Xeloda-Erfahrungen (Capecitabin)

  • Hallo Sabine16 ,
    ich bin hier auch noch recht neu. Willlkommen!
    Du bist schon ein Jahr mit Capecitabinen unterwegs ... das ist gut!

    Und dass die Marker runtergehen auch!
    Mit der Mariendistel habe ich keine Erfahrung,

    bekam aber gestern genau diesen Tipp (für die Leber) .

    Ich würde das mit meinem behandelnden Arzt besprechen und genau auf Wechselwirkungen achten.

    Und dann kann man das ja mal ausprobieren und Leberwerte prüfen. Aber ohne Rücksprache mit Onko - not.


    Ich bin seit 3 Tagen im Zyklus 2, finde es bisher nicht ganz so fies wie im Zyklus 1.

    Die medikamentenfreie Woche hat mir gut getan - Füße wieder heile und alles andere auch deutlich spürbar besser.

    Ich hoffe, das bleibt so, ... und jede Pause bringt diesen Effekt!

    Aber wie gesagt, ich lese hier, dass das noch gemeiner werden kann und es bei mir erst der Anfang ist.


    Gute Erfolge habe ich mit sorgfältiger Fußpflege, vor allem bearbeite ich die Hornhaut regelmäßig , erst mit lauwarmen Essigbad, dann vorsichtig und sanft hobeln und dann gut mit Urea eincremen.

    Dadurch entsteht gar nicht erst diese Rhagadenhornhaut, die so schmerzt. Kein Ahnung, wie lange das "hält".

    Essen ist ein bisschen schwierig - hab direkt mit dem Start der Tabletteneinnahme so gar keinen Hunger.

    Mir hilft, dass ich einfach kleine Weck-Glas Salate, Gemüsepfannen und Aufläufe im Kühlschrank / TK habe -
    vorgekocht &vorbereitet am Wochenende, als es mir richtig gut ging.

    So dass ich da nur was rauszuholen brauche. Dann gehts auch mit dem Essen.

    (Kochen ist so doof, wenn man eigentlich auf Nix Lust hat.)


    Und dann hilft mir enorm die Bewegung - war vorhin wieder schwimmen & auf dem Stepper im FiCe.

    Und arbeiten geht auch (noch) - ich bin freiberuflich tätig und kann mir alles einteilen.

    vernutlich würde ich mit voller BU-Rente (die mir ab jetzt zustehen würde, dank GdB 100)
    finanziell besser dastehen,

    weil ich derzeit nur halbe Kraft mache und entspr. weniger verdiene,

    aber das Arbeiten macht mir Spaß

    und wenn ich am Bildschirm sitze, bin ich irgendwie weniger krank.

    Für heute habe ich mein Pensum geschafft

    und treff mich gleich mit einer Freundin zum Mittag.

    Soo schlecht ist das Leben manchmal gar nicht.


    Morgen habe ich einen Termin in der Strahlenambulanz - die wollen checken,

    ob ich nochmal und wenn ja dann parallel zur Chemo Bestrahlung bekommen kann.

    Oha, das wird anstrengend.
    Aber wir sind ja alle zähe Ponys. :-)


    Liebe Grüße Karola

  • Hallo karolahh und Ally ,


    Danke für Eure Info. Ich hatte auch noch Frau Prof. Hüb... ( Komplementärmedizin) von der Klinik Jena gefragt und sie meinte auch, dass ich Mariendistelextrakt zusammen mit Capecitabin nehmen kann, zuerst mal in der Woche der Chemopause und wenn ich es gut vertrage , dann auch während der Chemo.

    Meinen Onkologen brauche ich deswegen nicht zu fragen, er ist der Meinung die Natur gibt uns alles was wir brauchen (wieso gibt es dann Medikamente? ) und lehnt deshalb jede zusätzliche Nahrungsergänzungen u.a. ergänzende Methoden ab.

    Ich werde in der nächsten Pause mit Silibinin anfangen.

    PS zum Link : Tee bringt nichts, da müsste man Unmengen pro Tag trinken.


    karolahh : Das mit dem Essen mache ich auch so, dass ich vorkoche und dann einfriere, weil mir an manchen Tagen einfach der Antrieb fehlt, in der Küche zu sein, oder ich gehe Essen. Sport ist gut, mache ich auch (Yoga, Fitnessstudio), mein Arzt sagte dazu: O.K. aber nicht auspowern, der Körper hat jetzt andere Baustellen. Ich wünsche Dir ganz sehr, dass Dir die Bestrahlung erspart geblieben ist, ich hatte 2019 Ganzhirnbestrahlung und gleichzeitig Capecitabin , dass war nicht lustig.

