Mammakarzinom wächst trotz chemo

  • Hallo pschureika und Sylvi

    Danke euch für eure Antworten und umarmungen.

    Ich schäme mich so sehr das es eigentlich nicht beschreibbar ist aber passiert ist leider passiert und ich kanns so sehr ich es will nicht ändern und bin halt trotz des herbstbeginns mit meinem Bike unterwegs und auf einen Berg bei uns gefahren der Hohe Wand heisst um nachzudenken nur funktioniert das nicht so wirklich. Ich weiss echt nicht wie das alles weitergeht ich hab so eine angst um meine frau und trotzdem hab ich gesagt es ist mir egal und das stimmt nicht also warum sag ich sowas?????? Ich habe himmel und hölle in bewegung gesetzt und dann bin ich das schwächste glied in der kette Warum frag ich mich und finde keine antwort drauf

    scheiss Leben sorry

  • aber du darfst auch mal schwach sein, warum denn nicht ? Du bist doch auch NUR ein Mensch wie wir alle. Du musst das nur für dich akzeptieren, auch deine Kraft und Nerven sind mal sm Ende und du musst etwas für dich tun. Nur dann kanndt du weiter stark für deine Frau sein. Und glaube mir, sie versteht das besser als du, ganz bestimmt. Nachdenkrn, oder wirklich tiefsinnig denken funktioniert momentan eh nicht. Weil einfach diese elende Krankheit den ganzen Kopf einnimmt.

  • Lieber Matsu,

    Du bist nicht das schwächste Glied in der Kette, Du hast in den letzten Wochen und Monaten so sehr gekämpft und Dich selbst dabei außer Acht gelassen. Nun ist es passiert und Du bist eingebrochen. Mit dem Bike rausfahren ist schon mal eine gute Idee. Dabei muss man sich auf die Strasse konzentrieren und kann einfach mal an gar nichts denken (zumindest ist das bei mir so). Nun gibt es 2 Punkte: zum einen brauchst Du dringend Hilfe. Wie schon geschrieben wurde: lass Dich krankschreiben und ruf die Notfallnummer an. Zum anderen sprich mit Deiner Frau. Ihr beide seit schon so viele lange Jahre zusammen. Ich glaube, Deine Frau kennt Dich sehr gut und wird sicher wissen, dass Du das vorhin nicht so gemeint hast, wie Du es rausgehauen hast. Du hast schon mehrfach geschrieben, dass Du jemand bist, der gern direkt raushaut was ihm durch den Kopf geht. Da wird sie Deinen Ausbruch einzuordnen wissen. Wir alle, Betroffene und Angehörige sind in einer absoluten Ausnahmesituation, da haut man schon mal was raus, was man hinter bereut. Aber nach so langer inniger Partnerschaft solltet ihr das hinbekommen. Und wenn Du Hilfe bekommen hast und erst einmal nicht arbeiten brauchst, wirst Du bald wieder mehr Kraft haben und Ihr steht die OP gemeinsam durch. Wer wenn nicht Ihr beiden sollte das gemeinsam schaffen?! Wichtig ist, dass Ihr zeitnah miteinander sprecht und nicht jeder von Euch allein vor sich hingrübelt. Ich kann mir vorstellen, dass Deine Frau sich gerade auch Vorwürfe macht, dass Ihre Krankheit Dich so weit gebracht hat. Also: fahr nach Hause. Ihr beide schafft sicher diese Krise zu meistern.

    Wünsche Dir dafür viel Kraft und Mut.

    LG

    Heideblüte

  • Lieber Matsu,


    das was du hier beschreibst, klingt für mich nach einem Nervenzusammenbruch. Du kannst nicht mehr, weißt nicht mehr weiter und willst das alles nicht. Das führte dazu, dass du Dinge sagst, die du eigentlich gar nicht so meinst. Du versuchst, auf dem Berg Ruhe zu finden; aber es funktioniert nicht. Matsu, das ist ein Hilfeschrei deiner Seele! Du bist nicht das schwächste Glied - im Gegenteil! Du bist derjenige, der wie ein Löwe um und für seine Frau kämpft!! Aber auch du bist ein Mensch aus Fleisch, Blut und Gefühlen!

