• Liebe Tara ich weiß wovon du sprichst, mein Exmann leidet darunter. Allerdings begann es bei mir wirklich erst nach der Bestrahlung und Chemo , vorher hatte ich damit keine Probleme. Auch mein Blutdruck ist eher etwas zu niedrig, aber auch schon vor der Diagnose . Aber du hast Recht, sollte das nicht besser werden, lass ich das abklären, keine Frage. Vielleicht kann man es ja auch während der Reha untersuchen, werde dann Mal nachfragen.

    Sei ganz lieb gegrüßt und auch dir alles Gute! Conny

  • Hallo liebe Foris.

    Auch ich leide seit ca. Anfang des Jahres an Fatigue. Kleine Dinge ermüden mich schnell, 15 Minuten langsam spazieren und ich bin den Rest des Tages fix und alle.

    Mittwoch war ich auf dem Geburtstag meiner 2 jährigen Nichte. Nur sitzen, Kaffee trinken und Kuchen essen. Abends war ich so platt und die nächsten 2 Tage völlig erschöpft.

    Meine Wortfindungsstörungen hatten sich eigentlich gebessert, aber seit meinem Diep Ende Juli ist es wieder richtig schlimm geworden.

    Ich hatte früher jeden Termin auswendig im Kopf, jetzt vergesse ich, wenn was nicht im Kalender steht.

    Meine Mutter war im August in der Reha und dort hat man ihr gesagt, dass man nicht dagegen ankämpfen soll. Ist man müde oder erschöpft solle man dem nachgeben. Denn für die Psyche sei das dagegen ankämpfen unglaublich belastend. So empfinde ich das auch oft. Aber ich habe eben auch zwei Kinder die ich versorgen muss. An arbeiten muss ich zum Glück aktuell noch nicht denken, wüsste auch nicht, wie ich das schaffen sollte.

  • Hallo Angel12 kenne dies auch meine Mutter ist 81 und früher war sie mir oft zu langsam zu tütelig zu wehleidig und jetzt durch den Krebs bin ich über Nacht 80 Jahre . Dies versuche ich anzunehmen, es ist halt auch für die Umwelt nicht so einfach....

  • Fatigue kenne ich leider zur Genüge. Es fing an, da wusste ich noch nicht, da§ ich Krebs habe. In der Reha habe dann erfahren, daß bestimmte Tumorarten bereits während ihrer Entstehung Fatigue verursachen. Das ist bspw. bei Lymphomen der Fall. Die Chemo tut dann ein Übriges. Ich bekam meine Diagnose vor genau zwei Jahren und hatte da oder bereits lange Fatigue. Das ist mir geblieben, trotz Sport und Bewegung. Es dauert Monate bis Jahre, bis sich das bessert, bei manchen bleibt es bestehen. Kein schöner Zustand. Bei mir ist es so, daß ich mir täglich bestimmte Dinge vornehme, doch ganz oft schaffe ich nix, weil mich die Erschöpfung übermannt. Dann geht gar nichts.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Ich leide nach wie vor unter dem Fatigue-Syndrom. Trotz Sport und Bewegung wird es einfach nicht besser. Wenn ich dann mal einen richtig guten Tag habe, so mit Kraft und Energie, die ich dann in die Tat umsetzen kann, geht an den daraufflolgenden drei Tagen gar nichts, außer Sport. Das macht mich so wütend und auch fassungslos, ich war eine Frau, die zupacken und lange durcharbeiten konnte. Täglich habe ich Pläne, was gemacht werden muss, habe den festen Vorsatz es anzugehen und verspüre beim Frühstück eine bleierne, lähmende Müdigkeit und Erschöpfung, da hilft dann nur die Couch. Diesen Zustand habe ich seit zwei Jahren, und wirklich besser wird es nicht. Wie geht es euch Fatiguegeplagte und wie geht ihr damit um? Habt ihr Tipps?

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Liebe Bonny und Frieda .

    So ähnlich geht es mir auch. Allerdings kann und darf ich nach dem Diep immer noch keinen Sport machen.

    Ich hatte jetzt mal ein paar Tage richtig viel Energie und seit einer Woche könnte ich den ganzen Tag im Bett oder auf der Couch verbringen. Manchmal gelingt es mir mich aufzurappeln, trotz Müdigkeit, andere Tage geht es einfach nicht. Ich habe das jetzt fast ein Jahr.
    Kann dir also leider auch keine Tips geben, nur mit dir leiden.

