Behandlung von Lebermetastasen

  • Hallo meine Lieben,


    gibt es jemanden, bei dem unter Behandlung (EC, Pacli) zwar der Primärtumor geschrumpft ist, dafür aber die Metas in der Leber mehr geworden sind? Meine Ärzte sind baff und können es kaum glauben. :(

  • Juli Moon

    Ich hatte im letzten Jahr 18 Paclitaxan und irgendwann zwischen 12 und 18 hatte ich einen Progress in der Leber:(

    Was ich von anderen weiß, ist das garnicht soo ungewöhnlich. Warum Deine Ärzte so baff sind, verwundert mich jetzt schon etwas.

    Alles Gute für Dich!

  • Das mit deinem Progress tut mir leid. Mein Primärtumor ist unter EC geschrumpft während wohl eine neue Lebermeta dazu kam. ||


    Die Ärzte waren da überrascht. Jetzt kommt Pacli und in 6 Wochen Kontrolle. Habe schon Angst, dass die Herde in der Leber explodieren.:|

  • Heute habe ich es vor Spannung nicht ausgehalten und in der Praxis wegen dem Ct Befund angerufen, denn bis Montag konnte ich nicht mehr warten.

    Also Brustverdickung weiter rückläufig.

    Lymphknoten auch rückläufig, nichts neues dazu gekommen.

    Leber unklar. DD Metastase ca 5cm.

    Aber ist nur ein Verdacht, der abgeklärt werden sollte.

    Aber dazu muss ich sagen, dass Ende Mai eine Leberop war mit 3x Metas verkochen und 4 rausgeschnitten. Es könnte auch einfach Narbengewebe von OP sein.

    Kann mir nicht vorstellen wenn alle Blutwerte also Tumormarker und Leberwerte normal sind, dass da so ein Ding sein soll.

    Bauchwasser ist auch nicht vorhanden.

    Jetzt muss ich bis Montag warten, was weiter geht.

    Hat jemand mit den Ct nach einer Leberop Erfahrungen und kann mich beruhigen?

  • Liebe ich2020 , leider kannn ich dich nicht beruhigen, weil mir die Erfahrung fehlt. Ich bin froh, dass du dich gemeldest hat und bin wirklich froh, über jeden, der auch mal die Diagnose (oder den Verdacht hier schreibt). Ist ja ein Selbsthilfeforum und wir profitieren aneinander.

    Ich bete für dich, dass es etwa harmloses ist:hug:und das sich die Mühen der OP gelohnt haben.

    Alles Liebe

    Waldmaus

  • Mein Tag war heute ziemlich lang Mamografie zeigte komplette Remission:thumbup:.

    Leber ein undeutlich Schlachtfeld aufgrund der Leberop und Verkochung.

    Hoffe, dass der Leber spezialist Entwarnung geben wird.

    Onko meinte, dass mit der OP die Tumor last gesenkt wurde.


    Jetzt habe ich es schriftlich in BWK sind Metas sichtbar. Onko ist trotzdem zufrieden.


    Der Onko ist trotzdem der Meinung, dass Krebs auf Rückzug ist.


    In drei Monaten Gespräch und Entscheidung ob Ct nach 3 oder 6 Monaten.


    Für mich hörte es sich im Bericht höllisch an, aber der Onko ist anderer Meinung.


    Tja, kann man damit echt das Leben lange leben?

  • Liebe ich2020 , kein Mensch weiß, wie lange wir damit leben können. Knochenmetastasen können gut bestrahlt werden oder mit XGeva behandelt werden. Ich drücke dir die Daumen für die Meinung des Leberspezialisten:thumbup::thumbup:du hast ja viel auf dich genommen und so soll bitte alles gut sein.

    Lieben Gruß

    Waldmaus

  • Liebe ich2020


    ohje Du Arme! Schlachtfeld klingt heftig. Da warst du sehr tapfer und hast viel über dich ergehen lassen!!!

    Ergebnis Mamo ist doch super!!

    Aber es geht doch nichts über optimistische Onkologen!! Ich denke schon, dass er die Lage einschätzen kann.

    Ich drücke mega fest die Daumen, dass der Spezialist das auch so sieht.

    Weiß gerade nicht, wieviel Metas du in der Leber hast und habe nicht alles von dir gelesen....

    Aber: Ich habe auch seit Frühling Lebermetas und bekomme seit Juli Capecita...und Bevacizumab und die blöden Dinger sind auch auf dem Rückmarsch.

    Ich glaube wir sollten optimistisch und realistisch bleiben. Es geht in die richtige Richtung und auch wenn die Metas nicht ganz verschwinden, können wir auch mit ihnen leben, wenn sie nur zum Stillsltand kommen oder ganz langsam wachsen.

    Mit Knochenmetas kann man ja bekanntlich schon echt lange leben. Aber lange ist bei Krebs auch ein schwieriger Begriff. Bei einem ist 1 Jahr lang, die andere findet 5 Jahre lang....alles relativ.

    Ich für mich lebe nun mit den Lungen- und Lymphknotenmetas schon recht lange im Verhältnis zu der unterirdischen ursprünglichen Prognose von 6-12 Monaten. Ich habe seither im Oktober 2,5 Jahre geschafft bei recht guter Lebensqualität und hoffe auf noch mehr Jahre!


