Mikrokalk gefährlich???

  • Hallo ihr Lieben!!

    Ich bin seit geraumer Zeit stille Mitleserin und jetzt bräuchte ich doch auch mal Eure Ratschläge!!

    Kurz meine Vorgeschichte: Triple negatives G3 Mammakarzinom in einem 5,5cm großem DCIS im Oktober 15!! Ich hatte 10!! Stanzen, alle mit dem Befund DCIS!!Deshalb auch zuerst die OP, man ging ja von einer Vorstufe aus!!

    Als dann feststand, daß ich doch eien sehr aggressiven Krebs hatte,bekam ich 4 EC dosisdicht, danach Taxol wöchentlich und jede dritte dazu noch Carboplatin!

    Bestrahlungen hatte ich 28 Stück! Im Juni war ich dann fertig mit den Behandlungen!!

    Danach gings auf REHA und seit August letzten Jahres arbeite ich wieder für 5 Stunden täglich!!

    Mir gehts wieder sehr gut, muss mir aber schon meine Kraft einteilen!

    Meine Nachsorgen nehm ich auch regelmässig wahr, ich hatte dann im letzten Jahr Dez. die erste Mammografie nach der Erkrankung und meine Radiologin brauchte gleich wieder eine vergrösserte Aufnahme, sie stellte etwas Mikrokalk fest!! Da kann man jetzt noch nichts darüber sagen, für eine Biopsie wäre es zu wenig Kalk, für ein MRT sei es zu früh(halbes Jahr nach den Bestrahlungen), also ein halbes Jahr abwarten😟.

    Jetzt war ich im Juni wieder zur Mammografie, sie gab mir Entwarnung, alles in Ordnung, es hat sich nichts verändert, der Mikrokalk ist immer noch da, aber unverändert!!

    Jetzt hatte ich letzte Woche ein MRT und der Arzt(Gyn.) hat mich angerufen und sagte, dass da ein Befund in der rechten(ehemals erkrankten) Brust wäre...mir wich das Blut aus dem Gesicht!!!

    Er meinte aber, es sei nicht suspekt, also nicht verdächtig!! Also so eine Ausdrucksweise ist schon heftig!!

    Er meinte, das ist Mikrokalk( was ich ja eh schon wusste)!!

    ..und ich muss unbedingt in einem halben Jahr wieder eine Mammografie machen( weiss ich ja eh..)!!

    Jetzt bin ich aber doch etwas beunruhigt..🤤

    Kann es sein, daß sich da jetzt schon wieder was tut in meiner Brust( wurde Brust erhaltend operiert)??

    Hat jemand von Euch Erfahrung mit Mikrokalk nach den Behandlungen???

    Vielleicht kann mir ja jemand meine Angst etwas mildern??

    Liebe Grüsse und danke fürs lesen..😊

  • Liebe Allegra,

    ich kenne mich leider nur mit Mikrokalk vor der Erkrankung aus, kann Dir daher leider nicht weiterhelfen.

    Klar ist es seltsam, wenn der Arzt Dich anruft und Dir etwas Angst macht, aber alles in allem klingt das was Du schreibst für mich so nicht besorgniserregend. Er hat Dich angerufen und gesagt, dass da was ist, was nicht verdächtig ist und dass es sich um Mikrokalk handelt, den Du beobachten lassen sollst. Also kein Widerspruch zu dem was Deine Mammografie ergeben hat. Vielleicht wusste er nicht, dass Du ohnehin in einem halben Jahr zu Mammografie gehst. Sprich doch nochmal mit Deinem Gyn und sag ihm, dass Du dadurch beunruhigt bist. Vielleicht gibt es etwas womit er zur Beruhigung beitragen kann.

    LG
    Heideblüte

  • Liebe Alegra,

    ich kann dir auch nur empfehlen unbedingt noch einmal mit deinem Gyn zureden.

