wächterlymphknoten- Markierung zeigt mehr als OP?

  • Hallo ihr Lieben,
    ich hoffe, meine Frage ist hier richtig.....
    Ich hatte ja ein Malignes Melanom, und es wurden dann auf meinen Wunsch ( es "fehlten" laut Leitlinie 0,06mm) auch die Wächter entfernt. Bei der Markierung zeigten sich 3 Wächter, die dann auch auf der Haut angezeichnet wurden. Im OP wurden dann aber nur 2 gefunden, danach zeigte das Gerät nichts radioaktives in meiner Leiste mehr an. Der Chirurg meinte: " Das wäre halt manchmal so."
    Ja, ich hätte gleich nachfragen sollen, war aber in dem Moment blöderweise einfach froh, dass wir "fertig" sind, nachdem es doch eine ziemliche Sicherheit war.... Nun frag ich mich natürlich, wo ist der dritte hin? Die OP war mit örtlicher Betäubung, also hörte ich, dass das Gerät tatsächlich nichts mehr anzeigte. Dir beiden entnommenen habe ich mir zeigen lassen, das waren 2 kleine schöne, rosige, einzelne Lymphknoten, nix verklebtes . ..
    Ich frage heute auch noch mal meine Ärztin, aber vielleicht hat eine von euch ja auch eine Idee.
    Sonnige Grüße aus dem Norden, Rosalie

  • Danke Kalinchen :)


    Also, ich habe die Hautärztin gefragt.
    Ich habe es so verstanden: Manchmal würde sich aus irgendwelchen Gründen auch zwischen den kleinen Lymphknoten etwas anreichern, dass dann in dem Gerät als aktiver Lymphknoten angezeigt würde, aber keiner ist.
    So ganz leuchtet mir das noch immer nicht ein, aber wo nichts markiert mehr war- was soll er entfernen.... Es hat mich auch eher interessiert, wie das sein kann.

  • Hallo rosalie,


    ich kann mir das biologisch schon vorstellen, dass sich das radioaktive Material zwischen den Lymphknoten anreichern kann. Oder dass es sich so verteilt, dass es bei bildgebenden Verfahren ein bisschen streut, sodass das aussieht wie ein weiterer Lymphknoten. Bin keine Medizinexpertin, sondern Biologie-Lehrerin, aber aus meiner Sicht ist das jedenfalls denkbar.


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)