bin Neu hier

  • Hallo ihr lieben,


    ich möchte mich mal kurz vorstellen.
    Ich bin 62 Jahre. Bin verheiratet ,habe zwei erwachsene Kinder und zwei Enkel.Bin immer Regelmässig zur Krebsvorsorge und Mammo gegangen.
    Und so war es auch am 9.März 2017 hatte mich angemeldet und bin hin, ich dachte wie immer es geht ja sehr schnell die Untersuchung .
    War mit meinen Gedanken schon beim einkaufen . Da sagte meine Frauenärztin sie würde in der rechten Brust einen Knoten fühlen.
    Meine Gedanken waren so ,dass ich es erst gar nicht realisiert habe was Sie gesagt hat.
    Musste dann gleich zur Mammo und Ultraschall es ist alles im gleichen Haus das war schon mal vom Vorteil.
    Bekam dann vom Arzt gesagt das ich verdacht auf Brustkrebs habe.
    Dann ging es weiter zum MVZ Termin holen.Eine Woche später war dann die Biopsie. Zwei Tage später war das Ergebnis da.Also es hat sich leider bestättigt mit dem Brustkrebs.
    Und mir wurde gesagt es wird erst ein Port gelegt und den Wächterknoten würden sie entfernen....das alles soll am Freitag den 7.04.2017 gemacht werden.
    Anschließend Chemo. Und da habe ich ehrlich gesagt ein bissschen schi...... vor. :(


    Glg. an alle Susi50

  • hallo Susi


    ich kann das nachfühlen, ich war wie gelähmt und hatte panische Angst vor der Chemo.
    Habe dann hier viel nachgelesen , die Chemo ist kein Spaziergang aber gut zu überstehen.
    Ich habe am Die. die 3.Gabe von 6.
    Bei mir Endometriumkarzinom Juni 2016,dann Total Op Aug. 2016, und Anfang Febr. Op wegen Metastase, daanach Chemo.
    Taxol/ Carboplatin.
    Lieben Gruß Elisabeth

  • Hallo Susi 50,
    erstmal möchte ich dich ganz herzlich in diesem Forum begrüßen und willkommen heißen! Ich wünsche dir hier einen guten Austausch!
    Klar hast du Angst vor der Chemotherapie und evtl. anderen Behandlungen, aber wenn du hier im Forum ein wenig stöberst, wirst du feststellen, dass die Chemo durchaus machbar ist. Und die schweren NW wie z.B. Übelkeit und Erbrechen sind medikamentös ganz gut zu verhindern. Ich selbst habe auch eine Chemo &Op &Bestrahlung sowie Antihormontherapie hinter mir, klar gibt's mal schlechte Tage, aber insgesamt war das alles ganz erträglich.
    Und hier ist fast immer jemand da, der dir zuhört und deine Fragen beantwortet. Medizinische Fragen kannst du auch dem KID = Krebsinformationsdienst stellen.
    Nimm dir am besten zu den Arztgesprächen einen vertrauten Begleiter mit und schreibe alle deine Fragen und auch die Antworten auf. Sonst vegisst du leicht mal wichtige Punkte und grübelst dann zuhause deswegen.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und positive Energie für die kommende Zeit! Freue mich, wieder von dir zu hören!
    Lg Katzi64

  • Liebe Elizabeth und liebe Katzi 64,


    danke , dass ihr beide mir Mut macht.....


    werde mich wieder melden sobald ich meine Op am Freitag überstanden habe.


    Glg. Susi50

  • Liebe Susi50,
    herzlich willkommen in diesem schönen Forum!
    Wir können Deine Ängste alle sehr gut nachempfinden. Jede hat damit zu kämpfen!
    Es wird Dir sicherlich besser gehen, wenn es dann losgeht, denn dann hast Du das Gefühl, wirklich etwas tun zu können. Mit einer ordentlichen Rüstung wirst Du den Kampf gewinnen - wir sind Deine Rückendeckung,
    Hier im Forum gibt es viele gute Tipps zur Vorbeugung und Bewältigung der Nebenwirkungen. Lies Dich einfach ein und/oder stelle Fragen - irgendjemand ist immer für Dich da!
    LG Kirsche

  • Liebe Susi50,
    auch ich möchte Dich in unserer Runde begrüßen.
    Ja, diese Lawine hat uns alle mehr oder weniger plötzlich überrannt, man geht einfach
    mal,schnell,zu einer Untersuchung und dann ist das Leben völlig anders als bisher. Das
    Muss man erst einmal begreifen, aber so wirklich Zeit ist dafür dann auch wieder nicht
    bei dem Marathon den man dann durchzieht. Vor der Chemo hatte ich auch sehr große
    Angst und ich kämpfe auch mit einigen Nebenwirkungen, aber die anderen Foris sind
    eine wunderbare Untersrützung und Motivation. Ene Chemo ist kein Spaziergang, aber sie
    ist zu schaffen und sie dient meinem Ziel noch sehr lange möglichst ohne weitere
    Derartige Zwischenfälle zu leben. Und auch Du wirst es schaffen, wenn Du magst, helfen
    wir Dir dabei. Du bist nicht allein.
    Mir machte der Port nach dem Aufwachen aus der Narkose zu schaffen, die Schwestern
    haben mir dann gleich Eisbeutel gegeben, das hat sehr gut getan.
    Ich drücke Dir die Daumen und denke Freitag an Dich.
    Herzliche Grüße
    Heideblüte

  • Liebe Susi50,


    sei in unserem Forum herzlich willkommen. Ja, ich glaube es Dir, dass dir vor der Therapie nicht geheuer ist. Wenn Du nach Chemo googlest, gibt es die tollsten Horrorgeschichten zu lesen. Nirgends steht, dass jeder Mensch darauf anders reagiert. Ich finde es gut, dass Du Dich bei uns angemeldet hast, denn im Austausch kannst Du viele Tipps bekommen, die Dir die große Angst nehmen werden. Ich wünsche Dir viel Kraft auf dem Weg durch die Therapie.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des

    Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Herzlich willkommen Susi50,
    Angst ist ja leider sehr oft gegenwärtig und ein Bestandteil dieser Krebskiste. Das ist ja auch normal.
    Ich kann mich den anderen nur anschliessen. Die Chemo ist zu schaffen. Wir, hier im Forum, sind ja Beweis dafür.
    Ich hatte mit meinem Port, anders als manch andere hier, glücklicherweise überhaupt keine Probleme und bin froh ihn zu haben. Das Einsetzen ging schnell und danach noch eine Schmerztablette und das wars. Es dauert halt bis man sich wieder auf die Seite legen kann.
    Am Ende meiner Chemo habe ich mich dann doch gewundert wie schnell es vorbei war, trotz der Nebenwirkungen und Einschränkungen.
    Ich drück dir die Daumen und wünsche dir viel Kraft, auf deinem Weg.
    Alles Liebe
    Ragna

  • Liebe Susi,


    willkommen in unserem Forum. Ich kann verstehen , daß dir die ganze Situation sehr unheimlich ist. Es stürmt einiges auf einem ein.
    Dein Wächterlymphknoten wird doch bestimmt noch in der Nuklearmedizin vor der OP markiert oder? Werde bitte nicht nervös, wenn es mehrere sind. das kann passieren, ich hatte auch drei. Nach der Portanlage hat man mir für zwei Stunden einen Sandsack auf die Stelle gelegt. Das hat ganz gut gegen eine zu starke Hämatombildung geholfen.
    Die Chemotherapie ist anstrengend, aber, Gott sei Dank, mit Hilfe der Begleitmedikamente einigermaßen zu überstehen. Scheue dich nicht, deinen Ärzten Bescheid zu geben, wenn es zu arg wird.Die haben immer noch eine Idee, wie man die Beschwerden lindern kann. Was mich zuerst erschreckt hat, war die Tatsache, daß die Chemozeit 24 Wochen dauert. Die Zeit geht aber erstaunlicherweise relativ schnell vorbei. Ich habe jetzt dreiviertel der Zeit geschafft.
    Ich wünsche dir für Freitag alles Gute und drücke dir ganz fest die Daumen. Du schaffst das. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :hug: :hug:


    Liebe Grüße


    Dagmar

  • Hallo Ihr Lieben,


    so habe nun die Op am Freitag gut überstanden. Ihr hattet recht man kann wirklich nicht so gut die erste Zeit liegen. Aber das wird sich ja wohl bald geben.
    Habe noch mal eine Frage. ich habe ja meinen Port jetzt, ab wann wird dann die Chemo begonnen?.
    Habe am Donnerstag erst einen Termin zum Besprechen.
    Danke ,dass Ihr alle mir so sehr viel Mut gemacht habt.


    Lg.Susi

  • Hallo Susie50,
    wann die Chemo bei dir startet, hängt jetzt eigentlich nur vom Terminplan deines Onkologen ab. Der Port kann ab 1 - 2 Tage nach dem Legen meist schon benutzt werden. Meine erste Chemo fand problemlos direkt am Tag nach der Portlegung statt. Du wirst vermutlich am Donnerstag einen zeitnahen Starttermin erfahren.
    Du schaffst das!
    Lg Katzi64

  • Hallo Ihr Lieben,


    habe meine erste Chemo am 26.04.17.
    War am Donnerstag zum besprechen im MVZ.
    Die Ärztin gab mir einen Infozettel mit über Bisphosphonat- Therapie mit, ich sollte es mir durchlesen und wenn ich damit einverstanden bin unterschreiben .
    Meine Frage ist jetzt ,hat das schon jemand von euch bekommen.?
    Bei mir wurden keine Knochen Metastasen festgestellt.
    Man muss das ganze ja alleine bezahlen.
    Ist es wirklich ratsam es machen zulassen?


    Glg. Susi

  • Hallo Susi,
    Auch verstehe nicht ganz den Grund für die empfohlene Bisphosphonattherapie. Wenn du keine Knochenmetas hast, kommt als Indikation eigentlich nur eine Osteoporose in Betracht. Aber warum dann gleich parallel zur Chemo behandeln? Da würde ich doch eher die Chemozeit abwarten und dann die Bisphosphonattherapie starten.
    Was hat deine Ärztin denn gesagt, warum diese Therapie und weshalb gerade während der Chemo? Da würde ich doch noch mal nachfragen! Vielleicht gibt es ja auch einen ganz anderen Grund? Aber du solltest diesen kennen, damit du deine Entscheidung sinnvoll treffen kannst.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Behandlung und jetzt erstmal wunderschöne Ostertage!
    Lg Katzi64

  • Hallo Katzi64,


    danke für deine Info.
    Den richtigen Grund dafür kenne ich nicht.
    Werde erst noch mal nachfragen warum und wieso.
    Ich denke mal ich muss erst mal die Chemo hinter mich bringen.


    Wünsche dir auch noch schöne Ostertage.


    Glg. Susi50

    Einmal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Zitate entfernt, da der Beitrag, auf den Bezug genommen wird, direkt darüber steht

  • Hi Susi,
    bei mir steht das auf dem Therapiezettel für die Zeit nach der Chemo/OP, wenn ich die Antihormontherapie mache. Habe schon ein paar
    Probleme mit den Knochen und bin bisher davon ausgegangen, dass ich das zur Osteoporose-Vorbeugung nehmen soll. Knochenmetas habe
    ich keine und noch einige Monate
    Lieb Grüße
    Heideblüte

  • Liebe Heideblüte,
    das klingt wirklich sinnvoll, da die Antihormontherapie ja leider eine Osteoporose begünstigen kann. Und wenn dann schon vorab Knochenbeschwerden bestehen, erst recht. Finde ich positiv, dass dein Onkologe/ deine Onkologin da mitdenkt.
    Aber während der Chemo?
    Lg Katzi64

  • Hallo ihr Lieben ,
    bräuchte mal euren Rat.
    Bin im Moment in der Chemo Pause und habe nur noch eine Körpertemperatur von 34 Grad.
    Wie sieht das bei euch aus?


    Glg. Susi

  • Liebe Susi,
    meine "Normaltemperatur" lag immer bei 36,3 bis 36,4. Seit Therapiebeginn schwankt sie zwischen 36,8 und 37,3. Meine Ärztin meint
    das sei normal, weil der Köper schwer arbeitet.
    Dass die Temperatur runter geht kenne ich aus der Vergangenheit wenn ich mal eine fette Erkältung hatte. Meinte, ich müsste Fieber
    haben, aber hatte weniger als sonst. Meine damalige Hausärztin meinte, dass mein Körper so geschwächt wäre, dass er nicht mehr
    in der Lage sei zu fiebern und statt dessen die Temperatur absenkt. Inwieweit das auf Chemo zu übertragen ist, weiß ich nicht.
    Ruf doch einfach mal Deinen Onkologen an. Lieber einmal zu viel nachfragen als zu wenig.
    Gute Besserung und liebe Grüße
    Heideblüte

  • Liebe Susi,
    ich schließe mich Heideblüte an und empfehle, Deinen Onkologen zu informieren. Wenn eine so niedrige Temperatur ok ist, dann wird er nicht böse über den Anruf sein und wenn die Temperatur ein Problem ist, dann wird er eine Lösung wissen. Beide Varianten sind besser, als weiterhin unsicher zu sein.
    Alles Gute, Kirsche