Behandlung Lebermetastasen

  • Du hast doch nix falsch gemacht, keine von uns hat etwas fasch gemacht. Es ist irgendwie Schicksal, den einen trifft diese besch..... Krankheit, den anderen nicht. Kein Mensch hat diese Krankheit verdient und doch bekommen sie so sehr viele. Aber niemand persönlich hat daran Schuld. Guck mal es gibt sogar so viele Kinder die davon heimgesucht werden und diechaben bestimmt noch nichts falsch gemacht auf dieser Welt undcin ihrem Leben.
    Wir können nichts machen als annehmen zu kåmpfen und uns auch ūber die Fortschritte der Medizin freuen. Es gibt schon so viele Möglichkeiten, du wirst sehen, es wird auch eine fūr dich dabei sein.

  • Liebe Libelle,


    ersteinmal du hast nichts falsch gemacht. Warum einige Krebszellen auf die Chemo nicht angesprochen haben und dann in der Leber gelandet sind, das weiß man eben nicht. Es gibt keine 100% garantie, dass ist ja eben der Mist, warum uns immer die Angst packt, wenn es irgendwo zwickt und zwackt. Versuche das positive in der ganzen Geschichte zu sehen, die Untermieter wurden entdeckt und nun wird alles dafür getan sie endgültig rauszuschmeißen.


    LG
    Kalinchen

  • Ist Triple Negativ in der Leber eine andere Art von Krebs als in der Brust? Weiß das jemand? Meine Ärztin meinte, da gäbe es mehr Möglichkeiten als die Behandlung an der Brust. Versteh das irgendwie aber nicht.


    Ich fühle mich so hilflos und ausgeliefert. Wieso ich? Warum ihr? Ich weiß, dass ist Schicksal, aber warum den Kampf schon wieder von vorne. Und ging es überhaupt noch Möglichkeiten?


    Es tut mir leid, wenn ich wirr schreibe, aber Ich schreibe einfahren alles auf...

  • doch, das war sicher die richtige Therapie. Aber wenn auch nur ein einziges Biest überlebt hat, kann sich das entwickeln.
    Bitte vertrau auf Deine Ärzte und lass Dich nicht entmutigen. Manche Ärzte sind toll, aber hin und wieder gibt es auch ziemliche 'Pfeifen, die dringend eine Weiterbildung in Psychologie brauchten.
    Ich habe auch gerade heute meine Onkologin gewechselt :thumbsup: .


    Lass Dich nicht entmutigen. Wir helfen Dir. Warum gerade Du, warum ich, warum meine Mutti...es gibt keine Antwort auf diese Frage. Das hilft Dir nicht.
    Ein Tipp. lies nicht im Internet Krankheitsgeschichten. Drucke dir die Leitlinien aus zu Brustkrebs von der deutschen Krebsgesellschaft. Das sind 2 Teile, sehr sachlich geschrieben.
    Das hat mir geholfen und besonders der Teil 2 "Fortgechrittener Brustkrebs". Du wirst sehen, es gibt viele Möglichkeiten - die Ärzte finden auch eine für Dich.


    LG Blume

    :) Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi. ;)

  • Hallo Libelle13,
    ja, deine Ärztin hat Recht, es gibt gegen Lebermetastasen noch einige Möglichkeiten. Neben einer operativen Entfernung, die Leber kann sich nämlich anschliessend gut selbst regenerieren. Dann gibt's noch die SIRT (selektive interne Radiotherapie), auch Radioablation genannt. Eine andere Methode arbeitet mit Mikrowellen, ich weiss gerade nicht die genaue Bezeichnung. Insofern gibt es tatsächlich an der Leber noch zusätzliche Behandlungsmethoden, auch für triple negative Tumoren.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft, positive Energie und Durchhaltevermögen für die kommende Zeit! Du schaffst das! Lass dich nicht entmutigen!
    Lg Katzi64

  • Gibt es wirklich so viele Möglichkeiten? Ich mach mich echt fertig mit dem Gedanken, dass die Ärzte sagen, es gibt keine Hilfe mehr...

  • Liebe Libelle,


    Ich nehme dich mal ganz lieb in den Arm :hug:
    Da hast du ja nicht gerade einfühlsame Aussagen deiner Ärztin bekommen :hot:


    Schreibe doch alles an den krebsinformationsdienst.die erklären dir sicher , was alles möglich ist. Da wird dann die Wartezeit nicht so lang und du bist auf das Gespräch mit den Ärzten schon etwas vorbereitet.


    Und wie die Mädels schon sagen: Lese die Mutmachgeschichten!!!! Mich beruhigt es auch immer sehr, wenn ich so tolle Nachrichten lese.


