• Liebe Saphira , herzlichen Dank.


    Liebe Amy48 Wenn du keine Chemo brauchst, hast du allerbeste Chancen. Und die setzen die Ärzte nicht leichtfertig aufs Spiel.... Wahrscheinlich denken sie, falls da noch etwas sein sollte, ähnlich wie bei mir. Nur dass bei mir jetzt die Chemo läuft :~


    Ich denke, die Gentests werden irgendwann Standards. Und dann wird es immer spezifischere Behandlungsmethoden geben. Und ja, in Deutschland wird eher übertherapiert als untertherapiert.


    Alles Gute für dich. Und nicht so viele Sorgen. Die fröhlicheren kommen auch besser durch, also, die in sich fröhlichen, nicht die aufgesetzt fröhlichen.


    Auf ein paar Prozentpunkte rauf oder runter kommt es nicht an, sondern auf das Glück, zu denen zu gehören, die es schaffen. Und zu denen kann man immer gehören.


    LG

    Sonnenglanz

  • Irgendwie macht mir das alles Angst! Man vertraut seinem Körper, meint das alles gut ist und plötzlich befindet sich da sowas hinterhältiges :-(

    Ich habe morgen meine Op und hoffe so sehr das da einfach nichts sein wird und es sich nach der Op erledigt hat!


    Ich wollte gerne wissen wie lange man nach der Op das Sonnenbaden, Wasser etc meiden muss! Wisst ihr noch wie es bei euch gewesen ist?


    Lg

  • Liebe Sonnenglanz ,

    danke für Deine lieben Worte. Ich wünsche Dir, dass Du gut durch die Chemo kommst und möglichst keine NW.

    Ich bin, solang mich nichts umhaut immer fröhlich und ausgeglichen, versuche auch möglichst nicht so viel über den sch...Krebs nachzudenken.

    L.g.Amy48:hug:

  • Hallo wollte nur sagen das meine Op gestern gut verlaufen ist! Leider habe ich die Narkose so gar nicht verkraftet! Deshalb bin ich auch über Nacht geblieben! Derzeit gehen die Ärzte von einem gutartigen Befund aus! Keine Anzeichen von DCIS oder anderem bösartigen! Jedoch muss der Befund vom Pathologen noch abgewartet werden! Aber wenn 4 Ärzte das einem so sagen, fühlt man sich soweit ganz gut! Der Kalk lad gruppiert vor was wohl auch dafür spricht das es gutartig ist! Drückt mir bitte weiter die Daumen! Es ist eine so schwere zeit 😪

  • Das war leider bei meiner Freundin ähnlich. Der erste Krebs 2012 mit Chemo und Op , dann diese Mikroverkalkungen 2016. Wurde bestrahlt und ist seitdem gut. Die Ärzte Sprachen von Vorstufen aber noch keine Krebs Zellen. Du solltest aber auf jeden Fall im ein Brustzentrum gehen.Hier haben ganz sicher Frauen mit ganz persönlichen Erfahrungen gepostet. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen. :hug:Emmi.

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich habe eben erst dieses Forum entdeckt. Vielen von Euch geht's ja wirklich schlecht und deshalb fühlt Euch virtuell ganz festvon mir gedrückt :hug:. Eine Krebsdiagnose muss ganz furchtbar sein und ich wünsche Euch allen nur das Beste.

    Ich hatte 2009 bereits eine Stanzbiopsie wg. Mikrokalk. Nach der routinemässigen Mammographie vor zwei Monaten und mehreren Nachuntersuchungen wurde bei mir jetzt erneut eine Stanzbiopsie durchgeführt weil sich das Areal (2x2 cm) in den letzten 2 Jahren ein wenig verändert hat. Das Ergebnis war negativ. Trotzdem wurde mir Nahe gelegt, schnellstmöglich das Areal entfernen zu lassen um "Ruhe zu bekommen". Ich bin mir sehr skeptisch und überlege ob das jetzt nicht übertherapiert wird, zumal ich mich etwas unter Druck gesetzt fühle und gleich ein Termin gemacht werden sollte. Ich muss noch erwähnen, dass es sich um eine Uniklinik handelt und wenn ich eine zweite Meinung einholen würde, sich wahrscheinlich kein anderer Arzt sich kontrovers äussern würde. Auch meine Familie und Freunde können mir keine Entscheidungshilfe anbieten, da jeder Angst hat "schuld zu sein", wenn ich die OP nicht machen lasse und es sich in einigen Jahren in eine andere Richtung entwicklet. Ich bin 52 Jahre alt und meine Mutter ist 86 Jahre alt und hat seit 50 Jahren Mikrokalk. Man lässt man sich ja nicht aus Spaß an der Brust herumschnipseln, bei einer Krebserkrankung stellt sich diese Frage erst gar nicht, aber so? Deshalb wollte ich gerne Euch mal fragen wie Ihr der Sache gegenübersteht, denn die Gefahr der Übertherapie ist ja schon da. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Brust bei 2x2 cm nach der OP evtl. deformiert sein könnte (ich habe keine grosse Brust (75B)). Ich hoffe ihr versteht meine Bedenken und antwortet mir, obwohl mein Problem - im Vergleich mit dem dem von vielen von Euch - gering ist.


