Meine Diep-Flap-OP

  • Liebe Mondlicht ,

    dieses Thema einschlafen zu lassen, wäre wirklich schade.

    Sicherlich gibt es aber auch zukünftig immer wieder Austauschbedarf zu diesem Thema.

    Von mir gibt es nichts Neues zu berichten. Ich habe mich an meine Bauchbrust gewöhnt. Sie wird aber nie 100%tig zu mir gehören. Mein Bauch ist immer noch sehr fest. Als hätte ich einen Plastikeinsatz unter der Narbe. Naja, da kann der Bauch zumindest an dieser Stelle nicht mehr wachsen 8o

    Deine Situation ist natürlich reichlich bescheiden. Ich würde mich sehr ärgern, da Du ja beide Seiten mit Deinem Bauch machen lassen wolltest. Nun ist diese Möglichkeit vertan. Für ganz flach hast Du nun aber auch schon zu viel auf Dich genommen :/

    Ich wünsche Dir viel Erfolg nächste Woche und werde aus meiner Hängematte heraus im OP über Dich wachen :thumbup:


    Liebe Limonetta ,

    was heißt denn bitte, Deine Brust verabschiedet sich?

    (sorry, falls Du das anderswo geschrieben hast. Ich schaffe es nicht mehr, alles zu lesen)

    Wenn Du Deinen Frust abladen möchtest, haben wir dafür unsere Frust-Abladestation.

    Auch für Dich alles Gute :hug:

  • Liebe Kirsche ,

    daß sich meine DIEP-Brust "verabschiedet", das ist das für mich traurige Resultat meiner 11-stündigen DIEP-OP, eines Blutverlustes in der OP-Nacht durch einen offengelassenen Zugang, eines Hämatoms, einer nachfolgenden Bluttransfusion und notfallmäßigen OP sowie 11 Tage später einer Teillappenentfernung wegen Nekrose. Dabei hieß es lange Zeit, alles halb so schlimm, da sei noch genügend Volumen vorhanden, und es sei alles gut durchblutet, das sei nur eine oberflächliche Hautnekrose - die Monitorinseln waren aber Tage zuvor bereits schwarz, was ich nie verstanden habe. Jetzt, 8 Monate später, ist meine Brust nur noch ca. 1/3 so groß wie nach der DIEP - und wie die Gegenseite. Und überwiegend knochenhart. Die starken Dauerschmerzen lassen endlich ein wenig nach.

    So wie man mir erklärt hat, resorbiert der Körper die abgestorbenen Fettzellen, und es findet, wenn ich Glück habe, ein Gewebeumbau statt. Bei mir ist es aber eher ein Abbau. Ich soll jetzt mindestens 1,5 bis 2 Jahre warten, und dann muss man sehen, ob und wie sich da noch etwas retten lässt. Tja, ich fürchte, mein Beitrag gehört auch eher in die Frustabladestation und soll auch niemanden abschrecken. Aber auch so etwas gehört zum Thema DIEP, und ist zum Glück extrem selten. Ich würde es wieder wagen, wenn ich nur könnte.

    Mit dem Bauch habe ich zum Glück keine großen Probleme, obwohl bei der DIEP einer der beiden großen Bauchmuskeln durchtrennt werden musste, um die Arterie freilegen zu können. Ab und zu schmerzt eine Stelle, bis jetzt noch jedenfalls geht das aber immer wieder vorüber.

    Liebe Kirsche, es ist schade, dass du deine Brust nicht ganz als zu dir gehörend empfinden kannst und nach doch so langer Zeit immer noch Probleme mit Verhärtungen am Bauch hast.

    Woran, meinst du, liegt das? Macht dir deine Brust noch Probleme?

    Alles Gute und danke, dass du dieses wichtige Forum aufrecht erhälst!

    Liebe Grüße von Limonetta

  • Hallo und danke für die guten Wünsche! Kirsche und Limonetta


    Ja, Spannung steigt ... weniger vor der OP als vor der Lymphknoten-Markierung am Tag vorher. Das war schon beim ersten Mal bei unversehrter Brust "nicht schön". Hab mir das Em..Pflaster besorgt - auch zum Schutz des Arztes, der mich stechen muss. 😉🥊


    Limonetta : Die Frust-Abladestation gibt's tatsächlich und zwar unter "Dies und das". Wenn Du magst, lass uns bitte wissen, was genau es bedeutet, dass sich Deine Diep-Brust "verabschiedet". Liegt es an schlechter Durchblutung? Ich wünsche Dir auch alles Gute und dass es letztendlich doch gut ausgeht.