    Bitte ruf morgen bei der Notfallnummer an - lass dich nicht abwimmeln. Du braucht wirklich dringend Hilfe; jetzt bist du mal dran.


    LG

    Pschureika

  • Wenn du heim fåhrst, nehmt ihr euch in den Arm und sagt euch, das ihr das schafft. Mehr brauchst du doch gar nicht zu sagen. Das du es nicht do gemeint hast, weiß sie. Und die OP schafft ihr. Davor braucht ihr euch jetzt nicht so fertig machen. Ehrlich. Ich hab das auch geschafft und bin eher ein großer Schisser. Und ich hatte keinen Mann an meiner Seite der so stark ist. Aber eine genau so starke Tochter, zum Glück.

  • Lieber Matsu,

    ich nehme dich mal ganz fest in den Arm, das kannst du bestimmt jetzt gut gebrauchen.

    Und du nimmst deine Frau in den Arm, und ihr tröstet euch gegenseitig. Redet miteinander, weint miteinander, was immer gerade passt. Und wirklich: lass dich krankschreiben bis nach der OP, sonst hältst du das nicht durch. Die Tage vor der OP sind die schlimmsten, wenn man nicht weiß, wie es wird. Danach wird es besser. Klingt jetzt abgedroschen, ist aber einfach wahr. Ihr schafft das.


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)

  • Lieber Matsu

    Lass Dich mal virtuell umarmen :hug:wenn Du magst. Ja so eine Situation ist für Angehörige und Betroffene schwer . Du tust viel für Deine Frau und sie weiß das bestimmt zu schätzen. Du darfst auch mal schwach werden , deshalb bist Du noch lange nicht das schwächste Glied in der Kette. Deine Frau wird Dir das sicher verzeihen . Vielleicht braucht es ein klein wenig Zeit. Ich sage immer das Leben mit dieser Erkrankung ist ein seelischer Entwicklungsprozess, dh man muss erstmal zu bestimmten Standpunkten kommen. Das braucht Zeit und die Diagnose Deiner Frau ist noch nicht soo lange her. Psychoonkologische Hilfe ist auf jeden Fall richtig , aber das haben die Anderen schon geschrieben.

    Wünsche Euch alles Gute dass ihr wieder zusammen findet und den Weg gemeinsam weiter geht . Ihr beide schafft das - nur Mut. :)

    LG alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Lieber Matsu. Diese Mist-Erkrankung fordert soviel Kraft! Sowohl von der Erkrankten als auch von den Angehörigen. Und je nähersie sich stehen, um so schwerer ist es! Die Erfahrung ist schmerzhaft und eine wahre Bewährungsprobe. Ihr beide habt schon soviel geschafft! Es hat euch beide nus hierhin viel Kraft gekostet. Du brauchst jetzt auch Hilfe um weiter helfen zu können.

    Ich habe mich mich durch Deinen Beitrag daran erinnert, wie verletzt ich war, als mein Partner mir an einem Abend sagte, er will nichts mehr von Krebs hören. .. ich war mitten in der Chemo. Der Krebs bestimmte meinen Alltag. Aber ich konnte verstehen, dass das für ihn irgendwann zuviel wurde. Ich habe mich zurück gezogen, nichts mehr erzählt. Auf Fragen, wie es mir ginge, nur noch mit "gut" geantwortet.

    Es ist eine schwere Zeit, in der Jeder auch Raum für sich braucht. Wenn Du psychologische Hilfe bekommen und annehmen kannst: tue es bitten! Und ich glaube, wenn Du Deiner Frau irgendwie mitteilen kannst, dass es Dir wahrhaftig nicht egal ist, dass Du zu ihr stehst - sie wird Dich verstehen!!!

