Tamoxifen

  • Liebe Anirit , das tut mir echt leid.

    Das Dumme ist ja leider, dass uns auch die AHT nicht 100%ig schützt.

    Ich habe eine Bekannte, die hat 2 Jahre nach Aromatasehemmer Metastasen bekommen, in den Wirbelkörpern.

    Ich kenne eine, die hat auf AHT verzichtet und hat seit 10 Jahren nichts.

    Andere schlucken brav ihre AHT und auch da bleibt alles ruhig.

    Das ist alles irgendwie nicht total sicher, was mich auch zwischendurch sehr unsicher macht.

    Und Du hast alles mitgenommen und dann so etwas, das ist echt gemein.

  • Hallo, ich war heute bei meinen Onkologen und hab mit ihm die AHT besprochen. Er meinte das Tamoxifen auf die Hälfte zu reduzieren, so wie mein Gynäkologe meinte, davon rät er mir ab. Ich könnte jetzt schon,und nicht erst in drei Jahren, auf Aromatasehemmer umsteigen. Nur die haben natürlich auch Nebenwirkungen wie z. B. Osteoporose. Er hat mir ein Rezept für Anastrozol 1mg mitgegeben.

    Ende April habe ich einen Termin zur Mammographie und Ultraschall bei meiner Ärztin im BZ. Ich warte jetzt mal ab was sie dazu sagt. Es ist schon doof nicht zu wissen was für einen das beste ist. Im Nachhinein kann man immer sagen hätte ich doch

    Wenn ich hier eure Beiträge lese bekomme ich Angst, und trotzdem gebt ihr nicht auf, das finde ich super! Bleibt alle stark

    Liebe Grüße Veronika

  • Hallo ihr Lieben,

    es wird ja nirgends eine 100% ige Sicherheit versprochen dass es kein Rezidiv gibt und keine Metastasen. Es wird immer nur die Wahrscheinlichkeit verringert. Nach meiner Eierstockentfernung letzte Woche bin ich ja postmeno. Auf meine Frage im Krankenhaus was das nun heißt für meine endokrine Therapie bekam ich die schnelle Antwort: Umstellung auf AHT.

    Aaabbber so schnell schießen die Preußen nicht. Ich nehme Tam erst 1 1/2 Jahre und vertrage es sehr gut, ich brauch jetzt wirklich keine unnötigen Nebenwirkungen eines anderen Medikaments wenn es nicht unbedingt nötig ist. Hab mich dann in den Studien eingelesen. Ein switch nach der Hälfte wird auf jeden Fall empfohlen und erhöht die Sicherheit. Länger als fünf Jahre Tam ist nicht hilfreich, im Gegenteil, es erhöht die Wahrscheinlichkeit für Herzbeschwerden. Die Gabe von endokrine Therapie länger als fünf Jahre bei einem Luminal A Tumor wird gar nicht mehr empfohlen.

    Für mich heißt das dass ich tam noch eine Weile nehme, so zweieinhalb bis drei Jahre und dann einen switch anstrebe. Aber zuerst brauche ich einen neuen Gynäkologen der sich auskennt.

    Lbgr Fresie

  • Hallo Fresie ,

    ich nehme Tam seit 2 Jahren und jetzt soll ich von meiner Gyn aus auf einen Aromatasehemmer umswitchen.......habe mich dagegen gewehrt und ließ mir sogar wegen Tam die Gebärmutter entfernen.Meine Ärztin läßt nicht locker....habe deswegen mit dem Krebsinformationsdienst telefoniert.Die Dame am Telefon meinte,dass die 10 Jahre Tam am Anfang für mich Ok gewesen wären aber da ich meine Eierstöcke und die Gebärmutter entfernen ließ,schaut es da wieder ganz anders aus.Sie meinte,dass ich jetzt auf einen Aromatasehemmer umswitchen soll und den 5 Jahre nehmen muß,danach sehen wir weiter.Hätte einen größeren Schutz als das Tam bei mir.Wenn die Nebenwirkungen zu heftig werden ,könnte ich jederzeit wieder zu Tam wechseln,bevor ich gar nichts nehme und abbrechen sollte.

    Ich werde mich mal auf dieses Spiel einlassen ,habe keine andere Wahl.

    Ich wünsche Dir alles Gute

    Gruß Giecher71 :)

  • Hallo giecher71 , meine Ärztin möchte jetzt nach 2 Jahren Tamoxifen auch wechseln auf einen Aromatasehemmer. Es gibt wohl Studien, die für eine verminderte Rezidivwahrscheinlichkeit sprechen, wenn man wechselt. Sie will das im Mai mit mir besprechen.
    Ich habe bisschen Angst vor Osteoporose und möchte keinesfalls Bisphosphonate nehmen. Vor zwei Jahren hatte ich eine festgestellte Osteopenie. In zwei Wochen hab ich wieder eine Knochendichtemessung, mal gucken, ob es verändert ist.

    Welchen Aromatasehemmer sollst du denn nehmen? Bei mir sprach sie von Exemestan.


    Liebe Grüße,

    Tara☀️

  • Hallo Tara ,

    ich hab erst im April einen Termin bei meiner Gyn und da besprechen wir was für ein Aromatasehemmer für mich gut ist.Falls Corona mir den Termin nicht vermasselt.

    Auch wenn ich einen Aromatasehemmer einnehmen muß,werde ich mir keine Bisphosphonate spritzen lassen,da meine Zähne einer nach dem anderen wegen Bestrahlung/ Chemo( ist sehr selten) kaputt gehen.Einige wackeln auch und befinde mich deshalb in zahnärztlicher Behandlung.Ich habe gelesen,dass Vitamin D und Calcium erstmal ausreichend ist.

