Meine Mutter hat Brustkrebs

  • Hallo,
    Meine Mutter hat vor ca. 2 Wochen die Diagnose Invasives Mammakarzinom bekommen. Ich bin ihre 19 jährige Tochter und nervlich ziemlich am Ende. Ich versuche es mir natürlich nicht anmerken zu lassen, ich weiß ja wie wichtig es ist, dass meine Mutter zuversichtlich ist.
    Zu Beginn der Diagnose war meine Mutter unglaublich optimistisch und zuversichtlich, aber nach und nach wird sie immer negativer.
    Ich bin jemand der unglaublich auf Statistiken vertraut, was in diesem Fall nicht gerade gut für mich ist. Ich habe inzwischen so viele Internetseiten besucht und pendel immer zwischen Hoffnung und Ernüchterung. Gleichzeitig bin ich auch jemand der sehr auf sein Bauchgefühl hört, weil es meistens richtig liegt und dieses Mal hab ich einfach kein gutes Gefühl.
    Ich habe niemanden mit dem ich so richtig reden kann, meine Mutter will ich nicht noch mehr runterziehen und mein Vater sowie mein Bruder sind auch ziemlich fertig. Ich bin einfach verzweifelt. Über den Tag geht es mir meistens einiger Maßen okay und abends weine ich mich dann regelmäßig in den Schlaf. Ich kann mir mein Leben einfach nicht ohne sie vorstellen. Ich hoffe in diesem Forum neue Hoffnung zu finden und so mit jemandem reden zu können.


    Nun aber zu ihren Werten.
    Ihr Tumor war übrigens sowohl bei der Mammographie als auch beim Ultraschall für die Gynäkologin und die Radiologin nicht sichtbar. Die Onkologin sah es allerdings. Der Tumor ist T2, G2, Hormonpositiv und Her2negativ. Das gab mir erstmal Hoffnung. Sie hat leider 10 befallene Lymphknoten gehabt und seitdem bin ich fertig. Ich habe viel zuviel über sehr schlechte Prognosen bei so hohem Lymphknotenbefall gelesen. Irgendwo stand sogar dass die 10 Jahresüberlebensrate bei nur 14% liegt. Durch den Befall rutscht sie soweit ich weiß in Stadium 3, was ja schon ziemlich fortgeschritten ist. Ich weiß ich sollte nicht so schwarz malen aber es fällt mir so schwer.
    Nächste Woche an ihrem 44. Geburtstag geht es mit der ersten von 9 Chemos los.
    Ist Ihr Krebs nun noch kurativ behandelbar? Ich hab gelesen, dass ermittelt Lymphknotenbefall nicht mehr heilbar wäre. Die Ärzte Sprachen von einer kurativ Behandlung, da dachte man aber auch dass die Lymphknoten frei wären.


    ch würde mich über ein paar Antworten und Anregungen freuen. Gibt es welche die auch so viele Lymphknoten befallen hatten. Ich hab oft das Gefühl, meine Mutter wäre die einzige. Vielleicht könnt ihr mir ja ein bisschen Hoffnung geben.
    Liebe Grüße
    Feelinglikeiancurtis

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: "Size"-Zeichen entnommen.

  • Liebe Feelinglikriancurtis,
    erst einmal herzlich willkommen in diesem Forum!
    Schön, dass Du uns gefunden hast. Hier ist immer jemand für Dich da.


    Bei mir sind auch 10 Lymphknoten bösartig auffällig gewesen. Die Chemo hat diesen Befund in "nicht mehr auffällig" verändert. Alle 10 Lymphknoten werden Ende dieses Monats entfernt. Meine Ärzte gehen ebenso wie ich davon aus, dass ich am Ende aller Behandlungen geheilt sein werde.