    Vielen Dank


    Eure Elke

  • hi Elli_Pirelli ich fürchte du kriegst hier wenig anderslautende Empfehlungen, viele würden hier ne Menge dafür geben, frühzeitig was getan haben zu können.

    Also: ich war wg familiärer Belastung in der intensivierten Vorsorge, hatte auch Mikrokalk. Dann wurde welcher gefunden der eben nicht so richtig gut aussah und man stellte mir frei, ne biopsie zu machen. Die hat man dann aber abgebrochen weil sie ihn nicht wiedergefunden haben. Wär ja auch nicht schlimm, weil war ja kein Befund bei dem ne biopsie gemacht werden müsste. Ich bin völlig verwirrt raus und mein erster Gedanke war "soll ich jetzt sterben, weil die zu faul sind richtig zu suchen?" Naja, dann kam wieder was dazwischen, beim nächsten mal war weniger Kalk da und ich war optimistisch dass er sich ganz auflöst. Lange Rede kurzer Sinn, der Kalk war weg, dafür hatte ich nen Tumor an der Stelle. Und zwar ein richtiges Herzchen, durfte dann das volle Programm absolvieren. Ich würde immer wissen wollen, wenn da was ist und es abklären und rausholen lassen. Was nützt ne unversehrte Brust wenn es dich irgendwann umbringen kann. Ich hab wg der Genetik sogar beide Brüste gegen Silikon getauscht und würde es immer wieder tun.

    Du allein musst entscheiden was für dich tragbar und passend ist. Nur denk dran, dieses Forum ist nicht repräsentativ für Empfehlungen zu mikrokalk. Also lies durch was wir schreiben, sprich mit vertrauten Personen und informiere dich Ggfs beim KID bzw sprich nochmal mit gyn und/oder Hausarzt. Ja, es besteht ein Risiko, dass es bösartig wird, aber es besteht auch ein risiko morgen vom Bus überfahren zu werden. Du musst entscheiden, wie risikofreudig du bist.

  • Du musst herausfinden, mit was Du besser leben kannst. Mit der Angst vor "es könnte...." oder vielleicht bist Du auch ganz entspannt. Jede von uns hier hat eine andere Geschichte, andere Ängste und es gibt kein "richtig oder falsch". Ich habe mir eine zweite und auch eine dritte Meinung bei Ärzten abgeholt und dann meine Entscheidungen getroffen. Die ganz anders aussahen als bei anderen Frauen mit gleicher Ausgangslage. Ich habe mir die Brüste komplett entfernen lassen, aufgrund meiner Genetik und zwar ohne Kalk (o.ä.) und bei bester Gesundheit. Käme für andere Frauen nicht in Frage. Bei Dir ist es ähnlich und die Meinungen Anderer werden sehr auseinander gehen. Du musst Deinen Weg finden. Ich würde (nach meinem heutigen Wissensstand) operieren lassen und alles rauswerfen was ich könnte. Aber ich habe nun auch entsprechende Berührungspunke und Wissen (hatte ich bis letztes Jahr NICHT, da hätte ich möglicherweise anders entschieden). Also ICH würde an Deiner Stelle eine zweite, dritte und vierte Meinung einholen und dann für mich sortieren was ich da gehört habe. Und glaube mir, die Meinungen einer Uni-Klinik werden auch "revidiert" und die sind nicht der Maßstab. Zieh los, spricht mit Ärzten.....und überleg dann. Grüsse, Alys

  • Elli_Pirelli

    Hallo, ich hatte neben meinem Tumor noch an einer anderen Stelle Microkalk. Dieser war den Ärzten etwas suspekt und um sicher zu gehen, wurde eine "wunderbare" Vakuumstanzbiopsie gemacht. Das Ergebnis hat keine Bösartigkeit gezeigt. Deshalb hat man diesen Bereich dann auch völlig in Ruhe gelassen und sich nur noch um den Tumor bzw nach der Chemo ums ehemalige Tumorbett gekümmert.


    Ich weiß nicht, ob Microkalk grundsätzlich eine Vorstufe von Krebs ist. Für mich hörte sich das nicht so an.

    LG S.

  • Ich bedanke mich bei Euch allen für Eure Einschätzung. Habe heute morgen einen Termin bei meiner Gyn gemacht und werde mich wahrscheinlich dazu entscheiden, es machen zu lassen. Die Angst vor dem was kommen könnte ist dann doch zu gross.

    Euch von Herzen alles Gute

    Elke