    Ich wünsche Dir alles Gute

    Gruß Giecher71 :*

  • Hallo ihr,

    tut echt gut zu wissen dass es anderen ähnlich geht. giecher71 ich gebe sehr viel auf die Auskünfte des Krebsinformationsdienstes. Glaub trotzdem dass ich zweieinhalb Tamoxifen nehmen will vor dem switchen. Das ist dann die Hälfte, das hab ich an vielen Stellen gelesen dass das ok ist. Ich bin halt froh wenn ich nicht soviel Belastungen durch NW habe und es mir gut geht. Wenn ich das noch ein Jahr verlängern kann ist gut und dann sieht man weiter.

    Wie gut dass es euch gibt, passt auf euch auf.

    Fresie

  • so, da mein Hersteller vom TAM vorm Urlaub nicht mehr lieferbar war, habe ich jetzt einen anderen für die nächsten 100 Tage. Und in der AHB hatte ich noch einen anderen bekommen, diese seinerzeit aber nicht genommen. Das mache ich jetzt für 20 Tage. Ich glaube jetzt einfach mal an keine großen Veränderungen. Oder ist das dämlich?

  • Hallo SanniKa ,

    warum sollte das dämlich sein? Jeder reagiert unterschiedlich darauf und ich hoffe für Dich,dass Du keinen großen Unterschied merkst.

    Ich hatte damals beim Wechsel ein riesen Problem bekommen ,dass muß aber bei Dir nicht so sein.

    Laß es einfach auf Dich zukommen ....

    Ich wünsche Dir alles Gute

    Giecher71 :)

  • liebe giecher71 ja, kann jetzt eh nichts machen. Mittlerweile habe ich weniger Beschwerden durch TAM (es sei denn "mein" Tam ist doch die Ursache für die Darmbeschwerden...)...daher kann ich dann ganz gut vergleichen, wenn jetzt wieder was dazu kommt.


    Vor allem nerven mich noch die "Spätakne" ums Kinn herum. Das sind keine Pickel, sondern Entzündungen tief unter der Haut, die jeweils Wochen benötigen, um zu verschwinden. Aber das liegt sicher am Hormonentzug und nicht speziell am Hersteller.


    Zuletzt hatte ich leicht aufgebaute Gebärmutterschleimhaut. Aber die wird jetzt (dank neuer Gyn) in kürzeren Abständen im Auge behalten.

  • Hallo,


    wie ist da der normale Weg, wenn die Bestrahlung endet und mit Tamoxifen begonnen wird?


    Wird da vorher nochmal Blut abgenommen, damit man später irgendwelche Vergleichswerte hat? Gibt's da irgendwas was man da besprechen sollte? Nachfragen, wie auch immer. Das Zeug ist ja nun nicht so ganz ohne.


    Nächste Woche sind die Bestrahlungen fertig und ich hatte gerade mal beim Frauenarzt angerufen und nach nem Termin gefragt, weil ich ja Tamoxifen nehmen muss. Termin habe ich am 27.04. bekommen (logisch, Urlaubszeit), aber das ist sind fast 4 Wochen die dann zwischen Bestrahlungsende und Tabeltteneinnahme liegen.


    Soll ich mir das einfach in der Strahlenpraxis aufschreiben lassen? Irgendwie behagt mir das nicht und ich habe das Gefühl, ich sollte doch zumindest irgendwie mal vertrauensvoll mit jemandem drüber sprechen können. Klar kann ich das in der Strahlenpraxis, aber das scheint ja nicht der normale Weg zu sein. Bei nem Folgerezept wäre mir das ja vollkommen Hupe, aber für die ERSTeinnahme?

  • Hallo liebe Bockmist

    Ich habe von der Strahlentherapie aus einen Tag nach der letzten Bestrahlung mit Tamox angefangen, darauf hin bekam ich Eierstockszysten, Eierstöcke sind nun raus damit ist Ruhe, Nebenwirkungen bis auf mittlerweile leichtere Knochenschmerzen und Hitzewallungen keine VG SONNE70

  • Liebe Bockmist ,

    das Tamoxifen solltest du mit dem Gyn besprechen, dieser wird das in Zukunft auch weiter verschreiben. Der Hersteller ist vielleicht auch von Interesse, wen er einen aufschreibt. Grundsätzlich ist das aber egal, der Wirkstoff (eben Tamoxifen) ist immer derselbe.

    Ich habe auch nach Bestrahlung angefangen. Manche ja schon währenddessen.


    Der Gyn ist ja auch dein Ansprechpartner bei Beschwerden, oder der Kontrolle der Gebärmutterschleimhaut.


    Ich habe damals selbst eine Knochendichtemessung machen lassen (Mein Gyn hielt das nicht für nötig, "Tam. schütze sogar die Knochen", auf eigene Kosten ca, 55 Euro), auch wenn TAM eigentlich keine Osteoporose machen soll. Aber ich wollte mal meinen Stand mit 46 Jahren haben. Und könnte dann irgendwann vergleichen.


    Mach dir keine Sorgen, probiere es einfach erstmal aus...bei mir haben anfangs die Hitzewellen zugenommen. Einiges kann auch noch von der Bestrahlung kommen. Also anfangs nicht alles was meint zu merken aufs TAM schieben.

  • Das ist ja das Problem :(. Um das mit dem Gyn besprechen zu können, müsste ich fast 4 Wochen warten. Naja, DANN bräuchte ich wohl Nebenwirkungen eher nicht mehr auf die Bestrahlung schieben.


    Ach, ich habe gerade schon wieder keinen Bock mehr auf diesen ganzen Mist (guck, daher mein Name). Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, .....