Krankschreibung - Anrufe der Krankenkasse

  • Liebe Christina,

    seit Mitte Mai ist nun wirklich nicht so lange. Ich bekomme seit März Krankengeld und hatte noch nicht einen Anruf. Wie schon gesagt ich würde den Arzt einschalten.

    Ansonsten mache ich es ähnlich wie Ilisweetie. Wann immer ich mit der Kasse telefoniere, weil ich irgendeine Frage habe, erzähle ich denen frisch fromm frei, wie schlecht es mir geht und gern noch ein paar Details der Therapie und der Nebenwirkungen. Gerade Männern fehlen dann oft die Worte. :)

  • Hallo Ihr Lieben,


    gestern hat meine Krankenkasse bei mir angerufen. Haben jetzt das erste mal Krankengeld bezahlt und wollten mir angeblich nur erklären, wie das alles so funktioniert.

    Kam mir schon komisch vor, weil ich ja extra in der Geschäftsstelle war um mir das erklären zu lassen.

    Schnell kam dann auch die Frage, ob ich gerade in der Chemotherapie wäre (steht ja auf der Krankschreinung drauf) .... und wie lange die noch dauern würde und ob die Ärzte schon was gesagt hätte, wie lange die Therapie mit Operation usw. dauern würde.

    Das ist doch auch nicht normal, oder?


    Habe gesagt, dass die Chemotherapie alleine noch ca. 3 Monate dauern würde und für weitere Auskünfte steht bestimmt mein Arzt gerne zur Verfügung.

    Meinen die, das man Brustkrebs in 10 Wochen „abgearbeitet“ hat?


    :cursing:

  • mach dir nix draus. Die haben ihre Vorgaben und rufen regelmässig an. Mich haben die sogar wenige Tage nach der op angerufen als ich noch um Krankenhaus war. Hab dem Herrn detailliert geschildert wie es so ist mit 2 sillis und den plötzlichen Wechseljahren nach op. Danach hatte ich ziemlich lange ruhe:)

  • Hallo Bine007,


    ich habe mit meiner KK schon oft telefoniert und sie haben mich auch angerufen, aber ich hatte nicht das Gefühle bedrängt zu werden. Meine Diagnose wurde in August 2017 gestellt. Seit September/Oktober 2017 bin ich im krankengeldbezug. Ich hatte keine Chemo. Ich wurde bestrahlt und habe alle NW bekommen die du Dir vorstellen kannst. Mir ging es nicht gut. Jetzt bin ich seit ca. 6 wochen aus der Reha zurück. Nicht arbeitsfähig. Krankengeld läuft. Meinen Ansprechpartner bei der KK nutze ich für Erklärungen und zur Beantwortung von Fragen. Bis her keine Probleme. Es gibt kompetente Antworten und immer höflich und freundlich und verständnisvoll. Dafür bin ich sehr dankbar. Denn stress haben wir schon genug. Ich wünsche Dir, das Deine KK auch aus Fürsorge mit dir in Kontakt getreten ist.:thumbup:

    LG Ruth

  • Es kommt immer drauf an wer von der Krankenkasse anruft, da gibt es freundlich und weniger freundliche. Meine Diagnose war auch August 2017 und seid dem bin ich krankgeschrieben . Bisher waren alle freundlich von der Krankenkasse.

  • Ich denke auch, dass die ihre Leitlinien haben, wann sie was anfragen / nachfragen. Bei mir kam der Anruf wegen Krankengeldbezug bereits nach ungefähr 3 Wochen Krankschreibung. Sie wollten sicherstellen, dass ich alle Infos habe, was ich ggfs. tun muss, bzw. an sie das richtige weitergebe. War bei mir dann letztendlich nicht relevant, da mein Arbeitgeber mein Gehalt weiter gezahlt hat, aber ich fühlte mich ebenfalls nicht bedrängt, sondern freundlich beraten.

  • Bei meiner Krankenkasse ist es normal, Das die beim ersten Krankenschein nachfragen.

    Kam mir aber damals (im Oktober) auch erst komisch vor.

