rosalie - noch jemand... Melanom

  • Hallo,
    ich bin neu hier. Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet, Lehrerin und habe 4 kleine Kinder von 6 Monaten bis 5 Jahren.
    Bei mir wurde ein malignes Melanom diagnostiziert. Am 3.4. geht es in die Hautklinik zum Nachschnitt und zu weiteren Untersuchungen. Die Zeit jetzt macht mich wahnsinnig, ich entwickel leider zunehmend eine blühende Phantasie was alles sein könnte.
    Mein Melanom habe ich selbst als komischen Leberfleck eingestuft und dann direkt vom Chirurgen entfernen lassen. Daher auch meine Panik.... Da sind ja noch so einige die ich merkwürdig finde. Hat noch kein Hautarzt drauf geschaut. Wäre ich mal hingegangen....
    LG Rosalie

  • Hallo liebe Rosalie,


    herzlich Willkommen hier im Forum, obwohl wir uns bestimmt alle lieber über andere Dinge ausgetauscht hätten. Deine Kinder sind ja wirklich noch jung, da hast du sicherlich andere Dinge zu tun, als ständig zu Ärzten zu rennen. :(


    Aber es ist so wie es ist und man muss aus der Situation das Beste machen. Du bist jetzt gerade in der Zeit, die für mich trotz meines vollen Therapieprogrammes mit OP; Chemo und Bestrahlung, die schlimmste war. Man ist in der Schwebe und hat nur Angst vor dem, was vor einem liegt. Das ist normal.


    Aber für mich hat sich herausgestellt, dass es am Besten war, alles Schritt für Schritt auf mich zukommen zu lassen und vor allem nicht allzu viel im Internet zu lesen. Bzw. darauf zu achten, nur seriöse Seiten (z. B. www.Krebsinformationsdienst.de) zu besuchen. Sonst wird man ganz kirre. Am Schlimmsten sind die Prognoserechner. Informiert zu sein ist andererseits auch wichtig, damit man bei den Ärzten die richtigen Fragen stellen kann, aber man muss trotzdem auf der Hut sein.


    Hier kannst du Fragen an Praktiker stellen. Ich komme aus der Brustkrebsfraktion, kann dir bezüglich Hautkrebs also nicht viel erzählen.


    Aber ich hoffe für dich, dass es doch bei dem einen Befund bleibt und es dir besser geht, sobald der Therapieplan steht.


    Es besteht doch bestimmt die Möglichkeit, dass es reicht, noch einmal nach zu operieren. Dafür drück ich dir die Daumen.


    Alles Liebe
    Lulu :)

  • Sei herzlich willkommen hier in unserem familiären Forum. Hier bist Du mit Deiner Krebserkrankung nicht allein . Es gibt hier auch mehrere Frauen mit malignem Melanom. Ich denke Du solltes die anderen Muttermale in der Hautklinik zeigen ind darauf bestehen dass so h die jemand ansieht. Und schwarzer Hautkrebs ist soweit ich weiß recht gut behandelbar , wenn er rechtzeitig und richti g behandelt wird. Die anderen Muttermale müssen nicht unbedingt bösartig sein . Manchmal reicht es wenn sie nur entfernt werden . Ich selber gehöre zu den Brustkrebsmädels . Habe auch sehr viele Muttermale und gehe regelmäßig zum Hautcheck beim Hautarzt . Ich habe auch schon etliche Muttermale entfernt bekommen ,
    aber es ist nicht viel bei rausgekommen und es wurde dabei belassen. Aber ich gehe trotzdem regelmäßig zum Hautarzt.
    Im Moment kannst Du nichts weiter machen als sich versuchen abzulenken. Auch Dr Google ist ein schlechter Ratgeber, besser nicht im Internet nachlesen, weil da vieles steht was auf Dich nicht zutreffend ist . Dazu hast Du auch noch zu wenig Informationen und das überfordert einen . Ich selber habe das bei meinem Brustkrebs auch so gemacht. Habe nur das gelesen was ich im Krankenhaus bekam. Und such Dir einen Hautarzt / Hautärztin , zu dem / der Du regelmäßig hingehen kannst . Das kannst Du jetzt schon machen. Verliere nicht den Mut . Es kann noch alles gut werden. Schreib uns eie es Dir ergeht wenn Du magst . Die Hautkrebsbetroffenen werden sich sicher noch melden .
    Liebe Grüße und ein Begrüssungsknuddler :hug: sowie ein schönes Frühlingswochenende .
    alesigmai52

  • Hallo Rosalie,


    herzlich willkommen hier im Forum.