    Alternativen für Eigengewebe kommen für mich erstmal nicht infrage. Hab einfach genug von dem Rumgeschnipsel an meinem Körper.


    Kirsche : Ich werde mich nach Befestigungsmöglichkeiten für Deine berühmte Hängematte umsehen. Ist mir eine Ehre, Dich "alten Hasen" bei mir zu wissen.

    Mein Bauch ist auch noch recht stramm, aber nicht so, dass es mich stören würde.


    Noch einen schönen Sonntagabend!🌻🍁

  • Liebe Mondlicht ,


    ich drücke dir ganz fest die Daumen für deine OP am 30.9. und die Lymphknotenmarkierung am Vortag! Vielleicht hast du ja Glück, und der Arzt erwischt eine Stelle, die von der Vor-Op noch ein wenig taub ist? Oder einen Arzt, der das so gut und behutsam macht, dass es gar nicht weh tut ( so war das damals bei mir).


    Woran das bei mir letztendlich genau liegt, dass meine "Brust" immer kleiner und (unförmiger) wird, kann ich gar nicht sagen. Ich habe von den Ärzten so viele unterschiedliche und teils widersprüchliche Informationen bekommen. Mein Chirurg verneinte vehement, daß es eine Fettgewebsnekrose sei, ein anderer Arzt stellte genau eine solche, ausgedehnte, per Ultraschall fest. Ich traue mich schon gar nicht mehr, nachzuhaken.


    Alles Gute für die kommende Woche 🌺

    Limonetta


    Alles Gute für die kommende Woche

  • Liebe Limonetta ,

    da hatte/habe ich Dir gegenüber ja ein Leichtgewicht zu tragen.

    Tut mir sehr leid, dass bei Dir alles nicht so rund gelaufen ist. Ich bin aber total Deiner Meinung, dass genau diese Berichte auch hierher gehören. Neben den vielen positiven Verläufen gibt es eben auch immer wieder problematische OP's/Nachwirkungen. Dürfen wir mMn nicht verschweigen. Trägt zur besseren Meinungsbildung bei.

    Ich hatte schon immer ein sehr gutes Körpergefühl. Meine rechte Seite fühlt sich immer noch fremd an. Es nervt mich, dass dieses Gefühl ständig präsent ist. Manchmal juckt es innerhalb der Brust und kratzen nutzt nichts. Nervt mich total. Bei einigen Bewegungen krampft mein Brustmuskel (kann aber auch von der Bestrahlung kommen). Vielleicht hätte ich mich im ersten Jahr nach der OP mehr auf mich konzentrieren sollen. Mit Eigenmassage wäre vielleicht einiges besser. Eventuell auch der Bauch, der bei einigen Bodenübungen derart verkrampft, dass ich mich regelrecht entkneten muss. Wahrscheinlich kann frau da am Anfang einiges mit viel Narbenpflege machen. Hat mit mir aber niemand drüber gesprochen. Ich sollte immer einfach nur Geduld haben. Als meine Geduld nach einem Jahr zu Ende war, wurde mir gesagt, jetzt wäre es dann auch zu spät. Naja, solange ich allen meinen Hobbys nachgehen kann, ist es OK.

    LG Kirsche

  • Limonetta

    Meine rechte Brust ist auch immer noch unförmig und hart. Nach einem Jahr ist sie etwas weicher geworden, aber kein Vergleich zur rechten Seite.

    Mein Chirurg fordert mich immer zur Geduld auf. Aber recht ist immer deutlich kleiner als links, obwohl links schon zweimal angeglichen wurde.


    Kirsche

    Tut mir leid, dass sich an deinem Bauch nichts geändert hat.

