Xeloda-Erfahrungen (Capecitabin)

  • Hallo ihr lieben Foris,

    ich wünsche euch ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr🍀🍀🍀.


    Ich bin am 23.12. auch mit Capecitabin gestartet. Ich nehme morgens 1500mg und abends 2000mg. Außer diesen Kopfschmerzen, die Teafriend beschrieb, vertrage ich diese Tabletten ganz gut.


    Ich habe aber eine andere Frage, die die Verkehrstüchtigkeit betrifft.

    Die Tage habe ich den Aufklärungsbogen nochmals in die Finger bekommen. Da ist mir aufgefallen, dass man während der Einnahme nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen sollte😳.

    Davon hat mein Onkologe nichts erwähnt, als ich ihn nach Besonderheiten, etc. fragte. Das wäre meiner Meinung nach aber wichtig gewesen.

    Vor allen Dingen auch vor dem Hintergrund, dass ich die Kontrolltermine mit dem eigenen PKW wahrnehmen möchte (ein Weg 85km).

    Aus diesem Grund habe ich auch einen Beförderungsschein für PKW bekommen, mit dem ich meine gefahrenen Kilometer am Ende bei der KK abrechnen kann. Taxi fahren ist nicht mehr.


    Ich gebe zu, ich war an diesem Tag, an dem ich das Formular unterschrieb, etwas neben der Spur und es mehr oder weniger nur überflogen🙈.


    Wie handhabt ihr das? Fährt ihr alle während der Tabletteneinnahme wirklich kein Auto, Fahrrad, etc.? Als Fußgänger ist man ja wenn man es genau nimmt auch Verkehrsteilnehmer...🤔 Wie soll das gehen? Man muss ja auch einkaufen, etc.



    Überspitzt gesagt müssten wir ja dann alle einen "Assistenten" auf KK-Kosten bekommen🙈😂.


    Entschuldigt bitte diese Ironie - aber manchmal überkommt es mich😉.

    Wenn dein Leben kein Ponyhof ist, mach nen Zirkus draus!;)


    Eines Tages werde ich sagen: Es war nicht einfach, aber ich habe es GESCHAFFT!:thumbup:

  • Liebe Hanka !


    Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nichts sagen.

    Aber - mein Bruder hatte diese Therapie, und er ist parallel dazu arbeiten "gegangen"; er ist nämlich Kraftfahrer!

    Das hätter er nicht müssen, aber das ist eine andere Geschichte.

    Er litt im Laufe der Zeit unter Durchfällen u. a., aber die Verkehrstüchtigkeit war nicht beeinträchtigt.


    Wünsche Dir weiterhin gute Verträglichkeit und insgesamt Alles Gute!

    LG ML

  • Hallo liebe Hanka ,


    🤣😁😄 Assistent wäre schön. Aber noch mehr lachen muss ich, da ich gar keinen Aufklärungsbogen bekommen, geschweige denn unterschrieben habe. Typisch mein Onkologe😏 Bisher fühle ich mich fit und fahre Auto, Fahrrad usw. Habe Weihnachten und Silvester meine ganze Familie durch die Gegend kutschiert, da ich ja sowieso keinen Alkohol trinke (bis auf das leckere Glas Sekt Silvester;)).

  • Liebe Hanka


    die Sache mit der Verkehrstüchtigkeit beschäftigt auch mich. In der Gebrauchsinformation zu Capecitabin steht, dass man sich nicht ans Steuer setzen sollte bei Schwindel, Übelkeit oder Müdigkeit.


    Übelkeit und Müdigkeit treffen auf mich zu, schwindelig war mir bisher noch nicht.


    Ich fahre allerdings seit meiner letzten OP am 6.11. in Bezug auf das Adenokarzinom in der Lunge kein Auto mehr. Die Lungen OP war schon etwas hefiger und ich war vom Oberkörper her anfangs sehr bewegungseingeschränkt, dass ich nicht mit dem Auto fahren konnte. Es steht in der Garage und ich habe auch die Befürchtung das jetzt die Batterie am Ende ist und ich erst den ADAC beauftragen müsste damit eine neue Batterie einsetzt wird.


    Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt mit dem Bus zu fahren, viele Strecken auch zu laufen, die ich früher mit dem Auto gefahren bin, und auch kleinere Einkäufe zu Fuß oder mit dem Bus zu erledigen. Auch ins BZ kann ich mit dem Bus fahren oder sogar laufen, es ist nur 2,5 km von mir entfernt.