  • Lieber Matsu,


    oh Mann, das war ja ein Sch....-Tag für Dich gestern. Hoffentlich bist Du wieder gut nach Hause gekommen, so aufgewühlt, wie Du Dich für mich anhörst.


    Bitte, pass gut auf Dich auf, sorge für Dich! Du hast in den letzten Wochen so viel Kraft investiert, dass Deine Akkus einfach leer sind. Und da kann es dann eben zu Reaktionen kommen, die im nachhinein gar nicht mehr nachvollziehbar sind. Wir alle hier wissen, dass Dir Deine Frau alles andere als "egal" ist, und wir wissen, wie groß Deine Angst um sie ist - und ich denke, in ihrem Inneren weiß Deine Frau das genausogut wie wir.


    Wie die anderen kann auch ich mir vorstellen, dass Dir Unterstützung nun gut täte. Vielleicht ist die Österreichische Krebshilfe eine Anlaufstelle für Dich. Dort wird in den Beratungsstellen u.a. Krisenintervention und Begleitung (auch von Angehörigen) angeboten. Nähere Infos dazu findest Du unter https://www.krebshilfe.net/beratung-hilfe/beratungsstellen/ .


    Ich wünsche Dir, dass für Dich heute ein "neuer Tag" ist, an dem es Dir besser geht als gestern! Fühl Dich :hug:.


    Herzliche Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Lieber Matsu,

    bin gerade wieder in Deutschland gelandet, lese von Deinem Aussetzer und hiff6e, dass Du inzwischen Hilfe erhalten hast und es Dir besser geht.

    Du hast die ganze Zeit wie ein Fels in der Brandung hinter Deiner Frau gestanden - sie weiß, dass Du es nicht so gemeint hast. Verletzt wird sie trotzdem sein und es wird unterschwellig an ihr nagen. (Mein Mann hat in den letzten Monaten einige unschöne Äußerungen vom Stapel gelassen und ich weiß, dass er es nicht so meint, sondern überfordert ist. Tut trotzdem weh...)

    Sprich mit Deiner Frau darüber, versichere ihr, dass es Dir leid tut. Sag ihr, dass Du Hilfe brauchst. Ich denke, das wird ihr helfen, keinen unterschwelligen Groll zu entwickeln.

    Ich wünsche Euch viel Zuversicht und Durchhaltevermögen. LG Kirsche

  • Hallo ihr Lieben

    Danke erstmal für eure Anteilnahme an meinem Disaster.

    Zwei Dinge muss ich gleich schreiben

    Krankenstand ist leider keine Option dann kann ich gleich kündigen und ich hab gestern noch bei einem Kriseninterventionszentrum angerufen und glaub 3 stünden mit dieser Dame gesprochen aber mir geht's nicht besser da sich wieder mal alles um den vetdammten krebs gedreht hat.

    Ich will nicht mehr viel von diesem Leben aber ich weiß nicht wies mit meiner Frau nach der op weitergeht ich weiß nicht wies beruflich und finanziell weitergeht ich will und kann nicht mehr so leid es mir tut.

    Wenn ich jetzt jemanden von euch enttäusche tut's mir leid aber ich hab echt keinen Antrieb mehr.

    Da hofft man da schaut's mal gut aus und Bam der nächste Hieb in den rücken und man liegt wieder im Dreck.

    Ich habe mich mit Ärzten angelegt im glauben etwas zu bewirken ich habe privat zu bezahlende Ärzte gesucht und einige Dank eurer Hilfe gefunden und was hat's gebracht?

    Flora die krebshilfe ist keine Option wir waren bei denen zu einer psychologischen Beratung aber als angehöriger hören die dir nicht mal zu oder Fragen dich mal wie du damit klarkommst .