    Meine Brust juckt auch immer wieder und Kratzen hilft nicht. Für mich sind die Brüste nur noch Optik, mehr nicht. Ich habe eine zu große und eine unförmige Brust, keine Brustwarzen und in Beiden kein Gefühl. Aber was solls. Ich bin noch hier. 😃

  • Oje, wenn ich lese, was Ihr hinter Euch habt und womit Ihr immer noch kämpft, hab ich echt Riesenglück gehabt. Hin und wieder unvermittelt "Nadelstiche" (Nerven?) in der Diep-Brust und immer wieder mal zur Achsel hin ein Taubheitsgefühl oder auch sowas wie ein Krampfen, was ich aber auf gestörten Lymphabfluss schiebe. Ab nächste Woche hab ich ja den Vergleich - Diep-Brust : Implantat...

    Kirsche : Ja, Massage entspannt den Bauch. Ich hab damit erst ca. 1/2 Jahr nach der OP angefangen und zwei-drei Wochen täglich (5 Min.) gemacht. Es hat tatsächlich bereits beim ersten Mal Wirkung gezeigt. Jetzt creme oder öle ich meine Nähte nur noch nach dem Duschen/Baden.


    Angel12 , Limonetta , Kirsche : Ich wünsche Euch so, dass sich alles noch verbessert.🍀

  • Liebe Kirsche , laut meinen Physiotherapeuten kann man die Narben noch bis zu 10-12 Jahre nach der OP bearbeiten. Du kannst es selbst versuchen oder du gehst zu einem Therapeuten. Ich bin nach meiner DIEP ca. ein halbes Jahr zur Lymphdrainage gegangen. Während der Behandlungen wurden die Narben immer mitbehandelt. Das hat mir immer sehr gut getan. Das Jucken, sowohl in der Brust als auch im Bauch, kenne ich leider auch. Sehr nervig, aber ist zum Glück weniger geworden. Allerdings wurde mir gesagt es sei ein gutes Zeichen. Das würde zur Heilung dazu gehören.🤷‍♀️

  • Hallo ihr Lieben,

    da ja nun endlich mein Termin für eine Diep Flap OP steht tun sich mir Unmengen an Fragen auf. Viele sind mir hier tatsächlich schon durch das durchlesen sämtlicher Berichte beantwortet worden, aber eines interessiert mich noch sehr. Wann konntet ihr nach der OP eigentl. wieder mit dem Sport anfangen? Vielleicht ist ja auch die ein oder andere Reiterin unter euch, die mir sagen kann , wann sie wieder mit ihrem Pferd arbeiten konnte.

    Viele liebe Grüße an alle, Bchen

  • Hallo Bchen ,

    ich glaube, bei der Frage nach Sport/Reiten kannst Du Dich auf Dein Körpergefühl verlassen. Eine Zeit lang werden Dir einige Aktivitäten unvorstellbar sein, aber diese Zeit vergeht und wenn Du wieder das Bedürfnis hast, Sport zu treiben, dann los! Nur nicht gleich Vollgas geben, sonst ist der Frust über das, was noch nicht geht, größer als die Freude über das, was wieder möglich ist. Sich selber zu überschätzen und einsehen zu müssen, dass irgendetwas noch Zeit braucht, kenne ich gut. Geduld ist nicht gerade meine Paradedisziplin...

    Bestimmt kann der Kompressions-BH sehr gute Dienste leisten. Ich habe ihn nach der Diep-flap-OP auch nach den sechs "Pflichtwochen" immer wieder getragen, was schon bedeutungsvoll ist, da ich vorher so gar nichts für BHs übrig hatte.

    Selber bin ich nicht (mehr) die große Sportskanone habe aber vor, nach meiner heutigen OP, sobald es eben geht, wieder mehr für meine Fitness zu tun.

    Wann ist denn Dein Termin für die Diep-flap-OP?

    Ich drück Dir dafür die Daumen und bin gespannt auf Deine Erfahrungsberichte.

    LG🌛

  • Hallo Mondlicht


    ich hoffe Du hast deine OP gut überstanden....

