Mammakarzinom wächst trotz chemo

  • Lieber Matsu

    Du kannst sowohl auf Deine Frau als auch auf Dich selbst stolz sein. Es ist toll wie Du Deine Frau unterstützst. Sie hat bestimmt eine große Hilfe in Dir und das spürt sie auch . Das macht sie auch stark. Dass Du mehr daran zu knabbern hast , als Deine Frau ist verständlich. Für Angehörige ist es auch schwer, sie leiden mit und fühlen sich ohnmächtig oder haben das Gefühl nicht genug oder nicht das Richtige zu tun. Zudem kommt natürlich die Angst. wie verläft die Krankheit weiter usw. Aber bei Deiner Frau wirkt die Chemo hanz gut . Ihr werdet es als Team schaffen. Das wünsche ich Euch .

    LG und alles Gute noch für die weiteren Therapien.

    alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Hallo ihr Lieben,

    war eine Zeit lang ruhig und das halt nicht ganz freiwillig aber egal hauptsache gut ausgegangen das ganze.

    Wieder mal schlaflos angesagt da gestern Kontrollultraschall war und entweder ist der radiologe unfähig oder er hat recht mit seiner befundung was natürlich schlimm wäre. Laut US ist dieses schei..ding wieder gewachsen und des mit 100mg docetaxel ich versteh die welt nicht mehr ich kann nicht mehr mir geht dieses versuch und irrtum getue der ärzte schon so auf die substanz dass einfache dinge wie reifendruck kontrollieren von mir vergessen werden und leicht in eine katastrophe führen könnten ( nur mich betreffend).

    ich weiss nicht mehr was ich meiner frau noch sagen soll sie merkt ja mittlerweile das ich immer skeptischer diesen therapieversuchen gegenüber werde und die ärzte tun alles dazu dass es nicht besser wird, ich hab den glauben verloren leider, aber so gehts nicht mehr weiter es muss eine lösung her!Jetzt warten wir mal mittwoch ab da ist MR vlt gibts da was positiveres und das US ist zu ungenau aber ich glaub halt nicht mehr dran. wäre für tipps dankbar was ich tun soll denn ich bin mittlerweile ende gelände.

    Naja ich will nicht so negativ sein das leben geht weiter so oder so nur obs einem gefällt steht auf einem anderen blatt.


    Liebe Grüße

    Matsu

  • hallo lieber Matsu,


    das tut mir unheimlich leid, falls es so ist, falls es sich bestätigt, dann schau dir doch bitte noch mal meine Antwort vom 27.6. an bzgl. der Molekularpathologie. Falls der Tumor nicht besonders chemosensitiv ist, macht evtl. eine vorzeitige Entfernung Sinn....?


    Das Carboplatin stand damals ja auch noch im Raum?


    LG ich drück die Daumen

  • Lieber Matsu,

    bei mir wurde die Chemo abgebrochen. Beim ersten Ultraschall war zwar ein Rückgang zu sehen, der war aber unzureichend. Während der weiteren Chemo hat sich dann auch noch eine allerg. Lungenentzündung auf die Medikamente herausgestellt, darüber hinaus beim zweiten Ultraschall der zeitgleich durchgeführt wurde (nach 4 x TAC-Chemo) auch wieder nur ein sehr kleiner Rückgang des Tumors. So hat die Tumorkonferenz, die den Zwischenstand diskutiert hat, vorgeschlagen, die Chemo wegen unzureichendem Nutzen abzubrechen und direkt zu operieren. Danach bekam ich dann noch Bestrahlungen.

    Leider gibt es diese Fälle, ich bin einer davon.

    Ich wünsche deiner Frau und dir alles Gute - ihr werdet die für euch passende Lösung zusammen mit den Ärzten finden.

    LG Christina


    Wenn es ein Löwenzahl durch den Asphalt schafft, dann wirst du doch sicher auch einen Weg finden.

  • Lieber Matsu,

    falls bei der Kontrolluntersuchung am Mittwoch keine Verkleinerung des Tumors gesehen wird, solltet ihr vielleicht wirklich zusammen mit den behandelnden Ärzten über eine vorgezogene Op nachdenken. Müsste dann vermutlich mehr Gewebe weggenommen werden. Aber der Tumor wäre endlich raus. Entscheiden müsst ihr das natürlich zusammen mit den Ärzten!

    Ich wünsche euch ein gutes MR Ergebnis am Mittwoch!

    LG Katzi64

  • Lieber Matsu

    Ich schliesse mich meinen Vorschreberinnen an. Aber einen Punkt hab ich noch - vielleicht eine zweite Meinung einholen ?