    Ich verstehe schon das meine Frau das schwerere und härtere los zu tragen hat und ich kann es ihr sogern ich möchte und sofort tun würde nicht abnehmen aber sie hat mich trotzdem als Schirm und ich steh im Regen wie sooft, nicht das ich nicht im Regen stehen kann aber irgendwie fühl ich mich obwohl ich weiß das es nicht di ist komplett allein gelassen und sag mir nur mehr jeden Tag selber steh auf geh arbeiten und friss oder Stirb also fresse ich bis zum bitteren Ende.

    Dann kommt noch dazu meine Schwester hat magenkrebs meine Schwiegermutter wurde am Herz operiert mein Schwiegervater hat grünen Star wo und wann hört das auf?

    Mein Vater hatte vor einem Jahr nach dem Tod meiner Mutter einen Schlaganfall und abgesehen von der heimhilfe kochen wir für ihn auch meistens ich weil er sagt ich koch so wie meine Mutter.

    Das ist mein derzeitiges leben Sorgen haben zukunftsangst fressen oder sterben.

    Und nochmal ich weiß es soll sich alles um meine Frau drehen aber hab ich kein Recht auf wenigstens ein bischen Normalität in meinem Leben.


    LG

    MATSU

  • Lieber Matsu,


    ich habe zwar noch nicht alles von dir und deiner Frau gelesen, aber dass was du schreibst tut mir so unendlich leid!!


    Natürlich hast du das Recht dir ein bisschen Normalität zu wünschen und natürlich brauchst auch du Hilfe. Meine feste Meinung ist, dass die Aussenstehenden auch ein sehr schweres Los haben. Das habe ich schon bei meinen beiden schweren Geburten gedacht und jetzt nach meiner Erkrankung erst Recht. Mein Mann weint nie aber die Diagnose hat ihm die Tränen in die Augen getrieben. Wir als Erkrankte können etwas tun klar ist die Therapie nicht schön aber wir tun etwas. Ihr als Angehörige könnt nur daneben stehen, das möglichste tun, sollt immer funktionieren und seid ja "gesund". Das aber alles an euch nagt und euch auch krank macht sieht keiner. Und was du über deine Familie schreibst kann kein Mensch ertragen.


    Warum kannst du dich nicht krank schreiben lassen!? So wie du dich anhört brauchst du dringend Hilfe!! Leider kenn ich mich nicht mit solchen Dingen aus. Aber wir haben hier eine LWL-Klinik in der psychisch angeschlagenen Personen geholfen wird. Und sag gleich, dass es nicht um deine Frau und den Krebs sondern um DICH und deine Psyche geht. Es ist nicht egoistisch jetzt mal an dich zu denken!!!


    Ich schicke dir ganz viel positive Energie und wenn du magst eine Schulter zum anlehnen und ausweinen!! Und wenn es dir hilft schreib weiter über deine Gefühle. Du brauchst hier kein schlechtes Gewissen haben!!


    Lg Unicorn

  • Das hast du genau richtig geschrieben Unicorn. Ich glaube auch, dass wir unter unserer Erkrankung manchmal vergessen, wie sich das Umfeld fühlt.

    Meine Diagnose ist fast 2,5 Jahre her und am vergangenen Wochenende sagte eine sehr gute Freundin zu mir "wir hatten so Angst um dich"! Das hat mir nochmal gezeigt, wie schwierig es auch für Familie und Freunde ist.

    Daher schließe ich mich Unicorn an...

    Lieber Matsu, du musst nicht immer stark sein. Du hast viel bewegt und Rückschläge einstecken müssen. Das geht nicht spurlos an dir vorbei. Nimm dir eine Auszeit, wenn du sie brauchst. Denn auch du kannst nur stäreken, wenn du mit dir im reinen bist.