    Viele Grüße von Sabine

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Arztname, Produktname

  • Hallo Mädels,

    ich melde mich auch mal wieder. Ich stecke gerade in der 2.Woche des 2,Zyklus mit Capecitabin. Seit gestern ist mir ständig schwindelig und ich bin total müde. Der erste Zyklus war dagegen total harmlos, da hatte ich nur komische Kopfschmerzen.

    Laut Onko-Praxis, die ich heute angerufen habe, sei das alles normal. Der Tip war, ich solle an die frische Luft gehen. Toll, wie soll das gehen, wenn es einen ständig dreht🙄.

    Ich frage mich echt, wenn ich jetzt schon im 2.Zyklus solche Probleme habe, wie soll es dann erst gegen Ende sein.


    Kennt das jemand auch von euch?

    Ich bewundere zudem alle, die während der T-Chemo arbeiten gehen können. Hut ab! ... Kann ich mir gerade gar nicht vorstellen.

    Bin gerade total gefrustet.

    Wenn dein Leben kein Ponyhof ist, mach nen Zirkus draus!;)


    Eines Tages werde ich sagen: Es war nicht einfach, aber ich habe es GESCHAFFT!:thumbup:

  • liebe Hanka ich habe mal gelesen das jeder Zyklus ganz verschieden sein kann, meine mutti ist ende des 3. Bis jetzt rötung fussohlen, Müdigkeit, manchmal Appetitlos und die Füße auch mal geschwollen und irgendwie die neuropathie manchmal mehr.Ich wünsche alles gute, vor allem das sich die blöden Nebenwirkungen legen.

  • Hallo@Hanka,


    mir ist auch oft schwindelig, vor allem beim Aufstehen von einem Stuhl oder Sofa , nach dem Aussteigen aus dem Auto, wenn ich in geschlossenen Räumen bin, die schlecht belüftet sind oder wenn ich den Kopf drehen muss. Am Anfang der Therapie war es sehr schlimm, mein Onkologe hat es auf die niedrigen Blutwerte zurückgeführt. Jetzt ist es weniger heftig und die Blutwerte sind auch besser geworden. Ich hatte mir damals einen Spazierstock zugelegt, um ein Gefühl der Sicherheit zu haben, damit konnte ich dann einigermaßen normal laufen.

    Außerdem gibt es in der Apotheke ein homöopathisches Medikament in Tablettenform gegen Schwindelgefühle (Ve...heel), was bei mir etwas geholfen hat. Bezahlt leider die Krankenkasse nicht.


    Ich hoffe, Dir geht es auch bald besser.


    Viele Grüße von Sabine

  • hallo Sabine, hallo Hanka, hallo alle Mädels hier,


    Hanka, wir sind ja glaube ich fast gleichauf - auch ich bin im 2.Zylus mit 2 x 2300 mg/Tag.

    Auch bei mir ging es in Zyklus 2 bergab.

    Meine Hände sind eine Katastrophe - sie sind geschwollen ud knallrot und schmerzen so fies, dass es selbst im Ruhezustand pulst.

    Die Füße sind ebenfalls immer schlimmer geworden, so dass ich gestern Abend bei jedem Schritt lauf aufgeheult habe.

    Schwindel kommt auch mehr und mehr dazu und grauenhafte Übelkeit plus völlige Appetittlosigkeit.

    Letzte Nacht war es nicht mehr auszuhalten- bin vor Schmerzen aufgewacht.

    Nach Telefonat mit Onko heute morgen: sofort Pause machen.

    Ich pausiere erstmal für 7 Tage, 3 Tage eher als eigentlich geplant --- aber so ist das kein Leben mehr gewesen.

    Habe jetzt das Gefühl, zu versagen - weil diese Chemo das einzige, was bei mir noch geht.

    Heute sehr mutlos.

    Grüße von findus

  • Liebe karolahh ,

    ich bin gerade mit dem 7. Zyklus durch und froh meinen Füssen eine Pause zu gönnen. Die haben sich in diesem Zyklus ganz doll geschält und waren knallrot.

    Eine vorzeitige Pause macht absolut Sinn wenn es so schlimm wird. Das hat mir meine Ärztin auch geraten.

    Andererseits können wir aber wohl froh sein, dass wir diese Nebenwirkungen haben. Mir wurde von Heidelberg gesagt, dass das, das Zeichen ist, dass die Therapie anschlägt. Irgendwie abgefahren, aber mit dem Gedanken ertrage ich meine geschundenen Füße :P

    Alles Gute für Dich!

  • Ich frage mich echt, wenn ich jetzt schon im 2.Zyklus solche Probleme habe, wie soll es dann erst gegen Ende sein.


    Kennt das jemand auch von euch?

    Ich bewundere zudem alle, die während der T-Chemo arbeiten gehen können. Hut ab! ... Kann ich mir gerade gar nicht vorstellen.

    Bin gerade total gefrustet.

    Ich hatte mir im Handy die Zeiten für die Einnahme als Alarm gespeichert. Ich hatte gegen die "Alarmmusik" mit der Zeit richtigen Hass/Panik entwickelt... Im letzten Zyklus war ich ja zur Reha. Ein unvorstellbarer Kraftakt ohne Erfolg...

    Also von mir kein Tipp leider, aber viel Mitgefühl...

  • Liebe karolahh ,

    ich bin gerade mit dem 7. Zyklus durch und froh meinen Füssen eine Pause zu gönnen. Die haben sich in diesem Zyklus ganz doll geschält und waren knallrot.

    Eine vorzeitige Pause macht absolut Sinn wenn es so schlimm wird. Das hat mir meine Ärztin auch geraten.

    Andererseits können wir aber wohl froh sein, dass wir diese Nebenwirkungen haben. Mir wurde von Heidelberg gesagt, dass das, das Zeichen ist, dass die Therapie anschlägt. Irgendwie abgefahren, aber mit dem Gedanken ertrage ich meine geschundenen Füße :P

    Alles Gute für Dich!

    Danke Kleeblatt69 ! Darf ich nachfragen, ob du die volle Dosis und jeden Zyklus 14 Tage beibehalten hast? oder hast du auch mal zwischendurch eher pausiert?
    Liebe Grüße

  • Vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen St.D. , Sabine16 , karolahh , Herbst .


    Mir geht es heute etwas besser, aber ans Auto fahren traue ich mich noch nicht heran. so versuche ich jetzt ein paar Erledigungen zu Fuß zu bewältigen.


    karolahh Das Gefühl bzw. die Angst zu versagen kenne ich auch nur zu gut. Diese Chemo ist der letzte Strohhalm, der uns noch bleibt. Deshalb werde ich auch weiter tapfer dran bleiben. Obwohl die Angst weiter bleibt, ob das Capecitabin auch wirklich ganze Arbeit leisten kann. Das werden wir leider nie erfahren, ob es auch wirklich eine Wirkung erzielt hat, denn wir gelten ja nun als tumorfrei.

    Oder anders gesagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich versuche das Beste aus der Situation zu machen und plane schon mal mein Leben nach dem "Rendezvous mit dem Schalentier".

    Ich bin halt nur so frustriert, weil mein Onkologe im Vorgespräch von verträglicher Chemo geredet hat. Ich könnte sogar arbeiten gehen oder in die Reha. Beides kann ich mir aber momentan beim besten Willen nicht vorstellen!


    Kleeblatt69 - Das mit den Nebenwirkungen und das die Chemo dann auch wirklich wirkt, dass sehe ich etwas zwiespältig. Ich hatte ja zuerst die 4xAC und dann 12xPacli/Carbo-Chemo. Da habe ich bei vielen Nebenwirkungen laut hier geschrien. Am Ende kam heraus, dass diese Chemos bei mir leider nicht so gut angeschlagen haben wie erwartet. Ich habe nur Grad 1 nach Sinn erreicht. Das ist nicht wirklich ein beruhigendes Gefühl. Deshalb darf ich ja nun auch noch Capecitabin nachlegen, um diese verflu...n Krebszellen platt zu machen. Ich hoffe inständig, dass dieser Plan dieses Mal auch aufgeht.

    Wenn dein Leben kein Ponyhof ist, mach nen Zirkus draus!;)


    Eines Tages werde ich sagen: Es war nicht einfach, aber ich habe es GESCHAFFT!:thumbup:

  • Ich bin halt nur so frustriert, weil mein Onkologe im Vorgespräch von verträglicher Chemo geredet hat. Ich könnte sogar arbeiten gehen oder in die Reha. Beides kann ich mir aber momentan beim besten Willen nicht vorstellen!

    Den Satz haben wohl alle aus dem Werbeprospekt... Der klingelt mir noch heute in den Ohren! Ich hätte das ja gar nicht unbedingt machen sollen, es war mir freigestellt so als i-Tüpfelchen, um meine Heilung vom Krebs mehr als 100% abzusichern. (Das sind jetzt meine sarkastisch leicht übertriebenen Worte, denn den Krebs habe ich 4 Wochen nach der letzten Tablette schon wieder gespürt...).

  • Den Satz haben wohl alle aus dem Werbeprospekt... Der klingelt mir noch heute in den Ohren! Ich hätte das ja gar nicht unbedingt machen sollen, es war mir freigestellt so als i-Tüpfelchen, um meine Heilung vom Krebs mehr als 100% abzusichern. (Das sind jetzt meine sarkastisch leicht übertriebenen Worte, denn den Krebs habe ich 4 Wochen nach der letzten Tablette schon wieder gespürt...).

    Ja "Verkaufsgespräche" können die Onkologen gut führen. Sie müssen ja keine Chemo machen und mit den Nebenwirkungen bzw. den Langzeitfolgen daraus leben. Ich kämpfe heute noch mit meinen Ärzten um eine Überweisung zum Neurologen wegen meinen Neuropathien. Bis jetzt höre ich immer nur: "Das legt sich alles nach 3-4 Monaten nach der Chemo. Ich soll einfach Geduld haben!" Haha!!! Geduld habe und hatte ich bis jetzt wohl genug. Ich möchte einfach nur als Patient ernst genommen werden. Würde gerne mal einen Tag jedem Onkologen schenken, damit er sieht wie sich unser Alltag unter Chemo anfühlt. - Sorry, dass musste jetzt mal raus!!!


    Ich bin ja andererseits auch dankbar, dass uns die Medizin diese Möglichkeiten mittlerweile bietet. Anfang der 80er sah die Krebstherapie bzw. die Heilungschancen bei BK leider noch anders aus.


    Es tut mir leid für dich, dass die ganze "Ackerei" mit den Chemos wenig bei dir bewirkt hat und du so schnell wieder von einem Rückfall betroffen bist.

    Wenn dein Leben kein Ponyhof ist, mach nen Zirkus draus!;)


    Eines Tages werde ich sagen: Es war nicht einfach, aber ich habe es GESCHAFFT!:thumbup:

  • Danke Kleeblatt69 ! Darf ich nachfragen, ob du die volle Dosis und jeden Zyklus 14 Tage beibehalten hast? oder hast du auch mal zwischendurch eher pausiert?

    Hallo karolahh,

    ich habe bis auf einmal die 14 Tage durchziehen können, aber die Dosis wurde schon recht schnell gesenkt. Ich nehme seit 4 Zyklen morgens 1500 und abends 1300 mg. Angefangen habe ich mit 1850 und 1650 bei 171 cm und 68kg.

    Seit 4 Zyklen lasse ich freitags das Blut checken, weil ich mir wegen der niedrigen Leukozyten am Wochenende die Aufbauspritzen geben muss. Mir ist es lieber, ich gebe mir die Spritzen, als drauf zu warten, dass die Werte im grünen Bereich sind. Da kann ich lange warten und hätte noch nicht so viele Zyklen geschafft.




  • user='5001']Kleeblatt69[/user] - Das mit den Nebenwirkungen und das die Chemo dann auch wirklich wirkt, dass sehe ich etwas zwiespältig. Ich hatte ja zuerst die 4xAC und dann 12xPacli/Carbo-Chemo.

    Hallo Hanka,

    ich habe das so auch noch nicht gehört und meine Onkologin sieht das auch mit anderen Augen. Ich glaube, die Aussage ist speziell auf Capecitabin gemeint, wenn man vorher keine Chemotherapie hatte.

    LG

  • Hallo ihr Lieben,


    am Montag beginnt mein 4. Zyklus Xeloda von 6 vorgesehenen Zyklen. Im Moment bin ich in der Pausenwoche.


    Die Dosis ist reguliert worden, ich soll nun morgens 2000 mg und abends 1500 mg einnehmen.


    Meine Hand und Fußflächen sind sehr empfindlich, ich creme sie nach wie vor mehrmals täglich mit Harnstoffcreme ein.


    Müdigkeit ist ein Thema, ich muss mich zu allen Aktivitäten aufraffen. Mittlerweile fahre ich auch wieder mit dem Auto und das geht sehr gut, und versuche jeden Tag mindestens 5000 Schritte zu gehen.


    Im Februar werde ich eine CT haben und ich bin mal gespannt wie es in meinem Körper aussieht.


    LG Leonie

  • Hallo Zusammen

    Ich bin im 5.Zyklus und bekomme Xeloda und Avastin !Und in jedem Zyklus habe ich überlegt abzubrechen !Füße haben sich geschält und Schmerzen schon sehr !


    Letzte Woche 1. Stanging und Tumor und Metastasen haben sich halbiert !Jetzt nehm ich die Medikamente mit einem besserem Gefühl !


    Aber Ideen habe ich leider keine ,was mir manchmal hilft ist Kälte !Und Fußbäder mit Salz und cremen!


    Meine Onkologin meinte auch aus ihrer Erfahrung, das bei Nebenwirkungen auch die Wirkung wahrscheinlicher ist !

    Ich dachte Sir sagt es nur ,um es erträglicher zu machen!


    Liebe karolahh

    Wollte nochmal Nachfragen ,geht das mit dem Schwimmen oder werden die Füße noch schlimmer dadurch !Verzichte nämlich aufs schwimmen !

    Nur laufen geht gerade auch nicht wegen der Schmerzen!


    Schönen Abend Pit

  • Hallo liebe Pit70 ,

    ich habe meine Capecitabin Tablettenchemo seit August letztes Jahr durch.Ich habe das ganze Programm mit dem Hand/ Fußsyndrom mitgemacht . Die Füße waren soooo schlimm.Musste das Walken drangeben,da ich kaum noch laufen konnte. Da letztes Jahr ein toller Sommer war,bin ich viel Schwimmen gegangen.Endlich wieder ins Freibad oder in den See.Das durfte man ja während der anderen Chemo nicht Ich habe jeden Moment im Wasser genossen .Den Füßen tat es sehr gut.Danach ständig mit Ureahaltiger Fusscreme dick eingecremt.

    Meine Füße hatten sich kpl. geschält.Danach wuchs der große Zehennagel ganz schlimm ein und es bildeten sich so eine Art Blasen,Geschwüre unten an den Fußzehen.Ich habe gelitten wie ein Hund.Aber ich zog es durch.Die Pausen taten sehr gut. Im August ließ ich mich wiedereingliedern und befand mich im 8. und letzten Zyklus. Der hat mir nochmal richtig zugesetzt.Ich fühlte mich total fertig und kraftlos.Der Körper war am Ende.Kein Wunder,was der ertragen musste. Nach Ende der Tablettenchemo,ging es eigentlich rasch bergauf.Die Füße heilten schnell ab . Der Körper brauchte seine Zeit..Heute bin ich richtig fit und mir geht es super .

    Nicht aufgeben. !!💪

    LG

  • Hey Pit70 , wie cool, dass sich der Sch... halbiert hat! Das ist wirklich hammermotivierend.


    Ja, ich war gestern 1000 m schwimmen - ist aber auch Tag 6 der Pause nach Zyklus 2, den ich ja vorher abgebrochen habe ... direkt unter Einnahme vor eine Woche hätte ich das ncht geschafft.

    Aber auch jetzt noch gilt:

    Hände und Füße werden davon rot und tun megaweh ... aber meine Psyche sagt, egal, es ist super.
    Was immer geht, ist Stepper im Fice - da brauchst du ja die Füße nur draufstellen

    und kannst mit den Armen (Hände in Handschuhen) unterstützen.

    Das mache ich jetzt oft 20-30 min.

    Dabei schaue ich TV.

    Und dann kann ich auch noch radfahren -

    habe ein E-Bike - das geht bisher noch super und bringt mich überall hin.

    Ich denke, demnächst werden ich statt zu scheimmen auf das Indorr-Cycling umsteigen. Bestimmt besser für Hände und Füße.

    Denn morgen oder übermorgen beginne ich mit Zyklus 3 - mit 75% der Höchstdosis. Hoffe, das reduziert die NW.

    Seit gestern nehme ich Mextxhxaxdxoxn.

    Sehr aufregend, finde ich.

    Fange ganz langsam an, erstmal 2x5 Tropfen, dann 10 und dann irgendwann auch 2x 20.
    Off Label, darum verschreibt es mein Onkologe nicht,

    ich habe einen anderen Doc in meiner Nähe und auch eine Apotheke, dies es herstellt,

    dafür gefunden.

    Ees gibt sehr motivierende Fallbeispiele,

    dass M. die Chemo bei BK gut unterstützt und wirksamer macht.

    Und dazu hellt es die Stimmung ein wenig auf und nimmt hier und da Schmerzen.

    Ich werde berichten. heute fühle ich mich etwas dizzy - aber durchaus nicht schlecht.

  • Hallo karolahh

    Ich hätte statt 7 Tage Pause, 14 Tage Pause mit Tabletteneinnahme gemacht.

    Laut meiner Onkologie kein Problem. Ich fand das positiv mit den Tabletten kann schneller reagiert werden. Das geht mit der Infusion nicht,die ist ja dann schon drin.

    Mach dir keine Sorgen, du bist keine Versagerin.

    GLG