• Hallo zusammen



    Nachdem ich hier lange Zeit nur stille Mitleserin war, brauche ich ein wenig Trost und Verständnis.
    Zu mir: Ich bin 37 jahre, verheiratet und habe keine Kinder.


    Meine Erstdiagnose war April 2015 es folgten neoadjuvante Chemo mit 4 zyklen EC und 4 zyklen Taxotere und Avastin.
    Dann im November wurde Brusterhalted operiert im Januar erfolgte eine Nach-op, danach wurde bestrahlt.


    Gerade als ich wieder Hoffnung schöpfte wurde im August ein Rezidiv festgestellt. Ich habe vor 2 Wochen dann eine beidseitige Maskektomie machen lassen und heute wurde dann gesagt, das der Sicherheitsabstand nicht reicht und Ich jetzt auch noch ein stück des Brustmuskels entfernt bekomme.
    Ich bin verzweifelt und habe Angst das es nicht mehr aufhört. Ich habe einfach keine Kraft mehr. Ich bin durch alle Therapien gut durchgekommen und habe gekämpft und hatte zuversicht, doh die ist nun weg. Ich hoffe Ihr könnt mir ein bißchen Trost spenden.
    Achso habe einen TN Tumor, beide male keine Lymphknoten befallen und keine Metastasen.


    Über austausch würde ich mich freuen.


    Lg,
    Hoffnungsstern

  • Guten Morgen Hoffnungsstern,


    herzlichst willkommen im Forum, obwohl der Grund ja nun nicht der Beste ist.


    ich versuche das mal mit dem Trost spenden, positiv an der ganzen Geschichte ist doch: Keine Lymphknoten befallen und keine Metastasen :)


    Das du keine Kraft mehr hast, kann ich nachvollziehen. Ich habe zur Zeit Bestrahlungen und sehne mich nach dem Ende dieser ganzen Behandlungen und ich hatte noch nicht mal Chemo.


    Lass dich mal ganz fest umarmen und drücken und dir ganz viel Kraft schicken per WWW.


    Kalinchen

  • Hallo Hoffnungsstern,


    ich heisse dich herzlich willkommen hier im Forum. Einen schönen Nickname hast du....lass ihn Programm werden.
    Ich weiß wie du dich fühlst. Ein Rezidiv nach so kurzer Zeit ist Mist. Wie ist denn die Tumorbiologie wenn ich fragen darf.
    Ich hatte ein Rezidiv nach 13 Jahren....auch nicht toll mit verschiedenen Operationen ,Chemotherapie und Bestrahlung.
    Ich sende dir Kraft und Mut für die anstehenden Behandlungen.


    Lg Keinohrhase :hug:

  • Guten morgen liebe Hoffnungsstern,sei ganz herzlich willkommen hier bei uns im Forum!Auch ich drücke Dich erstmal :hug: !
    Gut,das Du Dich jetzt hier angemeldet hast,weil es manchmal schon hilft,wenn man nicht alles alleine mit sich abmacht. .!
    Ich habe auch ein TN und bin nach der BET-OP gerade in der Chemotherapie!Laß bitte den Mut nicht sinken die Medizin ist heute schon sehr weit -Du schaffst das!
    Schicke Dir ein dickes Mut-und Kraftpaket :thumbsup:
    Liebe Grüße Annemone

  • Hallo kalinchen, keinohrhase und Annemone


    Vielen, vielen Dank für eure lieben Worten. Es ist schön ein bißchen Trost Gespendet zu bekommen. Es ist halt schön sich mit menschen auszutauschen, die dasselbe durchmachen.
    Mein 1. Tumor war TN T2, G2-3, ki 65%, L0 und M0
    Das Rezidiv TN T1, G2-3, ki 75%, L0 und M0.


    Ich hatte halt gehofft wenn die Brust ab ist, ist gut. Ich bin schon erleichtert das die Brüste ab sind. Und ob noch eine Chemo gemacht wird ist noch nicht klar, ich hätte gerne zur sicherheit noch eine.


    Lg
    Hoffnungsstern

  • ❤ -liche willkommen, liebe Hoffnungsstern :P


    menno….da hast du gerade alles soweit gut überstanden und dann sowas ;( das du verzweifelt bist kann ich sehr gut nachfühlen.
    Auch ich gehöre zu den Mädels, die mit Rezidiven zu tun haben.
    Unsere TU-Werte sind recht identische, nur das mein 1. Rezidiv erst nach ca. 4,5 Jahren diagnostiziert wurde und ich lebe damit z.Zt.
    ganz gut, weil bis jetzt immer etwas machbar war!
    Was einfach SUPER ist, dass du keinen L-befall hast und auch keine Metas und das ist eine super Voraussetzung! Juch-huuu….. :thumbsup:


    Ich schicke dir ein riesengroßen Luftballon, im Moment treibt der Wind ihn recht schnell zu dir, gefüllt mit ganz viel Kraft, Energie und Zuversicht :thumbup:
    Liebe Hoffnungsstern, wie Keinohrhase schon geschrieben hat, du hast einen schönen Nick-Name …also...lass ihn Programm werden :P


    Grüßle :) ika :)

  • Liebe Hoffnungsstern,
    ja, frau überlegt sich oftmals, woher denn jetzt noch die Kraft kommen soll, wenn alles wieder von vorne beginnt. Seltsamerweise ist sie in uns vorhanden - wir wissen nur nicht, dass es sie gibt.
    Ich hatte zwar keine Rezidive, aber nach brusterhaltender Op im Jahr 2005 zwei neue Tumore in den Jahren 2010 und 2013. Ich kann mir also vorstellen, wie du dich fühlst. Aber ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an: Mach deinen Namen zum Programm! Es ist zu schaffen die Therapien ein weiteres Mal durchzuziehen. Du kannst dich von uns getragen fühlen und findest vielleicht noch andere Möglichkeiten mit diesem "Schlag in den Nacken" fertig zu werden. Wie gesagt, es steckt viel mehr Kraft in uns, als wir uns bewusst sind!
    Liebe Grüße und ein herzliches Willkommen hier im Forum der FSH sendet dir
    Angie

  • Hallo Ihr lieben


    Vielen Dank für eure aufbauenden Worte. Es tut sehr gut.
    Heute hatte ich immerhin schon die Kraft mit einer guten Freundin Kaffee trinken zu gehen und wisst Ihr was zur Abwechslung probiere ich mal schlafen aus


    Lg
    Hoffnungsstern

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  • Liebe hoffnungsstern,
    Ich wollte dir auch noch schreiben, da wir fast gleichalt sind und du aus meiner alten heimat westerwald kommst:-)
    Viel kraft dir auf diesem weg, den du erneut gehen musst.
    Alles liebe,
    Desiree

    Life's journey is not to arrive at the grave safely in a well preserved
    body, but rather to skid in sideways,
    totally worn out shouting "holy
    crap....what a ride".

  • Hallo Desiree


    Vielen Dank. Du stammst ursprünglich aus dem Westerwald, was ein zufall. Ja das stimmt das wir fast gleichalt sind. Ich finds erschreckend das so viele junge Frauen die Krankheit bekommen.
    Ich hoffe dir geht es nach deiner Brust-Op gut.


    Lg,
    Hoffnungsstern

  • Hallo Hoffnungsstern,
    ich hatte zwar was anderes, aber auch nach einem Jahr ein Rezediv. Das ist sch*** weil man gerade mal so angefangen hat mit der Ersterkrankung klar zu kommen, oder? Ich drücke Dir die Daumen (und keine Metas und Lymphdrüsenbefall klingt ja schon mal sehr gut, oder?)
    LG Wolke

  • Nach langem Bangen und Hoffen alles würde sich zum positiven wenden, weiß ich nun seid gestern, das ich doch nach genau 2 Jahren einen Rückfall habe.
    Es hat mich ganz schön hart getroffen. Hätte eigentlich wissen müssen, das dieser Fall eintreten könnte. Aber als ich dann gestern die Wahrheit erfahren habe hat es mir den Boden unter den Füßen weggezogen.
    Heute, nach ein paar geweinten Tränen und einigen Gesprächen mit netten Menschen sieht die Welt zwar immer noch grau aus, aber sie geht noch nicht unter. Das Herz holpert immer noch, aber der Verstand schaltet langsam wieder auf Normal Betrieb um.
    Was nun weiter passieren wird, wird das Ärztegremium morgen bei ihrer Besprechung entscheiden.
    Plötzlich ist alles wieder auf Anfang.
    Karo58 ?(

  • Hallo Karo58


    Ich kann dir gut nachempfinden wie das ist. Bei mir ist ein Rezidiv nach nur 8 Monaten aufgetreten. Nun sind beide Brüste amputiert, die rechte vorsichtshalber. Ohne sofortigen Wiederaufbau, damit kann ich sehr gut Leben. Ich bin erneut durch eine Chemo gegangen, da TN. Diesmal mit Carboplain, diesmal ohne Haarausfall ^^ . Auch sonst hatte ich nur Übelkeit und es geht mir soweit gut. Ich hoffe danach die Sch... die mich seit mittlerweilen 2 Jahren beschäftigt endlich hintermir lassen zu können. Aber mir graut schon vor den Nachsorge Untersuchungen. Ich kann wirklich keine Ärzte mehr sehen. Wenn du fragen haben solltest, kannst du mir ruhig schreiben.


    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen man kommt auch ein zweites mal dadurch. Warte erstmal ab was die Ärzte dir empfehlen, du kannst ja danach noch eine zweitmeinung einholen.


    Lg,
    Hoffnungsstern

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  • LiebeKaro58, lass dich mal in den :hug: nehmen :love:


    Du wirst es auch dieses mal schaffen. Auch ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wir kommen auch diesmal wieder dadurch :thumbup:
    Solange es eine Rezidiv ist, ist es “lokal“ und somit sehr gut behandelbar. Ich bin total froh, dass es bei mir bis jetzt immer um ein Rezidiv handelte.
    Ich hatte mein 3. Rezidiv 2012 und jetzt im Mai habe ich 30 Jahre mit dem Kasper zu tun, der meint immer mal wieder aus der Versenkung aufzutauchen :thumbdown:


    Karo, es wird sich auch für dich einen Weg finden, dafür wird dein Ärztegremium sorgen :!:


    Du schaffst das :thumbsup: :hug:


    Grüßle :) ika :)

  • Liebe Karo58,


    erstmal noch ein herzliches Willkommen hier im Forum.
    Ich gehöre auch zu den unfreiwilligen Wiederholern allerdings waren es bei mir 13 Jahr bisczum Rezidiv.
    Es folgten OP und Bestrahlung ohne Chemo nach Endopredict Test.
    Du hast es einmal geschafft und schaffst es wieder.
    Wenn du Fragen oder Sorgen hast immer her damit...wir geben unser Bestes.
    Ich drücke dir die Daumen für alles was kommt.
    Lg Keinohrhase :hug:

  • Liebe Karo,
    Ich nehme dich einfach mal virtuell in den Arm :hug:
    Das ist eine riesengroße Sch.......Aber die nimmt dir leider keiner ab :hot:
    Du bist eine Kämpferin....Das zeigt schon dein Umgang mit der Erkrankung und wie du schreibst.
    Die Angst vor einem Rezidiv sitzt irgendwie immer im Nacken.
    Aber dir haben drei ganz tolle Mädels schon geschrieben, dass sie das auch gut gepackt haben. Und da wäre es doch gelacht, wenn du das nicht auch schaffst.


    Ich drücke dir erst mal für morgen die Daumen. Da bekommst du deinen Plan und dann weißt du, was alles genau auf dich zukommt.
    Wir sind in jeden Fall an deiner Seite und unterstützen dich so gut wie möglich.


    Ganz liebe Grüße von Tanne

  • Meine Liebe unbekannterweise........ Ich verstehe Dich sehr gut. Aber so lange der Schei....... lokal auftritt ist alles machbar, heilbar...... Denk immer daran solange der Krebs vor Ort bleibt ist die Wendung zur Heilung möglich und auch wahrscheinlich.
    Sprich mit Leuten darüber lade DeineTränen ab bei vertrauten Personen.


    Ich drück Dich im Geiste

  • Danke an alle die mir Mut gemacht, und mich virtuell in den Arm genommen haben. Das tut soooooo gut.
    Zur Zeit habe ich nämlich das Gefühl das ich die anderen, also meine guten Bekannten, mein Kind und meinen Mann trösten muss.
    Und auch das gibt mir seltsamerweise neuen Mut. Sie denken an mich, ich bin ihnen nicht gleichgültig UND ich muss stark sein, auch für die anderen die nur daneben stehen können. Alle haben gesagt ich soll die Ohren steif halte. Da kann ich doch glatt in diesem Jahr als Osterhäsin durchgehen mit den steifen Ohren.
    Wie ihr seht habe ich wieder Humor. Ich weiß der ist etwas seltsam,versteht auch nicht jeder, aber ich lebe damit schon fast 60 Jahre.
    Bin auf den aufsteigenden Ast und hoffe das der mich hält.
    Habe sicher nach der Besprechung, die ja bald folgen wird, noch fragen. Werde Euch sicher im Forum damit wieder nerven.
    Gruß und eine kräftige Umarmung zurück :hug:
    Karo noch 58 ?(

  • Liebe Karo58,


    hier nervt "NIEMAND".


    Dein Rezdiv ist zwar richtig sch...e, aber nicht hoffnungslos. Du hast es einmal geschafft und schaffst es wieder. In erster Linie natürlich für DICH und dann auch für deine Familie. Wie du schreibst, hast du die volle Unterstützung von deinen Lieben.


    Wir müssen nicht immer stark sein, wir dürfen auch mal jammern, heulen, schreien. . . . .Meine Ärztin sagte damals oft zu mir "das steht ihnen zu"
    Natürlich sollten wir niemals aufgeben und den Eindruck machst du ja nun wirklich nicht.
    Wenn dir also mal so ist, raus damit, wir helfen dir hier so gut wir können. Es ist immer jemand mit offenen Armen und Ohren da!!!!


    Nun nehme ich dich mal in den Arm :hug: und wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft. Herzliche Grüße von lexi

  • Liebe Karo,


    mit Beklemmnis habe ich gerade von deinem Stanz-Ergebnis gelesen.
    Ein Rückfall stellt nun sicher ganz andere Anforderungen an dich als meine Ersterkrankung.


    Auch wenn du fürs erste dein Umfeld auffangen musst, ist es gut Familienangehörige und Freunde zu haben die dir zugetan sind.
    Um Ängste abzubauen, ruf dir schwierige Situationen aus der Vergangenheit in Erinnerung. Führ dir vor Augen, was du schon alles im Leben bewältigt hat. Das schafft Vertrauen in sich selbst und man kann sich sagen: „Auch diese Herausforderung werde ich meistern.“


    Geduld, um abwarten zu können, Kraft zum Weiterkämpfen und Vertrauen in dich selbst! All das Wünsche ich dir.


    Liege seit ein paar Tagen mit einem grippalen Infekt flach. Was ist das schon.


    Fühl dich umarmt :hug:
    Spezial Edition