    Die Krankheit bestimmt in Moment was möglich ist und was nicht. Ans Bus fahren habe ich mich mittlerweile gewöhnt, und habe auch das Gefühl das ich damit etwas für die Umwelt tue.


    LG Leonie

  • Liebe Leonie Leo ,

    klar bei Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit würde ich auf gar keinen Fall ins Auto steigen.

    Aber wenn man sich wohl fühlt und keine dieser Nebenwirkungen auf einen zutrifft, dann ist das Autofahren schon eine Option.

    Ich wünsche dir, dass dich deine Nebenwirkungen ganz schnell in Ruhe lassen und es dir wieder besser geht.


    LG Hanka

    Wenn dein Leben kein Ponyhof ist, mach nen Zirkus draus!;)


    Eines Tages werde ich sagen: Es war nicht einfach, aber ich habe es GESCHAFFT!:thumbup:


  • Wie handhabt ihr das? Fährt ihr alle während der Tabletteneinnahme wirklich kein Auto, Fahrrad, etc.? Als Fußgänger ist man ja wenn man es genau nimmt auch Verkehrsteilnehmer...🤔 Wie soll das gehen? Man muss ja auch einkaufen, etc.


    Einkaufen habe ich immer in der Einnahmepause gemacht. Bei den Arztterminen habe ich das nicht bedacht und an einer Kreuzung hatte ich mal Rot und wusste nicht warum... Ist aber nix passiert...

  • Liebe Hanka ,

    also mir ist nicht bekannt, dass ich kein Auto fahren darf. Ich hatte mich u.a. gerade für die Xeloda-Therapie entschieden, weil es weniger NW und Einschränkungen gibt. Ich fahre immer Auto oder E-Bike, es sei denn mir geht es nicht so gut. habe gerade den 6. Zyklus hinter mir und bis auf das Hand-Fußsyndrom habe ich keine Nebenwirkungen.

    Wegen der Einschränkung mit dem Auzo fahren, will ich auch keine Hammerschnerzmittel und die Dronabidol Tropfen nehme ich nur für die Nacht. Das wäre für mich auch ein großer Einschnitt der Lebensqualität.

    LG

  • Hallo Mädels,


    ich pausiere schon drei Wochen , weil meine Leberwerte doll angestiegen sind . Man sagt das es eine Nebenwirkung von Zeloda ist.
    Bin im 4 . Zyklus . Leide sehr unter Hand Fuß Syndrom. Könnte kaum gehen und die Hände ....

    Meine Ärztin rät abzusetzen ganz . Ich ziehe es durchs. 💪Habe keine Alternativen .

  • Hallo. Ich stehe vor meinem letzten Zyklus Xeloda und hab auch sehr unter dem Hand Fuss Syndrom gelitten, die Füße waren am schlimmsten. Dann hab ich durch Zufall Kontakt zu einer Fußpflege durch eine Bekannte bekommen. Die hat mir eine Creme zusammen gerührt und seit ich die nutze sind meine Füße super gut geworden, noch etwas rauh aber der Schmerz und die Hitze sind komplett weg. Weis leider nicht genau was drin ist aber vielleicht könnt ihr auch mal bei einer Fußpflege nachfragen.

    Lg Star

  • Hallo, ich bin ganz neu hier und freue mich, euch gefunden zu haben.

    Seit dem 23.12. nehme ich XELODA.
    Gerade bin ich in der "freien" Woche des ersten Zyklus.

    Aber schon jetzt weiß ich, warum es diese freie Woche gibt,

    Hui, Smarties sind das nicht.
    Ich merke bereits erhebliche Schmerzen an den Fußsohlen beim Laufen ...
    herrje und das scheint wohl erst der Anfang zu sein.


    Seit Mitte Dezember weiß ich, dass ich - nach ED 2010 (mit Chemo 1) und lokoreginärem Rezidiv in 2015 (mit Chemo 2 und Bestrahlung) jetzt diverse Lymphknotenmetastasen zwischen Axilla, Hals und Brustbein habe. Organe und Knochen sind frei.

    Auffällig war im Sono Anfang Dez. ein einzelner Lymphknoten, ein anschließendes MRT mit Kontrastmittel (bei absoluter BK-Radiologie-Expertin in Hamburg) ergab KEINE Auffälligkeiten. Aber die Erleichterung war nur von kurzer Dauer: Ein dann nachgeschaltetes PET CT (musste ich selbst bezahlen :-( gab Klarheit - siehe oben. Das kann man nicht operieren. Es sind zu viele.