    LG

  • Lieber Matsu, ich habe lange überlegt, ob ich dir schreiben soll...nun ja, ich weiß genau, wie du dich derzeit fühlen musst. Ich kenne mittlerweile beide Seiten. Angehörige u Betroffene. Meine Mutter ist innerhalb von zwei Jahren langsam u sehr unschön an Eierstockkrebs verstorben. Ich habe sie zuhause gepflegt u versorgt. Dazu gehörte an Ende auch waschen, Windel wechseln etc. dazu Haushalt. Parallel habe ich mein Studium fertig gemacht. Er war eine brutale Zeit, die dauerhafte Narben in meiner Seele hinterlassen hat und mich mit Anfang 20 hat schlagartig erwachsen werden lassen. Das ist sch.... Und zwar richtig. Jeder Angehörige kommt früher oder später an einen Punkt an dem man einfach nicht mehr kann. Nicht mehr funktioniert. Man hat da auch hässliche Gedanken u sagt Dinge, die man nicht sagen sollte. Ich habe mich damals dafür gehasst. Manchmal habe ich mir gewünscht, ich wache auf und alles ist vorbei. Ich habe mir vorgestellt, was alles wieder anders wäre, wäre meine Mutter tot. Das ist grausam, aber dennoch hatte ich diese Gedanken. Ich habe damals den Fehler gemacht und versucht das alles mit mir selbst auszumachen. Mach diesen Fehler nicht, hol dir Hilfe! Auf der anderen Seite habe ich jetzt auch die Erfahrung, wie ist selbst Krebs zu haben. Da ist man im Ausnahmezustand u eben auch leider oft anstrengend od ungerecht. Ich habe meinem Mann in der Akutphase diesbezüglich viel abverlangt. Er spricht da nicht gerne mit mir drüber, ich denke aber es wäre wichtig, auch die eigenen Gefühle/ Ängste u auch die Anstrengung, die Überlastung als Angehöriger dem Kranken mitzuteilen. Manches in Worte zu fassen, hilft schon. Ich wünsche dir ganz viel Kraft das Ganze zu ertragen, steht das gemeinsam durch! Du bist schon so weit mitgegangen:)das Leben macht was es will. Es läuft nur in eine Richtung: nach vorne! Eine andere Option hat man eh nicht. Ich erspare dir Sprüche wie "alles wird gut, glaub an dich, positiv bleiben Blabla". Die konnte/kann ich selbst auch nicht ertragen. Krebs u andere schwere Schicksalsschlägen sind eben ganz großer Sch...! Man kann aber trotzdem auch immer schöne Momente haben, die kommen immer, da bin ich mir sicher- auch bei dir. Mach dir selber auch nicht so einen Druck! Alles Liebe, Ili

    Alles, was kommen wird, ist noch unklar. Lebe den Augenblick.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Kraftausdrücke entnommen, auch wenn sie sicherlich sehr passend sind.

  • Lieber Matsu,


    wenn du zusammen brichst, kannst du doch auch keine gute Arbeitsleistung bringen - also warum nicht zum Arzt und ein wenig Auszeit? Der Sohn(28) meiner Freundin musste voriges Jahr sogar in die Klinik, weil er nicht mehr konnte - und er hatte nicht so einen schweren Schicksalschlag zu verkraften. Du musst auf dich achten, denn wie willst du deiner Frau nach der Op und im weiteren Behandlungsverlauf beistehen, wenn du z.Bsp. so fertig mit der Welt bist, dass du nicht mehr aufstehen willst - wie es dem Sohn meiner Freundin ging. Er ließ sich dann freiwillig einweisen und war fast 4 Wochen in der Klinik - und soweit muss es doch bei dir nicht kommen.

