Vor der ersten Chemotherapie

  • Hallo zusammen,


    ich werde in Kürze meine allererste Chemotherapie beginnen müssen.


    Was mich sehr verunsichert, ist die Tatsache, dass ich aus meinem Umfeld hierzu bislang ausschließlich Kommentare bekomme, wie schlimm das sein wird, wie sehr es mich in die Knie zwingen wird, dass es eine harte Zeit werden wird. Diese Kommentare kommen auch ausschließlich von Menschen, die noch keine Chemotherapie gehabt haben.


    Ich lebe allein und habe jetzt die Vision, dass ich monatelang hier in meiner Wohnung vor mich hinsieche, mich zwischendurch immer mal wieder zur onkologischen Praxis schleppe, um dann wieder in den Dämmerzustand zu verfallen, dass alles um mich herum verkommt, vermüllt. . . inklusive mir.


    Mir ist bewusst, dass ich durch dieses Bedrohungsgefühl meine Chancen nicht gerade verbessern, die Sache gut durchzustehen. Vielleicht ist ja auch alles so, wie ich es befürchte. Keine Ahnung.


    Vielleicht mag ja die eine oder andere von Euch ein wenig von ihre Erfahrungen berichten? Es würde mir helfen.


    Vielen Dank im Voraus.

  • Liebe Akatsuki,


    auch ich habe am Dienstag meine erste Chemotherapie und auch mir ist etwas komisch zumute bei dem Gedanken.

    Die Kommentare aus dem Umfeld kenne ich leider auch. Bei mir ist es meine Mutter, die mir ständig unter Tränen am Telefon sagt, wie schlecht es mir gehen wird, dass ich zu nichts mehr in der Lage sein werde, und dass ich als Alleinstehende nur sehr schlecht über die Runden kommen werde. Gestern durfte ich mir das wieder anhören und da habe ich ihr gesagt, sie soll das bitte unterlassen, mich ständig runterzuziehen. Auch ich bin nicht erpicht darauf, auch ich will weder die Chemo noch diese Sch...krankheit haben, aber es ist nun mal so, und ich gehe mit der Einstellung da ran, dass die Chemo nicht mein Feind ist, sondern mein Freund und ich bin stark und mit Hilfe der Chemo werde ich auch wieder gesund!


    Ich habe hier im Forum viel gelesen, und die Erfahrungen mit der Chemo sind ganz unterschiedlich; manche vertragen sie gut, manche haben Nebenwirkungen. Das ist wohl sehr individuell. Aber auf keinen Fall wirst du monatelang vor dich hinsiechen, liebe Akatsuki, nach schlechten Tagen folgen auch wieder gute! Ich bin davon überzeugt und versuche, mit einer positiven Einstellung an die Sache ranzugehen. Auch die Tage bis zur ersten Chemo habe ich sinnvoll genutzt, bin rausgegangen, habe mich mit Freunden getroffen und schöne Dinge unternommen, um Kraft zu tanken.


    Von persönlichen Erfahrungen kann ich dir leider noch nicht berichten, aber ich hoffe, ich konnte dir trotzdem ein klein wenig weiterhelfen. Ich denke, es werden dir noch viele andere antworten, die bereits ihre Erfahrungen gemacht haben.


    Kopf hoch, Akatsuki - wir packen das!!


    LG

    Pschureika

  • Liebe Pschureika,


    ich danke Dir von Herzen für Deine Worte. Ja - lass es uns packen.


    Genau wie Du stehe ich eher auf dem Standpunkt, dass ich dankbar bin, über das vielfältige Therapieangebot und dass ich es als Chance begreife, diese Sch.... Krankheit irgendwie in den Griff zu bekommen.


    Kennst Du den Film "Die Reise der Pinguine"? Die Pinguinväter stehen oft sehr lange ohne Nahrung an einer Stelle, um das Ei zu behüten und auszubrüten, während ihre Weibchen auf Nahrungssuche sind. Und als wären Kälte und Hunger nicht schon arg genug, sind sie auch noch Schneestürmen ausgesetzt. Was machen die Pinguine? Sie stellen sich ganz eng, Schulter and Schulter und geben sich somit Wärme und Halt.


    So machen wir es auch.


    GLG

  • Liebe Akatsuki,

    ich kenne das sehr gut - alle nicht Betreffenen wissen genau, wie schlecht es Dir gehen wird. Bei mir auch allen voran meine Mutter (auch noch während und nach der Chemo): Du kannst dann gar nichts mehr!

    Bitte nicht verrückt machen lassen! Betrachte die Chemo als Deinen Verbündeten, gehe positiv ran! Selbstverständlich wird es Nebenwirkungen geben, aber es liegt auch an Dir, wieviel Raum Du ihnen gibst. Am Anfang musst Du natürlich erstmal schauen, was passiert. Aber: Warte nicht auf irgendwas!

    Wenn dann eine unerwünschte Reaktion Deines Körpers eintritt, besprich mit deinem Onkologen was Du tun kannst (oder frag uns). Gegen fast alles gibt es ein Mittel.


    Ich war z.B. durchgehend arbeiten. Augentränen und Nasenlaufen begleiten mich noch heute.

    Mein "Bettag" war immer Sonntag nach der Chemo (Mittwoch).

    Schau gern mal in mein Profil, da berichte ich ausführlich über NW und auch über vorbeugende Maßnahmen.


    Wer in die Schlacht zieht, kommt meistens nicht ohne Blessuren davon. Aber wir stehen alle hinter Dir und verarzten Deine (seelischen) Wunden, bauen Dich wieder auf und schicken Dich solange auf das Schlachtfeld, bis Du gesiegt hast!

    LG Kirsche

    1-2-3-4 diesen Kampf gewinnen wir.
    5-6-7-8 das Schalentier wird platt gemacht!


    Alles wird gut - eine andere Option gibt es nicht!

  • Liebe Akatsuki,


    ich hatte von Mai 2015 bis November 2015 neun EC-Chemos. Ein Spaziergang war es natürlich nicht, aber so schlimm, dass Du in Deiner Wohnung wochenlang vor dich hinsichst und alles vermuellt, ist es auch nicht. Lass Dich nicht verrückt machen, es ist zu schaffen. Die Leute in Deiner Umgebung, die alles wissen und dies selber noch nicht mitgemacht haben, ignorier einfach. Die Medizin hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Die Chemos, die man früher gab und auch in Filmen darstellt (mit dauerndem Erbrechen und weiss wie die Wand und sonstigen Horrorszenarien) gibt es nicht mehr (ich weiss auch nicht, ob es sie so jemals gegeben hat oder alles so übertrieben dargestellt wurde). Weiss zwar nicht, welche Chemo Du erhältst, aber die EC-Chemo, die ich erhalten habe, ist eine von den stärksten. Die meisten Frauen erhalten 4 Zyklen, bei mir waren es 9 Zyklen. Du erhältst einige Begleitmedikamente, die Dir helfen, die ersten Tage gut zu überstehen. Nach maximal einer Woche geht es Dir meistens wieder gut und Du kannst die nächsten zwei Wochen bis zum 2. Zyklus ganz normal leben und auch viel unternehmen. Du merkst das selber, wieviel Du Dir zumuten kannst. Geh in der ersten Woche nach der Chemo alles langsam an und wenn Du nur schlafen und Dich ausruhen willst, dann mach das. Keine Angst, es bleibt nicht die ganze Chemozeit so.


    Wann hast Du Deine erste Chemo und welche erhältst Du?


    Lass Dich mal ganz fest drücken.:hug:

    Ganz liebe Grüße Kylie

  • Liebe Akatzuki, liebe Pschureika,


    ich habe vor der ersten Chemo auch gewaltigen Bammel gehabt. Mein ganzes Umfeld war auch in Alarmstimmung, und die gräßlichen Geschichten die man so hört taten ihr übriges. Durch Probleme mit der Portanlage verschob sich aber 2mal der erste Termin, sodaß ich schlußendlich froh war als es endlich anfing. Nun, ich hatte Riesenglück, hab alles gut vertragen. Sicher, man merkt daß etwas sehr Anstrengendes passiert im Körper. Mir war auch zwischendurch übel, war aber medikamentös mit Bedarfsmedis gut versorgt. Eine massive Blasenentzündung hatte ich im Anfang (dran denken:viel trinken), die sich aber nach 2maliger Antibioticabehandlung verzog. Bei den 4x EC war ich zwischendurch ziemlich unkonzentriert, PAC machte mir Hautprobleme und ich bekam gegen Ende eine leichte Polyneuropathie, aber alles in allem war alles nicht so schlimm dass man abbrechen mußte, davor hatte ich die größte Angst. Viel gelegen habe ich, viel geschlafen, und das Nachmittagsprogramm im Fernsehen kenne ich auswendig. Habe mir aber auch das Recht auf Ruhe gestattet. Gut, ich hab gut reden.......lebe alleine und keiner zieht an mir. Nervig war es Menschenansammlungen zu meiden, und die ewige Händedesinfektion. Aber es war Winter, und die ganze Stadt war erkältet (ausser mir ;-) ). Gegen Ende hin wurde ich ganz schön schlapp, und es war gut dass es endlich vorbei war......aber der große Horror sieht anders aus, finde ich. So war es bei mir.

    schönen Sonntag uruh

  • Liebe Akatzuki, liebe Pschureika,


    auch ich hatte Angst und auch ich kenne die ängstlichen Fragen und Aussagen von Angehörigen, Freunden und Bekannten von denen keiner wirklich eine Chemo hatte und sein "Wissen" aus dem Fernseher von Arztserien kommt.

