Tamoxifen

  • Hallo Sternlein

    ich achte jetzt nicht mehr darauf als vorher - aber wenn es einen plötzlich dreht merkt man es ja - wie gesagt bin mir ja nicht sicher woher, hatte ich aber vorher noch nicht.. na ja - jetzt ist es wieder vorbei.... ich hab auch Hex..

    Biebele

    war zum Glück nur 1mal bisher ich werde es weiterhin beobachten.. ansonsten hab ich es bisher ganz gut vertragen, Wallungen hatte ich eh schon vorher - also keine Ahnung ob es jetzt schlimmer geworden ist.. Abnehmen würde ich auch gerne... leider bisher nix in Sicht...


    charlotte2020 - nein bisher noch nicht... ja stimmt mit dem Andocken...kann ich mir nicht so merken.

    Mach heute so wunderbar, dass gestern neidisch wird.<3

  • Hallo Sunny05,


    mit Schwindel habe ich manchmal auch zu kämpfen. Genauer abgeklärt habe ich es bisher nicht, nur einmal kurz im Brustzentrum angesprochen. Dort hieß es, dass es vermutlich von den Antikörpern käm. Bekommst du die? Eine andere Erklärung war (ich hoffe, ich bekomme sie noch richtig hin), dass sich durch die Entnahme der Lymphknoten Lymphflüssigkeit im Ohr (also beim Gleichgewichtsorgan) gesammelt hat, was zu diesem Schwindel führen kann. Bestimmt gibt es auch noch zig andere mögliche Ursachen (zu denen sicherlich auch das Tamoxifen gehört).

  • Hallo Anne - nein ich nehme keine Antikörper, dass kann ich schon mal ausschließen, Ok - das hab ich noch nicht gehört...

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  • Biebele: Mit welcher Begründung bekommst Du Tam und dann ein Wechsel, ebenso Sunny05? Meine einzige Erklärung wäre viel höhere Hormonrezeptoren als bei mir. Ich hab mir jetzt nochmal einen Aufklärungstermin diesbezüglich geben lassen. Ich meine, am Ende isses ja wurscht, aber verstehen möchte ich es gerne.

    Das Leben ist ein Keks, jeden Tag beissen wir ein Stück davon ab

  • Claudi209 - mein Krebs ist ja 100 % Östrogenlastig - deshalb denke ich deshalb, aber eine genauere Erklärung dafür gab es nicht, stand einfach so in der Empfehlung vom Tumorboard.

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  • Sunny05: Ja, ich sollte einfach aufhören zu vergleichen. Das Tumorboard empfiehlt bei mir Aromatasehemmer plus Bisphosphonate, darüber lass ich mich nochmal aufklären, aber ich denke ich nehme was geboten wird. Empfehlen die ja nicht aus Spaß an der Freude...

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  • Die Bisphosphonate stehen bei mir auch drin - da muss ich mal meine Gynäkologin fragen - dazu hat sie bisher nichts gesagt. Fragen kann nichts schaden.

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  • Claudi209

    Die Entscheidung des Tumorboards habe ich auch nicht hinterfragt, sondern mich auf die Fachleute verlassen. Bei mir ist sowohl der Östrogen- als auch der Progesteronrezeptor bei 80%. Meine AHT soll insgesamt sieben Jahre gehen. Zwei Jahre Tam, die restliche Zeit Exemestan. Bisphosphonate bekomme ich auch für 3 Jahre halbjährlich. Habe lange überlegt und mit meiner Gyn noch gesprochen. Die hat mir dazugeraten, da ich sowohl erblich als auch durch meine Veranlagung zu Untergewicht osteoporosegefährdet bin. Und das Risiko für Knochenmetastasen soll signifikant kleiner sein. Aber da ist es halt auch so, dass jede selber Entscheiden muss. Die Bisphos können doch erhebliche Nebenwirkungen haben.