    Liebe Grüße Eli

  • Hallo liebe Foris,

    heute hat mich die KK angerufen und wollte von mir den Stand meiner Behandlung (Dauer u.s.w. welche Therapie) wissen, das hat mich schockiert 🙀. Ich weiß nicht, wie ich das verstehen soll? Bin auch gerade ziemlich geschafft, von der letzten Chemo, deshalb funktioniert mein Kopf nicht so. Ich hab zum Ausdruck gebracht, dass mich das sehr befremdet und aufs Krankenhaus verwiesen. Das Vorgehen der KV lässt mir keine Ruhe und kann es nicht verstehen. Hat das schon jemand erlebt?

    LG Doris

    2 Mal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Liebe Dorca ,lass dich da bitte nicht beeindrucken!!! Das ist wirklich sowas von unsensibel,aber du musst dich bestimmt nicht erklären!! Die können alles was sie wissen dürfen über deine AU kriegen. Mehr nicht!!! Seit wann bist du denn krankgeschrieben?LG und Kopf hoch!Curly

  • Liebe Dorca ,lass Dich dadurch bitte nicht verunsichern. 🍀

    Mir ist das auch passiert. Ich war gerade mit allen Chemos durch. Genau 1Tag später haben die angerufen und gefragt, wann ich denn wieder arbeiten gehen wolle... Da blieb glatt die Sprache weg...aber dann habe ich die Bearbeiterin rund gemacht (und da muss man es schon arg mit treiben, das ich laut werde)

    Sie hat das versucht zu erklären...blöd nur das sie meinen Krebs mit einem Adipösen Menschen verglichen hat (wobei das für denjenigen auch schlimm ist)

    Fakt ist, die Bearbeiter der Krankenkassen werden dazu aufgefordert das zu hinterfragen, damit ja keiner zu lange krankgeschrieben wird. Auch mein Gyn muss sich der KK erklären, aufgrund dessen ich viel zeitiger wieder mit arbeiten angefangen haben, trotzdem ich noch nicht soweit war

    Der Verweis aufs Krankenhaus war richtig🙏.

    Bitte probiere das beiseite zu schieben und konzentriere Dich ganz auf Dich🤗

    Du kannst ohne Probleme bis zu einem Jahr krankgeschrieben sein..

    Liebe Grüße Annett

  • Hallo Dorca ,

    bei mir haben die letztes Jahr im Oktober auch angerufen und gefragt, ob ich nicht ne Reha machen will, da ich ja schon seit Juli krank geschrieben war... Ich habe dann mal ganz dumm gefragt, wie die sich das vorstellen, ne Reha zwischen den Chemotherapien? Daraufhin kam raus, daß die in dem Call-Center überhaupt nichts von meiner Diagnose & Therapie wussten, sondern nur sehen, wie lange man krankgeschrieben ist und dann eben den Auftrag haben, die Leute quasi zu einer Reha zu bewegen...

    Diese Praxis ist echt ein Unding... Die sollen die Leute anrufen und wissen noch nicht mal, was Sache ist... Dann sollten sie es doch lieber lassen... Hab damals gesagt, meine Therapie dauert noch locker 6-9 Monate, bis dahin sollen sie mich bitte nicht weiter wegen einer Reha behelligen...

    Ich denke, das wird bei Dir einen ähnlichen Hintergrund haben... Also lass Dich nicht davon runterziehen.

    Alles Liebe

    Tanja

  • Liebe Dorca, bei mir haben sie die OP, die Chemo und die AHB mit dem Prozedere einer Lidstraffung aus ästhetischen Gründen verglichen. Ich bin zwar nicht laut geworden, habe aber gesagt, eine Chemo sei einem ästhetischen Eingriff eher kontraproduktiv, insbesondere, was die Haarpracht anginge.


    Wann du wieder arbeitest, entscheiden deine Ärzte und du. Und wie dann die Bezahlungen aussehen, da kann dir vielleicht der Sozialdienst helfen. Das variiert sehr, wann wer was bezahlt.


    Aber erstmal geht es um dich und du hast völlig richtig gehandelt. Meine Ärzte haben den SachbearbeiterInnen immer erklärt, wo der Hammer hängt, obwohl ich ja eher der schnell wieder arbeitende Typ war / bin. Aber es ist total davon abhängig, wie es dir geht.


    Genau, schau auf dich, klopf dir auf die Schulter : gut gemacht!