    Entweder in einem anderen Bristzentrum oder beim Krebsinformationsdienst?

    Mit den Ultraschallen ist es oft zu ungenau. Jeder Arzt misst anders und da kommen schon mal verschiedene Ergebnisse raus .

    Gut dass am Mittwoch ein MRT gemacht wird . Wir drücken die Daumen dass das MR T ein anderes Ergebnis zu Tage bringt.

    LG und trotzdem ein schönes Wochenende

    alesigmai52

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    Rainer Maria Rilke

  • Hallo ihr Lieben

    Danke für die vielen Tips und Ratschläge eurerseits, ihr habt keine Ahnung was mir das bedeutet!

    Aber nichtsdestotrotz haben wir das alles schon durch und nichts ändert sich sondern eher das gegenteil.

    Nicht falsch verstehen aber wir haben einen onkologen und einen für die chemo damit wir nicht mehr ins lkh müssen denn da sind's noch schlimmer und trotzdem funktioniert's irgendwie nicht. Im lkh wollten Sie erst Ende chemotherapie US und MR machen also was blieb uns übrig als alles selbst in die Hand zu nehmen und das alles selber zu veranlassen um wenigstens zu wissen wo wir stehen und glaubt mir es ist ernüchternd darum bringt zweitmeinung nichts mehr da es zwar Richtlinien gibt die aber alle anscheinend nicht greifen denn jeder erzählt dir was anderes und die Achterbahn geht weiter:thumbdown::(

    ich war immer ein mensch der wenn er auf die schnauze gefallen ist wieder aufstand den Staub aus den klamotten wischte und weitermachte aber jetzt und derzeit kann ich nicht mehr weil ich nur noch angst um meine frau habe und mir niemand nichts sagen kann und wenn doch bringts nichts weil ich es schon wusste oder wieder was ist womit keiner rechnete:(

    Wir waren wegen op auch akh wien aber war wie lkh viel geredet wenig gesagt:(

    Ich weiß das meine frau um ihr leben kämpft auch wenns bis auf fehlendes haupthaar nicht so aussieht aber ich habe meinen optimismus durch die vielen widersprüchlichen aussagen der ärzte in den sogenannten ZERTIFIZIERTEN BRUSTGESUNDHEITSZENTREN verloren und versuche nur mehr nicht zu negativ zu wirken aber da mich meine frau kennt kauft sie mit das natürlich nicht ab sie weiß dass ich innerlich rotiere und ich muss den Hut vor ihr ziehen denn Sie hat offensichtlich mehr Kraft als ich kommt mir vor.

    Tut mir leid dass ich derzeit sehr negativ rüberkomm aber zweitmeinungen haben und hatten wir schon und alles hat sich trotzdem adabsurdum geführt da sich nicht mal die sogenannten Spezialisten in irgendeiner Richtung einig sind.


    Naja hab mich bei euch wahrscheinlich jetzt selbst ins aus gestellt aber Sorry mir geht's halt jetzt so und ich habe irgendwie meinen Weg verloren und weiß nicht wie's weitergehen soll und wird ich habe einfach nur mehr Angst dass ich meine frau und damit meine Liebe meines Lebens verliere;(;(


    LG

    MATSU

  • Lieber Matsu,

    du hast dich nicht ins aus gestellt, sowas darfst du gar nicht denken. Du kennst uns doch, bei uns darf jeder seinen Kummer und Frust loswerden. Deine Ängste kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn sich zu viele Aussagen gegenüberstehen und man nicht mehr weiß was richtig und was falsch ist. Versuche trotzdem deine Gedanken zu sortieren und jetzt nicht den Kopf zu verlieren. Deine Frau braucht dich.

    Was sagen denn die Ärzte zu der vorgezogenen OP? Hat das jemand abgelehnt? Vieleicht hilft ja doch noch eine Drittmeinung damit ihr euch zu dem weiteren Vorgehen ein Bild machen könnt und entscheiden könnt, was infrage kommt. Vielleicht hilft es ja etwas, dass jetzt Wochenende ist und ihr etwas zur Ruhe kommt. Die Gedanken drehen sich im Kreis und da hilft nur wirklich mal zu versuchen, den Kopf abzuschalten. Versuch mal, was zu unternehmen damit ihr beide auf andere Gedanken kommt. Oft ist so eine Pause ganz hilfreich und man kann den nächsten Schritt planen.

    Ich wünsche euch alles erdenklich Gute

    LG Christina


    Wenn es ein Löwenzahl durch den Asphalt schafft, dann wirst du doch sicher auch einen Weg finden.

