Behandlung von Lebermetastasen

  • Es ist einfach verrückt obwohl wir noch sehr jung sind habe ich mich schon mit 14 Jahren in Sie verliebt und wusste das es irgendwann meine Frau wird es ist eine ganz krasse Bindung zwischen uns. Um meine Gefühle ausdrücken reichen keine Buchstaben und keine Zeilen. Mittlerweile bin ich seit 10 Jahren mit meiner Frau zusammen und 6 Jahre verheiratet. Wir haben hart gearbeitet für unser eigenes Haus 1 Jahr lang jeden Tag geschufftet das es endlich da steht um einzuziehen bis dann diese schei... Diagnose vor einem Jahr uns getroffen hat. Heute bin ich wieder mit ihr laufen gegangen und sie hat etwas gesagt was mir so weh getan hat das es mich kaputt macht undzwar das Sie nicht mehr Leben will so ein Quatsch ich musste ihr erstmal wieder klar machen wieso sie Leben muss und kämpfen was sie dann Begriffen hat. Sie meckert zwar das ich sie zum laufen bringe aber ich merke so kot.. sie ihre Frust aus und merke das es ihr gut tut. Ich hoffe das ich da nichts falsch mache. Sie kann nicht sterben und darf es auch nicht denn irgendwie suche ich immer die Schuld bei mir das Sie Krank geworden ist obwohl es dazu keinen Grund gibt. Auch mit Ihrer Lebermetastasen hab ich das Gefühl hätte ich besser aufgepasst wäre das nicht passiert. Kurz nachdem vorletzten CT hat ihre Frauenärztin ihr Eiseninfusion verabreicht und ab da fingen ihre Beschwerden an hinzu kam Corona was Sie auch von mir bekommen hat. Im Internet habe ich dann gelesen das Tumore Eisen lieben und mache mir da Gedanken hätte ich mir vorher bloß Informiert. Ich weiß das ich nichts dafür kann aber die Gedanken lassen mich nicht los. Ich hoffe ich krieg Sie dazu diesen Kampf mit voller mentaler Stärke entgegenzutreten.


    Charly M. Danke nochmal für den Tipp zwecks der Studie haben nächste Woche direkt unsere Untersuchung

    Einmal editiert, zuletzt von Lieselotte () aus folgendem Grund: Wort gekürzt

  • Lieber Ferdinand, mach dir bitte klar, daß du nichts, aber auch gar nichts für die Erkrankung deiner Frau kannst. Krebs ist hinterhältig, gemein, schleicht sich in den Körper ein, und bis man ihn bemerkt kann viel Zeit vergehen. Außerdem hilft es dir und deiner Frau nicht, wenn du dir die Schuld für irgendwas gibst. Lenke deine Kräfte auf deine Frau und dich. Ich finde es so super, daß du sie so unterstützt, aber sie auch zum Spazierengehen motivierst. Übrigens, sag ihr das mal, Krebszellen mögen keinen Sauerstoff. Habe ich in der Reha gelernt, finde ich gut. Und, ganz wichtig, denk auch mal an dich und nimm dir kleine Auszeiten, denn auch du musst bei Kräften bleiben, und das geht nur, wenn du mal etwas nur für dich machst. Alles Liebe für euch.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Lieber Ferdinand ,


    das tut mir alles sehr leid!


    Es ist gut, dass du sie motivierst zum raus gehen. Mache ich auch oft mit meinem Mann. Das Reden fällt leichter.

    Sicherlich kommt jede Krebskranke mal an den Punkt nicht mehr zu wollen. Das habe ich auch manchmal. Manchmal wirkt es als kämpfe man gegen Windmühlen. Und die Therapien sind anstrengend, man hat körperlich wie seelisch extrem viel auszuhalten und zu verarbeiten.


    Ich fände es extrem wichtig, dass ihr beide euch psycho-onkologische Unterstützung holt. Oder habt ihr die schon?


    Ich kann dir nur sagen: DU bist nicht Schuld, was passiert! Deine Frau ebenso wenig!


    Mach dich bloß nicht fertig mit Schuldgefühlen! Das Eisen ist sicher nicht die Ursache. Meist verteilen sich ja die Krebszellen schon am Anfang der Tumorbildung. Da wird entschieden, wo Metastasen auftreten. Nur weiß Niemand genau, wann sie bei wem warum aktiv werden. Das ist bisher ungeklärt.