    Ich drücke dir fest die Daumen für das Ergebnis vom Spezialisten und für eine gut wirksame Therapie!!!:thumbup::thumbup::thumbup:


    Liebe Grüße

  • Liebe ich2020

    Das ist doch super mit dem Ergebnis von der Mammographie und auch das dein Onkologe meint der Krebs wäre bei dir rückläufig.

    Mein Arzt hat gesagt mit Knochenmetastasen kann man alt werden.

    Das in der Leber ist bei dir doch nur ein Verdacht und es kann andere Ursachen haben.

    Ich drücke dir weiterhin die Daumen, dass auch der Spezialist Entwarnung gibt.

    Alles Gute für dich.

  • @Palmers, @Debo 30,@Waldmaus 52

    Vien Dank an euch.

    Es ist so unbefriediegend, Weill ich mir etwas anderes gewünscht habe. Einfach weg und gut.

    Also Leber hoffe ich weiter positiv.

    Aber die Knochen Metas im BWK beunruhigen mich. Kommt jetzt von Untersuchung zu Untersuchung mehr?

  • Liebe ich2020

    Das wird dir keiner beantworten können was bei deiner nächsten Untersuchung ist. Ich denke wir haben alle Angst. Dein Ergebnis von der Mammographie ist sehr gut und Knochenmetastasen sind gut behandelbar. Meine Wirbelsäule wurde bestrahlt und das kann die Tumor Zellen in den Knochen zerstören. Wichtig ist doch das das deine Leber frei ist. Viele liebe Grüße

  • Liebe Foris, ich will mal wieder berichten....

    Anfang August wurde bei mir ja unter der Therapie mit Ibrance (die sonst gut wirkt) eine neue, 3 ham große, Lebermeta entdeckt.

    Die soll nun, nach einer Ärzteodyssee, endlicht bekämpft werden.

    Ihr wollt gar nicht wissen, was ich durch habe, 3 Ärzte, 3 Meinungen. Angefangen mit alle Medis weg und Dauerchemo, dann 20x Bestrahlung und Dauerchemo, Lebermeta rausoperieren usw...

    Letztendlich habe ich mir selbst erarbeitet, was meine Möglichkeiten sind. Es ist echt unglaublich!

    Werde jetzt am 06.10.2021 eine einmalige Cyberknifebhandlung mache, Ibrance nehm ich weiter.

    Bitte drückt mir fest die Daumen, denn 1.hab ich Bammel vor der hohen Strahlemdosis und 2. hoffe ich soo sehr, dass mir das was bringt.

    Hat noch wer Erfahrung von euch mit dem Cyberknife?

    Oder damit, nur die Leber zu behandeln, aber die Medis weiter zunehmen weil sie bei allem anderen ja gut wirken?

    Vor allem, wie kann es sein dass eine einzelne Meta in der Leber, mit der gleichen Biologie sich neu entwickelt und nicht anspricht?

    Euch allen einen schönen, sonnigen Sonntag. LG.😎

  • Hallo Maria,


    es gibt wohl nichts was es nicht gibt. Meine Leberbilder sind nun unterwegs zu einem Spezialisten, meine Ärzte konnten sich auch keinen Reim drauf machen, dass 2 Stellen gleich geblieben sind und trotzdem eine neue dazu gekommen ist unter Erstbehandlung.


    Ehhh...


    Ich drücke dir auf jeden Fall fest die Daumen für deine Behandlung, hoffe es meldet sich jemand der Cyberknife schon hinter sich hat.


    Wünsche dir auch einen schönen Tag!

  • Maria23 Cyberknife finde ich eine sehr gute Sache. Die Bestrahlung ist stärker aber auch direkter und schont das Umfeld, kaum Strahlenschäden im Umfeld. Es reicht meist eine einzige Sitzung aus, auch das ist viel verträglicher.


    Ich hab mir 3 Knochenmetas in der Wirbelsäule so bestrahlen lassen- war die Empfehlung meiner herkömmlichen Strahlenpraxis. Denn die herkömmliche Bestrahlung hätte jeweils den drunter- und drüberliegenden Wirbelkörper erwischt und somit wäre dann fast die komplette Wirbelsäule bestrahlt worden. Mein Papa hat 2008 schon seine Hirnmetastasen damit behandeln lassen.

    Bei einer einzigen Lebermetastase würde ich es genauso machen. Denn Ibrance scheint ja sonst noch gut zu wirken- wenn sich dann doch nochmal was tut, kannst/musst du die Therapie sowieso ändern. Aber so wird auch die restliche Leber, der Darm und die Organe die in der Nähe (im Bestrahlungsfeld) liegen, geschont.


    da du in der Nähe von München kommst, wirst du bestimmt auch in München zu Cyberknife gehen, dort war ich auch. Die sind dort total nett, hab mich sehr wohl gefühlt. Übernimmt deine Krankenkasse diese Behandlung?

  • Hallo Maria23

    ich habe keine Ahnung, welche Tumorbiologie die Metas haben, da die Stellen sehr klein sind und es noch keine Biopsie gab. Mitte Oktober ist nächstes MRT, wenn sie groß genug sind bzw. weiter gewachsen sind unter Behandlung, dann wird biopsiert. :(