    Mein Tumor ist über die Jahre lange inaktiv gewesen - was mir sensationell schöne, gefühlt "krebsfreie" Jahre beschert hat.
    Mein Avatarfoto ist noch gar nicht alt - es ist beim Trathlon HH-Zieleinlauf ...
    Bis jetzt gehört Sport fest zu meinem Tagesablauf.
    Blöderweise kann ich durch das HFS seir einigen Tagen bereits nicht mehr joggen,
    dafür schwimme ich umso mehr.
    Statistisch gesehen gehöre ich ab dem 25.1.2020 zu den 10-Jahres-Überlebenden. Tja. Immerhin. Mein Tumortyp ist immer noch dem einstigen BK zuzuordnen, ist aber jetzt "verwildert" - vom anfänglich hogen Östrogenrezeptor ist nix mehr übrig. Jetzt ist es Triple Negativ und - so das Tumorboard des UKE - unheilbar.

    So kann es also auch gehen, frau lernt nie aus.


    jetzt also Xeloda.
    Täglich 2 x 2300 - das scheint bei meiner Körperoberfläche die Höchstdosis zu sein.
    Interessanterweise kann ich sehen, dass es wirkt.
    Ein paar befallene LK unten am Hals, genau über der großen Halsvene, direkt unter der Haut, hatten sich schon in die Hautspalten ausgebreitet - eine 5x5 cm große Fläche war das, die bis Weihnachten stetig wuchs, rot und knubbelig-erhaben war und echt weh tat. Ich war nur noch mit Halstüchern unterwegs, weil ich das nicht sehen wollte.

    So und was ist passiert? Die Stelle ist schon in den ersten zwei Wochen stetig kleiner geworden und heute fast weg.

    Mein behandelnder Onko-Gyn sagt, das wäre klasse und so würde es auch den anderen LK jetzt gehen ... wow. Weg kriegt man das Geschehen jedoch damit wohl nicht aber immerhin ... darum wäre es für mich wichtig, dass ich bei der hohen Dosis bleibe. So lange, wie es geht.

    Ich bin sehr daran interessiert, wie ihr das HFS behandelt und was ihr sonst noch für Tipps bei anderen NW habt.

    Ich habe von Anfang an Ureasalbe 10% 3-5 x täglich auf Hände und Füße gegeben, habe festgestellt, dass vor allem die Hornhaut schmerzt, die ich sanft mit Hornhautfeile bearbeite ... morgen werde ich mir Gel-Einlagen besorgen.
    Eben habe ich ein paar Tropfen 10% Cannabisöl in Kokosöl aufgelöst und auf Hände und Füße verteilt, das schent auch gut zu wirken.
    So, genug Text für heute.
    Ich freue mich auf den Austausch hier und sage für heute Gute Nacht.

  • Liebe karolahh ,

    herzlich Willkommen hier im Forum, auch wenn wir alle eigentlich lieber nicht hier angemeldet wären...


    Auch, wenn es Dir selbst grad nicht so vorkommt, so ist Deine "Krebsgeschichte" für mich dennoch eine "Mutmach-Geschichte" und macht mir etwas Hoffnung - Du hattest vor 5 Jahren schon 23 befallene Lymphknoten und hattest nach Chemo dann fast 5 Jahre Ruhe damit! Und Xeloda scheint ja jetzt gut bei Dir zu wirken. Ich hatte bei meiner OP im Feb 2019 12 befallene Lymphknoten und hab mich damit gedanklich zu diesem Zeitpunkt dann schon darauf vorbereitet, daß ich Weihnachten vielleicht schon nicht mehr erlebe... Ich hatte nach der OP noch 8 Zyklen Xeloda - gleiche Dosis wie Du (2x2300mg) - hatte allerdings fast keine Nebenwirkungen. Mein Onkologe meinte, die Karten bei den Nebenwirkungen werden quasi bei jedem Zyklus "neu gemischt" - alles kann, nichts muss... HFS hatte ich glücklicherweise nicht, manchmal hatte ich leichtes Magengrummeln, hab aber auch immer darauf geachtet, daß ich die Tabletten nie auf leeren Magen genommen hab, sondern immer was vorher und dabei gegessen. Hab auch sofort gemerkt, wenn ich zuwenig gegessen hatte, dann kam direkt das Magengrummeln... Andere Tips hab ich leider nicht, aber hier sind einige, die mit HFS zu tun hatten, die sich bestimmt noch melden....

