ambulante / teilstationäre AHB

  • Liebe Ernie ,

    uii, Du hast ja wirklich fix geantwortet, danke. 😘

    Im Vergleich zur Chemozeit geht es mir jetzt gut. Die Lebensgeister sind zurück gekehrt, Puls, Kurzatmigkeit, Übelkeit, alles weg. 😎 Das nervigste sind die Neuropathien, aber ich arbeite daran. Ich bin jetzt etwas über die Hälfte bei den Bestrahlungen, noch drei Wochen. 🤗

    Und da ist auch „das Problem“, die Gyn, das BZ, sie drängen mich irgendwie „wir müssen nun aber endlich mal eine AHB beantragen“. Wie Du hatte ich ja auch nach ambulant geschaut, das ist in unserer Region ja mau. Jeden Tag nach Bad Z. wäre mir zu weit. Im Krankenhaus, an das das BZ angeschlossen ist, gibt es zwar ambulante Reha, aber nicht für Brustkrebspatienten. Im Moment möchte ich aber nicht drei Wochen von zu Hause weg, möchte nicht mit Menschen zusammen sein, die mir von ihren Krankheiten erzählen, wen sie alles kennen, die daran gestorben sind usw. Ich sehne mich nach Normalität und bin „therapiemüde“.


    Ganz ehrlich, Du glaubst nicht, wie Du mir mit Deiner Antwort geholfen hast. 🙏 🥰 Die wiederholten Fragen nach AHB-Beantragung haben mich verunsichert, bei dem Gedanken nach baldiger „Kinderlandverschickung“ wird mir unwohl. Deine Antwort hat mir geholfen meinen „später irgendwann“-Gedanken wieder zu festigen. 🌷😊


    Danke Ernie  :hug:

  • 😂😂...Kinderlandverschickung.... Tempi zum Brüllen 🤣..genau so fühlt es sich an. Als Kind war ich mal im Anschluss an mehrere Lungenentzündungen zur "Kur"😝...alleine, ohne meine Mama. Das gabs da iwie noch nicht. Ganz schlimm...

    Aus dem Grund wollte ich ja Anfangs auch von Reha gar nix wissen. Jetzt, so im Lauf der Zeit denke ich: okay...kannst versuchen. Aber nun erst wenn ich wieder halbwegs im Leben stehe. Sozusagen als Krafttanken für das was kommt. Viel Sport, nix kochen müssen und nur sprechen wenn und mit wem ich mag. Mal gucken ob mein Plan aufgeht😋. Heute kam Post...die Onkologie hat noch nix geschickt....jaja...Geduld 😉

    Freut mich, dass ich Dich bestärken konnte😚...bis bald Ernie

  • Ich möchte dich nicht zu einer AHB überreden, Tempi . Auf keinen Fall!


    Aber vielleicht kurz die Sorge nehmen (gilt sicher auch für Reha): Ich war im Sommer zur AHB.

    Ja, wir haben über unsere Erkrankung gesprochen. Aber nicht darüber, wer wen kennt, der gestorben ist. Das Thema kam gar nicht auf den Tisch.

    Vermutlich auch deshalb, weil wir ja alle von dem blöden Schalentier betroffen waren und keiner derlei Gerede mehr mochte. Auch wenn viele Krebsarten vereint waren, hatten wir doch alle ähnliches durchgemacht.


    Und weißt du, was wir am meisten gemacht haben? Gelacht!


    Mir hat das unheimlich gut getan,


    Wichtig aber ist auf jeden Fall, dass DU dich von niemandem drängen lässt. Du musst in die AHB/Reha wollen.

  • Liebe Einsiedlerkrebsin ,

    Sorry, wenn ich frage,,aber warum kannst Du denn nicht fahren? Es muss ja jeder für sich selbst entscheiden, aber ich finde, dass ambulante Reha Stress ist. Du musst Dich trotzdem um Haushalt und Familie kümmern. Bei stationärer Reha hast Du Ruhe und bist nur für Dich!!! Das ist eigentlich das, was wichtig ist. Du kannst nur an Dich denken, denn Du hast nur die eine Gesundheit /Leben.

    Ist nur gut gemeint.

    L.g.von Amy48

  • Einsiedlerkrebsin Gibt es bei dir in der Nähe die Möglichkeit einer ambulanten Reha? Ich hab mal hier im Umkreis von 100km geschaut, aber für Brustkrebs gab es nichts. Nur für Hüfte, Schulter oder Rücken, zum Teil auch psychisch Reha möglich, aber speziell für Brustkrebs hab ich nichts gefunden. Ich hab schon zweimal eine Reha gemacht und hab es nie bereut. Man nimmt doch vieles aus dieser Zeit mit, dass man im Alltag dann gut einsetzen kann. Einfach, dass man auch die Zeit danach weiterhin was für sich tun kann.

  • Amy48   Baybsie Ich möchte nicht von zuhause weg, weil ich einen kleinem 4,5jährigen Sohn habe. Mich von ihm zu trennen wäre für mich purer emotionaler Stress. Und eine Reha mit ihm zusammen aber auch, weil ich ihn (er wurde mit Trisomie21 geboren) nicht einfach in eine Betreuung geben kann in der es kein Fachpersonal gibt und wo er niemanden kennt. Deshalb dachte ich an ambulante Reha. Wie es aussieht werd ich mir dann aber wohl mit meinem Arzt zusammen selbst etwas zusammenschustern. Psychologische Unterstützung habe ich bereits.

  • Liebe@Einsiedlerkrebsin,

    ich war zur ambulanten bzw.teilstationären AHB. Wegfahren wollte ich nicht. Bei uns in Reichshof- Eckenhagen gibt es einen Rehaklinik.Ich bin dann jeden Tag morgens zu Fuss dahin und nachmittags oder auch schon mittags nach Hause. Am Wochenende konnte ich Ausflüge mit meiner Familie

    machen oder Freunde treffen. Ich lernte trotzdem viele Frauen ob stationär oder nicht , kennen. Trotz teilstationär ,hatte ich das volle Programm.Sport, Vorträge.....

    Mir ging es eigentlich schon vor der Reha gut und ich machte viel Sport. Ich konnte mir nicht vorstellen, 3 Wochen von meiner Familie getrennt zu sein. Psychisch ging es mir super. Ich wollte nicht jeden Tag über meine Krankheit reden müssen. Es gab Patientinnenn,die das den ganzen Tag taten .Das tat mir nicht gut . Dadurch ich einige Frauen und Männer in der Klinik kennengelernt habe,die auch so wie ich zu tickten,taten wir uns zusammen. Das half mir sehr.Wir lachten,scherzten und trafen uns nachmittags ...

    Wenn ich so zurückdenke,war das für mich die beste Entscheidung.

    LG

  • Hat hier jemand statt der stationären Reha eine ambulante Reha gemacht?

    Ich habe ein onkologisches Rehazentrum hier in meiner Nähe, dass ambulante Rehas ( mit Fahrdienst) anbietet.

    Hätte für mich den Vorteil, ich könnte im eigenen Bett schlafen und die behandelnden Arzt/Krankenhäuser wären für alle Beteiligten quasi in Rufweite.


    Was meint ihr dazu?

  • Eifelkater

    Soweit ich weiss hat Erdnuss auch die Reha ambulant gemacht.

    LG Hanka

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das scheiß Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Ich war 500 km weit weg von zuhause, und das hat mir gut getan. Es war einfach meine Auszeit, ich kam zur Ruhe, konnte abschalten, bekam den Kopf frei und somit Platz für neue Gedanken. Das war bei mir dringend nötig. Ich wollte auch keinen Besuch haben, deshalb war auch die große Entfernung wichtig. Für mich wäre es unvorstellbar gewesen, tagsüber meine Therapien zu bekommen und abends wieder zuhause eingebunden zu sein. Ich wollte auch abschalten können.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Hallo Ihr Lieben, ich fahre jetzt auch das 4. Jahr in Folge zur Reha und ich sehe es auch als Auszeit für mich selbst.

    Mal nicht an die Belange anderer denken und kümmern. Wenn ich mir vorstelle ich komme dann nachmittags nach Hause und da wartet dann alles andere auf mich, oh neh. Gut aber jeder ist da verschieden. Für mich war auch immer je weiter weg desto besser, dieses Jahr ist es das erste Mal, das mein Mann an dem letzten Wochenende schon kommt, hat ein Zimmer in einer kleinen Pension, sonst hatte ich mir auch immer jeden Besuch "verboten". Ich denke das muss jeder für sich entscheiden, aber abschalten und geniessen geht finde ich nur wenn man stationär zur Reha ist. Uns hat es auch in der Beziehung immer viel gebracht, auch mein Mann hat ja quasie eine Auszeit von mir.;)^^

    LG

    Anke

  • guten Morgen zusammen 🙋‍♀️

    Hat jemand von euch zufällig Erfahrungen oder Infos über eine sogenannte "ambulante reha"?

    Ich werde nächste Woche operiert und danach Bestrahlung...

    Ich bin ganz ehrlich, ich möchte gar nicht so gerne in die reha. Ich war durch corona eigentlich die gesamte chemozeit fast nur alleine. Jetzt genieße ich es total meine Freunde regelmäßig wieder zu sehen und eigentlich möchte ich nicht schon wieder aus meiner Normalität heraus gerissen werden und alleine in eine fremde Umgebung müssen. Bin jedoch offen für alles, was an Therapien ambulant möglich ist.

    Geht es hier jemandem wie mir?

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  • Hallo Sopi

    Mir geht es genauso wie Dir.

    Ich bin noch Mitten in der Tablettenchemo ( da keine PCR nach OP) , danach kommt noch die Bestrahlung. Meine Reha wird demnach erst nächstes Jahr stattfinden, wahrscheinlich im Januar/Februar. Auf Grund von Corona mache ich mir schon Gedanken....

    Auch ich hab mich während der Chemotherapie weitestgehend isoliert. Jetzt mit den Tabletten sind meine Blutwerte immer Top und ich freue mich über einen gewissen normalen Alltag.


    Allerdings hab ich im Internet nicht so richtig etwas über eine ambulante Reha herausfinden können.

    Aber vielleicht gibt es hier ja Jemanden, der da Bescheid weiß....