    So schlimm ist es nicht! Natürlich werdet ihr Nebenwirkungen haben, aber die Ärzte haben da auch Mittelchen dagegen. Ich war durchgängig arbeiten, von einem Siechtum keine Rede. Die Haare gehen aus und der Geschmack verändert sich, das kann auch kein Arzt ändern, aber gegen Übelkeit gibt es gute Mittel und der Mündigkeit begegnet man am Besten mit Bewegen.

    Kopf hoch - wird schon.


    LG

    Christina


    Wenn es ein Löwenzahl durch den Asphalt schafft, dann wirst du doch sicher auch einen Weg finden.

  • Hallo Mädels,


    tja die Horrorgeschichten hat wohl jeder gehört und Nichtbetroffene wissen eh alles besser!


    Natürlich hat jeder, ich natürlich auch wahnsinnige Angst vor der Therapie und dem Ungewissen, aber wie Kirsche so schön schrieb, betrachte die Chemo als deinen Verbündeten und nicht als Feind. Ich hatte auch das volle Programm inklusive Antihormontherapie, in der ich immer noch stecke. Ich kann nur erfahrungsgemäß sagen, es ist alles gut zu schaffen. Natürlich gibt es maue Tage. Bei mir war es der dritte bis fünfte Tag nach Infusion. Dann ging es schon wieder aufwärts. Ich konnte alles slber machen. Unter Pacli hatte ich gar keine Probleme. Hab zwischendurch sogar das große räumen und saubermachen bekommen, wie Schränke aufräumen usw. Hatte ja genügend Zeit Und wenn mal nichts ging, dann eben nicht.


    Liebe Akatzuki, höre einfach auf deinen Körper und lass alles auf dich zukommen. Auch du wirst es schaffen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles, alles Gute.


    LG von lexi

  • Hallo Akatzuki,

    eigentlich ist schon alles gesagt und ich konnte von den Antworten auch für mich vieles mitnehmen.
    Meine erste Chemo ist morgen. Den Port habe ich vorgestern implantiert bekommen. Der Arm lässt sich noch nicht so bewegen, aber ich gehe ohne Angst da rein. Alle OPs habe ich ganz gut hinter mich gebracht. Nichts war so schlimm, wie gedacht. Den Port habe ich mir nach der Aufklärung ohne Narkose implantieren lassen. Es war nicht schlimm. Das einzige was weh tat, waren der Rücken und mein kaputtes Knie vom langen Liegen.

    Mein Taxi ist bestellt und ich werde die ganzen Verabreichungen über den Port, der noch weh tut, wenn man ihn anfasst, annehmen und Zuhause werde ich auf mein Gefühl hören und mich hinlegen, wenn ich das Bedürfnis habe und essen, wenn ich Hunger bekomme. Eine Batterie trockener Sachen habe ich mir vorsorglich gekauft, wie Zwieback und Knäckebrot. Aber es gibt auch leckere Joghurts.

    Seit meiner Diagnose ändert sich viel in meinem Denken und ich finde das sehr spannend, denn ich gehe Wege, die ich nie gegangen wäre, aber sie tun einfach gut und mit jeder neuen Erfahrung strahle ich mehr, denn ich habe viel zu lange nicht auf mich geachtet. Ich war glücklich, wenn ich andere glücklich machen konnte. Es ging mir gut dabei. Aber nun bin ich so mit mir im Einklang, dass ich nur noch strahle. Ich höre immer gut zu und mache mir Notizen, weil ich leider vieles vergesse. Auch für die Chemo nehme ich mir mein Büchlein mit zum Notieren, was der Arzt erwartet, welche Ziele angestrebt werden und da mir eine liebe Freundin, die das alles schon hinter sich hat, erzählt hat, dass sie ab und zu von den Mitteln etwas benommen war, denke ich, dass das für mich eine gute Sache ist.