    LG Luise

  • Claudi209 .

    ich bin schon viele Jahre in der Menopause. Sollte deswegen Letrozol seit Juni 2021einnehmen. Ich habe eine leichte Osteoporose, deswegen sollte ich dann noch Bisphos dazu bekommen. Da ich immer wieder mal Probleme mit meinen Zähnen habe (gerade erst eine Wurzelbehandlung gehabt) und ich Angst vor einer Kiefernekrose habe, wurde ich im Dezember auf Tamoxifen umgestellt. Laut meiner Gyn und BZ brauche ich dann keine Bisphos und die Wirkung von Tamoxifen soll genau so gut sein wie Letrozol.

    Ich lasse Ende des Jahres wieder die Knochendichte messen und schaue dann, wie es weiter geht.

    Liebe Grüße Bellis

  • Hallo,

    ich nehme jetzt seit 3 Jahren Tamoxifen ein. Heute war ich bei meiner Frauenärztin und sie teilte mir mit, daß die Gebärmutterschleimhaut verdickt ist und ausgeschabt werden muß. Hat schon jemand mit der Tamoxifeneinnahme und Ausschabung Erfahrungen gemacht? Bin total verunsichert.


    LG

    Elfriede

  • Claudi209, ich bin perimenopausal und soll Tamoxifen nehmen bis sicher Postmeno und dann AI. Das hängt mit meiner Tumorbiologie zusammen. Bei lobulärem BK wirken AI wesentlich besser.

    AI schalten ja auch dasjenige Östrogen aus, welches nicht aus den Eierstöcken kommt. Welches vom Gewebe oder anderen Drüsen gebildet wird.

    Bei Dir kann ich mir keinen Reim drauf machen weil Du so wenige Hormonrezeptoren am Tumor hattest. Dafür ist das dchon eine heftige Maßnahme. Aber ich bin kein Tumorboard 🤷🏻‍♀️

  • Pling: Der KID hat mir dazu gesagt, daß immer die Werte der ersten Stanze, also vor Therapie, herangezogen werden. Das waren 50 % ER bei mir und es wird in jedem Fall, sobald ein Hormonrezeptor positiv ist, eine Antihormontherapie empfohlen.


    Empfehlung des Tumorboards ist antihormonelle Therapie mit Aromatasehemmer plus GnRH upfront.

    Also werde ich in die Menopause geschickt, damit ich AI bekommen kann. So versteh ich das jedenfalls.

    Ich denke mal, daß aufgrund meiner vergleichsweise geringen Hormonrezeptoren Tam nicht so wirksam wäre wie AI.


    Mein Gefühl sagt mir, nichts zu machen wäre die schlechtere Wahl. Wir können ja nunmal nicht in die Zukunft schauen. Gegen Pech gibt es nunmal leider noch kein Medikament, gegen das bekannte aber sehr wohl. Wenn bei der Einnahme herauskommt, daß alles viel viel schlechter ist als vorher, dann muß ich das vermutlich neu überdenken.


    Mit dem Wissen jetzt im Nachhinein hätte ich mir auch die Chemo erspart, da sie nichts gebracht hat. Zumindest nichts, was den eigentlichen Tumor betrifft. Was ich aber nicht weiss, nicht wissen kann, ob sie evtl. in irgendeinem verborgenen Teil meines Körpers eine böse Minizelle eliminiert hat... Dieser Gedanke tröstet mich, wenn ich derzeit in den Spiegel schaue.

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  • Puh, Claudi209, Dein Tumor ist ein fieses Kerlchen, dass er die Chemo gekillt hat.

    Kannst ja einfach mal fragen, warum keine Switch-Therapie infrage kommt.

    Im Prinzip hätte ja ich Upfront kriegen müssen, weil ER 75% und halt lobulär.

  • Ja sicher Pling, deswegen hab ich ja den erneuten Aufklärungstermin gemacht. Nur weil ich denke, daß was so ist wie es ist, muß es ja nicht so sein. DIe Vermutung ist naheliegend, daß bei entsprechend hohen Hormonwerten Tam erstmal das MIttel der Wahl ist. Ja, mit der Chemo war echt blöd, aber die EC haben ja gewirkt... immerhin.

