Wahrscheinlich Lebermetastasen

  • Update: beim Kardiologen alles ok.


    Die Oberärztin empfing mich dann im Krankenhaus schon mit einem breiten Grinsen und sagte schon auf dem Flur, dass alles gut aussehe. Sie hat nochmal per Ultraschall nachgeschaut und ist auch zu dem Ergebnis gekommen, dass die Spitze meines Brustkorbes etwas asymmetrisch liegt und wohl eine Entzündung hat. Desweiteren sind wohl die Muskeln um die Rippe herum etwas angegriffen, aber alles nix Schlimmes.Wenn es nicht von alleine weggeht, soll ich mir von einem Schmerztherapeuten zwei Spritzen geben lassen. Ich hoffe, das in der Reha ab nächster Woche ansprechen zu können.


    Und ich habe es schwarz auf weiß, dass die Metastasen seit Januar erheblich rückläufig sind, und da waren sie ja bereits schon um mehr als die Hälfte geschrumpft. Wie genial ist denn die Behandlung bitte??? Da sind doch sämtliche NW sowas von egal......


    Nun ist auch der letzte Zweifel beseitigt und ich kann mich auf die Reha vorbereiten. Schön auch, dass sich die Ärztin so mit mir mitgefreut hat, in diesem Krankenhaus sind sonst nämlich alle ziemlich ruppig im Umgang....


    Juchhuuuuuuuuuuuuuuu! :D:D:D


    Danke nochmal an alle fürs Daumendrücken und die moralische Unterstützung!!!!

  • Nochmals danke an alle :* Ich bin dann ab nächster Woche in Bad Neuenahr 8)


    Und es gibt weitere gute Nachrichten: ich arbeite bei der hiesigen Stadtverwaltung und hatte einen schon lang anhaltenden Disput mit meinem Amtsleiter über den weiteren Einsatz, wenn ich dann zurückkomme. Er wollte mich unbedingt weiter im direkten Publikumsverkehr einsetzen, weil ansonsten dort "alles zusammenbricht". Bei einem Gespräch mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement gestern habe ich dann unter Tränen gesagt, dass die Rettung der Abteilung doch nicht von einer 100 % Schwerbehinderten abhängig sein kann. Da wurde die Vertreterin des Personalamtes hellhörig und zauberte eine Lösung hervor: auf meine Stelle kommt jemand neues und ich bleibe praktisch "überplanmäßig" in der Abteilung auf einer Stelle für Schwerbehinderte mit "leidensgerechten Tätigkeiten" und werde aus dem stressigen Massenpublikumsverkehr herausgehalten. Ich bin soooo glücklich, dieses Thema hat mich jetzt seit über 1 1/2 Jahren beschäftigt!!! (zur Vorgeschichte: bereits VOR meiner Krebserkrankung war ich seit einem halben Jahr aus psychischen Gründen krankgeschrieben, da eine Kollegin wegfiel und ich gezwungen wurde, ihre Arbeit komplett mitzumachen. Die Einarbeitung fiel mir unglaublich schwer; jetzt weiß man natürlich auch, warum....)


    Alles wird gut , gerade fühle ich mich wie Hans im Glück :S

  • Ach wie schön, dass sich alles so zum Guten wendet!


    Bad Neuenahr kenne ich ganz gut - du solltest auf jeden Fall die Therme besuchen und dort, wenn du saunen darfst (es gibt auch Biosaunen), vor allem den Außen-Saunabereich. Und Radfahren kann man ganz wunderbar entlang der Ahr. Du wirst dort bestimmt eine gute Zeit haben!


    Das mit der beruflichen Belastung kann ich soooo gut nachvollziehen. ich überlege auch gerade, was ich an meinem Job ändern kann, um, Stichwort work-life-balance, künftig mehr Leben in mein Leben zu packen.


    Ganz liebe Grüße

    CrapCrab

  • Hallo Red Lita,

    super, dass sich die Probleme mit dem beruflichen Wiedereinstieg mit einem so erfreulichen Ergebnis gelöst haben!

    Ich wünsche dir jetzt erstmal eine erfolgreiche Reha mit netten Mitpatienten, guten Therapeuten und empathischen Ärzten!

    LG Katzi64