    Liebe Grüße von

    Stupsi


    Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden (Carl Hilty ) :)

  • kann mir jemand sagen ob ich mir Sorgen machen muss. 2016 und 2017 hat meine Radiologin bei der jährlichen Mamographi eine kleine Kalkablagerung in der linken Brust gesehen. Nun war ich am 3.7.18 zur Kontrolle und es war nichts mehr zu sehen. Sie gab trotzdem keine Entwarnung.sie sagte da nun nichts zu sehen ist hat sie gesagt zur Sicherheit das sich da nichts bildet muss ich nun ins Brustzentrum. Da sie sagte da die Kalkablagerung so nah am Rippenbogen ist. Sollen die Spezialisten eine Kernspintomographi machen und sich die Bilder ansehen. Kann es sein das Kalkablagerungen sich innerhalb von 3 Jahren auflösen .:?:

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Name des Brustzentrums entnommen und Threads zusammengeführt.

  • Hi Sternchenfee69

    ja, Kalkablagerungen können sich auflösen, sie können aber leider auch entarten. Ich habe beides erlebt. Ich finde es gut, dass Deine Ärztin zur Sicherheit weitere Untersuchungen angesetzt hat. Warte die einfach in aller Ruhe ab und schau, was die Bilder ergeben. Drücke Dir die Daumen, dass sich das Ergebnis der aktuellen Untersuchung bestätigt.

  • Hallo Sternchenfee69,

    bei mir wurden im April 2015 im Mammographie-Screening kleine Kalkfleckchen entdeckt. Wegen der aufgelockerten Anordnung wurden sie als nicht krebsverdächtig angesehen. Trotzdem wurde mir vorsichtshalber eine Kontrolle nach einem halben Jahr empfohlen. In der Kontrollmammographie war dann gar nichts mehr zu sehen. Aber beim nächsten Screening eineinhalb Jahre später - im April 2017 - wurde ein dicker Kalkfleck entdeckt. Die Biopsie ergab ein G3-DCIS. Bei der brusterhaltenden OP wurde nicht alles erwischt. Dann hautsparende Mastektomie. Ergebnis: das DCIS war überall in meiner Brust, auch dort wo gar kein Kalk war. Die Vorsicht Deiner Ärztin ist zu begrüßen, auch wenn sie Dir jetzt noch ein paar unruhige Tage beschwert.

  • Guten Morgen,

    bei mir wurde anlässlich der Mammographie im Mai 2017 Microkalk in der linken Brust entdeckt. Im Mai 2017 war es ca. 5 cm Kalk in den Milchgängen (aufgrund einer Biopsie festgestellt). Im Oktober 2017 hatte ich eine zweite Biopsie, weil mein Arzt im BZ sicher gehen wollte. Bei der zweiten Biopsie wurde dann eine Vermehrung des Micokalks festgestellt auf 10 cm! Diagnose DCIS High Grade links, ER/PR positiv.

    Das Ende vom Lied war, dass nicht mehr brusterhaltend operiert werden konnte, sondern es musste eine Mastektomie durchgeführt werden. Bei der OP hat sich weiter herausgestellt, dass das DCIS bis in die Sektionsränder verbreitet ist. Ich musste daher noch 28 Bestrahlungen machen und nehme jetzt seit über 3 Monaten Tamoxifen.

    Also bei mir hat sich der Kalk nicht verringert, sondern eher vermehrt. Ich musste mir sogar noch von den Ärzten bei der Bestrahlung sagen lassen, dass ich mit der OP zu lange gewartet habe. Dabei geht man ja nur von einer Vorstufe von BK aus bzw. der Krebs beschränkt sich auf die Milchgänge der Brust. Invasive Herde wurden gottseidank nicht gefunden.

    Ich wünsche Dir alles Gute. Habe Vertrauen zu Deinen Ärzten.

    LG Nani

  • Hi Sumsi84 ,


    ganz ruhig ... Mikrokalk ist in erster Linie nichts bedenkliches und haben viele Frauen.

    Nach Brustkrebs-Leitlinie ist es so dass Mikrokalk ein erhöhtesRisiko darstellt dass daraus mal Brustkrebs entsteht. Wann und ob dies überhaupt so ist kann keiner sagen.