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  • Hallo Elfriede,


    ich hatte nach einem Jahr mit Tamoxifen eine Ausschabung. Dies ist lästig, aber nichts problematisches. Es wird ambulant ausgeführt. Ich musste 1 Tag vorher zum Krankenhaus für die ganzen Voruntersuchungen und einen Tag später wieder hin zur Op. Die Op an sich dauert auch nicht lange. Wie da die genauen Abläufe bei dir sind, kann ich dir nicht sagen. Mein Mann hat mich dann gegen 14.00 wieder abgeholt. Probleme hatte ich danach garnicht, war 1 Woche krank geschrieben. Naja das übliche sich schonen, nicht schwer heben.


    LG:*:hug:


    Kalinchen

  • Liebe Elfriede

    wenn mir meine Frauenärztin eine Ausschabung nahelegen würde, würde ich vielleicht eine Zweitmeinung im BZ, welches mich behandelt hat, einholen. Bei mir war die GBS auch schon aufgebaut, und meine Ärztin war dann entspannt und meinte abwarten. Hat sich auch wieder abgebaut. Es kommt dann sicher auf die Dicke an und ob sie sich gar nicht verändert hat. Die GBS sollte bei jeder Nachsorge dann aber auch kontrolliert werden. (oder ggf. zeitnaher? Das war bei mir mal der Fall) Ich habe das Gefühl durch die Erfahrungen hier, dass das unterschiedlich gehandhabt wird, wie schnell zur Ausschabung geraten wird. Wir kennen hier aber auch nicht alle unterschiedlichen Faktoren, die für bei jeder Patientin eine Rolle spielen. Du kannst es dir auch einfach nochmal genauer erklären lassen von deiner Ärztin?


    Liebe Grüße

    Sandra

  • Liebe SanniKa

    Liebe Kalinchen


    vielen lieben Dank für Eure Antworten. Da ich noch 2 Jahre Tamoxifen nehmen muß, kann es ein, daß dann noch mal ausgeschabt werden muß oder ist es eine einmalige Angelegenheit. Ich habe ganz schön Probleme damit, daß ich unter Vollnarkose so breitbeinig auf dem Stuhl sitzen muß. Habe gerade Kopfkino und fühle mich allein durch die Vorstellung schon ausgeliefert.


    LG

    Elfriede

  • Liebe Sunny05,

    wenn der Schwindel wieder auftaucht, dann versuche doch einen Wechsel auf AL.. oder Heu…, da diese andere Zusatzstoffe haben. Die Apothekerin hatte mir damals bestätigt, dass das eine Ursache sein kann. Irgendwie kann es damit zusammenhängen, wie schnell der eigentliche Wirkstoff dann verfügbar wäre, aber genaue Ursachen weiß man nicht wirklich. Ich wäre jedenfalls nicht die einzige, der das so geht. Du kannst ja jederzeit zurückwechseln.

    Liebe Grüße und alles Gute

    Sternlein ⭐️

    "Und genau wie jeden Tag: Begegne der Welt mit einem Lächeln." ^^ :) :hug:

  • Sunny05

    Das hört hoffentlich wieder auf. Ich hatte in der Anfangszeit ca. 3 Monate hauptsächlich morgens Schwindel.

    Ich weiß bis heute nicht wovon. Meine Herzfrequenz war unter der Bestahlung auf ca. 65 abgesunken.

    Ich habe eine leichte QT-Verlängerung und Herzklappenschwäche, die vorher nicht da waren. Die Ärzte wollten sich nicht festlegen, ob das von der Bestrahlung oder dem Medikamet her rührt.

    Nach der AHB mit viel Sport und neuer Brillenglasstärke wurde es dann irgendwann besser.

    Das kann alles aber auch Zufall sein.

    Ich schulde meinem Leben noch Träume und meinen Träumen Leben!