    Es ist wirklich schwer, sich vorzustellen wie es nach der OP dann weiter geht. Nach meiner einseitigen Mastektomie vor eineinhalb Jahren war ich zum Beispiel recht schnell wieder fit und saß auch schon bald danach wieder auf dem Pferd. Den Kompressions BH nutze ich tatsächlich bis heute noch hin und wieder als Sport BH beim reiten😊. Vielleicht gibt es dann ja auch irgendwas an Kompression für den Bauch! Denn das ist meine größere Sorge 😨.

    Meine OP ist erst für den 25. November geplant, aber ich mache mir jetzt schon soo viele Gedanken. Es muss ja auch so viel organisiert werden für Die Zeit.

    Dir liebe Mondlicht wünsche ich auf jedenfall eine schnelle Gesundung

    VG, Bchen

  • Hallo Limonetta und Bchen ,

    danke Euch😘

    Leider ist wohl ganz viel schief gelaufen (Ich weiß aber noch nicht, was). Ich musste 2x unters Messer und hab jetzt ganz offensichtlich kein Implantat.

    Wenn ich mehr dazu weiß, schreibe ich - in der Frust-Abladestation. Gestern Abend dürfte mein Mann nicht warten, bis ich auf Station kam (Corona-Besuchszeiten), zuständiger Arzt war keiner mehr da und heute war außer einem Pfleger und dem Frühstücksservice noch niemand bei mir...

    Bchen : Für den Bauch gab's im Krankenhaus einen Gurt. Danach benutzte ich stramme Miedergürtel und -höschen (naja, eher Hosen)😝

  • an alle miteinander, die ihr die diep-flap hinter euch habt,


    ich krübble jetzt seit 4 Wochen - mache ich das oder nicht.
    Erst war ich wild entschlossen und dann hatte ich das OP - Aufklärungsgespräch. Und da waren Details dabei, die mich schon beunruhigen. Nicht das ich eine zweite Baustelle aufmache: den Bauch, wo es dann auch noch zwickt und zwackt.
    Natürlich habe ich hier alles durchgelesen.
    Zwischendurch lese ich von sehr geglückten Silikonimplantaten als Brustrekonstruktion und dann von nicht geglückten OP‘s in der selben Art. Ich habe ja jetzt zwei Expander unter dem Brustmuskel und die zwicken und zwacken sehr.
    Und dann sehe ich plötzlich wieder alle Vorteile von der Rekonstruktion mit dem Eigengewebe.
    Puenktchen Ich hoffe Dir geht es richtig gut? War jetzt irgendwie sehr mit mir und der Frage beschäftigt: geht das gut für mich oder wird das eine Fehlentscheidung. Habe schon einen OP-Termin 15.02.2021. Arzt dazu ist auch eine Koryphäe.

    Mir geht es inzwischen seit meiner beidseitigen Mastektomie wieder super gut und ich bin voll arbeitsfähig. Das Gezwicke und Gezwacke will ich jetzt nicht in eine Problemsituation umwandeln. Angst habe ich vor den Tagen und Wochen nach der OP.

    Dummerweise gibt es keine Glaskugel aus welcher Richtung die Probleme sich entwickeln könnten. Über Komplikation - bei Silikon oder Eigengewebe - habe ich jetzt viel gehört und gelesen.
    Und jetzt bin ich völlig ratlos.

    Catharina, auf Eingebung und Schwarmintelligenz hoffend 😁

  • Liebe Catharina

    diese Entscheidung ist sehr schwierig und sehr persönlich.

    Durch das Lesen dieses Threads hast Du all unser Schwarmwissen bekommen. Die Entscheidung kann nur bei Dir liegen.

    Auf jeden Fall gelingt die OP am besten mit einem super fähigen PC und mit der eigenen inneren Überzeugung. Nur Durchringen reicht nicht.

    Ich wünsche Dir eine für Dich passende Entscheidung, hinter der Du 100% stehen kannst.

    LG Kirsche

  • Liebe Catharina ,


    schön, dass du einen Arzt hast, der eine Koryphäe auf dem Gebiet ist. Ich habe den Eindruck, dass das zusammen mit einer guten Wundheilung eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit auf ein gutes Ergebnis ergibt.

    Die Aufklärung finde ich auch immer erschreckend, aber es ist wie mit den Nebenwirkungen auf den Medikamentenzetteln, da dürfte man eigentlich gar nichts mehr nehmen...