    Alles Gute weiterhin für Dich.

    Liebe Grüße

    Tanja

  • Hallo karolahh , auch ich möchte dich herzlich Willkommen heißen. Ich komme ebenfalls aus den Norden, aber nicht ganz so nördlich wie du;). Es tut mir sehr leid, dass deine Lymphknotenmetas nicht mehr so zu behandeln sind, dass du völlig geheilt werden kannst. Einerseits muss ich TanjaJ1972 recht geben, dass es toll ist, dass du seit 2015 trotz befallener Lymphknoten krebsfrei warst. Andererseits war der Ursprungstumor "nur" G2 und hoch hormonabhängig, was ja eigentlich gut auf Tam ansprechen müsste. Darf ich fragen, wieso du bei ED überhaupt eine Chemo machen müsstest? War der KI Wert sehr hoch? Aber uch glaube, der wurde 2010 noch gar nicht bestimmt, oder?


    Ich nehme übrigens auch seit dem 23.12. Xeloda! Da meine Anfangsdosis erstmals nur 50% betrug, hatte ich gar keine NW. Ab dem zweiten Zyklus wird die Dosis geraufgesetzt, ich weiß aber noch nicht auf wie viel mg. Ich nehme Capecitabin weil die Chemo bei mir nach ED nicht angeschlagen hat und der Tumor nun, wie bei dir, triple negativ geworden ist. Also als Prophylaxe. Im Moment gelte ich (noch) als krebsfrei.


    Ich wünsche dir alles Gute und dass du dein HFS unter Kontrolle kriegst.

  • Guten Morgen karolahh ,auch von mir ein herzliches Willkommen, ich finde Deine Art zu schreiben machte Mut ! Wirkt so zuversichtlich! 😅


    Ich bin im 4.Zyklus und habe ziemlich mit dem Hand Fuß Syndrom zu kämpfen .....es ist schon Intressant wie unterschiedlich die Aussagen in den Kliniken scheinbar sind !

    Bei mir haben sie mit der Höchsdosis angefangen und jetzt bin ich bei 60%!

    Und sie vertreten die Meinung die Wirkung bleibt erhalten und man kann runtergehen bis auf 50% !


    In diesem Zyklus hat sich die Hornhaut gelöst,aber es wirkt so als ob es jetzt besser wird .....Schmerzen sind weniger geworden !


    Was hilft ? Leinsamenbäder /Ureacreme /und gerade neu mit angefangen Calenduda Windelcreme !Und super weiche Socken !


    Ich wünsche Dir möglichst keine Nebenwirkungen!


    Und uns allen wünsche ich erst mal 🌞🌞🌞

    Dieses grau in grau nervt mich gerade sehr !

    Pit

  • Hallo karolahh ,

    auch von mir ,herzlich willkommen!

    Ich starte morgen mit dem 7. Zyklus und habe seit dem 4.Zyklus heftiger das HFS. Ich habe mit 1800 begonnen, ab dem 3. Zyklus auf 1650 und 1500 reduziert und seit dem 5. Zyklus 1500 morgens und 1350 abends. Laut meiner Onkologin sollen die Füße auf keinen Fall aufgehen. Bis jetzt schält sich nur die Haut an den Stellen wo mehr Hornhaut ist. Die Wirkung soll die gleiche sein, wobei ich mich immer frage, warum man dann die volle Dosis überhaupt nehmen sollte. Ansonsten Creme ich 2-3 mal mit der Harnstoffsalbe und mache an den ganz heftigen Tagen das Leinsamenbad, was wie ich finde sehr gut tut. Ach ja, meine Orthopädin hat mir Einlagen verordnet, damit die Druckstellen entlastet werden.


    Alles Gute und LG.

  • Hallo karolahh


    Toll dass Du sehr sportlich bist. Sport und Normalgewicht gelten ja als protektiv für Rezidive vorallem auch nach der Ersttherapie.

    Das PET/CT selbst bezahlen, verstehe ich nicht. Generell die Haltung vieler Ärzte, dass wenn Methas auftauchen nur noch palliativ behandelt wird. Gerade einzelne Methas wären doch sinnvoll operativ zu entfernen, die können doch auch wieder streuen. Aber das ist nur meine Meinung. Also bevor ich mir wieder eine Chemo reinhaue werde ich lieber operiert. Chemos hatte ich nie wirklich gut vertragen und PNP an Füssen nach Pacli zurückbehalten.