    LG Sonnenglanz

  • Liebe Annett1972,

    Liebe TanjaJ1972,

    Liebe Sonnenglanz,

    Eur Zuspruch tut mir heute sehr 😊 gut. Vielen Dank! Ich sollte mich jetzt mal beruhigen, aber es fällt mir echt schwer. Inzwischen hab ich auch von privater Seite gehört, dass so ein Vorgehen heute Usus ist. Unglaublich - vielleicht sollte ich das doch öffentlich machen?

    LG Doris

  • hallo liebe Dorca,

    Mich haben die ersten Anrufe auch total geschockt. Nach ner Weile hatte ich mich dran gewöhnt. Ich hab dann nur gesagt, dass ich noch in Behandlung bin.

    Die legen das wohl alle 2 Monate auf Termin...

    Mein Krankengeld läuft Ende September aus und die Aussteuerungsmeldung hab ich auch schon.

    Mal sehen wie das mit dem Arbeitsamt weitergeht.

    Erwerbsminderungsrentenantrag hab ich gestellt und wenn das länger dauert, rette ich mich in die Rente für Schwerbehinderte.

    Aber in den 8 Monaten bis dahin muss ich ja auch meine Rechnungen bezahlen und krankenversichert sein.

    Der ganze Papierkram nervt total.

    Aber auch das geht rum.


    Ich versteh dich sehr gut. Am besten du versuchst die Anrufe schnell zu vergessen.

    Mir hat geholfen, wenn mein Mann die Anrufe entgegennahm. So konnte ich mich auf den Rückruf vorbereiten.

    Mein Mann hat der Sachbearbeiterin auch mal gekontert, dass ich nicht mit einem Schnupfen so lang krank bin...


    Hauptsache ist unsere Gesundheit.

    Weg mit dem ganzen Stress!


    Liebe Grüsse

  • Die Praxis euer Krankenkassen wundert mich ehrlich gesagt. Ich bin mittlerweile 20 Wochen krank geschrieben 14 Wochen im Krankengeldbezug. Einen solchen Anruf hatte ich bisher noch nie (zum Glück).


    Vielleicht liegt es ja auch daran, dass die Kasse meinen Taxischein für die Chemofahrten genehemigt hat. So können die ja erahnen, dass es eine etwas ernstere Erkrankung ist. Zudem habe ich schon meine ganzen Zuzahlungen eingereicht, um die Befreiungskarte zu erhalten.

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Hanka , meine KK hatte die Taxifahrten auch genehmigt.

    Meine wurden sogar ausgeschrieben. Ich konnte mir nicht mal ein Taxiunternehmen aus meiner Stadt aussuchen.

    Musste das nehmen was mich am billigsten gefahren hat.

    Ok..die waren wirklich nett, aber das war schon Theater.

    Als wussten die auch von meiner Erkrankung

    Aber, ich muss der Ordnung wegen auch sagen, das meine KK den Oncotype DX anstandslos bezahlt hat.

    Es kommt viel auf die KK an und wieviel Druck den Mitarbeitern dort gemacht wird.

  • Vielleicht liegt es darin das bei den KK die verschiedenen Verordnungen an verschiedenen Orten bearbeitet werden und die einen nicht wissen um welche Krankheit es sich handelt. Bei mir hatte sich der Sozialdienst von der KK gemeldet und ein Beratungsgespräch angeboten. Da ich nicht zur KK wollte und konnte sind die zu mir nach Hause gekommen.

  • Hallo zusammen.....auch bei mir hat die KK regelmäßig angerufen. Das fand ich überhaupt nicht schlimm, sondern habe darin eine angemessene Betreuung und Begleitung gesehen. Immerhin kostet unsere Therapie leicht Mal 100000 Euro und ich bin dankbar, dass das Ganze so möglich ist.

    Ich hatte einen konkreten Ansprechpartner über die ganze Zeit, der sich nach dem Stand der Dinge erkundigt hat und auch wissen wollte, ob ich mich in meinem BZ gut aufgehoben fühle. Als ich mit extremen Augenproblemen während der Chemo zu kämpfen hatte, aber bei meinem normalen Augenarzt keinen Termin bekommen habe, hat ein Anruf bei der KK gereicht, um gleichtägig einen Notfall Termin in einer anderen Praxis zu bekommen, incl. Taxifahrt.

    Man muss nicht immer gleich alles verteufeln, ....auch wenn es auf den ersten Blick übergriffig erscheint.

    LG