    Ich kenne mehrere Frauen persönlich, die DIEP haben machen lassen, und sehr zufrieden sind. Die paar Wochen nach der OP waren nicht der Hit, aber machbar, und mit den Expandern ist ja bei dir sogar genug Haut für ein schönes Ergebnis :-)


    Ich bin eher analytisch als emotional und mach mir eine Liste von Vor- und Nachteilen der Optionen und dann mach ich das und schau nicht zurück. Man weiß nie wie es geworden wäre, wenn man die andere Option genommen hätte. Hadern bringt nix, jede Entscheidung ist richtig, wenn man sie vorbereitet und bewusst getroffen hat.


    Ich hatte auch eine Koryphäe und wollte keine Reoperationen und wollte warmes Gewebe. Und dann Augen zu und durch :D.


    Jetzt hab ich es geschafft, nächste Woche kommt die blöde Gummihose runter und gut ist. Nicht mehr dran rumbasteln müssen, keine Fibrose/Reoperationen wie sie bei den Implantaten einfach immer wieder dazugehören.


    Nur Mut, es ist eine recht kurze Zeit, in der man wieder rumeiert und keinen Sport machen darf und sich nur eingeschränkt bewegen kann, aber es geht im Rückblick gesehen schnell vorbei und wird täglich besser.

    Alles Gute für deine Entscheidung :hug:

  • Liebe Kirsche ,

    das mit dem Jucken und sich nicht kratzen können stelle ich mir aber auch sehr unangenehm vor. Könnte in solchen Momenten vielleicht ein Kühlpad helfen?

    Die Aussagen, die du zur Narbenpflege bekommen hast, sind ja klasse... Aber ich erinnere mich an die Worte einer sehr guten Physiotherapeutin aus der Reha in Waldsee, die schon so manche hartnäckige Narbe weich bekommen hat: "Für eine Narbenbehandlung ist es nie zu früh und nie zu spät!".

    Da hast du bestimmt gute Chancen, dass dir eine Narbenbehandlung noch viel helfen kann.

  • Liebe Angel12 , ( und natürlich auch liebe andere Foris),


    warum hat man deine linke Seite schon jetzt zweimal angeglichen ( und nicht abgewartet, bis die rechte Seite fertig ist)?


    Bei meinem Kontrolltermin am Dienstag habe ich leider eine niederschmetternde Prognose bekommen. Mein Chirurg sagte (als ob das das Selbstverständlichste der Welt wäre), dass sich am Zustand meiner Brust nun nichts mehr ändern würde, allenfalls unwesentlich. Nachdem er sich anfangs so sicher war, dass das alles weich werden würde. Und mich noch beim letzten Termin vor drei Monaten darauf eingestimmt hat, dass das noch länger dauern könne und ich besser noch 1,5 bis 2 Jahre Geduld haben und abwarten solle. Also eine 180-Grad-Kehrtwendung. Ob ich mit dem Zustand meiner Brust leben könne?

    Das musste ich verneinen, wer kann schon sein restliches Leben mit einem knochenharten, raumfüllenden Klops in einer verstümmelten Brust leben, die man nur mit starken Schmerzmitteln ertragen kann?!

    Daraufhin informierte er mich, dass mein Fall dann dem eines totalen Lappenverlustes entsprechen würde ( aber kein solcher sei, wahrscheinlich, weil das harte, nekrotische Gewebe nicht mit herausoperiert wurde. Gut für die Statistik).


    In einem solchen Moment hört die Welt für einen auf, sich zu drehen. Mittlerweile habe ich beschlossen, die Meinung eines gewissen Arztes in DÜ abzuwarten, bevor ich irgendetwas an meiner Brust machen lasse.


    Darf ich dich fragen, was bei dir gemacht wurde? Hat man auch Verhärtungen entfernt? Hat dir dein Arzt eine Prognose gegeben, wie lange das verhärtete Gewebe noch weicher werden kann?


    Sorry, eigentlich wäre das wieder ein Fall für die Frustabladestation gewesen. Aber da hätte ich dann wahrscheinlich viel zuviel reingeschrieben...


    Viele liebe Grüße aus der ( imaginären) Anstalt

    Limonetta