    Da mein TN sich auch nicht ganz nach 4EC, 12Pacli verabschiedet hat, bin ich im 5Zyklus Xeloda seit letztem Oktober. Die anfängliche Tagesdosis von 4500 wurde schrittweise auf 3500 gesenkt. Meine Fusssohlen waren tiefrot und geschwollen, nicht eingerissen. Die beiden grossen Zehen entzündeten sich entlang des Nagelbettes. Alles in allem sehr schmerzhaft. Nach der einwöchigen Pause aber wieder besser.

    Mir setzt die Müdigkeit, Appetitlosigkeit und latente Übelkeit auch recht zu.

    Mein Onkologe will nun nach dem 6.Zyklus mit Xeloda aufhören, da mit dem HFS auch die Darmwände dünner werden, was schlimmere Komplikationen mit sich bringen kann. Ich möchte eigentlich alle 8Zyklen durchstehen, weil ich alles mitnehmen will gegen TN. Danach gibts ja nichts mehr bei TN.

    Ich frage mich auch woher die doch unterschiedlichen Therapieregime herführen. Die einen beginnen mit maximaler, die anderen mit minimaler Dosis. Mein Onkologe meint dazu, dass es einen schmalen Grad gäbe zwischen Wirkung und Nebenwirkung. Das HFS sei ein guter Indikator, dass man sich im Wirkungsbereich befindet. Ist es einem zu wohl, also kein HFS, dann ist die Wirkung gegen Tumorzellen unzureichend. Die selbe Aussage macht auch die Studie CreateX. Das gute an HFS, es verschwindet nach Therapie.....dann kannst Du auch wieder rumrennen😉😄


    liebe Grüsse🤗

    Wanda2

  • Hallo karolahh ,

    ich möchte dich auch herzlich willkommen heißen in diesem Forum. Du hast zwar schon eine ganz schöne Odysee hinter dir, aber trotzdem macht deine Geschichte, wie TanjaJ1972 schon schrieb, anderen Mut. Mut, dass man mit dieser Diagnose noch viele schöne Jahre haben kann. Deshalb Glückwunsch zum 10-Jährigen.


    Ich habe auch am 23.12. mit Capecitabin begonnen. Ich hatte einen TN-Tumor. Da die Chemo nicht ganze Arbeit geleistet hat, darf ich nun nach meiner OP auch diese Chemo machen.

    Es tut mir leid, dass es dich schon im ersten Zyklus mit dem HFS erwischt hat. Aber Anscheindend entwickeln sich die Nebenwirkungen im jeden Zyklus neu; was im ersten war muss nicht im zweiten Zyklus sein.

    Vor dem HFS habe ich am meisten Bammel. Bis auf komische Kopfschmerzen habe ich den ersten Zyklus ganz gut vertragen. Ich bin aber wohl auch noch nicht bei der Höchstdosis angekommen. Momentan nehme ich morgens 1500mg und abends 2000mg. Mein Onkologe möchte die Dosis erhöhen bis das HFS sichtbar wird. Denn das sei das beste Zeichen, das die T-Chemo gut wirkt. Und du schreibst es ja auch selber, dass die Knoten kleiner wurden. Als kannst du dir auf die Schulter klopfen, auch wenn die Nebenwirkungen nicht so schön sind.

    Ich habe jetzt schon prophylaktisch angefangen meine Hände und Füße mit Urea-Creme (10%) zu pflegen, ich hoffe das bringt etwas.


    Ich wünsche dir für den zweiten Zyklus möglichst weniger Nebenwirkungen.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Wenn dein Leben kein Ponyhof ist, mach nen Zirkus draus!;)


    Eines Tages werde ich sagen: Es war nicht einfach, aber ich habe es GESCHAFFT!:thumbup:

  • Das HFS sei ein guter Indikator, dass man sich im Wirkungsbereich befindet. Ist es einem zu wohl, also kein HFS, dann ist die Wirkung gegen Tumorzellen unzureichend. Die selbe Aussage macht auch die Studie CreateX.


    Das wurde mir in Heidelberg auch so gesagt.

    Na, dann kann ich mich ja über das HFS eigentlich freuen;)

  • Hallo in die Runde,


    Danke für das liebe Willkommen in dieser doch eher speziellen Runde aus unfreiwillgen Xeloda-Expertinnen.

    Wie man die Namen einzeln einfügt, weiß ich noch nicht, also fühlt euch bitte einzeln herzlich gedrückt!

    Und: Danke für eure Tipps!

    Ja, tatsächlich: seit 10 Jahren lebe ich mit der Diagnose Brustkrebs und die meisten Jahre seither waren gute. Insofern nehmt meine Geschichte bitte und nur zu gerne als Mutmachgeschichte.

    Ich durfte meine beiden Töchter bis ins junge Erwachsenenalter begleiten,

    sie waren 13 und 14 bei Erstidagnose.

    Ich habe jedes einzelne dieser zehn Jahre (bis auf das Rezidivjahr 2015) eine schöne Reise mit meiner ganzen Familie gemacht. Auch für dieses Jahr im Februar ist was geplant, ich hoffe, das klappt!

    Und ich habe viele neue Freundschaften gefunden,

    darunter viele Frauen, die auch an Brustkrebs erkrankt sind oder waren.
    Das alles ist nicht selbstverständlich.

    Ich weiß das wohl.
    Und freue mich über jeden Tag, an dem ich selbstbestimmt tun kann, was ich will.
    Heute war es ein langer Spaziergang am Nachmittag mit einer Freundin und ihren Hunden. Bei Sonne.


    Jetzt zu euren Fragen:

    Damals bekam ich eine Epirubicin-Chemo, weil der Tumor mit 4,5 cm (in der Mammografie übrigens nicht sichtbar!) verdammt groß war. Heute würde dann direkt mit Taxanen kombiniert, damals noch nicht.
    Deshalb konnte ich dann 2015, als die Axilla voller befallener LK war,
    die Taxane nachschieben - da waren die schönen Haare wieder futsch, zum zweiten Mal.
    Aber sie kamen wieder.
    (Ohne Haare oder mit ganz kurzen lässt sich prima trainieren -
    geht viel schneller in der Dusche und der Umkleide, jetzt sind sie wieder lang und es ist echt Arbeit)

    Zum KI: Damals, 2010, gab die KI Prozente noch nicht. Ich weiß also nicht, wie fix der Tumor damals war.
    Heute ist er bei mir bei schwindelerregenden 80 % - das reicht :-( Ich konnte im Dezember SEHEN, wie die LK an meinem Hals direkt unter der Haut von Tag zu Tag wuchsen. Gruselig. )

    Das mit den stärker werdenen NW bei XELODA dachte ich mir schon.

    Hui, Wanda2 , (ich probier das jetzt mal mit dem @ - vielleicht klappt es ja ...) 5 Zyklen hast du schon ...

    das mit der Darmwand wusste ich noch nicht - aber ich kann es mir vorstellen.

    Mist, ich dachte, man kann es ggf länger nehmen. Mein Onko erzählte von einer Frau, die seit 4 Jahren damit unetrwegs ist. Wow, as für ein zähes Pony sie sein muss!

    Aber klar war von Anfang an: Die Verträglichkeit limitiert die Einnahmedauer. Insofern hoffe ich, lange durchzuhalten.


    Jetzt ist Bettzeit. Will morgen früh raus und schwimmen.Gute Nacht!

  • Liebe karolahh


    Es klappt mit dem @😉


    Soviel ich weiss ist Xeloda auch als Langzeittherapie gedacht. Es gilt dann einfach rauszufinden wie bei jeder Langzeittherapie wo die NW das Allgmeinbefinden nicht zu sehr stöhren, aber doch noch Wirkung gegeben ist.

    Ein zähes Pony😁glaube dass sind wir doch alle.

    Ich wünsche Dir weiter ein gutes Ansprechen auf Xeloda und das alle Methas platt gemacht werden.


    schönen Tag🌞

    Wanda2

  • Hallo,


    ich nehme seit ca. 1 Jahr Capecitabin , 4 g pro Tag, und die TM CA 15-3 sind gesunken :).

    Leider steigt seit einigen Wochen der Leberwert GPT/ALAT langsam an und liegt deutlich über der Grenze des Normalwertes von 600 aber noch unterhalb des kritischen Bereichs von 1500.

    Meine Frage ist:

    Hatte schon mal jemand eine Therapie mit Silymarin (Mariendistel) in Kombi mit Capecitabin bzw. welche Erfahrungen gibt es?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


    PS: Für 2020 wünsche ich allen viel Kraft.


    Sabine16