    Ich sende Dir und Deiner Mutter ein großes Paket mit Zuversicht, Mut, Geduld und jede Menge schöner, gemeinsamer Momente.
    Herzliche Grüße, Kerstin

  • Guten Morgen liebe Feelinglikeiancurtis,


    erst einmal ein herzliches Willkommen im Forum, wenn der Anlass auch nicht so schön ist. Die Diagnose ist noch nicht lange her, am Anfang ist man wie in einem Schockzustand. Wir hatten hier dafür schon mehrere Synonyme dafür, gefangen in einer Drehtür oder in einem Lift. Bei den meisten wird es besser, wenn die Behandlungen anfangen.


    Das ist leider der Nachteil vom Internet, wenn man zuviel darin rumstöbert, auf manchen Internetseiten ist man ja bei jedem kleinen Schnupfen schon jenseits von Gut und Böse. Bleib mal lieber hier im Forum. Eine sehr hilfreiche Seite hat noch der Krebsinformationsdienst https://www.krebsinformationsdienst.de/. Dort kann man auch anrufen oder ne E-mail hinschicken.
    Zum Beispiel sind die 14% Überlebensrate ja totaler Blödsinn, lass dich da nur nicht verrückt machen. Haben sie bei deiner Mutti schon die "Staginguntersuchungen" gemacht, also Knochenszintigramm, Lunge röntgen, Oberbauchsonographie oder ein CT? Wurden dabei Metastasen entdeckt? Da zählen die befallenen Lymphknoten nicht drunter.


    Drücke euch die Daumen, dass deine Mutti die Chemo gut verträgt und der Untermieter Mr. K. wieder auszieht.


    Lg
    Kalinchen

  • Liebe Feelinglikeiancurtis,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Ja, ich glaube Dir, dass Du Dir Sorgen machst. Das Schlimme für Dich ist sicher, dass Du nicht offen mit Deiner Mutter darüber reden magst. Das verstehe ich sehr gut. Ich habe hier eine Seite für Dich, die Dir vielleicht hilft, besser mit der Situation umzugehen:
    http://www.hkke.org/startseite/?no_cache=1
    Ich wünsche Dir und Deiner Mutter, dass Ihr die Hoffnung nicht aufgebt und hier im Forum einen guten Austausch.


    PS: Dein Name ist ja echt eine Herausforderung ;)

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Hallo liebe Fellinglikeiancurtis, :love:


    schön, dass Du dich hier im Forum angemeldet hast!
    Hier findest Du viele Erfahrungen und Informationen, die Du bei einer normalen Stichwortsuche im Internet nicht findest...
    denn hier schreiben wir offen und ehrlich über alles im Zusammenhang mit unserer Krebserkrankung!


    Auch für Dich gilt: Keine Frage ist zu doof- keine Angst zu lächerlich!
    Auch als Angehörige einer Betroffenen!!!


    Ich wünsche Dir einen guten Austausch und hoffe, dass Du hier etwas Stärke und Zuversicht für den Umgang mit der
    Erkrankung Deiner Mutter findest... :thumbsup:


    Fühl Dich einmal nett geknuddelt :hug:
    Liebe Grüße
    Trinchen

  • Liebe Feelinglikeiancurtis,


    vielleicht kann Dir meine Geschichte ein bisschen Hoffnung geben. Ich weiß leider nicht, wieviele Lymphknoten bei mir ursprünglich befallen waren, da nur der Wächterlymphknoten entnommen worden war. Er war befallen und hatte dazu noch einen Kapseldurchbruch. Aber außerdem wurde bei mir noch eine Metastase im Brustbein gefunden. Meine Ärzte sagten: "andere Ärzte würden jetzt vielleicht sagen, 'wir können sie nur noch palliativ behandeln', aber wir behandeln sie kurativ!" Et voilá: ein halbes Jahr später war ich krebsfrei, sprich geheilt und bin es heute (3 Jahre später) immer noch. - Im Nachhinein lässt sich das so einfach sagen und gut als Erfolgsgeschichte verkaufen. Doch während dieser Zeit waren meine Ängste und die Ängste meiner Familie natürlich riesengroß.


    Ich glaube, als Kranke hat man es insofern leichter, als (fast) jedem, der von der Diagnose erfährt, sofort klar ist, dass das ein Riesenschock für einen sein muss, der selbstverständlich Ängste hervorruft. Dass es sich für die Angehörigen teilweise sogar noch schlimmer anfühlt, geht dabei vielleicht manchmal unter. Aber viele Anlaufstellen, die Beratung und psychologische Hilfe für die Erkrankten anbieten, sind ebenso für deren Angehörige da! (z.B. Psychoonkologen, Vereine, Selbsthilfegruppen und natürlich unser Forum). Vielleicht kannst Du Dir für Dich da noch mehr Hilfe holen.


    Ich schließe mich allen guten Wünschen meiner Vorrednerinnen an und drücke fest die Daumen, dass Deine Mutter bald geheilt sein wird.
    Liebe Grüße
    Olivia

  • Liebe feelinglikeiancurtis,


    deine Gefühle und Gedanken sind gut nachvollziehbar. Ich hatte "nur" einen befallen Lymphknoten bei Hautkrebs, bin damit auch gleich mal von Stadium 1 in Stadium 3 gerutscht. Das war schon erstmal ein großer Schock. Das ist zwar ein anderer Krebs, aber die Stadien sind etwa gleich zu betrachten. Auch bei mir ist das Ganze mitlerweile über drei Jahre her und ich bin seitdem krebsfrei.
    Meinen Vater hat diese Krankheit dann auch noch erwischt. Mir tat es immer gut, mich mit Außenstehenden darüber zu unterhalten. Ich hatte das Glück, in meiner Hausärztin quasi auch meine Psychologin zu haben. Und so habe ich dann auch eine Selbsthilfegruppe hier bei mir gesucht und gefunden. Mit meiner Familie konnte ich über meine Ängste auch nicht reden.


    Wie Olivia schon geschrieben hat, hast du auch als Angehörige die Möglichkeit, verschiedene unterstützende Angebote wahrzunehmen. Sei es eine Selbsthilfegruppe oder auch die psychoonkologische Betreuung in der Klinik. Aber natürlich kannst du dir auch hier im Forum alles von der Seele schreiben, was dich gerade belastet.


    Was Statistiken angeht: Glaube nur denen, die du selbst gefälscht hast ;) Jeder Mensch ist anders, und keiner (auch kein Arzt) kann vorhersehen, wie es genau weitergeht. In diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute und drücke die Daumen, dass ihr den Krebs besiegt!


    LG Danka

  • Danke für eure lieben Worte das hat mir wirklich wieder mehr Kraft gegeben. Ich habe inzwischen mit einer Freundin darüber geredet und das hat mir auch schon mal sehr gehölfen. Ich hatte mich irgendwie die ganze Zeit davor gesträubt, weil ich zwar ein paar sehr gute Freundinnen habe, aber Angst hatte, dass das Thema dann nur noch alle Gespräche bestimmt. Aber es hat mir doch sehr geholfen, sowohl hier zu schreiben, als auch meiner Freundin davon zu erzählen.
    Insgesamt bin ich sehr froh, dass ich dieses Forum für mich entdeckt habe.


    Zu deiner Frage, liebe Kalinchen

    Zitat

    Haben sie bei deiner Mutti schon die "Staginguntersuchungen" gemacht, also Knochenszintigramm, Lunge röntgen, Oberbauchsonographie oder ein CT? Wurden dabei Metastasen entdeckt? Da zählen die befallenen Lymphknoten nicht drunter.

    Ja, die haben sie schon gemacht. Sie hat zum Glück keine Metastasen, was mir doch viel Hoffnung gibt :)



    Danke vor allem auch für das Erzählen eurer eigenen Diagnosen, es gibt einem doch ziemlich viel Kraft, wenn man von so positiven Verläufen hört.


    Ihre Chemo haben sie jetzt doch vorgelegt und morgen um 8 Uhr geht es los. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen wie das mit den Nebenwirkungen so ist, aber das muss ich wohl erstmal auf mich zukommen lassen.


    Liebe Grüße
    Feelinglikeiancurtis

  • Hallo Feelinglikeiancurtis,
    auch ich möchte dich ganz herzlich in diesem Forum willkommen heißen!
    Schön, dass deine Mutter keine Fernmetastasen in den Organen und der Knochen hat. Das verbessert die Prognose ungemein. Und befallene Lymphknoten werden oft durch die Chemotherapie tumorfrei und werden dann auch noch operativ entfernt.
    Für deine Mutter und auch für dich ist es nicht schlecht, dass die Chemo morgen schon stattfinden soll. Da nimmt dann die Grübelei erstmal ein Ende und es wird aktiv gegen den Krebs gekämpft. Gut auch, dass du mit einer Freundin offen sprechen konntest, das bringt manchmal neue Klarheit in die Gedanken und erleichtert.
    Mach dir nicht zu viele Sorgen wegen der Chemo- Nebenwirkungen. Ich weiss nicht, welche Chemo deine Mutter bekommt. Aber heutzutage gibt es sehr wirksame Mittel dagegen, z.B.gegen Übelkeit/Erbrechen, dieses kann in den allermeisten Fällen verhindert werden.
    Ich drücke euch die Daumen für eine nebenwirkungsarme Chemo morgen und schicke euch ganz viel Kraft, positive Energie und Durchhaltevermögen für die weiteren Behandlungen!
    Lg Katzi 64

  • Herzlich willkommen hier in unserem familiären informativem Forum. Hier kannst Du alles fragen oder Dir einfach etwas von der Seele schreiben. Das hilft schon ungemein. Ich hatte auch 15 Lymphknoten befallen . Bin vor 11 Jahren an doppelseitigem Brustkrebs erkrankt. Zwar hat der Brustkrebs mich Ende 2015 wieder eingeholt , aber trotzdem gebe ich nicht auf und es geht mir recht gut im Moment . Gut dass Deine Mutter keine Metastasen in den anderen Organen und Knochen hat . Das ist schon viel Wert. Statistiken sind meiner Meinung nach immer relativ , der eine schreibt so der andere wieder was anderes. Je mehr man im Internet darüber liest , desto verwirrter und ängstlicherwird man . Wie die anderen schon geschrieben haben , ihr könnt psychoonkologische Hilfe in Anspruch nehmen . Das bieten alle Brustzentren an oder man muss danach fragen . Es ist für Angehörige ja auch nicht leicht damit umzugehen . Die Nebenwirkungen der Chemo sind heute gut behandelbar. Es gibt etliche Medikamente dagegen . Bin damals recht gut durch die Chemo gekommen, und Deine Mutter wird es auch schaffen. Es ist zwar manchmal hart und schwer aber die Chemo ist zu schaffen. Ich habe viel Spaziergänge und Nordic Walking gemacht . Spazieren gehe ich noch heute regelmäßig. Die Bewegung an frischer Luft tut gut und lenkt ab . Man sieht dass man doch noch was kann und das gibt Auftrieb. Ingwertee hilft gut gegen Übelkeit.
    Vielleicht wirkt die Chemo bei Deiner Mutterso gut dass der Krebs sich aus den befallenen Lymphknoten verkrümelt . Dafür drücke ich Euch die Daumen. Ich wünsche Euch viel Kraft , Mut und Zuversicht für die notwendigen Behandlungen. Mit der Zeit spielt sich ein gewisser Rhythmus ein und die Chemozeit vergeht schnell , wenn sie erstmal angefangen hat . So habe ich das empfunden.
    Noch ein Mutdrückerlie :hug: :hug: und ein Begrüssungsknuddler :hug: :hug: für Euch von
    alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • oh, ein joy division-fan - herzlich willkommen im forum! :hug:
    bitte mach dir nicht allzu viel schlechte gedanken!
    ohne fernmetastasen hat man meist die besten chancen heil aus der ganzen sache wieder raus zu kommen!
    lg ani64

    da es sehr förderlich für die gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. 8) voltaire