    Aber vielleicht hat ja noch jemand eine Idee für uns.

  • Liebe Angel12 , also bin ich gar nicht alleine damit. In der Reha wurde uns viel Sport empfohlen, den mache ich auch. Er tut mir gut, macht mich für die Zeit munter, doch danach bin ich wieder erschöpft. Es kann lange dauern, bis es sich bessert oder verschwindet, es kann aber auch bleiben. Mmh...

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Hallo ihr Lieben, ehrlich gesagt, wird es mit der Bewegung immer schlimmer. Allerdings muss ich sagen, dass ich seit Tagen den Eindruck habe, über der Brustwarze der betroffenen Brust keine Kleidung mehr ertragen zu können, so empfindlich ist die. Da nutzt der beste Wille kaum was. Ich freue mich schon auf die Anschlussheilbehandlung und erhoffe mir eine gute Mobilisierung.

  • Ich hör auch überall wie wichtig Sport ist. Aber ich darf ja noch länger nicht. Und bei kleineren Hundespaziergängen muss ich mich manchmal echt zusammenreißen. Ein bisschen Struktur geben mir meine Kinder vor. Somit muss ich dann, egal wie kaputt ich bin. 😢

  • BeI Fatigue kommt es einerseits zur totalen Erschöpfung, man fühlt sich wie gelähmt, andererseits gehören Schlafstörungen dazu. Es klingt paradox. Ich denke, viele Onkologen messen dem zu wenig Bedeutung bei. Es ist ja noch nicht einmal in die ICD 10 Liste aufgenommen, was aber geändert wird.


    In meinen Rehas gab es Vorträge zu diesem Thema, da wird das anders gehandhabt.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Genau so ist es .Dem wird genau wie bei der Polyneuropatie ,zu wenig Bedeutung beigemessen.Ich denke da immer wenn ich beim Arzt bin und was sage ,da kann ich auch mit mir selber reden . Traurig eigentlich,denn wer da richtig damit zu kämpfen hat ,ist auch nicht toll.lg Lissy

  • Ich habe (noch?) keine ausgeprägte Fatigue, war aber während der EC Zeit schon sehr sehr müde, schlafen half nicht, Kaffee auch nicht, aber Guarana hat mich etwas wacher gemacht. Jetzt bei den Paclis (gestern Nr. 5) fängt es an mit nicht einschlafen können.. das kenne ich gar nicht von mir.

  • lissie Ich war vor und eine Zeit nach der Chemo wegen der Polyneuropatie beim Neurologen. Vorher hat mich meine Onkologin geschickt, weil sie wissen wollt, wie stark die Schäden bereits sind von den vorherigen Chemos und danach wollte ich wissen, wie weit sich der Schaden ausgeprägt hat. Machen kann man tatsächlich nicht viel, deshalb glaube ich, bekommt man auch kein offenes Ohr beim Arzt. Ich weiß nur soviel, es kann Jahre dauern, bis es sich wieder bessert und hilfreich ist Vitamin B 12 und die betroffenen Stelle stimulieren. Igelball, Massage, Gymnastik, Barfuß im Sand oder Wiese, Rüttelplatte.........

    Leider sind das Nebenerkrankungen die wir hinnehmen müssen 😔

  • Fatigue ist eine sehr „dehnbare“ Diagnose. Ich denke, dass die Müdigkeit und trotzdem nicht schlafen können, während der Therapie fast normal ist. Die Medikamente in der Zeit sind ja nicht ohne. Nach der Therapie habe ich die Müdigkeit immer versucht mit Bewegung zu bekämpfen! Immer nur so viel, was mir gerade möglich war.

  • I

    liebe Baybsie ich war auch schon mehrmals zum Nervenbahnen messen,sogar mal im Krankenhaus für einen Tag. Viel Hoffnung haben sie mir dort nicht gemacht,so ungefähr wenn es ein Jahr nach der Chemo nicht besser geworden ist ,kann man da nicht mehr viel erwarten. Bei mir glaube ich das auch ,habe ja danach nochmal ne Chemo bekommen.Ja also nehmen wir es so .lg Lissy