Pschureika - Hallo zusammen, ich habe gestern die Diagnose Brustkrebs erhalten und bin wie in Schockstarre :(

  • Oh nein, wie schrecklich...dabei sah es doch erst noch so gut aus! Ich bin entsetzt, traurig und wünsche der lieben Pschureika, daß die Ärzte das ganz schnell in den Griff bekommen. Ich bin einfach nur fassungslos, dieser hinterhältige Mistkerl!

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Wisst ihr, ich kann nicht aufhören an Sandra (Pauli84) zu denken. Ich vermisse sie sehr.

    Als bei ihr der Anfang vom Ende begann, war es ähnlich wie bei mir. Ihre Werte explodierten. Die Ärzte machten ihr trotz allem Hoffnung und die Therapie wurde umgestellt. Genau das gleiche ist bei mir auch vorgesehen. Leider hat es bei ihr nichts gebracht und da ich durchaus Parallelen bei ihr und mir sehe, sehe ich mich in meiner Angst bestätigt. Ich weiß natürlich, dass der Krebs sehr individuell ist und man sich trotz aller Parallelen nicht mit anderen vergleichen sollte - aber ganz ehrlich, wer von uns tut das nicht? Ich denke, hier vergleicht sich jede mit jeder mit ähnlichem Krankheitsbild. Manches Mal kann man daraus ganz viel Mut und Kraft schöpfen - anderes Mal eben nicht.


    Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Es gibt einige interessante Veröffentlichungen hierzu im Bereich der Quantenphysik. Meine Psychoonkologin hat mich auf dieses Thema gebracht - und ich finde den Gedanken dass es noch irgendetwas nach dem Tod gibt, sehr tröstlich. Da ich nun weder religiös noch spirituell angehaucht bin, brauche ich hierzu wissenschaftliche Fakten. Und die gibt es. Ich verstehe nicht alles ^^, da ich ja keine Wissenschaftlerin bin, aber trotzdem tröstet es mich.


    Ich danke euch allen von <3Herzen für euren Beistand, welcher auch bei mir ankommt :*


    LG

    Pschureika

  • Mir laufen die Tränen und mir fehlen die Worte. 😭

    Ich hoffe, wünsche und bete, dass es eine glückliche Fügung gibt.


    Ich umarme dich, wenn ich darf.

  • Pschureika

    Liebe Andrea! Man schreibt was...setzt aber immer wieder neu an...versucht Worte zu finden!

    Es tut mir so entsetzlich leid, dass diese Erkrankung immer wieder so hinterhältig zuschlägt! Ich wünsche Dir, dass Deine Ärzte zumindest Deine Übelkeit... und Deine Schmerzen in den Griff bekommen!!!! Ich sende Dir viel, viel Kraft 😢😢

  • Liebe Pschureika, ich habe darüber auch schon öfter nachgedacht.

    Meine Kollegin hatte mal einen Herzinfarkt der übelsten Sorte und sie war einige Zeit klinisch tot.

    Sie sagte, sie habe sich unglaublich wohl gefühlt, es sei so schön gewesen.

    Daran denke ich oft und ich glaube ihr das.

    Mir hat es ein stückweit die Angst genommen und ich hoffe, dass wir alle das so empfinden werden.


    Liebe Grüße

    Cookie

  • Liebe Andrea, Pschureika, wie schön, daß du selbst schreibst. Ich wünsche dir so sehr, daß es bei dir nicht so wie bei Sandra läuft. Ansonsten kommst du für mein Empfinden sehr klar rüber, die Beschäftigung mit dem Leben nach dem Tod. Du bist so tapfer.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Liebe Andrea Pschureika ich bin sehr erschüttert über deine Zeilen die Angst und Traurigkeit ausdrückt,

    das loslassen ist auch sehr schwer ich musste es selber in meiner Familie viel erleben, deine Mama, wenn Sie kommt wird Stärker sein als wie du glaubst, du solltest jetzt auch nicht alleine sein.

    Es ist auch jetzt schwer die richtigen Worte zu finden, ich wünsche dir das allerbeste das du Schmerzfrei und mit deiner Mama noch viele schöne Momente erlebst.

    Ich drück dich ganz lieb:hug::hug::hug:

    Ich bin auch nicht Religiös, aber ich glaube fest daran das auf der anderen Seite das Leben weiter geht, nur anders als wir uns vorstellen.


    Viele liebe Grüße
    Klabautermann<3:hug:<3

  • Liebe Pschureika,

    niemand kennt den Tod. Und niemand weiß, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.

    Das hat Platon einst gesagt, und er glaubte fest an die Unsterblichkeit der Seele. Vielleicht magst Du in seinem Text "Phaidon" ein wenig lesen? Vielleicht zusammen mit Deiner Mama? Ich habe den Phaidon immer als Trostschrift empfunden und würde mir wünschen, dass auch Du Trost und Hoffnung darin findest.

    In dem Buch "Wunder sind möglich" von Herbert Kappauf gibt es Beispiele von Spontanremissionen, die sehr selten sind, aber es gibt sie. Kannst Du der Hoffnung, wie einem scheuen Reh, leise die Hand hinhalten?

    Es ist schön, dass Deine Onkologin Dir Mut macht. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit, eine neue Therapie, die Dir noch Zeit schenkt.

    Meine Gedanken sind bei Dir, meine Tränen fließen und ich bete für Dich.

    Liebe Grüße Hypatia

  • Liebe Pschureika,


    ich bin eben erst darauf gestoßen, dass es so ernst um dich steht, und bin ganz entsetzt. Auf deinem Profilfoto siehst du so jung und lebensfroh aus - und du bist ja auch viel zu jung!


    Nun wandern deine Gedanken zu dem, was "nachher" sein könnte... das geht sicherlich den meisten so. Gläubige Menschen landen mit Glück bei der Haltung "Ich begebe mich in Gottes Hand" - eine, wie ich finde, auf jeden Fall ungeheuer tröstliche Formulierung auch für nicht religiöse Menschen, denn es ist eine Einladung zum Loslassen von Angst und Getriebensein.

    Ich hoffe immer, dass ich auch im letzten Lebensabschnitt in der Lage bin, diese schwere Frage ("Gibt es ein Leben nach dem Tod?") mit einer gewissen Demut offen zu lassen, denn niemand kann sie beantworten, da noch niemand nachweislich von dort zurückgekehrt ist. Oft denke ich, dass das auch ganz gut so ist....

    Wir alle leben aber auf alle Fälle fort - in den Gedanken derer, die an unserem Leben teilgenommen haben, u.a. ganz sicher in diesem Forum.

    Wenn deine Mutter es verkraftet, solltest du sie vielleicht zu dir rufen - wie Klabautermann schreibt, ist sie vielleicht stärker, als du erwartest. Ich habe selbst eine erwachsene Tochter - wenn die in deiner Lage wäre, würde ich es nicht ertragen, nicht bei ihr sein zu dürfen.


    Auch von mir ist ein dickes Paket Kraft für dich unterwegs, außerdem ein Armvoll bester Wünsche, dass du gut versorgt und betreut wirst und Übelkeit, Schmerzen us.w. den Kürzeren ziehen! Meine Gedanken sind bei dir.

    Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

    Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht auf.

    Aufs Beste hoffen, aufs Schlimmste gefasst sein!

    Einmal editiert, zuletzt von Alwine ()

  • Ich bin ganz sicher, dass es eine Existenz nach dem Tod gibt. Ich hatte eine Berührung durch meine Mutter, ein paar Wochen nach ihrem Tod. Ich konnte sie nicht sehen, aber sie hat eine Hand auf meine Schulter gelegt. Ich wusste ohne jeden Zweifel oder Überraschung, dass das meine Mutter ist. Seit diesem Moment wusste und weiß ich sie bei mir und das war und ist ein Riesentrost

  • Liebe Andrea Pschureika,


    ich wollte nur „Hallo“ sagen und dass ich an Dich denke.

    Ich hoffe, Du hast auch wieder bessere Tage!


    Mir geht es wahrscheinlich wie vielen, ich würde sooo gerne die perfekten Worte haben, die Dich trösten und Deine Situation besser machen .... 😳


    🤞🏻🍀🙋🏼‍♀️

    Susanne




  • Liebe Pschureika

    Deine Worte berühren mich sehr und ich muss mir meine Tränen wegwischen damit ich vernünftig schreiben kann.

    Und nun weiß ich gar nicht was ich dir schreiben soll. Man sucht immer parallelen zu anderen, um neue Hoffnung zu tanken oder aus anderen Gründen. Aber jeder Mensch ist anders und ich hoffe für dich, dass es sich noch zum Guten wenden wird.

    Als mein Vater im Sterben lag, wollte er auch alle um sich haben. Er wollte nicht alleine sein und es ist gut wenn deine Mama bei dir sein kann. Man kommt nicht alleine auf die Welt also sollte man nicht alleine sein, wenn man die Reise über die Regenbogenbrücke antritt. Ich finde es ist ein tröstlicher Gedanke seine Lieben um sich haben zu können. Natürlich hoffe ich doch sehr, dass du noch viele unzählige schöne Momente mit deiner Familie haben wirst und noch lange unter uns weilen wirst. Am liebsten würde ich dich lange in den Arm nehmen und alles Schlimme wegpusten, was dich belastet.


    🍀🍀🍀🍀

    LG

    Dax

  • Es tut mir unendlich leid, dass all dein Bemühen dir nicht weitergeholfen haben. :rolleyes:

    Es gibt ohne jede Frage den Punkt an dem man den Kampf verloren hat. ;( und den letzten Weg beschreitet man trotz dieses tollen Forums allein.

    Ich wünsche dir, dass du einen angstfreien Weg findest und liebevolle Begleiter hast. Und irgenwie höre ich nicht auf an Wunder zu glauben. Wenigstens an kleine...

    Ich schulde meinem Leben noch Träume und meinen Träumen Leben!

  • Liebe Pschureika

    deine Worte haben bei mir ein Deja-vu ausgelöst.... die letzten Wochen meiner Mutter, die ja auch von dem Mistkrepel besiegt worden ist. Mir laufen gerade die Tränen in Bächen. Was für eine elende Krankheit!


    Ihr hat geholfen, hochkalorische Trinknahrung zu sich zu nehmen... die bekommt man verordnet auf Wunsch. In so einem 200ml-Fläschchen, das ausschaut und wohl auch schmeckt wie Trinkjoghurt sind die Kalorien für fast einen ganzen Tagesbedarf enthalten.

    Was die mentale Vorbereitung anging: Sie hatte wie du eine gute Begleitung und ich war die letzten Wochen bei ihr. Mit mir auch meine Schwester und meine jüngere Tochter. Die ältere war täglich per Videoschalte da, die konnte wegen heftiger Erkrankung leider nicht anreisen.


    Sie hatte wirklich alles durchorganisiert und geplant. Sogar ihre Bestattung war fix und fertig durchgeplant und sogar schon bezahlt... ich musste quasi nur noch das "Go" geben beim Institut. WEIL sie wusste, dass sie alles menschnemögliche im Vorfeld erledigt hatte, hat sie im Familienkreis die Ruhe gefunden,loszulassen.

    Beim beginn des Sterbeprozesses war sie noch bei vollem Bewusstsein... sie wurde sehr ruhig, hat sich verabschiedet, udn bat dann um die vereinbarte Morphiumgabe. Die nahm ihr nicht nur die Schemrzen, sondern versetzte sie in einen tiefen Dämmerschlaf. Laut Aussage des Hospizes, in das sie ihrem Wunsch entsprechend dann verlegt wurde, hat sie bewusst nichts mehr mitbekommen. Trotzdem haben wir sie umsorgt, gestreichelt, ihre Lieblingsmusik gespielt, mit ihr gesprochen... so ist sie dann 7 Tage später ganz ruhig von uns gegangen.




    Meine Mum hat mich nur körperlich verlassen... ich spüre auch heute noch ihre Anwesenheit immer wieder. Ich bin nicht gläubig, bin aber der Ansicht, dass wir nicht irgendwie "verschwinden"... wir steigen auf eine andere metaphysische Ebene... davon bin ich überzeugt.


    Das alles wünsche ich dir auch... ich sende dir all meine besten Wünsche und alles an mentaler Kraft,damit du diesen letzten Weg in Ruhe und Frieden beschreiten kannst.

  • Liebe Andrea Pschureika


    Auch wenn man nicht religiös ist, kann das Lesen in der Bibel sehr tröstlich sein. In der Physik gibt es viele sehr religiöse Professoren und Professorinnen und viele Phänomene, die man zwar beobachtet aber nicht abschließend versteht, wie z.B. in der Quantenphysik das Phänomen der "Verschränkung".

    Auch wenn man die Bücher der Wissenschaftlerin Elisabeth Kübler-Ross liest, erkennt man, dass es Vieles gibt, was wir nicht erklären können.

    In Verbundenheit,

    Viviane

  • Liebe Pschureika :hug::hug::hug:<3

    .....auch mir fehlen die „richtigen“ Worte - in meinem Kopf sind so viele - fast endlos.

    Ich drücke endlos meine Daumen, dass genau diese Therapie bei DIR anschlagen wird💕💕darüber würde sich, denke ich, auch die liebe Pauli freuen😌

    Ich will nicht zuviel schreiben - ich habe sehr großen Respekt vor dir, du bist sooo beeindruckend. Ich wünsche dir alles, was du dir wünschst💕💕💕....an Wunder glaube ich auch💕

    Fühl dich lieb gedrückt

  • Liebe Pschureika , wenn es dir hilft dich mit einem Leben nach dem Tod anzufreunden kann es bestimmt helfen.

    Aber noch bist du hier und das mit den schlechten Tagen auf die vielleicht gut Tage folgen kann auch Hoffnung geben.

    Hole deine Mutter zu dir und bespricht alles zusammen . Es wird vielleicht euch beiden helfen.

    Alles Gute

    LG Petra