Moisl - Wenn die größte Angst wahr wird...

  • Hallo zusammen,


    auch ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Moisl, 36 Jahre alt, alleinerziehende Mama zweier Mädchen (6 & 9).
    Vor 3 Wochen wurde durch meinen Gyn während des Vorsorgeultraschall ein Knoten in der linken Brust festgestellt. 4 Tage später dann Stanzbiopsie und weitere zwei Tage der Anruf: "Könnten Sie heute noch vorbeikommen?" ... Es ist ein G1 Tumor. Ein Haufen Überweisungen und Telefonnummern in der Hand dann zur Schule und Kids abholen. *Aber hey, es ist "nur" ein G1, mit Glück keine Chemo, alles wird gut, keiner merkt was ...
    Termin im BK für Folgewoche. Dort dann Aufklärungsgespräch und Kontroll-US - "Sind Sie sicher dass es links war?" - " Ja, klar, ich weiß doch welche Brust biopsiert wurde, warum?" - "Hmm, hier ist auch was. Hat das Ihr Gyn nicht bemerkt?" ... Nein hatte er augenscheinlich nicht. Termin für weitere Biopsie und OP-Termin, da so oder so operiert werden muss. ...* Okay, nichts ist verloren, wenn dann wird das auch ein G1 und an der Prognose ändert sich nichts!
    Gestern dann die Biopsie - "Wo hat sie geschrieben soll der sein?" - "9 Uhr" - "Oh, hier ist auch was - wir müssen das auch noch biopsieren!" *langsam wirds lächerlich, ich fühle mich wie bei einem markabieren ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-Spiel :(


    Meinen Mädels habe ich noch nichts gesagt, weiß auch nicht wie, da mir bei dem Gedanken an diese Situation direkt die Tränen in die Augen schiessen ...
    Wie im Betreff zu lesen ist, war genau diese Diagnose meine größte Angst, denn meine Mama ist 2000 an den Folgen von Krebs verstorben (Brustkrebs mit Metastasen in Lunge und Hirn). Niemand in meiner Familie hat das wirklich verarbeitet, deshalb habe ich das Gefühl jeden, den ich von meiner Diagnose erzähle, 16 Jahre zurückzuwerfen. Es wissen mein Erzeuger, mein Stiefvater und mein Bruder.


    Momentan schreibe ich einen Einkaufszettel voll mit den guten Sachen, die mein Immunsystem auf Vordermann bringen und bereite mich auf den 6.3. vor - da bekomme ich den Anruf aus dem BK mit den Ergebnissen der zweiten Biopsie und dann auf den 10.3. OP-Termin.


    So, das war es erstmal ... ich wollte mich erstmal kurz vorstellen bevor ich in einigen Threads was schreibe - ich habe Tausend Fragen und hoffe Frauen in ähnlichen Situationen zu finden um den Mut zu fassen mit meinen Kindern zu reden und vielleicht auch mit meiner Tante (Schwester meiner Mutter), die wie ich noch heute stark unter dem Verlust leidet.


    LG Moisl

  • Ein liebes Hallo von mir!


    Liebe Moisl,


    mir fehlen heute tatsächlich mal die Worte! Es tut mir so so leid, dass auch Du die Diagnose Brustkrebs bekommen hast! Trotzdem möchte ich Dich hier herzlich Willkommen heißen. Hier findest Du sicherlich immer jemanden, der Dir mit Rat und Tat zur Seite steht.


    Ich weiß, es zieht einem erstmal den Boden unter den Füßen weg. Aber für mich war wichtig, dann einen Plan zu haben. Ich habe alles brav abgearbeitet. Sicherlich hat sich das Leben komplett verändert. Ich habe auch zwei Kinder von 8 und 10 Jahren. Mein Motto ist aber... Hinfallen ist ok, dann aber wieder aufstehen, Krone richten und weiterlaufen!