    Es gibt einfach aggressivere, schneller wachsende und metastasierende Tumore. Aber jede Frau hat auch ihre eigene Tumorbiologie und Funktionsweise. Auch Befunde die nach außen gleich wirken, haben nicht denselben Verlauf. Es ist und bleibt multifaktorell.

    Und wenn sie Eisen gebraucht hat, dann hatte das sicherlich seine Berechtigung. Es gibt so viel, was der sch....Krebs für sich nutzt.


    Ihr Männer leidet, weil ihr uns Frauen so gerne helfen möchtet. Und ihr könnt es nicht. Ihr könnt den Krebs nicht aufhalten.

    Aber ihr könnt für uns Frauen da sein, Liebe und Geborgenheit, Kraft und Zuversicht beisteuern.

    Und das tust du. Und dafür kann deine Frau dankbar sein. Aber akzeptiere auch ihre Tiefs. Sag ihr du brauchst sie noch. Du liebst sie.

    Es gibt immer solche und solche Phasen. Sie gehören leider dazu.

    Und wir Kranke denken manchmal, dass wir euch nur belasten....Jeder hat sein Päckchen zu tragen.


    Ganz liebe Trostgrüße. Ihr schafft das!

  • Lieber Ferdinand ,


    Ich habe eben Deine Frage zum CT und einer eventuellen Durchleuchtung des Magens gelesen. Im CT ist der Magen nur äußerlich zu erkennen. Wenn ihre Beschwerden andauern, wäre eine Magenspiegelung sinnvoll. Das ist die einzige Möglichkeit in den Magen zu schauen. Ihr solltet Übelkeit und Druckgefühl in jedem Fall ansprechen. Eventuell sollte vor der Chemo geguckt werden, woher die kommen. Ich drücke Euch für die weitere Therapie die Daumen und wünsche Euch alles Gute!

  • Ferdinand, so wie ich das lese seid ihr ein klasse Paar - und nein, du bist mit Sicherheit an garnichts schuld was passiert ist! Jetzt mal ganz doof gesagt, schau dich mal hier im Forum um. Hunderte, wenn nicht tausende Menschen mit Krebs, mit den unterschiedlichsten familiären Situationen, verschiedene Regionen, Altersgruppen, Berufsgruppen. Es ist eine häufige Krankheit, und es hat nun mal eben deine Frau auch getroffen. Schlicht gesagt, A....karte gezogen.

    Ja, ist großer Käse. Ja, man will erstmal nur schreien, unter die Decke kriechen, alles ausblenden... aber wie gesagt, vor nun 7 Montaten hats mir auch den Meta-Hammer vor den Kopf geknallt. Es sind in diesen 7 Monaten aber wundervolle Dinge passiert ,ich habe gelacht, getanzt, gesunden und gelebt. Es ist eine chronische Erkrankung. Aber es ist machbar, weiter zu leben. Denk da immer daran.

    Jeden Tag macht die Medizin Fortschritte, also jeden Tag - egal wie übel er war - kommt auch ihr einer neuen Behandlung näher, die dem Krebs

    wieder ein paar wundervolle Jahre für euch zwei in eurem schönen Zuhause abluchst. :)


    Also, auf in den Kampf. :)

  • Liebe Erna66 , liebe @alle,


    ich habe mir jetzt ein paar Informationen geholt.

    Mein behandelnder Gyn meinte ich solle eine " leichte Chemo" machen, Es stehen Xeloda/ Vinorelbin im Raum.

    Ich zweifle, ob eine leichte CHemo den Erfolg bringt....

    Deswegen habe ich mir heute in der Onko-Ambulanz noch eine Meinung geholt und mir wurde Trastuzumab-Deruxtecan in Verbindung mit einer STudie empfohlen. Kennst du die Medikamente? Bzw. hast du von der Destiny-Breast06-Studie gehört?

    LG

  • Hallo Maria23 ,


    hab mal kurz in die Studie rein gelesen. Bedeutet, du bist schwach Her2 neu positiv?? Ich bin ein großer Fan von Studien, aber ich weiß auch, dass da viele anders denken. Wenn du in den Kontrollarm kommst, entscheidet der Studienarzt welche Chemo du bekommst, dann hättest du noch eine weitere Meinung 😉

    Also, ich glaub nicht, dass die Tablettenchemo so schwach ist. Es gibt ja einige, die damit sehr erfolgreich therapiert werden, gerade bei Lebermetas.