    Deswegen ist eine Biopsie notwendig um festzustellen ob sich darin bereits Krebszellen befinden.

    Prima dass du hierfür schon einen Termin am Montag hast.

    Schnauf durch, Versuch dich nicht verrückt zu machen und Lenk dich bestmöglich am WE ab.

    Für Montag drück ich dir doll die Daumen 🍀

    Aber wie gesagt, aktuell steht noch nichts fest ... aber wir Mädels hier sind für deine Sorgen & Ängste da.

    LG Möhrchen 🥕

  • Hallo ich hatte auch Mikrokalk. Die Ärzte stellen durch die Biopsie fest wie ausgeprägt der Mikrokalk ist. Danach wird entschieden, was weiter gemacht wird. Versuche ruhig zu bleiben. Es wird sich alles zeigen.

    Bei mir war der Mikrokalk sehr ausgeprägt, so dass operiert werden musste. Aber das heißt ja nicht, dass es bei Dir genau so ist.

    LG Nani

  • Hallo Sumsi84 ,

    auch bei mir wurde Microkalk gefunden.

    Allerdings im oberen Teil der Brust und im unteren der Knoten. Der Knoten war bösartig, das Microkalk allerdings nicht.

    Da sich der Knoten über zwei Quadranten ausgebreitet hatte, musste die Brust hautsparend entfernt werden.

    Lass den Kopf nicht hängen und warte erst mal die Ergebnisse ab.

    Nichts muss, alles kann.

    Ohne Knoten hast du gute Chancen. :thumbup:

  • Danke ihr seid sehr lieb! Naja es ist per Ultraschall eine 5mm glatt begrenzte Struktur zu sehen! Und der Kalk ist in unmittelbarer nähe! Das muss abgeklärt werden ob beides im Zusammenhang steht und wenn ja wie... ich hoffe immer noch das irgendetwas durch meine Brustvergrösserung die ich 2010 hab machen lassen sein könnte... durch evtl. Einblutungen oder so 😪😢

  • Liebe Sumsi84,

    Microkalk kann auf Krebszellen hinweisen, kann aber auch völlig harmlos sein je nach seiner Struktur. Bei mir wurde 2015 im Mammographie-Screening in der rechten Brust zum ersten Mal Microkalk entdeckt. Da wurde er noch als harmlos eingestuft, aber zu einer Kontrollmammo nach einem halben Jahr geraten. In der Kontrollmammo wurde dann gar nichts mehr gefunden. Beim nächsten Screening 2017 war der Kalk wieder da, massiver als beim ersten Mal. Wegen der geänderten Struktur hat der Radiologe im Brustzentrum auf Bösartigkeit getippt und sofort eine Biopsie gemacht. Leider hatte er Recht. Es war aber das allererste Stadium, noch nicht invasiv. Wie sich später herausstellte, hatte ich überall in der Brust Krebszellen - und zwar aggressiv wachsende - , nicht nur im Bereich des Microkalks. Ich stelle mir vor, dass, wenn der Kalk nicht gewesen wäre, der Krebs erst in einem späteren Stadium entdeckt worden wäre mit weitaus unangenehmeren Folgen. Ich sehe den Microkalk daher positiv, weil er in einem frühen Stadium die Ärzte auf den Plan ruft. Vielleicht hilft Dir diese Betrachtungsweise, Dich ein bisschen zu entspannen.

    Alles Gute für Dich

    Lavara18

  • Hallo Sumsi84 ,

    5mm glatt begrenzte Struktur sagt noch gar nicht aus was und ob es ist und der Mikrokalk in der Nähe auch nicht. Leider.

    Jetzt hast du aber schon fast das WE geschafft und morgen ist die Biopsie ... dort wirst du dann gebaueres erfahren (obwohl es definitiv Sinn macht das pathologische Ergebnis dann noch abzuwarten denn das bringt definitive Sicherheit).

    Die Warterei ist immer am schlimmsten ... !

    Ich hatte in beiden Brüsten eine extrem hohe Ansammlung an Mikrokalk. Links war Brustkrebstumor drin ... rechts jedoch nichts obwohl auch auffällige Strukturen vorhanden waren.