    Mit einem G1 Tumor brauchst Du ja keine Chemo! Hey das ist ja schon was. Für den anderen Befund drücke ich Dir gaaaanz fest die Daumen! Nicht alles ist immer bösartig!


    Ich denke, der Tod Deiner Mutter und dieser auch noch durch Brustkrebs, ist sicherlich eine große Belastung. Für euch alle. Vornehmlich solltest Du aber an Dich denken! Jeder Mensch ist anders.


    Ich drück Dich ganz lieb! Kopf hoch! Und weinen ist erlaubt!


    Sei lieb gegrüßt,
    Bianca

  • Liebe Moisl :hug: ,
    ich knuddel dich mal und begrüße dich hier bei uns. Du hast sicher schon einiges gelesen bei uns, wir werden dich begleiten, dir zuhören, bristehen, helfen vielleicht mit rin paar Tipps und einfach nur da sein. Du darfst schimpfen, schreien, heulen, je nachdem wie dir zumute ist, alles okay und erlaubt.
    Es ist nichts schõn zu reden an solch einer Krankheit, aber hey wir sind alle noch da und BK hat die besten Heilungschancen, also Kopf hoch, du schaffst das und vor allem für deine Kids :love: .
    Meine Diagnose hatte ich im Juni 2016, Juli OP und jetzt bin ich schon wieder arbeiten. Bei mir war es åhnlich, erst eine Seite, bei der Sono Auffälligkeiten andere Seite, beide biopsiert und schnell Stand mein Entschluss fest, welchen Weg ich gehe.
    Warte ab, lass dich gut beraten, stelle den Årzten viele Fragen, nimm eine zweite Person mit, in der Aufregung und Angst vergisst man viel. Wann und wie du es deinen Kindern sagst kann ich nix raten, meine Tochter ist 25 und da ist das etwas anderes. Das du den Rest deiner Familie die Diagnose nicht ersparen kannst ist schlimm, aber du musst jetzt an dich denken und Hilfe einfordern, auch wenn es ihnen nicht leicht fållt damit umzugehen, es muss sein.
    Ich wünsche dir einen schönen Austausch hier und bis zum Termin versuche dich mit deinen Mådels abzulenken, macht was schönes zusammen, das hilft die Zeit zu ūberbrūcken.
    Liebe Grüße von Sylvi ;)

  • Liebe Moisl,


    ich begrüße dich ganz herzlich hier im Forum und wünsche dir einen guten Austausch.
    Es tut mir sehr leid, dass du dich nun deiner großen Angst stellen musst. Noch sind nicht alle Ergebnisse da, warte erst mal ab und versuche alles ein wenig sacken zu lassen. Es braucht Zeit.
    Ich kann gut verstehen, dass im Moment alles schlimm für dich erscheint. Aber die Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs haben sich in den letzten Jahren stark verändert und verbessert, so dass du optimistisch in die Therapie gehen kannst. Du schreibst deine eigene Geschichte, und die wird anders sein, als die deiner Mutter.


    Das Gespräch mit den Kindern ist wirklich nicht leicht. Meine Tochter war 10 Jahre bei meiner Diagnose, und ich erinnere mich noch genau.
    Mach dir keinen Druck, du wirst die richtigen Worte finden, wenn es soweit ist. Viele Mütter machen die Erfahrung, dass ihre Kinder stärker sind, als sie dachten. Und die allermeisten Kinder sind sehr dankbar für die Ehrlichkeit ihrer Eltern, auch wenn die im Moment weh tut.


    Viele Grüße
    Ally

  • Hallöchen liebe Moisl :P


    ein herzliches Willkommen hier in unserem Forum :thumbup: schön, dass du uns gefunden hast.


    Menno, mit der familiären Vorgeschichte da kann es einen gewaltig umhauen.
    Was hast du denn für ein Ergebnis nach der zweiten Biopsie bekommen? Oder habe ich da etwas überlesen….


    Für den 10.03 wünsche ich dir alles Gute, meine Daumen werden in Aktion sein :thumbup:


    Ich füge dir mal ein paar Links ein, vielleicht helfen sie dir ein wenig weiter!


    http://www.rexrodtvonfircks.de/rexrodt-stiftung


    Hier eine App zum runterladen für KIDS :
    https://itunes.apple.com/us/ap…berbaum/id1064537595?mt=8 (für iOS)
    https://play.google.com/store/…id=com.rayd.derzauberbaum (für Android bei Google Play)


    Anmerkung der Moderatorinnen: Hier handelt es sich um die kostenfreie App "Der Zauberbaum"; entwickelt vom Verein Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e.V. zusammen mit Experten; konzipiert für Kinder im Alter von 3 - 10 Jahren; unterstützt Eltern dabei, sich gemeinsam mit ihrem Kind /ihren Kindern auf die neue Lebenssituation nach einer Krebsdiagnose einzustellen.


    https://www.krebsgesellschaft.…kranker-eltern-hilft.html


    Wir sind immer ganz offen und ehrlich mit unseren Jungs gewesen, natürlich immer dem Alter entsprechend.
    Hat gut funktioniert….und bin absolut froh!


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

    2 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Link der Zauberbaum-App korrigiert, ergänzt und erläutert.

  • Liebe Moisl,
    auch von mir ein herzliches Willkommen und ein dicker Mitmachdrücker auch von mir an Dich !
    Wie meine Vorrednerinnen schon sagten, Du mußt für Dich Hilfe einfordern , und gottseidank hast Du ja Familie um Dich herum. Deine Gesundheit ist jetzt das Wichtigste und Deine Mädchen brauchen Dich , da kannst Du jetzt , so hart das klingt, auf die anderen keine Rücksicht nehmen.


    Als ich im Juni 2016 meine Diagnose bekam, war meine Mutter gerade ein Jahr verstorben ( noch unter Chemo wegen BK und Metastasen in Lunge und Knochen, aber sie ist nicht am Krebs verstorben ) und ich und meine Familie hatten ständig den Fall meiner Mutter vor Augen, bis meine Brustärztin ganz energisch sagte, man könne die beiden Fälle nicht vergleichen und ich müßte mich davon freimachen. Das half mir dann auch sehr.
    Da meine Kinder die Erkrankung meiner Mutter nahe mitbekommen hatten, haben wir ihnen auch meine Erkrankung behutsam, aber ehrlich dargelegt. Meine achtjährige Tochter hat das sehr gefaßt aufgenommen und ist auch jetzt meine größte emotionale Stütze ( " Mama, auch ohne Augenbrauen und Wimpern bist Du so schön !!" ) , mein Teenie-Sohn will nur Positives hören und frißt viel in sich rein, wahrscheinlich typisch Mann .
    Aber ich glaube, man sollte die Kinder nicht davon ausschließen, denn sie merken mit ihren superfeinen Antennen sowieso, daß etwas nicht stimmt und dann machen sie sich erst recht Sorgen, weil sie es nicht einordnen können.


    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute und ganz viel Kraft und denk dran, Du hast auch uns hier !!



    Liebe Grüße,
    Moneypenny

  • Hallo Moisl,
    erstmal möchte auch ich dich in diesem Forum herzlich willkommen heißen. Ich wünsche dir einen guten Austausch mit den anderen Forumsmitgliedern.
    In den letzten 16 Jahren hat sich die Behandlung von Brustkrebs rasant verändert und die Heilungschancen sind weitaus besser geworden. Auch hast du einen G1 - Tumor, der wenig aggressiv wächst. Du hast also gute Aussichten auf Heilung.
    Wie war denn das Resultat der 2. Biopsie?
    Die Kinder würde ich dann informieren, wenn der Behandlungsplan einigermaßen feststeht. Meine waren bei Erstdiagnose ein paar Jahre älter, aber sie waren dankbar, dass ich ihnen die Wahrheit gesagt habe. Ausserdem sind viele Kinder so sensibel und klug, die merken, dass etwas nicht stimmt. Wenn dann niemand erklärt, was los ist, leiden sie vielleicht noch mehr.
    An deiner Stelle würde ich mir eine gute Onkopsychologin suchen, die kann bestimmt Tipps zum Thema ' Kinder krebskranker Eltern' geben - und natürlich auch deine Behandlung begleiten.
    Und auch wir hier im Forum sind fast immer ansprech- bzw. anschreibbar bei Sorgen, Fragen oder Ängsten oder einfach zum Ausheulen.
    Lg Katzi64

  • Ich kann mich meinen Vorthreadlern nur anschliessen - ihr seid toll. Eine wahnsinnig herzliche Aufnahmen und viele sehr hilfreiche Tipps - besser gehts unter diesen Umständen gar nicht :)


    Die zweite Biopsie wurde gestern gemacht und die Ergebnisse erhalte ich telefonisch am 6. Da den Befund der zweiten Brust die Chefärztin des BK entdeckt hat, sie mir das Ergebnis persönlich mitteilen möchte da sie auch operiert und sie in der nächsten Woche leider nicht in Berlin ist, dauert es halt etwas länger.


    Ich habe, dank meines Vaters, die komplette Krankengeschichte meiner Mama vorliegen und durchgearbeitet - es war eine andere, sehr aggressive Krebsart - und das macht mir wirklich Mut!


    Bzgl. des Tipps mit der Onkopsychologin - Danke! - ich habe mir direkt ein paar Nummern rausgesucht und werde am Montag telefonieren.


    Liebe Sylvi, darf ich fragen wofür du dich entschieden hast? Ich habe tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, dass ich, sollten es in der rechten Brust tatsächlich zwei Herde sein (und ich hoffe so sehr dass das nicht zutrifft) evtl. nach der Möglichkeit frage die Brust abzunehmen ... oder wäre das zu drastisch?


    Einen ruhigen Samstag abend gewünscht - Moisl -

  • Hallo Moisl,


    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
    Die Diagnose BK zu bekommen wenn man schon jemanden an dieser Krankheit verloren hat ist schon ein drastisches Erlebnis.
    Ich kann deine Ängste und Sorgen gut verstehen.
    Jetzt warte mal das Ergebnis der zweiten Biopsie ab. Bei mir war das Ergebnis der Stanze ganz anders als die Tumorbiologie nach der OP....trotzdem brauchte ich keine Chemo worüber ich sehr froh war.


    Versuche dich abzulenken und etwas schönes mit deinen Kids zu unternehmen denn die Warterei ist immer das Schlimmste.
    Ich wünsche dir alles Gute


    Lg Keinohrhase :hug:

  • Hallo Moisl,


    ich hinke zwar ein wenig hinterher, möchte Dich aber trotzdem noch in diesem Forum herzlich willkommen heißen.


    Bei Deinem ersten Post fielen mir Deine Kinder fast als erstes ins Auge. Ich habe 2 Enkelkinder in dem Alter. Wir leben alle zusammen in einem Haus.


    Ich war in dieser Woche im Krankenhaus - Wächterknoten raus und Port legen - und bei dem Gespräch mit der Psychoonkologin bekam ich 3 schöne Bücher für Kinder (muss ich zwar wieder zurückgeben, aber wir dürfem sie so lange behalten, wie wir sie brauchen). Dort wird aufgezeigt, was Krebs ist, dass die Mama das auch hat, wie man damit umgehen kann/muss usw. Eines davon kann die "Große" sich auch selber durchlesen, die anderen Bücher kann man gemeinsam lesen. Ich fand sie sehr gut gemacht und sie nehmen den Kindern hoffentlich die Angst.


    Meine größte Angst ist nämlich, dass "liebe und wohlmeinende" Nachbarn oder Freundinnen der Kinder (die das ja hääufig von ihren Eltern hören) dumme, absolut überflüssige und angstmachende Dinge erzählen. Wenn die Kinder Bescheid wissen, können sie ganz anders damit umgehen.


    Aber Du hast ja auch schon ein paar links zu diesem Thema bekommen. Ich werd sie mit auch mal ansehen.



    Alles Gute für Dich - und inzwischen stehe ich auf dem Standpunkt: es wird nichts so heiß gegessen, wie gekocht. Auch beim BK nicht. Sollte es anders kommen, kann frau immer noch um- oder weiterdenken,


    Wally

  • Liebe Moisl ,


    Auch ich möchte dich hier im Forum herzlich begrüßen .
    Ich denke du hast dich schon ein wenig durch die Threads gelesen und hast festgestellt , das du hier alles fragen kannst , was dir einfällt.Wir sind für alle Nöte , Ängste , Verwirrungen und Fragen für Dich da .


    Ich kann gut nachvollziehen , wie es Dir geht .Ich bin jetzt gerade mit alles Therapien durch und fahre nächsten Monat zur AHB .Mich hat viel mehr beschäftigt , das ich meinem Umfeld die Wahrheit sagen musste und ihre Traurigkeit als meine Krankheit selber .Es tut mir leid , das deine Mutter an dieser Krankheit verstorben ist und das macht noch mehr Angst .Das kann man auch nicht weglächeln , man kann nur versuchen für sich selbst den einen guten Weg zu finden .Aber das schaffst du !!!!! Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt --- und es ist dein eigener Weg .
    Wenn es Mal nicht weitergeht finde ich das Gespräch mit der Psychoonkologin sehr wichtig .....Für die kleineren Berge sind wir alle für Dich da .
    Lass dich mal :hug: von Mosicha

    Sollte das Leben Dir in den Hintern treten , dann nutze den Schwung um vorwärts zu kommen.

  • Ergebnisse oder "erstens kommt es anders..."

    Hallo liebe Foris,


    vielen Dank fürs Daumen drücken - aber wie der Betreff schon sagt kam es anders als gehofft.


    Wie in der Vorstellungsrunde bereits geschrieben wurde zur Vorbesprechung der Therapie meines linken hormonabhängigen G1-Tumors während des US auf der rechten Seite auch was entdeckt.
    In Vorbereitung der Stanze hat man dann noch was gefunden und direkt mitbiopsiert.


    Ergebnis: 2x G2 hormonunabhängig ... natürlich ... wäre ja sonst auch zu einfach ;)


    Also Donnerstag ins KH, dort dann Wächter markieren und Freitag Wächter raus und Port rein. Und am Montag dann direkt der erste Cocktail. :(
    Da alles nur auf der Tonspur lief (wir haben ja alle was anderes erwartet), weiß ich nicht mal welcher Cocktail.


    Ein Gutes hat es - wir haben genug Zeit für den Gentest und die ausführliche Besprechung der OP-Möglichkeiten ;) Und ich werde meine Kids noch diese Woche informieren, da es ab Montag ernst wird. Also kein Aufschieben mehr. Auch mein Papa und meine Tante haben sich angekündigt und holen mich am Samstag aus der Klinik (mein Papa wohnt in Mainz, ich in Berlin - er war schon sehr lange nicht mehr hier :)


    Ihr seht also - ich darf wahrscheinlich die volle Therapiebandbreite durchtesten und kann dann überall mitreden :p


    Und darauf jetzt ausnahmsweise einen Vodka *prost


    Habt ihr alle bitte eine erfreulichere Woche!
    Moisl

    Einmal editiert, zuletzt von Alecto () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Liebe Moisl,
    Ich hätte Dir so sehr ein anderes Ergebnis gewünscht, aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert ;(
    Heißt, der Kampf beginnt! Wenn Du magst begleite ich Dich ein Stück Deines Weges mit allem was ich habe: Positive Gedanken, meine Daumen und all meine guten Wünsche für Dich :hug: Du schaffst das!!!
    Alles Liebe
    Lisa

  • Danke liebe Lisa!