  • Lieber Matsu,


    ich lese nie wie es Deiner Frau geht. Welche Angst sie vor der OP hat , Verzweiflung wie es mit ihrem Leben weiter geht. Sorgen wie es ihrer an Magenkrebs erkrankten Schwägerin geht und erst recht um ihre herzkranke Mutter. Dann ist da noch ihr Schwiegervater, der einen Schlaganfall hatte.Der Vater Augenprobleme. Die arme Frau , was muss die alles verkraften. Ich würde da echt zusammen brechen. Ich bewundere sie wirklich , das es ihr dabei noch so gut geht ( zumindest lese ich nicht das es ihr schlecht geht ). Hier geht es ja nicht um sie , sondern nur um Dich. Viele meiner Verrednerinnen haben dir gute Ratschläge und Hilfe Optionen aufgezeigt , aber die helfen dir ja irgendwie alle nicht. Ich bin absolut ratlos,

    welche Art von Hilfe man dir noch anbieten kann . Leider bin ich kein Psychologe . Such Dir einen und lass Dich behandeln. Das ist

    mein Rat an Dich .Ich hoffe, dort bekommst Du die Hilfe die du wirklich brauchst. Ich wünsche Deiner Frau, für ihr OP alles nur erdenklich Gute.




    LG


    Fidi

    Anfangs wollt ich fast verzagen,

    und ich glaubt, ich trüg es nie,

    und ich hab es doch getragen -

    aber fragt mich nur nicht wie?

    Heinrich Heine

  • hallo ihr Lieben

    bin heute gemeinsam mit meiner frau ins kh da ja morgen op ist und sie heute stationär aufgenommen wurde. um 11 uhr war alles erledigt dann bin ich in die arbeit gefahren und habe halt meinen job gemacht und beim heimfahren bin ich noch im krankenhaus bis fast 22 uhr gewesen und bis jetzt vor einigen minuten noch whats app gechattet.

    morgen um 9 ist die Op und ich dreh halt am rad.

    Fidi

    Du liest nicht wie es meiner Frau geht? das mag und kann sein aber meiner frau gehts dreckig und ich versuche halt immer "des wird wieder und wir kriegen das alles wieder hin" chargon zu haben obwohl es mir immer schwerer fällt davon überzeugt zu sein.

    Zu dem Vorwurf und der trifft mich jetzt echt und ist total ungerechtfertigt: Meine frau und ich sind total gleichberechtigt und teilen alles hausarbeit kochen waschen bügeln usw. je nachdem wer wann wie zeit hart das war immer so und bleibt so und das lass ich mir nicht schlechtreden von nichts und niemanden. meine frau ist die die mich noch am funktionieren hält weil das der einzige grund ist warum man funktionieren muss.

    du liest nicht das es ihr schlecht geht? erstens geht es ihrSEELISCH NICHT gut und zweitens kennst du die familienverhältnisse nicht die sagen wir mal nicht ganz einfach sind, aber dass nur am rande das is zu negieren.

    Ich bin bei Gott kein weinerlicher Typ und irgendwie eigenartig seit meine Frau im KH ist ist die realität wirklichkeit geworden und irgendwie verkraftbarer .

    Und nur so nebenbei zur info es war ein mehr oder weniger ein kampf meinerseits meiner frau zu einer kompletten axilladissektion zu raten da sie die strikt ablehnte wegen ödemgefahr aber das hab ich hingebracht zumal status n2 und des reicht ja wohl schon.

    Und noch eines und es ist mir egal was jetzt jeder von mir denkt: ICH HAB MIR DEN A... HIER AUFGERISSEN UND HILFE FÜR MICH UND MEINE FRAU ZU BEKOMMEN UND DAS EINZIG WICHTIGE WAREN DIE ADRESSEN DER ÄRZTE DIE WIR BZW: ICHAUCH ANGERUFEN HABEN:'

    ICH HABS DURCHGESETZT DAS MEINE FRAU NACH OP IN WIEN WEITERBEHANDELT WIRD NACH DEN FACHIDIOTEN IN UNSEREM BRUSTGESUNDHEITSZENTRUM:

    achja und zu den ratschlägen und optionen deiner vorrednerinnen: ich akzeptier jede art von kritik aber genau bei deinrm post merke ich wieder wies eigentlich wirklich läuft und wie eine einzige geschrieben hat meine frau krank und ich gesund ich hab zu funktionieren.