    Die Chemo, die ich gerade bekomme, Epirubicin, ist eher schwach. So wie es momentan die Tumormarker anzeigen, wirkt sie sehr gut und ich hab kaum Nebenwirkungen.


    Hast du mal mit dem KID telefoniert/geschrieben?


    Keine leichte Entscheidung, ich wünsche dir, dass du den für dich richtigen Weg findest 🍀🍀🍀

  • Liebe Maria23 , wie du siehst, gibt es soviele Möglichkeiten, dass du auswählen kannst. Irgendwie finde ich den Gedanken schon beruhigend. Ich persönlich würde mich für die Stusie entscheiden, weil ich denke, dass man davon eher profitiert und besser währenddessen untersucht wird. Ist ja immer die Frage, in welchem Studienarm man ist. So denke ich und hoffe, ich darf das hier so schreiben.


    Alles Gute bei der Entscheidungsfindung:):thumbup:


    Waldmaus

  • Liebe Erna66 ,


    also die Interpretation des pathologischen Befundes lässt zu, dass ich so gerade an der Grenze zu Her2neu pos. bin, aber eben gerade noch Her2neu neg. eingestuft wurde.

    Ich bin eigentlich kein Freund von Studien, habe aber viel Positives über diese Kombi gelesen.

    Und ja ich denke auch dass es ein ganz schöner Hammer ist und eigentlich wollte ich mir die CHemo noch "aufheben".


    Kannst du mir per PN die Studie oder den Link schicken?


    Mit dem KID hab ich noch nicht geschrieben - könnte aber auch noch eine Option sein.


    Freut mich, dass bei dir die Therapie gerade anschlägt - ich lese immer fleißig mit, wie es dir ergeht, nachdem du ja die gleiche Biologie hast :S.

    Die Tumormarker sind bei mir ja, trotz der 4neuen Lebermetas, nur von 65 auf 73 gestiegen, daher ist das bei mir wohl kein gutes Mittel zur Überwachung.


    LG

  • Liebe Maria23 ,


    also hier mein Statement: Ich habe wie du Lungen- und Lk-metas und dann kamen 2 Rippen. Und im Sommer der Schock mit multiplen Lebermetastasen. Triple negativ.

    Da keine Chemo richtig gut bei mir gewirkt hat in der Vergangenheit, dachte ich das Ende naht. Mein Onko hat mir dann den Vorschlag Xeloda in Kombi mit Avastin (Bevacizumab) Infusionen gemacht. Also haben wir recht schnell gestartet damit.

    Ich habe die volle Dosis Capecitabin nicht gut vertragen und auf die Hälfte reduziert. Im Oktober kam dann mein gefühlter 6er im Lotto: Die Lebermetas sehr gut rückläufig. Also trotz halber Dosis super Wirkung. Auch ein Lk zervikal ist deutlich kleiner. Die Lungenmetas sind langsamer in der Reaktion, aber auch etwas kleiner geworden.

    Bin sehr happy darüber und mein Onko meint, er hat teilweise( wie bei mir) sehr gute Ergebnisse mit Xeloda. Und es reduziert das Immunsystem nicht oder kaum, was mir sehr wichtig war/ist!


    Mache aber "nebenher" noch Therapie mit Hyperthermie, Vit C Hochdosis, Ozontherapie.



    Wie genau ist das mit deinem Her2? Ich hatte das auch so fraglich, dann wurde nochmal ein Nachtest gemacht FISH oder CISH?? Und der war dann negativ. Also keien Option. Wurde der Nachtest bei dir gemacht? Dann hättest du Klarheit!


    Ich drücke dir die Daumen und schicke dir liebe Grüße :)

  • Hallo liebe Freunde,


    Wie beschrieben hat meine Frau seit Tagen einen aufgeblähten Bauch und leichte Verhärtungen im oberen Bauch zumindest fühlt es sich so an.


    Ich wollte Sie gestern ins Krankenhaus bringen aber in der Notaufnahme 5 Stunden warten um nacher eine Infusion zu bekommen wie vor einigen Wochen ergibt keinen Sinn da Sie dannach noch mehr Rückenschmerzen hatte als zuvor.


    Was meint ihr kann ich da in der Onkologie anrufen und sie vorbeibringen damit Sie nochmal durchgecheckt wird oder ist das nicht möglich, was kann ich tun über jede Hilfe wäre ich dankbar.


    Irgendwie lässt mich der Gedanke nicht los das da was Faul ist. Beim CT haben sie zwar nur "Lebermetastasen" gefunden aber wie ihr schon erwähnt habt wird da glaube ich der Magen nicht vollständig gecheckt. War am Anfang der Meinung das durch die Medikamte ihre Verdauungssystem gestört sei durch das Aufstoßen bin ich davon ausgegangen und haben die Ernährung auf leicht verdauliche Kost umgestellt aber auch keine Verbesserungen erhalten. Sie musste sich gestern wieder übergeben weil Sie der Geruch in der Küche wieder zu Übelkeit geführt hat dabei hat es nicht gerochen. Keine Ahnung ob das noch mit Corona in Verbindung steht das sind jetzt 5 Wochen her hab aber gelesen das Corona auch das Verdauungssystem angreifen kann.


    Ich verzweifle so langsam und weiß nicht mehr was ich machen soll. Alles auf einmal

  • Guten Morgen lieber Ferdinand,

    eigentlich müsste die Onkologische Praxis einen Bereitschaftsdienst haben.

    In meiner Onkologie- Praxis sind 5 Onkologen, einer vo Ihnen hat immer Bereitschaftsdienst. Rufe doch einfach mal an.

    Ich wünsche dir, dass du rasch Hilfe für deine Frau bekommst

    Sei ganz lieb gegrüßt Mieze66 ❤❤❤❤❤

  • Lieber Ferdinand ,


    Wenn Du das Gefühl hast, dass irgendwas nicht stimmt, dann zögere nicht. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Gibt es ein Krankenhaus mit Onkologie Ambulanz in Eurer Nähe? Dann würde ich dort in die Notaufnahme. Alles erzählen und die Magenschmerzen und Übelkeit hervorheben! Rückenschmerzen können auch vom Magen kommen. Was Du erzählst, hört sich für mich nach einem Magenprobleme an. Das muss jetzt aber nicht das Schlimmste heißen, aber auch eine Entzündung sollte vor einer Chemo behandelt werden. Alles Gute!

  • Lieber Ferdinand , sie sollte sich Pantop..ol verscheiben lassen. Morgens 1 Tablette nüchtern 1 Stunde vor dem Frühstück und Abends 1 Beutel Riop.. 1 Stunde vor dem Schlafengehen. Mir hilft das gut - habe ich so auch im KH bekommen. Scheint eine Standardtherapie bei Magenschleimhautentzündung zu sein.

    LG cat58

  • Was für eine Nacht so langsam weiß ich nicht mehr was ich tun kann...

    Ihr ging es gestern ganzen Tag einigermaßen gut, ihre Ernährung habe ich auf Schonkost umgestellt gehabt

    also Zwieback, Äpfel, Trauben und Gemüsesuppe, doch am Abend haben Ihre Bauchkrämpfe wird sehr stark zugenommen sodass

    ich gestern Abend 22 Uhr in der Onkologie angerufen habe und Sie dort hinbringen konnte.

    Gott sei Dank kamen wir auch gleich dran doch ihre Bauchkrämpfe wurden immer stärker. Die Ärztin hat ihr dann versucht Blut abzunehmen was Sie nicht richtig hinbekommen hat nach 4 Versuchen. Ihr Urin wurde geprüft was sehr konzentriert war aber beim Abstrich keine Störung in dem Sinne gezeigt hat allerdings war ihr Urin sehr konzentriert wo es dann hieß Sie trinkt zu wenig. Im Ultraschall konnte Sie dann auch nichts entdecken und uns wurde gesagt das es einfach von der Leber kommt. Man hat ihr 3 verschiedene Infusionen für die schmerzen verabreicht erst einmal normale Schmerzmittel und Krampflöser darauf gab es keine Reaktion dann etwas stärkeres welches ihr dann die schmerzen nehmen konnte und auch schläfrig gemacht hat. Die Ärztin meinte Sie versucht die Chemo vorzuschieben das wir nächste Woche schon beginnen können. Irgendwie ergibt das alles für mich keinen Sinn und werde das Gefühl in mir nicht los das es ausschließlich nur von der Leber ist. Nach wie vor muss Sie sich öfter übergeben man erkennt das es Magensäure ist da es Gelblich und etwas Dickflüssiger ist. Aktuell hat sie immer noch einen aufgeblähten und verhärteten Bauch wo Sie eben diese Schmerzen hat. Man hat Ihr jetzt mehrere Schmerzmittel die stärker sind wie z.B Tili... verschrieben und meinte Sie soll diesen Spiegel aufrechthalten bis zu Chemo.


    Ich bin echt verzweifelt und nicht sicher ob es nicht noch einen Grund geben könnte und ob so viele Schmerzmittel ihren Magen nicht noch mehr schädigen.


    Hat jemand mit Lebermetasten ähnliche Erfahrungen komisch ist es das es immer Abends zu heftigen schmerzen kommt!

    Sollte ich noch zu einem Magen/Darm Spezialisten? Was denkt ihr?

  • Lieber Ferdinand,


    Mensch, das läuft ja echt blöd!!!! Und ja, ich hätte auch so meine Probleme mit der dürftigen/spekulierten Diagnose.


    Ich fände eine Magen- und Darmspiegelung auch sinnvoll, aber die Frage ist auch, wie verkraftet sie das Abführen in ihrem Zustand noch??

    Aber dann wäre man da auf der sicheren Seite, dass da nichts ist. Zur Not euren Arzt morgen fragen, ob man das als "Notfallabklärung" sehr zeitnah in einer Klinik machen kann.

    Gemüsesuppe am Abend kann ich z. B. auch gar nicht verdauen. Also lieber nicht mehr, führt unter Umständen zu Blähungen.

    Und nicht zu viel Fruchtzucker. Ggf. könnte/sollte man jetzt auch über Blutabnahme verschiedene Unverträglichkeitstesst machen. Manchmal sind die Lösungen einfacher/anders als man denkt. Da sollte nach Gluten geschaut werden. Die Menschen leiden teilweise auch unter Übelkeit/Erbrechen und Krämpfen.


    Ansonsten habe ich z.B. eine Metastase an der Gallenblase, die mir auch schon Schmerzen beschert hat. Also viele kann sein, muss also eine Ausschlussdiagnose werden. Aber zur Not muss sie anderweitig ernährt werden, wenn das normale Essen so nicht geht.

    Wie mir scheint bist du durchsetzungskräftig, den Ärzten klar formulieren was du/ihr jetzt wollt und fordern!


    Gute Besserung und Durchhaltevermögen!


    Liebe Grüße

  • Ferdinand

    Du könntest morgen mal s.. simpl... Tropfen kaufen. Harmloses Mittel schon für Babies gegen Blähungen. Hilft mir immer gut, dass die Luft dann raus kommt und der Blähbauch besser wird. Ansonsten Fencheltee, Kümmel, Pfefferminztee trinken.

    Schau, dass sie genug Flüssigkeit bekommt, immer in kleinen Schlucken nicht zu viel aufs mal!

    Einmal editiert, zuletzt von Fenja () aus folgendem Grund: Produktname gekürzt

  • Ferdinand Ich hab auch Lebermetastasen- sehr viele aber noch kleine. Bisher machen sie keine Probleme, aber der dicke Bauch und die Übelkeit mit erbrechen kann von der Leber kommen

    Das sind die Symptome wenn die Metastasen die Leber bereits belasten:

    • Appetitlosigkeit
    • Gewichtsabnahme
    • Starkes Schwitzen
    • Übelkeit
    • Druckschmerzen im rechten oder mittleren Oberbauch
    • Gelbsucht
    • Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall

    Ich denke, mit der Chemo möglichst schnell zu beginnen macht Sinn. In der Zeit bekommt sie auch Begleitmedikamente, die ihr bei den aktuellen Problemen dann auch helfen. Das werden Tabletten gegen Übelkeit sein, wahrscheinlich Cortison und lasst euch auch was für die Psyche geben- ich hatte bei meiner Ersterkrankung immer am Tag vor der Chemo und die beiden Tage danach Tavo. verschrieben bekommen. Denn auch die Angst schlägt auf den Magen.

    Wenn möglich, lasst euch die Medikamente als Schmelztabletten geben- über die schleimhaut wirkt es schneller und belastet somit nicht zusätzlich den Magen.

    Probier doch statt Gemüsesuppe eine frische (echte) Hühnersuppe zu kochen. Die hab ich immer gut vertragen. Entweder nur die Brühe trinken oder eben das Fleisch mit kleinen Nudeln oder ein Ei mit der heißen Suppe verquirlen.

    Du machst das echt super und ich hoffe, wir können euch ein bisschen unterstützen