  • Lieber Matsu,


    bitte denk nicht, dass du dich bei uns ins Aus gestellt hast! Das ist wirklich nicht so! Dir gehts nicht gut, du hast so viele Sorgen, Nöte und Angst um deine Frau, da ist es doch nur zu verständlich, dass dein Beitrag nicht positiv sein kann. Auch das muss mal raus - sich alles von der Seele zu schreiben, völlig ungeschmückt und ohne Rücksicht, was andere von einem denken. Du kümmerst dich sehr liebevoll um deine Frau, versuchst, deine eigenen Probleme vor ihr zu verstecken, das raubt sehr, sehr viel Kraft.

    Ich schließe mich Christina an - vielleicht wäre eine Drittmeinung durchaus ratsam.

    Versucht, das Wochenende zusammen zu genießen, unternehmt etwas Schönes. Vielleicht kommen dann deine Gedanken etwas zur Ruhe, damit du wieder Kraft und Mut tanken kannst. Auch ich hatte gestern einen sehr schlechten Tag, war psychisch total erschöpft, die Gedanken drehten und drehten sich, alles kam zusammen, es war furchtbar. Doch ich habe mich trotzdem aufgerafft und habe mich nach der Arbeit mit Freunden getroffen. Anfangs hatte ich keine Lust dazu, aber glaub mir, es war Balsam für die Seele. Heute fühle ich mich viel besser.

    Vielleicht wäre auch ein Gespräch bei einer Psychoonkolin sehr hilfreich für dich und deine Frau. Sich einfach mal alles von der Seele quatschen mit einer unbeteiligten Person kann sehr befreiend sein. Auch du als Angehöriger bekommst dort einen Termin, falls deine Frau nicht mit möchte.


    Lieber Matsu, ich fühle mit euch und wünsche euch alles Gute und viel, viel Kraft!!!


    LG

    Pschureika

  • Lieber Matsu

    Du hast Dich hier bei uns nicht ins aus manvövriert. Nur weil Du Dir was von der Seele schreibst und mur weil es Dir im Moment nicht gut geht mit Eurer Situation. Nein der eine oder andere kennt das auch und alle verstehen Dich. Dazu ist ein Forum ja da . Und oft ist es so, dass wenn man sich was von der Seele schreibt , geht es einem besser. Man sieht das vielleicht von einer anderen Perspektive. Das löst zwar nicht das Problem , aber es hilft ein bisschen.

    Christina hat schon recht - unternehmt was Schönes damit ihr mal Abstand zu allem gewinnt. Vielleicht tut Euch das gut.

    LG alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Lieber Matsu,

    Mensch, lass dich mal in den Arm nehmen :hug:.


    Die Situation ist ja wirklich gerade besch.... Macht morgen irgendwas Schönes: es ist Wochenende, da geht ärztetechnisch sowieso nichts, und ihr kriegt mal den Kopf frei. Hier bei mir an der Nordsee würde ich einen langen Spaziergang am Meer machen und dann in der gemütlichsten Teestube die ich kenne mir Tee und Kuchen gönnen, mit ganz viel Sahne und ein bisschen Eierlikör - das ist vielleicht nicht eure Vorstellung von was Schönem, aber ihr findet da bestimmt auch was Passendes.


    Und dann überlegt mal gemeinsam, wie es weitergehen soll. Ihr habt schon so viele Ärzte und Meinungen durch, versucht mal für euch herauszufinden, was ihr beide wollt, also mit welcher Lösung ihr am besten leben könnt. Weitermachen? Vorgezogene OP? Und dann wartet ihr das Ergebnis von Mittwoch ab und löchert die Ärzte mit Fragen. Und überlegt euch, wem von den ganzen Leuten ihr noch am meisten vertraut, das ist dann vielleicht der beste Ansprechpartner. Ich drücke euch die Daumen für eine passende Lösung.


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)

  • Lieber Matsu,

    ich schließe mich den anderen Foris an: Unternehmt am Wochenende etwas schönes und wartet den Mittwoch ab. Die Ultraschallmessung kann sehr ungenau sein: Mein Tumor war bei "Entdeckung" 1 cm groß, als die Ärztin sich ihn knapp 3 Wochen später ansehen wollte, hat sie 1,7 cm gemessen. Du kannst Dir vermutlich denken, wie es mir ging. 2 Tage später bei einer anderen Ärztin waren es dann wieder 0,8 cm. Bei der OP weitere 2 Wochen später waren es dann tatsächlich 1,1 cm. Ich habe dann nochmal nachgehakt und erklärt bekommen, dass selbst wenn das gleiche Gerät vom gleichen Arzt benutzt wird, die Größe unterschiedlich gemessen werden kann, man bräuchte nur etwas kräftiger zudrücken und schwupps hat man andere Messwerte. Also wartet erst einmal das MRT ab und schaut dann, wie es weitergeht.