    ich wollte termin bei psycholgen aber wegen seiner überlastung nur entlastungsgespräch möglich.

    alle schreiben krankenstand gehen aber wer zahlt meine rechnungen wenn ich daraufhin arbeitslos werden sollte da bauleiter und mein kollege in norwegen sind nur mehr chef und ich die die baustellen betreuen zumal ich die aufmaßerstellungen mache

    ich bin jetzt 52 und kanns mir bei allerliebe nicht leisten den job zu verlieren den ein 20jähriger ums halbe geld macht bzw. machen muss.

    Auch war ich knapp davor zu kündigen aber da wurde mir hier und auch von meiner frau abgeraten und sie haben recht .

    Aber des ist alles egal es ist mir auch egal was du denkst oder meinst morgen wird meine frau radikal operiert und ich bin von anfang bis zur tür vom op saal bei ihr und ich bin da wenn sie wieder ins zimmer kommt da ich ja in den aufwachraum nicht rein darf.

    eins noch zum abschluss .meiner frau gehts seelisch besser als mir da wir uns alle bemühen ihr das leben zu erleichtern aber unsere söhne und ich hängen ine der luft und dtehen echt im regen den wir müssen halt funktionieren und dürfen keine schwächen zeigen ist auch ok eben bis zum bitteren ende und das ist wirklich bitter


    Lg

    Matsu

  • Lieber matsu,


    jetzt wird einfach mal tief durchgeatmet, hier hat niemand schlecht über dich geredet. Fidi hat nur festgestellt, dass du mehr über dich schreibst als über deine Frau. Was ja legitim ist, da du ja hier schreibst. Wir machen uns eben Sorgen auch um dich, da du kurz vor der Klippe stehst und drohst abzustürzen.


    Jetzt nicht gleich wieder böse werden - hat deine Frau ein Einzelzimmer? Weil du schreibst du warst bis 22.00 Uhr bei ihr. Ich war in einem 3-Bett Zimmer und eine Patientin hatte ebenfalls sehr lange Besuch, das ist sehr anstrengend für die Mitpatienten. Möchte deine Frau, dass du heute früh bei ihr bei ihr bist - mir wäre das zu aufregend gewesen. Und bitte, bitte nicht aufregen, falls deine Frau nicht um 9.00 Uhr dran kommt - meine Op hat 2 h später angefangen, da die vorangegangene länger gedauert hat.

  • Lieber Matsu

    Ich finde du bist ein starker Mann und deine Söhne auch

    es ist nicht leicht als angehöriger

    Mein Mann hat sich zu meinen OP Terminen auch immer frei genommen oder wenn eine große Besprechung anfiel

    und wen er nicht konnte hat er immer geschaud das wer da war

    er hat es auch nicht immer gezeigt wenn es ihm schlecht ging

    weil er für mich stark sein wollte /will

    aber ihr dürft auch mal schwäche zeigen

    Ich drück euch für die heutige OP die Daumen

    hab heute meine 16. Herceptingabe da hab ich zeit zum drücken

    lass dich auch mal :hug:

  • Lieber Matsu,

    ich bin heute bei euch und drücke so fest ich kann die Daumen. Es wird gut gehen, ganz bestimmt. Und es ist schön das du da bist, von Anfang bis Ende. bei mir hat es 6 Stunden gedauert, 8 Stunden bis ich wieder wach war und aus dem Aufwachraum kam. Meine Tochter war auch die gesamten Stunden in der Klinik. Und als die OP vorbei war und sie ja noch nicht in den Aufwachraum konnte, hat sie gleich den Chirurg abgefangen und befragt. Also mach dir bitte keine Sorgen wenn es so lange dauert.


    Und alles andere ist jetzt erst mal unwichtig, wer, warum, wieso, für wen......


    Toi toi toi :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup: