Wie geht ihr mit Euren Arbeitgebern um?

  • Liebe Milli , liebe Tempi ,


    3 Tage Woche ist schon verlockend, wobei wir sehr gerne reisen und das wäre mir wichtiger.


    Liebe ratlos ,

    Werde auch keinen Tag verfallen lassen, wir haben europarechtlich 15 Monate, bis Mitte 2021 Zeit bis der Resturlaub aus 2019 verfällt.

    Aber wenn der Chef mich auffordert würde ich halt 3 Monate am Stück die Tage für 19 und 20 nehmen.

  • Liebe Caro_caro

    bin ganz bei dir. Ich lasse nix verfallen. Ich habe ja 2019 nur 4 Tage genommen und bekomme anteilig 3 Tage Zusatzurlaub bei 30 Tagen Grundurlaub. Dazu 35 Tage insgesamt für 2020 ... also nehme ich nach dem Hamburger Modell allen Urlaub, dann ist das Jahr fast um.

  • Liebe Caro_caro , ich reise auch gerne, aber ich fand die Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell einfach sehr anstrengend. Der Arbeitgeber versucht ja doch meistens einen mehr einzuspannen (billige Arbeitskraft), und immer musste ich erklären, dass ich ja eigentlich wie ein Praktikant zu behandeln sei.

    Und da ich einen recht langen Fahrweg habe, wurde aus 3Stunden Arbeit dann doch ein 51/2 Stunden-Tag.

    Außerdem hätte ich, wenn ich das Hamburger Modell länger als 3 Wochen gemacht hätte, mir einen längeren Urlaub danach auch nicht leisten können. 😉

    So waren 3 Tage Arbeit, vier Tage frei für mich und mein Seelenheil viel entspannter.

    Und als ich im Juli dann wieder voll gearbeitet habe, hatte ich ja immer noch 35 Tage Urlaub, von denen ich immer noch 12 habe. 😂

  • Zum Thema Resturlaub kann ich im Moment auch ein Lied singen🙄.

    Ich bin ja momentan im Krankenstand und werde vorraussichtlich erst wieder im Frühsommer in meinen Job zurückkehren.

    Da ich mit mehreren Resturlaubstagen von 2018 dieses Jahr erkrankt bin, bekam ich die Info, dass ich diese bis 3/20 nehmen noch nehmen kann. Daraus wird nun leider nichts und diese Tage werden mir nun verfallen🙄😤. Denn eine Auszahlung wird nicht gemacht, leider.


    Nun mache ich mir jetzt schon Gedanken, wie es wohl werden wird, wenn ich nächstes Jahr zurück kehre und den Urlaub von 19 zu den Tagen von 20 addiere, zuzüglich unserer Sonderurlaubstage durch den SBA. Denn verfallen möchte ich definitiv keine mehr lassen!!!

    Wenn dein Leben kein Ponyhof ist, mach nen Zirkus draus!;)


    Eines Tages werde ich sagen: Es war nicht einfach, aber ich habe es GESCHAFFT!:thumbup:

  • Bin im TVÖD .... da jibbet 30 Tage und Zusatzurlaub.

  • Liebe Milli ,


    Danke für den Hinweis, beim Hamburger Modell zahlt die Kasse das volle Krankengeld hatte ich gedacht. Mit meiner Kasse muss ich erstmal klären ob sie mir während der Wiedereingliederung Tagegeld zahlen, habe gelesen, dass ich dann Teilzeitkrank im Vertrag haben müsste. Ansonsten Nase zuhalten und vom Dreier gesprungen in die Vollzeit. Da kommt dann der Resturlaub ins Spiel.


    Wenn ich ein Praktikanten Gehalt bekomme, gäbs wohl Radtouren durchs Umland im Resturlaub. 🤣🤣🤣🤣


    Liebe ratlos , bekomme auch 36 Tage insgesamt, gewähren muss mein Arbeitgeber laut EU Recht aber nur die gesetzlichen Tage, 25.


    Aber im öffentlichen Dienst ist ja vieles anders. 🍀🍀 Das Glück hast du dir verdient und ich gönne es dir. 👍👍👍

  • Liebe Caro_caro , ja, es gibt das volle Krankengeld, das sind aber grade 70% vom letzten Gehalt.

    Und wenn man kurz nach Reha das Hamburger Modell macht, so wie ich, dann sind es nur 60%.

    Und da hast Du mich lustigerweise völlig falsch verstanden. 😂😂😂

    Ich bekam kein Praltikantengehalt, aber der Arbeitgeber ist während der Zeit nicht weisungsbefugt, da Du ja noch krankgeschrieben bist.

    Du darfst also keine Verantwortung übertragen bekommen, deshalb mein Vergleich mit dem Praktikanten. 😂😂😂😂

  • Hallo, als ich im September wußte, was mir bevorsteht, habe ich meinen kompletnnen Urlaub für dieses Jahr noch genommen und dazu noch 3 Tage Überstunden abgebaut. So hatte ich noch 4 Wochen "Luft" bevor ich offiziell krank geschrieben wurde. Somit schiebt sich das Krankengeld noch etwas nach hinten.