    Ich denke ganz doll an dich und drücke dir die Daumen für eine gute Therapie :thumbsup: :thumbsup:


    Du schaffst das!!!!!! Was anderes ist keine Option :thumbup: :thumbup:
    Ganz liebe Grüße von Tanne

    Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu sein ( Mark Twain)

    Einmal editiert, zuletzt von Tanne ()

  • Liebe Libelle,
    auch ich schicke Dir eine dicke Umarmung und ein ganz großes Paket Mut, Zuversicht und Kraft.
    Die Nachrichten sind natürlich erst einmal ein Schock und dass Deine Gedanken kreisen, kann jede von uns nachvollziehen. Du hast sicher nichts falsch gemacht und warum es uns
    trifft, kann uns auch niemand beantworten. Es wird sicher eine für Dich passende Therapie geben und dann trittst Du dem A.... in selbigen.
    Ansonsten denke ich, Tannes Vorschlag klingt vernünftig.
    Drücke Dir die Daumen, dass Dein Schlachtplan bald steht und Dein Kampf erfolgreich sein wird.
    Liebe Grüße
    Heideblüte

  • Liebe Libelle,


    ich drück dich mal ganz vorsichtig.
    Deine Angst ist mehr als verständlich. Aber lies dir nochmal die Beiträge der tollen Mädels hier durch - es gibt Behandlungsmöglichkeiten, auch für dich wird die richtige gefunden! Ich glaube fest daran und du bitte auch! Auch ich bin ein ängstlicher Mensch, doch was ich ganz fest glaube, ist, dass positive Gedanken gewisse Heilungsprozesse auslösen bzw. unterstützen.
    Den Tipp von Tanne, dich an den Krebsinformationsdienst zu wenden, finde ich eine gute Idee.


    Ich sende dir ein dickes Mutmachpaket und denke an dich.


    LG
    Pschureika

  • Ihr seit alle toll und wenn ich eure Beiträge lesen, spüre ich für ein paar Minuten Ruhe und auch das Alles gut wird. Aber in der Nacht hat mich das komplette Programm eingeholt. Die Angst hat so gebrannt auf meiner Haut und mein Herz schlug bis zum Hals. Und wie schon gesagt, das Triple Negativ macht mir zu schaffen, auch wenn noch nicht einmal eine Biopsie gemacht wurde. Es macht mich wahnsinnig, dieses Warten und und und...

  • Liebe Libelle,
    das ist völlig nachvollziehbar. Du weißt momentan nicht genau, wie es weitergeht, bist verunsichert und dann kreisen die Gedanken natürlich nochmal so schnell. Bei mir
    kehrte etwas Ruhe ein, nachdem alle Untersuchungen durch waren, ich die Ergebnisse hatte und mein Schlachtplan stand.
    Ich bin echt kein Fan von vielen Tabletten und voreiliger Einnahme. Aber mir hat in der Situation geholfen, für ein paar Nächte ein niedrig dosiertes Beruhigungsmittel zu
    nehmen. Damit waren die Nächte wirklich erträglicher.
    Wünsche Dir viel Kraft, die Wartezeit durchzustehen. Du schaffst das, Du bist stärker als Du momentan denkst.
    Liebe Grüße
    Heideblüte

  • Ich wünsche mir so sehr, dass es einen Schlachtplan gibt. Ich habe leider den Fehler gemacht, eine Geschichte einer Frau zu lesen, die Metastasierten Brustkrebs hatte und nichts mehr half.


    Meine Heilpraktikerin hat mir ein pflanzliches Beruhigungsmittel empfohlen. Ein anderes bekomme ich derzeit ja gar nicht.

  • Liebe Libelle,


    klar bist du verunsichert, das ist mehr als verständlich!! Aber jeder Mensch ist anders, und bei jedem gibt es andere Therapien und andere Verläufe!! Lass dich bitte nicht von dem runterziehen, was du da gelesen hast! Es ist traurig, dass es bei der Frau aus der Geschichte so war, aber du bist du!


    Das pflanzliche Beruhigungsmittel finde ich eine gute Idee. Damit kommst du etwas zur Ruhe, die Gedanken werden nicht mehr so wild kreisen. Und wenn es dir psychisch besser geht, wirst du auch wieder Kraft und Mut schöpfen.
    Komm schon, du hast schon so vieles gemeistert - der nächste Schlachtplan wird auch von Erfolg gekrönt sein!!


    LG
    Pschureika

  • Es ist so schwer, positiv zu denken. Ich finde es so schwer zu akzeptieren, dass wieder etwas da ist und das so viel nach so kurzer Zeit. Und das ist auch das, wo ich denke, ich habe keine Zeit mehr.


    Ihr denkt bestimmt, ich bin total irre. :(

  • Liebe Libelle,


    niemand hier denkt, dass du irre bist.
    Deine Panik ist absolut verständlich. Ich kann das so gut nachvollziehen! aber wie andere es schon geschrieben haben, du wirst dich besser fühlen, wenn dein Therapieplan feststeht.
    Und bitte lies nicht zu viele Geschichten im Internet. Zumindest nicht die negativen. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Aber solche Geschichten ziehen einen unnötig runter.
    Ach, ich würde dich so gerne mal ganz fest in den Arm nehmen, aber fühl dich wenigstens virtuell umarmt und melde dich hier, wann auch immer du magst.


    Liebe Grüße


    Hannah

  • Liebe Libelle,


    Deine Beiträge berühren mich sehr und Deine Verzweiflung ist für mich absolut nachvollziehbar, denn die Erkrankung ist wieder da - wie aus dem Nichts. Und ja, Du möchtest jetzt so schnell wie möglich wissen, was nun getan werden kann. Das Warten auf Diagnosen und Behandlungsoptionen ist nervenaufreibend, auch wenn wir die Erfahrung gemacht haben, dass etwas Zeit nötig ist, damit die Ärzte die für uns passende Therapie finden können. Und es gibt Therapien bei Metastasen, die helfen können!


    Ich glaube nicht, dass es für Dich jetzt besonders hilfreich ist, im Netz nach möglichen Beispielen und Therapien zu recherchieren. Denn Dich beginnt jetzt Dein ganz eigener Weg mit der Erkrankung und wie er verläuft, kann Dir im Voraus niemand sagen. Ja, es ist ein Weg ins "Unbekannte" - und daraus können Ängste entstehen. Vielleicht kannst Du Dich gerade jetzt nochmals daran erinnern, was Du bei Deiner Erstdiagnose getan hast, um Wartezeiten zu überbrücken und Ängste etwas in den Hintergrund treten zu lassen. Denn Du hast damals sicher schon Strategien entwickelt, die Dir geholfen haben, schwierige Zeiten durchzustehen. Diese Strategien können Dir auch jetzt wieder helfen, Dein Gedankenkarussell zumindest zeitweise zu stoppen. Wenn Du magst, kannst Du auch mal in die "perspektive", das Magazin der Frauenselbsthilfe nach Krebs, Ausg. 3/2016 schauen, wo es den Themenschwerpunkt "Sorgen und quälende Gedanken überwinden" gibt. Evtl. findest Du dort Anregungen für Dich: https://www.frauenselbsthilfe.…6a/2016-3-perspektive.pdf


    Und falls Du jetzt am Wochenende jemanden zum Reden brauchst, kannst Du Dich rund um die Uhr an die Telefonseelsorge wenden (Kontaktdaten unter http://www.telefonseelsorge.de/ , da steht ganz oben die kostenfreie Rufnummer).


    Du merkst, wir begleiten Dich mit unseren Gedanken - und ich wünsche Dir, dass Dir das auch ein bisschen Kraft für Deinen "neuen Weg" gibt.


    Viele Grüße von Flora


    P.S.: Ans Herz legen möchte ich Dir noch Hannahs "Mutmachgeschichte" hier im Forum. Du findest sie unter 3 Jahre geschafft! .
    P.P.S: Auch ich denke keinesfalls, dass Du irre bist - Du bist einfach geschockt und Deine Gedanken wuseln durcheinander wie Ameisen in einem Ameisenhaufen. Fühl Dich bitte von uns verstanden!

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Gestern empfand ich mich tagsüber nicht einigermaßen gefasst trotz Angst und Unbehagen. Die Nacht war so schlimm, dass ich gar nicht weiß, wie ich immer wieder einschlafen konnte. Und seit dem Aufstehen bewege ich mich in so einem Wattebausch.


    Habe mit meinem 11jährigen Sohn geredet, der seit gestern geahnt hat, dass etwas ist. Da fühlte ich mich etwas befreit, da ich ihm nichts mehr vormachen muss. Er hat es gestern schon gespürt, dass etwas ist. Habe ihm gesagt, dass man in der Leber etwas entdeckt hat und es wahrscheinlich wieder Krebs ist, dass ich kämpfen werde, dass man aber noch genau untersuchen muss, was für Zellen.


    Warum kann ich nicht einfach sagen, Angst und Unbehagen ade, es versaut mir den Tag. Ich will mich eigentlich nicht leiten lassen von dieser Angst, denn dadurch ist mein Immunsystem mit diesem Stress beschäftigt und nicht mit dem in Schach halten meiner Krebszellen.


    Hannahs Geschichte finde ich toll und ich finde es so toll, wie weit sie gekommen ist.


    Ich einen Triple Negativ, wo die Prognosen sehr schlecht stehen, da er nicht immer gut auf Chemos reagiert. Und meine Behandlung vor einem Jahr bewirkte ja auch nur das innehalten und nicht schmelzen des Tumors.

  • Deine jetztige Verzweiflung und Ängste sind was völlig normales Und haben nichts mit irre- sein zu tun . Sowas denkt hier keine von uns , denn wir
    haben ja alle solche Situationen schon durchgemacht oder sind gerade mittendrin. Dieses warten auf genaue Befunde und Behandlungen ist sehr belastend. Lass Dich von der Geschichte die Du da gelesen hast , nicht runterziehen. Du bist Du , und jeder Mensch ist anders . Dementsprechend verläuft die Krankheit auch anders. Deine Ärzte werden das passende für Dich finden und wir begleiten Dich liebe Laubelli.
    Vielleicht findest Du eine Möglichkeit für Dich dass Du etwas abschalten kannst und etwas Abstand davon nehmen kannst.
    Wünsche Dir trotzdem ein schönes Wochenende. Ein Mutdrückerlie :hug: noch für Dich von
    alesigmai52

  • Wisst ihr wovor ich am meisten Angst habe, dass die Ärzte sagen, da geht nichts mehr. Ich weiß ja nicht mal, ob die Metastasen sich noch woanders eingenistet haben.