhaupt nichts mit Heilungschancen oder Rückfällen zu tun. Durch die Entnahme von Lymphknoten bei der OP kann es an der operierten Seite zum Lymphödem im Arm kommen. Das ist eine Folge der OP und hat nichts mit dem Krebs an sich zu tun.


    Ich hatte wegen eines Lymphoms (Lymphdrüsenkrebs) einen geschwollenen Lymphknoten rechts am Hals, der zur Diagnostik entnommen wurde. Deshalb wurde der Port auf der linken Seite implantiert.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • hallo Bonny und Frieda   Kleene und Eifelkater ,


    Eben war ich beim fäden ziehen, alles gut verheilt. Die Chirurgin meinte, sie nehmen immer die bessere seite und es wäre nur ein kleiner Eingriff, die betroffenen lymphbahnen des ports seien andere als die der brust.

    Naja, jetzt kann ich es ohnehin nicht mehr ändern.

    Aber ich frage heute im bz, ob es noch andere dinge gibt, die ich beachten muss. Fühle mich gerade schlecht beraten.

  • Liebe Ricci82

    das tut mir erstmal leid, dass du jetzt mit dem Port Probleme hast.

    Falls du ihn unter lokaler Betäubung bekommen hast, wurdest du als du schon in den Vorraum geschoben wurdes (so war es bei mir) gefragt auf welcher Seite der Tumor ist? Mir wurde vorher bei einem Aufklärungsgedpräch auch gesagt, dass er auf der gesunden Seite implantiert wird. Sollte es aber (was ja leider auch bei manchen passiert) zu Problemen gekommen, würde er wenn es nicht weggeht, auf die Seite vom Tumor implantiert. Also, dass war meine Info. Frage auf alle Fälle im BZ nach. Und klar, wenn selbst dein Arzt sauer war, würde ich auch wissen wollen, ob die es verwechselt haben. Hoffe, es zieht dich nicht noch mehr runter.

    Alles Gute, lG

  • Liebe Ricci82 alles hat zwei Seiten, mein port saß auch auf der Tumorseite rechts. Mein Arzt sagte, auf der rechten Seite gibt es viel viel weniger Komplikationen mit dem port, deswegen setzt er ihn genau da hin.

    Über lymohödeme wurde ich erst in der AHB aufgeklärt. Meine Onko hat immer den rechten Arm genommen, für Blutabnahme und Blutdruck..

    Versuch ein Rezept für Lymphdrainage zu ergattern, da zeigen sie dir vielleicht die Übungen die ich jetzt auch regelmäßig zur vorbeugung machen.

    Und in der Tat, außer dass er mir zutiefst unsympathisch war und mechanisch unangenehm gesessen hat, gab es keine Komplikationen mit dem port. 🥰 🥰

  • Caro_caro danke! Deine Erfahrung hilft mir sehr! Manchmal braucht man positivbeispiele. 😊

    frage direkt heute wenn ich ohnehin im bz bin, ab wann ich Lymphdrainage machen dürfte, also ob schon während chemo.

    Ist dein port wieder entfernt und wurden dir auch lk entfernt? Hast du jetzt starke Probleme mit der lymphe?

    Lieben Gruß

  • Liebe Ricci82


    im Aufklärungsgespräch haben sie mir gesagt, es gibt anatomische Situationen, die einen Seitenwechsel/auswahl nach sich ziehen, also die Reihenfolge ist laut Venenzentrum, zuerst Venen am Schlüsselbein auf der gesunden Seite, dann Halsvene gesunde Seite, dann gehen sie auf die operierte Seite, gleiche Reihenfolge, so steht es auch im Aufklärungsbogen, den man unterschreiben muss, da ich bereits seit OP ein Lymphödem habe, hab ich die Tumorseite händisch ausgestrichen und gesagt, dann sprechen wir uns wieder, falls es auf der gesunden nicht geht. Hat zum Glück geklappt, leider wäre sonst die Alternative, den Port in die Armvene zu setzen, hab ich auch schon einige gesehen, also wenn es jetzt doch Komplikationen gibt, würde ich überlegen, den aktuellen Port rauszunehmen und in die Armvene zu setzen. Die Seitenwahl hatte sicherlich medizinische Gründe.


    Lymphdrainage kannst Du bei Bedarf/Verdacht auf Lymphödem gleich nach OP beantragen, die Physiotherapeuten entscheiden dann, wann und wie begonnen wird.


    Liebe Grüße

    Du musst Dir schon selbst Konfetti in Dein Leben pusten. 8) (visual statements)


    Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. (Alexis Carrel)


    Wer ins kalte Wasser springt, taucht ein in ein Meer voller Möglichkeiten. (finnisches Sprichwort)

  • Ricci82

    Mir wurde auch gesagt ich bekomme meinen Port (morgen) rechts, weil der Tumor links ist. Ich dann nach gefragt warum das relevant ist und mir wurde gesagt, dass man die Brust auf der Portseite nicht bestrahlen kann. Dann muss der Port vor der Betrachtung raus. Je nach Situation sei es aber ganz praktisch, wenn man ihn fürs erste lassen kann wo er ist. Das finde ich Recht schlüssig.

    Mir wurde aber auch gesagt, dass er auf die Krebsseite kommt, wenn es auf der anderen nicht klappt. Für die Chemo macht das keinen Unterschied.

  • Ricci82

    Ich wurde als erstes operiert und es wurden auch Lymphknoten entfernt. Auch all das Blutdruck messen rechts und blutabnehmen rechts hat dem Arm nichts gemacht. Habe nichtmal im Ansatz ein lymphödem, mir tat öfter die Achsel innen weh, was in der Reha als lymphstau interpretiert wurde.

    Den Port hätten sie problemlos bestrahlt, hängt vielleicht vom Material ab? Aber ich wollt ihn raus haben weil er ständig gegen das schlüsselbein gestoßen ist was weh tat.


    Ich drücke die Daumen dass du gut durch die Chemo kommst und der Port brav seinen Dienst erfüllt.

  • Hallo Ricci82

    Ich bin zwar aus der Eierstockkrebs Ecke und ich denke bei mir wäre es egal welche Seite. Ich wollte nur auf deine Schmerzen zurück kommen ich habe durch meinem Port eine ausgebreitete Achselthrombose bekommen und muss jetzt Armstützstrümpfe tragen. Lass es lieber abklären.
    Lg Oberzicke 🍀🐞