    Im nächsten Jahr werde ich sehen, wie lange ich schlußendlich krank geschrieben bin.

    Die Idee, den Urlaub für eine 3 oder 4-Tage Woche zu nutzen, fände ich persönlich besser, als eine Wiedereingliederung. Zumal eben da auch der volle Lohn endlich wieder gezahlt wird.

    Wie das allerdings dann mein AG sieht weiß ich noch nicht, das bespreche ich erst, wenn es soweit ist.

  • Ich arbeite als Leitung in einem 1 gruppigen Kiga. Wenn ich ausfalle braucht er eine Erzieherin, ziemlich zeitnah.

    Nun meine Frage, wie habt ihr es dem Chef gesagt? Ich kann das nicht ohne weinen vor ihm sagen, lieber schreiben? Ich möchte ihn aber auch nicht ins offene Messer laufen lassen, wenn ich dann doch länger ausfalle.

    Ach ich weiß nicht, was richtig oder falsch ist. ;(

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  • Liebe Malese

    ich habe um 8:00 die Diagnose erfahren und um 9:00 persönlich meinen Chef informiert, ebenfalls, um so schnell wie möglich einen Ersatz zu finden für die Jugendlichen, die ich betreue. Das alles lief unter Tränen ab, dafür hatte er aber vollstes Verständnis und er war SEHR froh, dass ich ihn sofort informiert hatte.

    LG, Viviane

  • Hallo Malese , habe ich richtig gelesen! Bei dir besteht der Verdacht und nicht bestätigt? Dann würde ich deinem Arbeiten noch gar nichts mitteilen und du solltest dich erstmal auf dich konzentrieren. Als man mir mitteilte, was ich habe, habe ich noch etwas gewartet, bis ich was gesagt habe, da ich ja vor der OP wusste, dass ich erstmal sechs Wochen nach OP krank geschrieben wurde. Kurz vor Ende der 6 Wochen hab ich dann mitgeteilt, dass ich einen Tumor hatte und noch nicht feststeht, wie die Behandlung aussieht. Ich bin Schulbegleitung und da ist es mit der Vertretung auch nicht so einfach. Doch da musst du dann erstmal an dich selber denken. Ich drücke dir die Daumen, dass alles falscher Alarm ist!!!

    LG Jojo

  • Ich habe als der Verdacht bestand bestand, meinem Chef nur erzählt das es sein kann das ich operiert werden muss und dann ein paar wochen länger ausfalle. Als die Diagnose feststand hat mein Mann ihn umgehend angerufen und mitgeteilt. Ein paar Tage später nachdem sich der erste Schock gesetzt hatte, hab ich meine Krankmeldung dann persönlich hingebracht und ihm auch gesagt das er das dem Kollegium mitteilen darf, bevor die Gerüchteküche kocht, ich selbst es aber nicht tun möchte. Aber bevor ich selbst nicht wusste was los ist, ging das auch niemanden was an

  • Hallo Malese ,


    ich wurde sofort bei Verdacht erstmal vier Wochen krank geschrieben. Meinem Vorgesetzten habe ich ziemlich zeitnah informiert. Wir waren gerade in einer Umstrukturierungsphase, den Kolleginnen, die mir nahe standen habe ich es dann auch bald erzählt. Bei mir war schon vor der Biopsie klar, dass der Krebs sehr wahrscheinlich ist. Insgesamt war ich 11 Monate krank geschrieben.


    Lass alles erst mal sacken Fundwarte ab, bis der Befund da ist. Meine Onkologen haben mir ausgeredet während der Chemo arbeiten zu gehen, wir saßen mit 14 Kolleginnen im Großraumbüro, etliche hatten Kleinkinder, auf dauernde Infekte hatte ich keine Lust.


    Alles Gute

    Geli

  • Hallo, hab auch meiner Chefin unter Tränen gesagt, danach geweint wie die doofe und gesagt, das es unter uns bleibt, da ich im Krankenhaus arbeite wollte nicht, das das ganze Krankenhaus es weiss🙄 hab ihnen erzählt das ich paar sehr schweres OP habe und für einen jahr ausfalle 😥

  • Weil ich die Betriebsleitung mit sehr vielen Aufgaben hatte und keine Stellvertretung,habe ich meinem Chef sofort Bescheid gegeben und noch bis Saisonende gearbeitet. Ich wusste ja nicht,was genau alles passieren würde und wie oft und wie lang ich dieses Mal ausfalle.Meinem Team hatte ich vorher Bescheid gesagt.Ich wurde umgehend ersetzt (musste aus der Zeitung erfahren, dass jemand anderes meinen Job bekommen soll).Mein Chef und auch die Aufsichtsräte kommunizieren nicht mit mir,haben mich als Palliative wohl schon komplett abgeschrieben,obwohl ich meine Arbeit sehr geliebt habe.Das hat mir sehr weh getan.