    Ich gehöre zu den paar, die auch Hautkrebs hatten. Ich war bei der Diagnose 32 Jahre, jetzt stehe ich kurz vor meinem 36. Geburtstag. Mein Melanom habe ich auch selber entdeckt, das kommt durchaus häufiger vor.
    Normalerweise wird bei den Untersuchungen vor dem Nachschnitt in der Klinik nochmal ein kompletter Hautcheck gemacht. Und wenn da noch etwas Auffälliges ist, wird das in der OP gleich miterledigt.


    In der Regel werden Melanome sehr früh erkannt und sind damit sehr gut heilbar. Das wichtigste dabei ist tatsächlich die Entfernung des Tumors. Das ist bei dir ja bereits geschehen.


    Ach ja, merkwürdige Leberflecke habe ich auch so einige. Wenn die bei dir alle eine ähnliche Struktur haben, kann das für dich auch ganz normal sein.
    Leichter gesagt als getan: Mach dich jetzt nicht verrückt. Gerade beim schwarzen Hautkrebs sind die Heilungschancen sehr groß.


    GlG Danka

  • :D Guten morgen☺ und hallo liebe danka, alesigmai und Lulu.
    Danke für eure lieben Begrüßung und eure beruhigenden Worte.
    Heute früh geht es mir besser. morgens ist es allgemein besser als abends, komisch. Ist das bei euch auch so?


    Mein melanom war noch recht klein, tumordicke nach breslow 0,69mm, Clark 3, keine ulzeration, mitoserate 1/qmm. Ich weiß, damit habe ich ganz gute Chancen, nach dem nachschnitt nie wieder was davon zu hören. Ich weiß auch, dass es eher unwahrscheinlich ist, mehr als ein melanom zu haben. Aber die wirren Gedanken lassen sich manchmal einfach nicht abstellen.....
    Und ich weiß auch, dass im Internet eher die schlimmeren Fälle schreiben, so bekomme ich den Eindruck, man kommt selten davon. Aber das stimmt nicht, ich weiß.
    Wird man irgendwann wieder ruhiger? Wie fühlt ihr euch mit dieser Erkrankung?


    und danka, wie war dein Umgang mit der Sonne früher, wie gehst du heute mit ihr um?


    Ich wünsche euch auch ein schönes frühlingswochenende☺
    liebe grüße, rosalie

  • Hallo Rosalie,


    mein Umgang mit der Sonne hat sich nicht verändert. Ich habe Albinismus und kann deshalb nicht braun werden. Ich bekomme nur sehr schnell einen Sonnenbrand. Da habe ich schon als Kind verstanden, dass das nicht gut ist. Tut weh und ist unangenehm. Deshalb hatte ich schon immer einen hohen Sonnenschutzfaktor, der wurde ja mit der Zeit immer besser. Heute kommt bei mir Creme mit einem Schutzfaktor unter 50 gar nicht mehr ins Haus. Ich habe auch nie Shirts mit dünnen Trägern getragen. Immer T-Shirts mit Arm. Und soweit es mir möglich war, habe ich immer einen Schattenplatz gewählt. Ich war mal auf einer Jugendfreizeit mit, wo wir fast die ganze Zeit nur am Strand waren. Das war für mich fürchterlich weil es dort kaum Schatten gab, und ich habe mich dann immer, wenn es möglich war auf die Strandpromenade und in die Läden verzogen. Auf die Dauer ist das auch sehr langweilig.
    Für mich konnte sich also gar nichts ändern. Auf einen guten Sonnenschutz durch Creme und Kleidung habe ich schon immer geachtet. Besonders begeistert bin ich übrigens von Sonnenschutz-Shirts fürs Wasser. Damit habe ich schon 2 Wochen am und im Mittelmeer verbracht, ohne jedes Anzeichen von Sonnenbrand. Am Strand habe ich mich allerdings immer im Schatten einer Strandmuschel aufgehalten.