    Mir wurde gesagt, dass ich die ersten 3-4 Tage etwas müde wäre und da ich allein lebe, habe ich auch gefragt, ob ich mich allein versorgen kann. Das wurde bejaht. So will ich das annehmen und schaue einfach, was kommt. Ich vertrage das vielleicht besser, als ich denke und wenn nicht, bin ich mit einem dicken Paket Medis versorgt.


    Ich wünsche dir viel Zuversicht und viele stille Momente, in denen du spürst, dass du lebst und dass das so schön ist. Allein morgens die Vögel, die den Tag begrüßen, liebe ich und freue mich daran.


    Wir schaffen das :hug:

    Dat ilschen

    Am Ende wird

    A L L E S

    gut sein...

    Und wenn es nicht

    G U T
    ist, dann ist es nicht

    das E N D E

    :hug:

  • Hallo Akatzuki, hallo Pschureika,

    Ich habe die Chemo nicht als solche Katastrophe empfunden. Sicher, Nebenwirkungen sind da, aber ich konnte für meine Kids täglich kochen (auch wenn ich selbst oft nur Kartoffelbrei essen mochte). Auch war ich regelmäßig 2-3 mal wöchentlich im Fitnessstudio.

    Also Kopf hoch und nicht von Leuten, die noch nie eine Chemo hatten, runterziehen lassen! Ich wünsche euch eine gute und verträgliche Therapie mit möglichst wenig oder gar keinen Nebenwirkungen!

    Lg Katzi64

  • Ihr Lieben,


    vielen Dank für euren Zuspruch, das tut wirklich gut! Ich denke auch, dass es Nichtbetroffene nicht beurteilen können und sie nur die Horrorvorstellungen von alten Filmen kennen.


    @Katzi: Du bist der absolute Hammer! Ich habe viele deiner Beiträge gelesen, du hast soviel durchgemacht und schaffst es trotzdem oder gerade deshalb, anderen Menschen Mut zu machen! Ich ziehe den Hut vor dir und wünsche dir alles erdenklich Gute für deinen weiteren Weg!


    LG

    Pschureika

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich lebe auch allein und hatte etwas Bammel, ob ich es hinbekomme, mich selbst zu versorgen. Die ECs habe ich nicht so gut vertragen, bei den Paclis geht es mir deutlich besser. Nun gehe auch ich wieder zum Sport.

    Ich mache es so, dass ich mir am Tag vor der Chemo den Kühlschrank vollpacke mit allem möglichen auf das ich Appetit haben könnte. Da ich meist recht müde bin, koch ich mein Mittagessen für den Chemotag dann auch schon vor, sodaß ich es nur noch aufwärmen muss, wenn ich nach Hause komme. Obst schnippel ich mir auch vorher schon in mundgerechte Happen, kann mich also ganz dem Sofa hingeben.

    Ich habe mich nach der 1. EC sehr unter Druck gesetzt, mich gleich zu bewegen und an die frische Luft zu gehen. Habe sehr gekämpft mit meiner Müdigkeit und meinem schlechten Gewissen. Irgendwann hab ich mir gesagt, wenn es nicht geht, dann geht es nicht, bin liegen geblieben und es hat nicht geschadet.

    Achtet auf Euch und hört auf Euren Körper, das ist das Beste, was ihr tun könnt. Wenn Ihr Nebenwirkungen habt, wendet Euch an Eure Ärzte, gegen die meisten gibt es irgendein Medikament und wenn das erste nicht hilft, gibt es noch andere.

    Eine Chemo ist kein Spaziergang, aber sie ist weit entfernt von Siechtum. Es gibt Tage, da geht es einem nicht wirklich gut, aber gerade bei den EC liegen üblicherweise 3 Wochen dazwischen und da gibt es definitiv auch gute Tage.

    Drücke Euch die Daumen für wenig Nebenwirkungen

    Liebe Grüße

    Heideblüte

  • Guten Abend,


    da ich gerade meine 4. EC hinter mir habe, kann ich hier auch schon mal "mitkrähen" :)

    Der Chemotag war bei den ersten 3 Mal überhaupt kein Problem. Ich bin danach Nachmittags sogar noch zum Seniorenkaffee oder zum Stricktreff gefahren. Bei mir kam die elende Erschöpfung und Müdigkeit erst am 3./4. Tag und war wirklich heftig. Die empfohlenen Spaziergänge waren gar nicht möglich. Ich war froh, wenn ich es vom Bett ins Bad und dann eventuell in die Küche zum Essen geschafft hatte. Danach war wieder Bett oder Sofa angesagt. Das hielt 3 Tage an - erscheint einem aber viel länger, wenn man gerade drinsteckt - und dann hatte ich noch 2 sehr schöne Wochen bis zur nächsten Chemo. Bei der 4. EC war ich auch schon ab Mittags müde und konnte anschließend nirgends mehr hin. Die totale Erschöpfung kam aber auch erst am 3. Tag und jetzt bin ich wieder mopsfidel. Es gibt zwar auch noch ein paar kleinere Nebenwirkungen, aber das ist gut weg zu stecken.


    Deshalb also keine Angst: Es muss nicht schlimm werden !!!! Ein Zuckerschlecken ist es natürlich auch nicht. Und leider gibt es auch Frauen, die ziemlich zu leiden haben. Aber es gibt Medis !!!! Frau muss nur mit den Ärzten reden !!!


    Und wisst Ihr was das Schönste ist???

    Zuerst erscheint einem die Zeit endlos lang und dann ist sie doch so schnell vorbei. Ich habe die 4. EC schon geschafft, da werden die restlichen Infusionen (12 x Pacli im Wochenrhythmus) auch schneller vorbei sein, als es jetzt aussieht.


    Ich wünsche allen, die gerade mit der Chemo beginnen (den anderen natürlich auch :)) gute und erfolgreiche Behandlungen mit so wenig Nebenwirkungen wie irgend möglich.


    Wir schaffen das :!:

    Wally

  • Hallo,


    Ich hatte 9 Chemos (11.11.16 - 3.3.2017) -und was soll ich sagen: ich habe die Chemo sehr gut vertragen -keine Schmerzen, keine Übelkeit, nur am Sonntag ( Freitag war Chemotag) habe ich den ganzen Tag geschlafen. Montags habe ich dann gebraucht um wieder wach zu werden und ab Dienstag war ich wieder fit. Bin dann schon wieder Auto gefahren und walken gegangen.

    Ab dann habe ich wieder aktiv am Leben außerhalb unseres Hauses teilgenommen- war walken, bin zum REHA Sport gegangen und war auch stundenweise arbeiten.

    Ich hatte nie das Gefühl schwer krank zu sein.

    Ja, die Kraft war natürlich nicht so wie vor der Chemo -aber man kann sich ja alles einteilen,


    Also du siehst: es muss nicht so schlimm kommen wie dir suggeriert wird!


    Ich drück euch die Daumen dass ihr gut durch die Chemozeit kommst-und du wirst sehen -die Zeit vergeht wie im Flug 😀

  • Hallo ihr Lieben,


    ich bin so nervös. Um 12:45 Uhr heute habe ich meine erste EC. Mein Magen rebelliert schon jetzt und sitze ständig auf der Toilette. :rolleyes:.

    Ich bin jetzt schon froh, wenn ich es hinter mir habe und dann zumindest weiß, wie das so ist. Diese Unwissenheit macht mich total kirre...


    LG

    Pschureika

  • Hallo Pschureika,

    Du schaffst das wie wir alle auch. Ich komme nachher mit und setzt mich rechts neben Dich und Du wirst sehen, es passiert nichts schlimmes. Ja nebenwirkungen sind doof, aber sie sind zu schaffen. Vielleich bekommst Du ja gar keine, wie manche Foris hier.

    und dann hast Du 3 Wochen bis zur nächsten Chemo zum Erholen.


    Alles Liebe und Gute Blume :hug::hug::hug::hug:

  • Liebe Pschureika,


    Du wirst sehen, die Chemo ist halb so schlimm, wie Du es Dir vorstellst. Glaub mir. Ausserdem sind wir alle, die gerade keine Chemo, Untersuchungen, Bestrahlungen etc. haben, bei Dir und passen auf Dich auf. Heute abend hast Du die erste Chemo hinter Dir und weißt, wie es abläuft, dann wird es besser. Die Unkenntnis, wie so etwas vor sich geht, macht einem natürlich Angst. Du bist mit Deinem Port viel beweglicher, kannst mit dem Infusionsständer auf die Toilette gehen (das wirst Du öfters müssen, wegen der vielen Flüssigkeit, die sie Dir verabreichen).


    Ist nicht so ideal, wenn der Termin so spät angesetzt wurde, hast Du viel Zeit für "Angstpippi". Ich hatte meine Chemos immer um 8.30 Uhr, da war nicht so viel Zeit, um richtig nervös zu werden (hatte auch noch eine halbe Stunde Anfahrtsweg). Weißt Du schon, ob die nächsten Chemos auch so spät angesetzt sind?


    Ich denk an Dich. Dicke Umarmung Kylie:hug: