arbeiten nicht krank bleiben!

  • Hallo!


    Kann mir vielleicht jemand einen Rat geben?..


    Ich habe heute Post aus Krankenkasse bekommen, ich muss ab 15.05 mit Wiedereingliederung anfangen...


    Problem ist nicht nur, dass ich diese Arbeit nicht mehr machen kann und will (körperlich und seelisch), auch, dass die Chefin für mich schon Vertretung hat und mich nicht mehr braucht.


    Noch schlimmer ist, dass ich mich seit paar Tagen schlecht fühle (starke Knochenschmerzen und niedrige Leykos), bei mir wurde sogar Tam für eine Woche bis nächster Blutuntersuchung abgesetzt.


    Und ein Termin bei meiner Onkoärztin habe ich auch genau am 15.5, das wird schon zu spät, am diesen Tag muss ich schon auf Arbeit sein...ich muss das alles bestimmt vorher klären.


    Aber wie???


    LG

  • Liebe Yyulia,
    keine Panik lass dich erst mal :hug: .
    Seit wann entscheidet das die KK ? Dein Arzt entscheidet wann du wieder arbeitsfähig bist. Was wurde denn im Abschluss deiner AHB gesagt, der Doc schreibt ja auch seine Empfehlung arbeitsfähig oder noch nicht. Ich wūrde gleich am Montag zum behandelten Arzt gehen und ihm das Schreiben zeigen und die weitere Vorgehensweise besprechen. Auf jeden Fall mach dich jetzt nicht verrückt, die KK kann das auf keinen Fall bestimmen, wo gibt's denn so was, dann brauchen wir keine Årzte mehr. :cursing:

  • Sowas habe ich ja noch nie gehört, dass die Krankenkasse sowas bestimmt. Wie schon geschrieben entscheidest Du das mit dem Arzt zusammen. Außerdem muss der Arbeitgeber einer Wiedereingliederung zu stimmen. Was haben sie den geschrieben mit wieviel Std. du anfangen sollst.


    LG


    Ludimoli

  • Liebe yyulia,
    ich schließe mich erst einmal Sylvi an. Noch entscheiden die Ärzte. Manchmal kommt es auch zum Mißverständnis bei der Krankenkasse. Sprich
    mit dem Arzt und dann ggfs. nochmal mit der Krankenkasse. Ich hatte vor einigen Jahren eine ziemlich skurille Situation: da rief mich die
    Krankenkasse an und fragte, warum ich denn immer noch nicht mit der Wiedereingliederung angefangen hätte. War völlig perplex und bin
    nächsten Tag gleich mal zum Arzt gedüst. Kaum zurück rief die Krankenkasse nochmal an und meinte, es sei ein Versehen gewesen, man
    wollte mich nicht fragen, wann ich mit der Wiedereingliederung anfange, sondern mich informieren, dass ich voll erwerbsunfähig sei, nun als
    Eilfall zur Reha muss und wenn ich mich weigern sollte, einen Rentenantrag stellen muss. Wiedereingliederung und Rente liegen ja auch
    gaaaanz dicht beieinander!
    Seitdem weiß ich, dass der Medizinische Dienst der Krankenkasse u.U. über Arbeits- oder Erwerbsunfähigkeit entscheidet, ohne den Patienten
    jemals gesehen zu haben. Dabei kann es natürlich leicht zu falschen Beurteilungen kommen.


    Zu Deinem Job: ich gehe mal davon aus, dass Du einen Schwerbehindertenausweis hast. Damit bist Du schon mal nicht so einfach kündbar.
    Wenn Du Deinen Job nicht mehr machen kannst, muss Deine Firma erst einmal schauen, ob sie was anderes für Dich haben. Habt Ihr einen
    Betriebsarzt? Den könntest Du involvieren.


    Wenn Du den Job gar nicht mehr machen kannst und selbst kündigen möchtest: bitte Vorsicht, das könnte eine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld
    geben, mit ärztlichem Attest lässt sich das aber unter Umständen umgehen.


    Aber das ist alles noch ferne Zukunft. Geh erst einmal nächste Woche zu Deinem Arzt und besprich das mit ihm.


    Drücke Dir die Daumen, dass sich alles in Deinem Sinne regelt und wünsche Dir trotz allem erst einmal ein schönes Wochenende!


    Liebe Grüße
    Heideblüte

  • Liebe yyulia,


    Krankenkasse kann dich zum medizinischen Dienst schicken, um zu überprüfen, ob du wirklich nicht arbeiten kannst. Aber nicht eine Wiedereingliederung verlangen. Oder sind deine 78 Wochen Krankengeldbezug um? Dann müsstest du zur Arbeitsagentur wegen Sozialgeld, musst ja von irgendwas leben und eine Krankenversicherung zu haben ist ja für uns überlebensnotwendig.


    Am besten du gehst persönlich bei der Krankenkasse vorbei und klärst alles in einem Gespräch.


    LG
    Kalinchen

  • Danke liebe Sylvi!


    Ich bin aus Reha als arbeitsunfähig entlassen, aber mir wurde gesagt, ich darf als Köchin doch arbeiten, trotz Implantat, schwere Gewichte usw...


    Aber ich versuche das alles mit meine Ärztin zu klären. Und ich möchte auch meine Chefin anrufen, sie muss sich Gedanken machen, wie sie mich kündigt...

  • Ja genau, geh als erstes zu deinem Arzt, der kann das mit der KK klåren. Mit ihm erstellst du auch zusammen deinen Plan zur Wiedereingliederung, 2h...4h....usw. dDies muss dann dein Arbeitgeber absegnen und auch die KK und erst dann kõnnte alles starten.
    Wie du sagst ist das bei dir gar nicht mõglich in der Küche nur so wenige Stunden, weil deine Chefin ja nebenbei noch eine 2. Kraft für dich mitbeschåftigen müsste. Du musst also eventuell gar nicht erwåhnen, das du selbst auch nicht mehr dort arbeiten magst. Wie sie dich los werden kann, sorry kūndigt, ist dann doch ihr Problem und nicht deins. Auf jeden Fall würde ich ihr gegenüber nicht erwähnen, das du nicht mehr willst, das kann sie dann noch gegen dich verwenden. Euer Verhältnis war ja auch nicht mehr so gut, wie du mal geschrieben hast. Falls es in ferner Zeit dann doch zu einer Wiedereingliederung dort kommen sollte, kannst du einen guten Willen zeigen, anfangen und nach 2 Tagen abbrechen, weil es dir körperlich und psychisch zu viel wird. Dann hast du der KK gegenüber deinen guten Willen gezeigt und die kann dir nichts entgegensetzen. :)

  • Liebe Ludimoli,


    sie haben nur geschrieben 4 Wochen, mehr nichts...


    Liebe Heideblüte,


    ich arbeite in einer kleinen Firma, kleine Cafeteria mit 3 Mann, die Chefin kann nur eine Köchin bezahlen, entweder mich oder neue Kollegin (was sie natürlich will, sie ist jung und gesund!)


    Liebe Kalinchen,


    nein, 78 Wochen sind noch nicht um, erst im Oktober, ich habe mich selber sehr gewundert, dass die Kasse sowas mir schreibt...


    Liebe Sylvi,


    danke für den Rat!


    Danke euch!!!

  • Hallo yyulia,
    habe gerade versucht, Dir eine PN zu schreiben, scheint aber verschwunden zu sein!


    Du darfst auf gar keinen Fall sagen, dass Du in diesem Beruf nicht mehr arbeiten möchtest oder kannst!!!! Du willst auf alle Fälle wieder arbeiten!!!!! Es ist für eine kleine Firma zwar recht schlimm, wenn sie jetzt zusehen muss, wie sie Dich wieder integrieren. Aber es ist Sache Deiner Chefin, sich darum zu kümmern! Hat sie Dich jemals an ihrem Gewinn beteiligt, den Du ja auch mit erarbeitet hast??? Warum sollst Du Dir jetzt ihren Kopf zerbrechen, wie sie die jetzige Situation meistert???


    Ich habe einige Jahre als Personalsachbearbeiterin in einem größeren Hotel gearbeitet. Glaube mir, die Chefs denken nur an Ihren Profit. Die Mitarbeiter haben zu funktionieren und damit basta!!!!
    Ich habe allerdings in meinen fast 45 Arbeitsjahren auch 2 seeeeehr gute Chefs kenn gelernt! Aber das war fast wie ein 6er im Lotto!


    Wenn Du jetzt nicht ein Stückchen zur "Zicke" wirst, bist Du ganz schnell - vor allen Dingen finanziell - ausgebootet.
    Denn auch unser ach so tolles Sozialsystem ist hauptsächlich auf sparen auf Kosten der Bedürftigen eingestellt. Da braucht es jetzt gute Nerven, um sich nicht unterkriegen zu lassen.
    Und wir sind doch stark!!! Wir haben sooooo gegen diesen blöden Krebs gekämpft, da soll uns doch nicht ein Teil unseres restlichen Lebens ruiniert werden!!!
    Also bitte nicht zu lieb und zu nachgiebig werden. Diese Eigenschaften werden zwar von anderen sehr geschätzt, aber Du hättest das Nachsehen!
    Wenn Du mit manchen Dingen nicht weißt, wie Du damit umgehen sollt, stell Deine Fragen im Forum. Es wird sich sicherlich immer jemand finden, der Dir auch ganz konkret weiter helfen kann.


    Liebe Grüße
    Wally

  • Liebe Yyulia,


    mein Mann arbeitet seit 34 Jahren als Koch, ich kann mir also vorstellen, wie anstrengend diese Arbeit ist. Um deinen guten Willen zu zeigen, musst du dich mit deiner Chefin auseinander setzen. das und das kann ich gesundheitlich nicht mehr machen - wie kannst du mich einsetzen. Selbst wenn das mit der Wiedereingliederung zu diesem Zeitpunkt ein Versehen der Krankenkasse war - ehe du dich versiehst ist der Oktober ran. Wie Wally schon schreibt, damit du keine Nachteile beim Arbeitslosengeld hast muss sie dich kündigen. Auch keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben, da zicken die beim Amt ebenfalls rum.


    Liebe Wally,


    ich glaube die Chefin von Yyulia wird sich garnicht groß den Kopf zerbrechen und Yyulia einfach kündigen.


    LG
    Kalinchen

  • ich glaube die Chefin von Yyulia wird sich garnicht groß den Kopf zerbrechen und Yyulia einfach kündigen.

    Ich meine mich zu erinnern, dass es gar nicht so einfach ist, jemanden einfach so zu kündigen! Da muss ein Arbeitgeber schon gute Argumente haben. Aber eines ist auf jeden Fall wichtig: nicht freiwillig aufgeben - das haben wir durch unsere Krankheit ja schon ganz gut gelernt - und sich zu nichts zwingen lassen. Auch nicht durch Mitgefühl für andere! Im Zweifelsfall steht man (in diesem Fall yyulia) dann ganz allein im Regen und es hilft keiner!!!


    Aber mit unserer aller Hilfe wird sie doch auch diese Hürde meistern, oder meint Ihr nicht????

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  • Seit wann bestimmt die Krankenkasse wann jemand eine Wiedereingliederung zu beginnen hat . Das habe ich noch nie gehört. Sicher die Krankenkasse kann Dich zum MDK schicken um zu begutachten inwieweit Du arbeitsfähig bist . Auch wenn es eine kleine Firma ist,kann man Dich sicher an anderer Stelle einsetzen . Hast Du einen Schwerbehindertenausweis? Wenn der Grad der Behinderung ab 50% darf einem nicht so einfach gekündigt werden, soweit ich weiß. Ich würde mich da bei einer Krebsberatungsstelle oder Versorgungsamt nochmal beraten lassen und sich erkundigen. LG und alles Gute für Dich
    alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Hallo, Yyulia,


    die Krankenkassen können schon, in Absprache mit dem MDK eine Wiedereingliederung empfehlen, zumal die Reha ja, wenn ich es richtig verstanden habe gesagt hat, dass Du in Zukunft wieder als Köchin arbeiten kannst. Während der WE bist Du ja noch AU und kannst diese, in Absprache mit Deinem Arzt ja auch wieder abbrechen. Eine We funktioniert aber auch nur wenn Du noch einen Job hast und Dein Arbeitgeber sagt dass es klappt. Ich würde mich also auch nicht generell auf die Hinterbeine stellen, hat Dir ja auch Wally schon so empfohlen.
    Entscheidend ist ja dann auch Dein aktueller Gesundheitszustand und nicht das was bei der Reha, immer einen optimalen komplikationslosen Verlauf vorausgesetz für die Zukunft empfiehlt.

    Jeder von uns hat nur ein Leben (Marcus Aurelius), darum macht etwas daraus egal wie schwer es gerade ist

  • Vielen Dank für die Antworten!


    Das tut sooo gut, sich nicht allein zu fühlen!


    Mein Freund als ich ihm alles erzählte, sagte nur: es ist richtig, du musst schon arbeiten gehen! Du bist gesund und Stress?.. Stress hat jeder auf Arbeit!
    Desto wichtiger ist für mich, hier verstanden zu werden...


    Ja, ich bin Schwerbehinderte, 50% und mache mir auch Gedanken, dass es nicht einfach wird, mich zu kündigen, trotz es ganz kleines Unternehmen ist.


    Aber es muss irgendwie klappen.


    Ich will auf keinen Fall zu Hause sitzen und wenn es mir gut geht, werde auf jeden Fall was suchen. Aber diese Arbeit nicht mehr...


    LG Julia

  • Liebe Foris,


    tja einen Schwerbeschädigten zu kündigen ist schwierig, aber nicht unmöglich. Folgendes habe ich im Internet gefunden:
    personenbedingter Kündigungsgrund:
    - krankheitsbedingte Fehlzeiten
    - jemand erbringt aufgrund seiner Erkrankung erheblich weniger Leistung als ein vergleichbarer Mitarbeiter


    Die Kündigung muss über ein Integrationsamt laufen und die müssen zu stimmen.


    Yyulia, du solltest einer Kündigung also nur akzeptieren, wenn es ordnungsgemäß übers Integrationsamt läuft.


    Vielleicht kommt ja auch eine Teilerwerbsminderungsrente für dich in Betracht, so dass du nur Teilzeit arbeiten brauchst? Vielleicht trägt das Cafè ja 1 1/2 Köche?


    LG
    Kalinchen

  • So ihr lieben,
    ich mische mich jetzt hier einmal ein, auch wenn ich vielleicht am Ende als Buhmann ende... Wenn man nicht mehr in der Lage ist zu arbeiten, dann muss man kündigen oder Rente beantragen. Grade in einem derart kleinen Betrieb hängen alle Existenzen dran. Nicht nur die eigene. Und so schlimm unser Schicksal auch ist, gibt es uns nicht das Recht alle anderen mit in unsere Perspektivlosigkeit zu ziehen. In diesem Fall reden wir nicht von McDonalds, sondern von einem EinFrauUnternehemen, die Insolvenz anmelden kann wenn man auf seinen Schwerbehindertenstatus pocht. Wenn du gekündigt wirst, kannst du auf Grund deines Schwerbehindertenstatusses darauf pochen, oder du suchst dir etwas was dir und deiner Leistungsfähigkeit entspricht. Man, man, man... das beschämt mich... ohne Witz. Du kannst nichts für deine Krankheit, aber jeder andere auch nicht. Das sollte man sich auch mal vor Augen führen... Die Krankenkasse hat sich da mal überhaupt nicht einzumischen, aber die Richtung die dieser Thread angenommen hat, lässt echt an Weitblick zweifeln...

  • Liebe Maja1981,


    selber kündigen ja - wenn man schon was anderes hat. Sonst bekommt man eine Sperre beim Arbeitslosengeld. Yyulia möchte dort ja nicht mehr arbeiten, aber auch keine Nachteile daraus ziehen. Leider ist das Verhältnis zu ihrer Chefin wohl nicht so gut, sonst könnte man sich ja an einem Tisch setzen und kündigungsmäßig alles besprechen. Yyulia würde also nie der Kündigung widersprechen. Wir wollen ihr ja nur helfen, dass der richtige Weg gefunden wird.


    Auch der Vorschlag der Teilverrentung ist von mir gemacht worden, da mir klar ist das Yyulia als alleinige Köchin im Cafè nicht tragbar wäre, da man ja nie weiß, wann ihr und ihrem Körper die Arbeit zuviel wird.


    LG
    Kalinchen

  • Oha liebe Maja,
    du hast in gewissem Sinn Recht, unser Weitblick geht in diesem Moment einfach nur in Yyulias Richtung, aber daran zweifeln sollte man nicht. Man könnte jetzt den Spieß umdrehen und sagen wie weit denkt jemand, der sagt sie soll kūndigen, wenn sie nicht in der Lage ist zu arbeiten?!
    Sie steht allein da und muss auch irgendwie ūber die Runden kommen, vielleicht ist das bei dir anders und es würde nicht stõren, 3 Monate kein Geld zu bekommen bei eigener Kūndigung, es gibt aber Menschen, die sich das nicht leisten können. Egal das Anliegen hier ist und war Yyulia zu helfen, weil sie einfach verzweifelt war, als der Brief von der KK kam. Sie muss an sich denken, genau wie ihr Chef als Cafebereiber an sich denkt. Wenn es keinen Weg zu einer gemeinsamen Lõsung gibt, heisst es in ihrem Fall aussitzen, eventuell den Wiedereinstieg zu versuchen ( wann auch immer) oder abwarten, wie es mit der Kūndigung Seitens Arbeitgeber ausgeht.


    Da du ja mit Kritik an deinem Beitrag gerechnet hast, nicht persönlich nehmen, du wirst deinen Grund haben, unternehmerisch zu denken, was jedem auch zusteht, keine Frage. Und ich bin auch in der Lage über den Tellerrand zu schauen und weiß, das viele kleine Unternehmen um ihre tågliche Existenz kåmpfen und solch ein Krankheitsfall sie vor großen Herausforderungen stellt. ABER es ist eine Krankheit und wir haben uns den Mist auch nicht ausgesucht und müssen das Beste daraus machen und zwar das Beste jetzt für uns.


    Liebe Yyulia also besprich dich morgen erst einmal in Ruhe mit deinem Arzt, dann such den Weg zur KK und vielleicht kannst du auch mal einen Termin beim Arbeitsamt zur Beratung vereinbaren. Die kõnnen dir sicher Auskunft erteilen, wie du dich in deinem speziellen Fall richtig verhältst und eventuell sogar Perspektiven aufzeigen.

  • Danke ihr lieben. dass ihr euch u an mich Gedanken macht!..



    Liebe Maja, du hast auch Recht...


    Ich überlege schon sehr lange, wie das alles gemacht werden soll, damit keiner leidet...


    Ja, die Verhältnisse zwischen uns sind nicht so gut, aber ich will trotzdem keinem was schlimmes machen.


    Ich habe schon überlegt, wenn "mein Vertretung" andere Arbeit findet und sich kündigt (was schon mal mit andrem passierte), gehe ich vielleicht doch weiter arbeiten, weil letztes mal hat das lange gedauert, bis meine Chefin die neue gefunden hat, und sonst muss sie fast allein immer arbeiten, das funktioniert nicht.


    Und wenn ehrlich, die Arbeit trotz sie schwer ist, hat mir immer Spaß gemacht.
    Aber psychisch wurde noch schlimmer als körperlich...


    Aber momentan weiss ich genau, die Vertretung passt ihr besser als ich und das kann ich nachvollziehen.


    Ich kann mich selbst leider nicht kündigen, es ist klar, ich brauche Geld.
    Aber wenn sie das macht, würde ich natürlich nicht widersprechen.


    Ich würde sie doch anrufen und versuchen mit ihr zu sprechen, damit wir uns ruhig trennen können...


    LG

  • Liebe Yyulia,


    Dein Thema verfolge ich nun schon von Anfang an und es hat mir jetzt keine Ruhe gelassen - vor allem weil ich mir vorstellen kann, wie sehr Dich das belastet. Ich habe nun einmal im Internet ein bisschen recherchiert und festgestellt, dass die Krankenkassen in manchen Fällen so vorgehen, wie von Dir geschildert.


    Auf der Seite des MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) ist der Ablauf näher beschrieben (s.http://www.mdk.de/321.htm ) . Hier die Kurzform: Zuerst "befragt" die Krankenkasse ihren Versicherten entweder telefonisch oder schriftlich zu seiner Tätigkeit. Dann trägt sie die Krankenunterlagen zusammen und übermittelt sie an den MDK, der dann über die weitere Arbeitsunfähigkeit oder aber eben die Arbeitsfähigkeit entscheidet. Dabei muss der Versicherte nicht zwingend persönlich zu einer Untersuchung beim MDK einbestellt werden, sondern es kann durchaus auch nach Aktenlage entschieden werden. Kommt der MDK zum Ergebnis, dass man arbeitsfähig ist, erfolgt die Aufforderung der Krankenkasse, die Arbeit zum Zeitpunkt X wieder aufzunehmen (so wie sie Dir jetzt vorliegt).


    Ich erlebe sozialrechtliche Themen immer als ausgesprochen schwierig für mich, weil sie so komplex und deshalb für mich auch unklar sind. Als Laie fühle ich mich damit schnell überfordert und ich glaube, Dir geht es da ähnlich. Deshalb könnte die UPD (Unabhängige Patientenberatung Deutschland) eine erste Anlaufstelle sein, da sie Versicherte gemäß ihrer Homepage u.a. bei Konflikten mit Krankenkassen berät. Die Kontaktdaten sowie die kostenfreie Rufnummer findest Du unter https://www.patientenberatung.…beratung/patiententelefon und möglicherweise für Dich dabei besonders interessant https://www.patientenberatung.…pd-beratungsmobil-cottbus .


    Weitere Informationen könntest Du Dir auch bei den großen Sozialverbänden (VdK oder SoVD) holen. Der Nachteil dabei ist, dass diese Leistungen nicht kostenfrei sind, sondern dass Du dort Mitglied sein/werden und einen Mitgliedsbeitrag entrichten musst.


    Und außerdem würde ich mich in Deinem Fall schnellstmöglich mit meinen behandelnden Ärzten in Verbindung setzen und mir zusätzlich von der Krankenkasse das vom MDK über mich erstellte Gutachten anfordern.


    Vielleicht helfen Dir diese Tipps, einen Weg durch diese total blöde Situation zu finden. Ich drücke Dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen.


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.