    Es ist durchaus möglich, mehr als ein Melanom zu haben bzw. weitere Melanome zu entwickeln. Deshalb wirst du auch zunächst etwas öfter zu einer Kontrolle beim Hautarzt sein. Ich selber hatte ein Melanom 1,7mm, Clark 3 mit Mikrometastase im Wächterlymphknoten und ein Melanoma in situ. Das zog halt eine etwas ausgiebigere Therapie mit sich. Seit 3 Jahren ist bei mir aber Ruhe im Karton. Es wurden noch ein paar Flecken entfernt, die waren aber alle harmlos.


    Man wird mit der Zeit auch wieder ruhiger. Die Arztbesuche sind am Anfang erstmal alle sehr aufregend, aber da gewöhnt man sich dran. Und je öfter man ein "Alles in Ordnung" hört, umso besser wird das.


    LG Danka

  • Hallo rosalie,


    auch ich möchte Dich hier im Forum herzlich willkommen heißen und wünsche Dir einen guten Austausch.
    Ich gehöre auch zu den Brustkrebslern.
    Die Diagnose war auch bei mir ein Schock und ich brauchte einige Zeit zum Verarbeiten.
    Bei mir ist es nun fast 8 Jahre her, aber mein Sohn ( damals 8 Jahre alt ) gab mir die meiste Kraft, alles durchzustehen.
    Und ja, ich bin mit der Zeit "ruhiger" geworden. Ich hatte mir auch psychologische Unterstützung geholt, für die ich sehr dankbar war.
    Ich habe gelernt, damit besser umzugehen ( ich lerne aber immer noch ein bischen ;) - das hört bei mir wohl nie ganz auf )
    Ich wünsche Dir bis zu Deinem Termin gute Ablenkungen und für Deinen weiteren Weg alles Gute.

  • Hallo Maia,
    auch dir danke für dein herzliches Willkommen.
    Ja, die Diagnose ist wirklich ein Schock, die Wartezeit macht es nicht einfacher.
    Ich weiß auch nicht, ich bin dermaßen pessimistisch, das kenne ich eigentlich gar nicht von mir. Aber ich sehe gerade nur schwarz.
    Nun gut, eine Woche ist rum, eine liegt noch vor uns.... Ich hoffe, wenn ich Klarheit habe, werde auch ich wieder ruhiger :-)


    Hallo Danka, auch dir danke für deine Erfahrungen.
    Ich freue mich über deine Ruhe im Karton, hoffentlich wird es immer so bleiben.
    Liest man im Internet, hat man den Eindruck, es kommt immer irgendwann etwas. Aber vermutlich schreiben die guten Fälle nicht....


    Ich hätte noch eine Frage zu den ganzen Statistiken: sind dort, bei denen die es nicht schaffen, auch die mit eingerechnet, die an etwas anderem versterben, oder geht es dort i.d.R. tatsächlich nur um die jeweilige Krebsart?


    Liebe Grüße und auch euch alles Gute,
    Rosalie

  • ...ich bin vielleicht ein paar Tage länger hier drin als Du...ich hatte ein Melanom am rechten Unterschenkel, das wurde sofort rausgeschnitten, da wurde mir zum ersten Mal schlecht, und nun komme ich aus der Klinik vom Nachschneiden und Wächterlymphknoten entfernen, ausser Wundschmerz hab ich gerade nichts, ausser die Gedanken, die immer mal wieder sich melden, wie es weiter geht und wie stark der Feind gerade zur Zeit ist. Aber ich muss das Ergebnis abwarten, 14 Tage dauert das, der Lymphknoten wird in Scheibchen zerschnitten und angesehen, aber seit dem es mich erwischt hat lebe ich in so einem Schwebezustand, der auch langsam normal wird, ich esse low carb und bewege mich viel, man will irgendwas tun.
    Wenn Du Fragen zur OP hast, gerne.
    Und Danka kenne ich auch schon und ich liebe ihre Worte, wenn sie sagt, die Heilungschancen sind gut.
    Liebe Grüsse erstmal an Dich, aus Berlin, Grethe. :thumbup:

  • Hallo Grethe,


    ich hoffe, die Schmerzen sind schon etwas besser. Ich drück dir die Daumen für super Befunde...
    Ja, die Warterei.... Ich hatte ja die leise Hoffnung, es würde in der Hautklinik schneller gehen, da alles im Haus, aber da hat Danka mich schon eines besseren belehrt.... (Ihre Worte, was die guten Heilungschancen betrifft, in Gottes Gehörgang.... :) )
    War deine OP auch unter Vollnarkose? Hattest du auch CT oder MRT? Ultraschall ja bestimmt. Gab es da schon Ergebnisse? Gleich danach? Wie lange warst du in der Klinik? Sicherlich gab es auch eine ausgibige Hautuntersuchung?
    Ich bin, soweit ich weiß, mit 0,69 knapp unter der Grenze zur Lymphknotenentfernung, die wird bei erhöhter Mitose ab 0,75gemacht, soweit ich las. Ich möchte das aber glaube ich trotzdem.... Aber das werde ich ja bald besprechen.


    Ich bin gestern nochmal zu meinem Hausarzt. Wollte mit ihm meinen Befund besprechen, Hautarzt habe ich ja bisher nicht. Dachte, er könnte mich etwas beruhigen, aber es war eher das Gegenteil der Fall. Na gut, ist auch nicht sein Fachgebiet.... Dann fand er auch noch eines von meinen drei mir suspekten Muttermalen verdächtig


    Ich hab mir ja selbst Leseverbot erteilt. Seitdem geht es mir etwas besser, aber die Angst bleibt, besonders wenn es dann noch hier und da zwickt....


    OK, nun ist erstmal WE, und bald wissen wir auch mehr.

  • Hallo Rosalie,
    Ich bin zwar von der Brustkrebs-Fraktion, aber uns alle eint, die Angst und die Ungewissheit.
    Dein Leseverbot ist schon ein guter Schritt. Aber ich möchte noch einmal an LuLus Hinweis
    auf den KID erinnern. Die nehmen sich echt viel Zeit und beantworten geduldig alle
    Deine Fragen. Wenn du da anrufen magst, halte Deine vorliegenden Informationen und
    Deine Fragen bereit, die sind wirklich sehr kompetent und stets aktuell informiert. Ich fühlte
    mich nach dem Telefonat wesentlich besser und mein Weg wurde klarer.
    Drücke Dir die Daumen, dass Du möglichst schnell gute Nachrichten bekommst.
    Liebe Grüße
    Heideblüte

  • ...ich bin vielleicht ein paar Tage länger hier drin als Du...ich hatte ein Melanom am rechten Unterschenkel, das wurde sofort rausgeschnitten, da wurde mir zum ersten Mal schlecht, und nun komme ich aus der Klinik vom Nachschneiden und Wächterlymphknoten entfernen, ausser Wundschmerz hab ich gerade nichts, ausser die Gedanken, die immer mal wieder sich melden, wie es weiter geht und wie stark der Feind gerade zur Zeit ist. Aber ich muss das Ergebnis abwarten, 14 Tage dauert das, der Lymphknoten wird in Scheibchen zerschnitten und angesehen, aber seit dem es mich erwischt hat lebe ich in so einem Schwebezustand, der auch langsam normal wird, ich esse low carb und bewege mich viel, man will irgendwas tun.
    Wenn Du Fragen zur OP hast, gerne.
    Und Danka kenne ich auch schon und ich liebe ihre Worte, wenn sie sagt, die Heilungschancen sind gut.
    Liebe Grüsse erstmal an Dich, aus Berlin, Grethe. :thumbup:

  • Ich war 3 Tage in der Klinik, das ist Standard in unserem Fall, vorher war ich vorstationär aufgenommen, einen Tag von ca 10 Uhr bis 14 Uhr, das heisst Blutabnahme, Formulare ausfüllen zu Vorerkrankungen Anamnese, auch eine Lymphknotensonografie wurde gemacht und mit mir ausführlich über die OP gesprochen...man hat an dem Tag den Kopf so voll, man muss das erstmal verdauen, aber auf Fragen wurde gut eingegangen und auf Ängste.
    Dann am Tag der OP musste ich um 8 Uhr nüchtern dort hin und war wie so oft erstmal in der Warteschleife, Betten waren noch nicht frei, usw., ja ich wollte eine Vollnarkose, ich hätte auch eine Teilnarkose bekommen ins Rückenmark...aber nein, nichts für mich...
    dann musste ich runter in die Nuklearmedizin...und wieder warten...sie spritzen ein radioaktives Mittel, was sich später wieder abbaut, um mit einem Sensorgerät (?) dann den entsprechenden Lymphknoten von der Melanomstelle zu finden. Mit einer Art Geigerzähler messen sie die Werte und der mit dem höchsten Wert, bekommt mit einem Marker die 1, dann noch die 2 und 3, mit geringeren Werten, während der OP wird wohl auch nochmal gemessen, um dann den einen zu finden.
    Dann kam ich auf mein Zimmer, ich wollte auch eine Beruhigungspille. Ich wurde von meinen Zimmerfrauen begrüsst und wir verstanden uns in der Zeit so toll...aber weiter.
    Wenn vor der OP der Zugang zur Vene gelegt wird, von da an hat man einen Blackout, man begiebt sich in die Hände, das muss man auch und Vertrauen.
    Dann Aufwachraum, und Nachsorge im Klinikzimmer, ich weiss noch, dass ich schon am Nachmittag des nächsten Tages den Flur dort auf und ab gelaufen bin.
    Soweit erstmal dazu, begieb Dich in die Hände und hab Vertrauen.
    Liebe Grüsse an Dich und meld Dich dann wieder.
    Ach übrigens ich komm ursprünglich aus Mecklenburg, aus Rostock. Dort wohnen auch noch meine Eltern und mein Bruder. Grethe. :thumbup:

  • Hallo ihr Lieben,


    ja, morgen geht es in die Klinik, vorstationär, Dienstag dann stationär. Der Kleinste wird mich begleiten, wird ja noch gestillt....
    Drückt mir bitte die Daumen!
    Ich hab immernoch die wildesten Gedanken.... Sind nicht andere Muttermale auch komisch; sind die Rückenschmerzen, die ich seit Wochen habe, wirklich nur Rückenschmerzen; hat der Druck in der Lebergegend schlimmere Gründe als meine krumme Sitzhaltung; die 2 Knubbel im Oberschenkel.... usw. ;(
    Mein Mann ist mittlerweile bei einem recht monotonen "Alles wird gut" angekommen... Hoffentlich.


    Leibe Heideblüte, danke für deine Worte.
    Ja, ich behalte das mit dem KID im Hinterkopf.
    Danka war ganz lieb und hat mir immer wieder geduldig viele meiner Fragen beantworten können. Aber sollte etwas offen bleiben, komme ich sicher nochmal darauf zurück.


    Liebe Grethe,
    ich hoffe, deine Schmerzen werden jeden Tag ein Stück weniger.
    In Rostock habe ich auch einge Jahre gelebt, habe dort studiert :)
    Danke auch dir für deine Erfahrungen. Wurde bei dir die komplette Haut nochmal angesehen? Wann?
    Ich habe schon Vertrauen in die Ärzte. Hoffentlich können die mit mir und meiner Panik umgehen.... Bei den Beruhigungsmitteln werden wir mal schauen, wegen dem Stillen.
    Ich wünsche dir, dass es weiter gut bergauf geht und hoffe mit dir auf gute Ergebnisse.


    Morgen Abend werde ich ja schon etwas mehr wissen, ich melde mich dann nochmal.


    Bis dahin- sonnige Grüße aus dem Norden

  • ...nein die Komplette Haut wurde nicht angesehen...aber ich denke das würden die machen, wenn du das möchtest...
    auch kein MRT und kein CT...es wurde nur besprochen , was auf mich zukommt, und Anamnese und Narkose Besprechung...
    Mir geht es langsam immer besser, auch mit dem Laufen, danke Dir.
    Alles Gute Dir für morgen !!! Liebe Grüsse. Grethe. :thumbup:

  • Hallo Rosalie,
    ich wünsche dir alles Gute für die Tage im Krankenhaus! Dass der Nachschnitt gut verläuft und der Pathologe weder in dem Lymphknoten noch im Nachschnitt - Gewebe verdächtige Zellen findet. Dass keine weiteren Melanome gefunden werden und du bald wieder fit bist und nach Hause kannst.
    Sage den Ärzten, dass sie die dir suspekten Muttermale begutachten sollen und sprich über deine Ängste! Sie sind die Experten und nur sie können dich wirklich beruhigen.
    Bis dahin viel Kraft und positive Energie!
    Lg Katzi64

  • Danke Katzi und Grethe für eure guten Wünsche. Sie haben erstmal geholfen :)


    Heute war ich nun in der hautklinik. Ich traf dort auf eine junge, optimistische Ärztin, die meinte, nach dem Nachschnitt sollte es getan sein.
    Auf meinen Wunsch wird auch der Wächterlymphknoten entfernt, das würde man ja eigentlich erst ab 0,75mm tun, meins war 0,69mm dick, also 0,06mm dünner als durch die Leitlinien vorgegeben. Sie meinte, das wäre nicht nötig, aber wenn ich so wieder ruhig schlafen kann....
    Es wurde mir also das radioaktive Mittelchen gespritzt- und nun soll ich zu meinen Kindern 1m Abstand halten und vor allem den Kleinen nicht stillen. Oje, das findet er nicht lustig. Gerade weint er oben beim Papa. Aber klar, ein kleines Opfer, wenn ich dann nie wieder was von dem Mistvieh höre...
    Ich werde also heute Nacht auf dem Sofa schlafen, und morgen in aller Ruhe allein in die Hautklinik fahren. Dann wird nochmal die Lage des Lymphknotens bestimmt, und anschließend erfolgt der Nachschnitt und die Entfernung des Lymphknotens unter örtlicher Betäubung- da habe ich etwas Respekt vor. Aber es wird schon gehen. Hinterher besucht mich meine Tante und bringt mir mein Mäuschen.


    Das allgemeine Screening können sie in der Hautklinik nicht leisten, dort müsste ich mir einen Hautarzt suchen - hab ich dann auch heute nachmittag noch gemacht und sogar Donnerstag gleich einen Termin. Die Ärztin der Hautklinik hat aber kurz rübergeschaut und konnte nichts auffälliges finden, das eine Mal zeigen wir dem Chefarzt morgen nochmal (wohl mehr zu meiner Beruhigung), aber sie sieht da nichts.


    Wenn alles gut klappt, darf ich am Donnerstag schon wieder nach Hause. Muss dann noch 4 bis 6Wochen einen sexy Strumpf tragen, und dann war es das hoffentlich auch schon.


    Ich bin eigentlich sehr erleichtert, die Aufregung kommt dann bestimmt morgen früh.
    Nur mein Kleinster tut mir heute leid....


    Ich danke euch allen für eure Daumen und melde mich dann morgen oder Donnerstag wieder.


    Liebe Grüße Rosalie. (Eine Rosalie wurde am Vortag in der Klinik geboren und stand ganz oben auf der Tafel der neugeborenen Babys dort im Eingangsbereich- das musste doch ein gutes Omen sein!!!)

  • ...ich wünsche Dir für heute gutes Gelingen, und dass Du heute alles gut überstehst...
    Liebe Grüsse und bis bald, hier wieder.Grethe. :thumbup:

  • Liebe Rosalie,


    ich hoffe, du hast alles gut Überstanden. Für deine Kinder war das gestern sicher schwer. aber es ist ja zum Glück nur für kurze Zeit.
    Ich brauchte den Strumpf erst nach der kompletten Lymphknotenausräumung. Nur bei dem einen Lymphknoten war da gar nicht die Rede von. Aber schaden kanns ja acuh nicht.


    Alles Gute!
    Danka

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich bin wieder daheim.Im klinikum konnte ich im Forum zwar lesen, aber schreiben wollte mein Handy nicht.


    Mir geht es soweit gut. Die OP unter örtlicher Betäubung war schon ein kleines Erlebnis, insbesondere das Suchen der markierten Lymphknoten (2)- ein bißchen wie früher im Physik-Experiment ;)
    Es wurde nun also der Nachschnitt gemacht und besagte Knoten entfernt. Zunächst zeigte das Gerät 3, aber unter der OP war dann (nach längerem Suchen...) nach Entfernung der 2 keiner mehr markiert. Histologie ist noch nicht da, soll aber vor Ostern kommen. Das ganze ist gegen die aktuellen Leitlinien "auf Wunsch der Patientin" gemacht worden.
    Die Schmerzen sind gut auszuhalten, nun brauch ich ich also nur noch gute Ergebnisse.


    Ich habe gleich noch einen Termin beim Hautarzt, den hab ich mir nun endlich gesucht, und mit der Diagnose ging das tatsächlich ganz schnell.
    Melde mich später nochmal ausführlicher.


    Ich danke euch für die guten Wünsche und die Daumendrücker, das tat sehr gut ^^ . Auch wenn das Ergebnis des Labors noch aussteht, habe ich mich erstmal wieder etwas beruhigt und bin optimistischer...


    Sonnige Grüße aus dem Norden ,
    Rosalie