    Wünsche Euch viel Kraft und Durchhaltevermögen.

    LG

    Heideblüte

  • Jo bitte nicht den Ultraschall überwerten, dass ist wirklich sehr sehr ungenau. Wir hatten da auch sehr krasse Unterschiede zwischen MRT und Ultraschall. Ihr hattet ja zusätzlich noch größere Wassereinlagerungen, wenn ich das richtig im Kopf hatte, was ja auch noch das Ergebnis verfälschen kann.


    Bei den Therapien ist man leider noch nicht so weit, dass man genau analysieren kann, was der Patientin definitiv hilft, das sind wahrscheinlich noch 10 Jahre hin. Aber man hat Therapien die bei den meisten Patientinnen wirken, und das sind die die deine Frau auch bekommen hat.


    Erst mal das MRT abwarten, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wirkt das Doc bei deiner Frau auch. Und wenn wirklich nicht, dann hat die moderne Medizin noch andere Möglichkeiten zum Glück.

  • Hallo ihr Lieben,

    danke für euren zuspruch und trost das gibt mir etwas auftrieb, aber ich komm nicht aus dem grübeln raus was wird ich hab solch eine angst ich dreh bald durch ich kann nicht mehr echt nicht.

    mark aurel sagte mal die seele habe die farbe seiner gedanken angenommen so gehts mir mittlerweile auch;(

    ich wollte für meine famlie der baum sein der jeden sturm übersteht und dann ist der orkan gekommen und der hat mich gefällt.

    ich weiss nicht mehr was ich glauben soll und was nicht und muss trotzdem immer den starken spielen der ich nunmal nicht mehr bin.

    Psychoonkologen sind auch nicht wirklich eine hilfe da waren wir aber die hat nicht mal gefragt wies mir derzeit geht.

    Also zu einer "normalen" psychologin die mir unmengen von medikamenten verschrieben hat die ich mir zwar aus der apotheke geholt habe aber kein einziges davon genommen habe den als ich die nebenwirkungen gelesen habe nein danke zumal ich sowieso ein eher nein medikamentennehmer bin.

    ich will ja daran glauben dass alles wieder gut wird nur fällts mit jeder untersuchung und jeder widersprüchlichen aussage der ärzte schwerer und schwerer:(

    was schönes am wochenende unternehmen auch pustekuchen bin am donnerstag beim heimfahren etwas nass geworden und total verkühlt und daher auf abstand zu meinem schatz da ich nicht will dass sie sich eine infektion oder ähnliches einfängt und dadurch habe ich wieder mal zeit zum grübeln und leider komm ich aus meinem tief nicht wirklich raus.

    Wir wollten auch eine vorgezogene op der eine chirurg sagte ja und der der eigentlich der ist der für uns zuständig ist nein ist noch zu gross.

    und das meine ich mit wie soll man sich auf etwas einstellen wenn der eine hü und der andere hott sagtX(

    Zweit und drittmeinungen sind ja gut und schön aber uns würde eine einzige und richtige einschätzung der lage und weiteren vorgehensweise genügen und das ist anscheinend nicht möglich trotz sogenannter leitlinien.

    Ich weiss zwar auch das ultraschall nicht wirklich verlässlich ist aber in derr derzeitigen situation hats mich schon wie ein hammer getroffen als mir meine frau das ergebnis telefonisch sagte.

    Und ich sag mir doch selbst immer wieder warte auf mittwoch da ist das MR aber eben mittwoch und das US ergebnis hab ich im Kopf bis dahin:(:(

    Und vlt. stimmts ja :" was negativ erscheint steht oft nur im falschen licht"


    Danke euch nochmal fürs zuhören und

    wünsche auch allen noch eine gute nacht einen geruhsamen sonntag und alles liebe auf eurem schweren weg zur heilung


    MATSU

  • Lieber Matsu,


    gib bitte die Hoffnung nicht auf. Ich weiß, ist leichter gesagt wie getan. Ich weiß auch, dass man seine Gedanken nicht abstellen kann, bei mir geht es ja auch hoch und runter mit dem Gefühlschaos. Verschiedene Meinungen, verschiedene Behandlungsabläufe das stellen wir hier immer wieder fest - das hört auch nachher in der Nachsorge nicht auf. Bitte versuche trotzdem auch mal an was anderes zu denken, sonst ist deine Frau nachher geheilt und du krank.