  • Danke für die lieben Worte.
    Die Lymphknoten, die befallen waren, haben sie alle rausoperiert, eigentlich sollte ich beruhigt sein.
    Ich bin froh, dass ich auch Geschichten wie von dir, liebe Alesigmai52, lese. Es tut mir so unglaublich Leid, dass du jetzt wieder damit kämpfen musst, aber es gibt mir doch viel Kraft, wenn ich höre, dass du so lange ohne Rezidiv warst.
    Psychoonkologische Hilfe wurde meiner Mutter und uns angeboten. Bis jetzt ist aber noch keiner darauf eingegangen. Ich werde aber in jedem Fall darauf zurückgreifen. Ich weiss, dass ich manchmal soweiso nicht die psychisch stabilste Person bin und es hat keinen Sinn, wenn ich daran zerbreche. Das hilft ja auch meiner Mutter nicht und ich will ja für sie da sein, so gut es geht.
    Mir geht es aber schon viel besser, als zum Beispiel gestern noch. Ich fühle mich durch das Schreiben und Lesen im Forum viel ausgeglichener.


    Danke für die Tipps. Das mit dem Ingwertee werde ich auf jeden Fall an sie weiter geben. Und zu der Bewegung werde ich sie auf jeden Fall motivieren.


    Ich bin inzwischen ganz schön froh, dass es nun doch schon morgen losgeht. Meine Mutter war zwar erst etwas niedergeschlagen, weil sie am Wochenende noch viel machen wollte, aber inzwischen ist sie auch ganz froh und hofft, dass es ihr am Dienstag, also an ihrem Geburtstag, halbwegs gut geht.
    Ich denke, dass mit der Chemo wird schon- muss es ja :) und meine Mutter ist recht hart im Nehmen.
    Morgen bekommt sie erstmal Epirubicin. Hat jemand damit vielleicht Erfahrung :)?


    Liebe Grüße
    Feelinglikeiancurtis

  • Liebe Feelinglikeiancurtis,
    Verständlich, dass du dir viele Sorgen machst. Ich finde es gut, dass du dich informierst und deine Mutter unterstützen möchtest.


    Bestimmt macht sie sich auch Gedanken darüber, wie du mit der Situation klar kommst. Mir geht es jedenfalls so, ich habe meine Brustkrebs-Diagnose seit Mitte März und bin inzwischen operiert und denke oft darüber nach, wie es meinen Söhnen ( 21, 17 und 15 Jahre alt ) eigentlich damit geht. Ich versuche immer wieder, mit ihnen darüber zu reden, damit wir diese Zeit gemeinsam durchstehen. Deshalb rate ich dir, mit deiner Mutter zu sprechen. Vielleicht weiß sie auch nicht so recht, was und wie sie mit euch Angehörigen reden soll.


    Und noch einen Rat möchte ich dir geben: Vernachlässige dein eigenes Leben nicht. Natürlich sollst du deine Mutter unterstützen, sie braucht diese Unterstützung auch. Aber gönn dir ab und zu selbst etwas Schönes, bei dem du wieder Kraft tanken kannst. Wenn es dir gut geht, kannst du das an deine Mutter weitergeben und sie muss sich deinetwegen keine Sorgen machen. Dann kann sie sich besser auf den Heilungsprozess einlassen.


    Scheue dich nicht, deine Fragen hier zu stellen, es gibt keine dummen Fragen.


    Einen herzlichen Knuddler von mir.
    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)