    *Schick dir ein Paket Zuversicht*

    LG Möhrchen 🥕

  • Hallo Sumsi84,

    ich wurde im Mai 2017 brusterhaltend operiert. 7 x 4 cm wurden entfernt, aber leider waren die Ränder an allen Seiten noch nicht sauber. Daher war eine Mastektomie unumgänglich. Eine Nachresektion hätte kein kosmetisch befriedigendes Ergebnis mehr gebracht. Außerdem hätte die Gefahr der Notwendigkeit einer weiteren OP bestanden. Einzelne Krebszellen sind mit keinem bildgebenden Verfahren zu sehen, weil sie zu winzig sind. Die Wahrheit kommt erst durch die Histologie ans Licht. Diese ergab in meinem Fall ein ausgedehntes DCIS und noch ein weiteres DCIS (duktales carcinoma in situ). Die Brust war also definitiv nicht zu retten. Haut und Brustwarze blieben aber erhalten und in derselben OP Ende Juli 2017 wurde die entfernte Drüse durch ein Silikon-Implantat ersetzt. Die OP ist super verlaufen. Im BH sieht man keinen Unterschied, nackt schon, denn in meinem Alter (bald 62) ist die natürliche Brust nicht so prall wie die Silikon-Brust und hängt ein bisschen mehr. Das könnte man durch ein Brust-Lifting angleichen, was ich aber wegen des Mikrokalks nicht machen lasse. Kann ja sein, dass sich die Geschichte wiederholt. Einziger Wermutstropfen: Ich habe ein Lymph-Ödem in der Brust entwickelt, weswegen ich einen Spezial-BH trage und Lymphdrainagen bekomme. Es hat sich schon gebessert. Im Augenblick brauche ich trotz der Hitze nur eine Lymph-Drainage pro Woche, anfänglich waren es zwei. Ursächlich für das Ödem ist wahrscheinlich, dass die Haut zweimal durchtrennt wurde. Ich habe eine kleinere Narbe neben der Brustwarze und eine große Narbe in der Brustfalte. Der Chirurg wollte die sehr gut verheilte und absolut unauffällige Narbe von der ersten OP nicht noch einmal öffnen. Sie wäre auch für die Einbringung des Implantats größer und auffälliger geworden. Die Narbe der zweiten OP ist völlig unsichtbar, weil sie exakt in der Brustfalte liegt. Sie kommt auch mit dem BH gar nicht in Berührung. Ich spüre sie überhaupt nicht. Strahlen-, Chemo-, Hormontherapie wurden für nicht erforderlich erachtet. Alle 3 Monate muss ich zu meiner Gyn zur Ultraschall-Kontrolle der operierten Brust und jährlich bzw. halbjährlich zur Mammographie der anderen Brust. Ich hoffe, ich habe Deine Fragen erschöpfend beantwortet.

    Toi, toi,toi.

    Lavara18

  • Lavara super super lieb das du dir die Mühe gegeben hast mir meine Frage zu beantworten!

    Drückt mir die Daumen! Ich bin froh das morgen um die Uhrzeit das gestanze vorbei ist!

    Ich bin jetzt schon dabei zu sagen das sie alles rausnehmen sollen und mit Implantaten aufbauen sollen! Diese Sorge und Angst macht mich psychisch komplett fertig! Trotzdem Danke das ihr mir beisteht! Drücke euch

  • Ich war heute in der klinik! Leider wurde nichts gemacht! Außer das ein weiterer Arzt sich das alles anschaute! Er war total entspannt! Meinte wenn wir hier von irgendwas reden dann von einer Vorstufe!

    Leider wird eine Stanzbiopsie bei mir nicht funktionieren! Mein brustimplantat liegt nah an der besagten Stelle! Er würde es beschädigen! Daher wird ein ca. 2 cm großer Schnitt gemacht und unter Ultraschall eine Nadelbiopsie! Hat damit jemand Erfahrung? Ich bin so kaputt und fertig! Ich sammle jetzt schon Narben 😪