    In diesem Sinne, wünsche ich euch beiden einen erholsamen Sonntag ohne Krebsgedanken.


    LG

    Kalinchen

  • Lieber Matsu,


    ach Mensch, du bist so verzweifelt... lass dich mal tröstend umarmen :hug:.

    Wenn ich mir die Uhrzeit deines Beitrags ansehe, gehe ich davon aus, dass du nicht mal mehr schlafen kannst.

    Du bist ein sehr rücksichtsvoller und fürsorglicher Mann; deine Frau kann sich wirklich glücklich schätzen. Du schreibst, du wolltest immer der Baum für deine Familie sein, der allem Stand hält. Ja, das erkenne ich aus jeder deiner Zeilen. Aber auch der Baum braucht Pflege, um nicht umzufallen :!:. Der Psychologe hat dir Medikamente verschrieben, vor deren Nebenwirkungen du Angst hast. Aber das sind "mögliche Nebenwirkungen" - sie können, aber müssen nicht zwangsläufig auftreten. Auch wir hier bekommen viele Medikamente und ich handhabe das so, dass ich mir den Beipackzettel NICHT durchlese, sondern einfach abwarte und Wirkung/Nebenwirkung auf mich zukommen lasse. Damit fahre ich ganz gut. Es gibt auch reine Psychotherapeuten, die keine Ärzte sind und somit keine Medikamente verschreiben dürfen - vielleicht wäre das etwas für dich? Dort werden deine Sorgen und Ängste in Gesprächen verarbeitet. Ich denke, eine Verhaltenstherapie würde für dich in Frage kommen, damit du deine Gedanken sortieren kannst und einen für dich besseren Umgang mit der Krankheit deiner Frau erlernen kannst.

    Vielleicht kannst du ja heute etwas mit Freunden unternehmen (um deine Frau nicht anzustecken)? Auch wenn du vielleicht keine Lust dazu hast und du denkst, das ist absolut unmöglich, kann es dir wirklich sehr helfen. Etwas Ablenkung wird dir gut tun und ist auch bitter nötig.


    Am Mittwoch ist das MRT deiner Frau - das sind nur noch drei Tage (die dir sehr lange vorkommen, ich weiß), aber dann habt ihr eine verlässliche Auskunft und könnt sehen, wie ihr weiter agiert. Meine Daumen sind an diesem Tag ganz fest für deine Frau und auch für dich gedrückt. :thumbup::thumbup:


    Ich wünsche euch beiden einen ruhigen Sonntag, an dem vor allem du etwas aus deinem Gedankenkarrussell herauskommst!


    LG
    Pschureika

  • Guten morgen ihr Lieben,

    wir waren gestern ausserterminlich bei unserem onkologen und haben ihm das Ergebnis des US gezeigt.

    Er war zwar auch nicht erfreut hat aber gesagt wie ihr hier auch dass das MR mehr Relevanz und Aussagekraft hat.

    Und da ich sowieso schon down war hab ich ihn mit allem konfrontiert das mir derzeit so wegen der Therapie meiner Frau im Kopf herumschwirrt.

    Er hat zugehört und dann alles Punkt für Punkt erklärt und auch nochmal dargelegt warum es nicht so einfach ist mit diesem mistvieh das meine Frau in geiselhaft genommen hat.

    Allerdings einen positiven Lichtblick gibt es: Es scheint so als ist dieses Vieh nicht mehr inflammatorisch und das steht auch in seinem Befund.

    jetzt heissts noch bis morgen auf Mt warten und dann nochmal bis Donnerstag da wir da erst den Befund bekommen

    Und wieder Termin bei onko haben.

    Ich hoffe ja inständig das der solide Teil dieses Viehs durch die chemo kleiner geworden ist denn das wäre das was wir jetzt mal brauchen würden um das ewige auf und an wie auf einer Achterbahn durch einen sichtbaren Erfolg zu ersetzen.


    Liebe Grüße

    MATSU

  • Lieber Matsu,


    ich wünsche dir und deiner Frau das Allerbeste. Meine Diagnose ist zwar etwas anders, d.h. der Tumor ist hormonabhängig und ich hatte daher die Masektomie (grosser Tumor) erst, danach die Chemo - 4 x EC und 12 x Taxol - und jetzt folgen Antihormontherapie und Bestrahlung. Mir wurde aber hier in Belgien auch im Erstgespräch erklärt, dass bei Triple-negativ oder HER2 die Chemo vor der OP erfolgen würde. Ich habe mich dann - eher aus Interesse, da ich aus Linz komme - in Linz erkundigt, wo auch so vorgegangen würde.