    Positive Gedanken sind immer gern gesehen und endlich den Kampf beginnen können gibt tatsächlich ein gutes Gefühl!


    LG Moisl

  • Liebe Moisl,
    Lass Dich erst einmal :hug: und noch einmal :hug:
    Ja, dieses Ergebnis haben wir Dir nicht gewünscht... :cursing:
    Nun heißt es Rüstung an , Visier hoch und auf in den Kampf! Die erste Runde hast Du ja schon hinter Dir - wahrscheinlich unser Lieblingscocktail EC.
    Ich wünsche Dir erträgliche Nebenwirkungen und Sieg auf ganzer Linie. Wir begleiten Dich auf's Schlachtfeld und geben Dir Rückendeckung. :thumbsup:
    Wenn Du Dich mal nicht heldenhaft fühlst, stehen wir Dir bei und bauen Dich wieder auf! :hot:
    Du schaffst das auf jeden Fall - und ja, nun hast Du erst einmal Zeit, alle weiteren Schritte zu besprechen und zu überdenken. :S
    LG Kirsche

  • Liebe Moisl,
    auch ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft das kommende durchzustehen und heiße Dich in der
    "Cocktailtruppe" herzlich willkommen.
    Wir unterstützen Dich! Du packst das!
    Liebe Grüße
    Heideblüte

  • Liebe Moisl,
    lass dich erstmal vorsichtig umarmen und drücken! Das tut mir leid , dass immer noch mehr und negatives hinzu gekommen ist.
    Immerhin scheint der Schlachtplan schon zu stehen und es gibt nicht zu lange Wartezeiten. Denn die waren meiner Meinung nach dass Schlimmste der ganzen Chemo.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft, positive Energie und Durchhaltevermögen für die weiteren Behandlungen! Du schaffst das!
    Lg Katzi 64

  • Danke Mädels - das hilft wirklich sehr :)


    Liebe Kirsche, ich bekomme diesen Freitag den Port und kommenden Montag den ersten Cocktail - hab mich bissl missverständlich ausgedrückt, sry ;)


    LG Moisl

  • Hallo liebe Moisl,
    ich habe so gehofft :rolleyes: ...nun ja, nun heißt es ab ins Therapie-Karussell! ^^


    Die Eintrittskarte gibt´s also am Donnerstag: ein wenig-hübscher, aber ungemein praktischer Port- dafür drück ich Dir die Daumen! :thumbsup:


    Und den Montag drauf "darfst" du dann die erste Runde mitfahren im Chemo-Karussell :wacko: ...
    vermutlich gleich volle Dröhnung EC-
    hab keine Angst davor...alles kann -nichts muss!!!


    Vielleicht wird Dir übel und schwindlig :wacko: :hot: - das kann schonmal vorkommen- aber es gibt gute Medi´s dagegen!
    Mir hat auch Ingerwasser/Ingwertee ganz gut geholfen!


    Ich bin in Gedanken bei Dir und möchte Dir gerne mit Tipps zur Seite stehen, wenn Du magst! :love:
    Liebe Grüße und fühl Dich erstmal lieb geknuddelt :hug:
    Liebe Grüße
    Trinchen

    Gibt Dir das Leben Zitronen- mach Limonade draus... oder frag´ nach Salz und Tequila 8)

  • Ihr Lieben,


    die Wächter sind raus, mein Port sitzt nun ordnungsgemäß und die Portnadel steckt auch schon - bereit für die erste Ladung Krieger morgen :) Ich schliesse mich dann der 4x EC + 12x Taxol - Gruppe an und hoffe diese 24 Wochen gehen möglichst schnell vorbei und zeigen die gewünschte Wirkung.


    In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine angenehme Woche!


    Moisl