Tamoxifen

  • Hallo Sonnenblümchen,


    ich hadere auch sehr mit so einer langen Medikamenteneinnahme und dem Nutzen im Verhältnis zu den gravierenden Nebenwirkungen, die auftreten können.


    Ich habe nach diesem Programm wo die Ärzte den individuellen Nutzen Patietenenbezogen eingeben können gefragt und der Chefarzt der Strahlenklinik hat mir gezeigt, dass bei meinem Befund der Nutzen von Tam bei 1-2 % (!!!!!!) liegt. Das Ergebnis war also 97 Patienten von 100 bekommen nichts und Tam erhöht diese Zahl auf 98-99 Patienten von 100.


    Da ich grundsätzlich keine Angst vor dem Krebs habe, riet er mir in mich zu gehen und mir über meine Gefühle klar zu werden, was für mich schlimmer zu ertragen wäre: erstens Tam nehmen, auch wenn das nicht garantiert nicht trotzdem was zu bekommen und mit den möglichen Auswirkungen zu leben oder ob ich zweitens mich besser damit fühle, dass sollte ich blöderweise eine der beiden sein, die wieder etwas bekommt, dann nochmal OP, Bestrahlung....


    Er meinte wenn ich mich zu letzterem entscheide und keine Ängste habe und mich damit besser fühle und es mir dazu noch gelingt mein Leben deutlich gesünder zu leben (mehr Sport, bessere Ernährung, weniger Stress), dann wäre das die Richtige Entscheidung, da die Psyche doch eine sehr große Rolle spielt....


    ...ein paar Tage habe ich noch Zeit mir darüber klar zu werden


    Lg Simsti

  • Danke für deine Antwort. Bin grade etwas geschockt - für 1-2% würde ich die bei mir auftretenden NW nicht wirklich in Kauf nehmen wollen.... Weiß aber nicht, wie sie auf die Zahlen kommen ?( Halte daran fest, in 3 Monaten meine Gyn zu befragen oder sie zu bitten, sich schlau zu machen und mir BITTE konkrete Zahlen zu nennen.Wenn sie nicht, laufe ich im BZ mit der Frage auf.... Ich für mich ganz persönlich kann mich erst entscheiden, wenn ich weiß, dass/ob... So lange schlucke ich weiter, von mir aus auch noch bis 10/18.... aber dann noch weitere 5 ?( Dazu müssen sie mich echt mit Zahlen/Fakten überzeugen...

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  • Hallo Simsti, Hallo Sonnenblühmchen,


    ist schon Hammer, das mit den Zahlen. Ich habe zu Zahlen, wenn ich es ehrlich zu gebe, noch nicht gefragt. Aber eine interessante Frage ist es schon. Ich denke jedoch, dass ich hier von meiner Frauenärtzin keine konkrete Antwort bekommen werde. Naja und im Brustzentrum bin ich erst im August zum NS Termin. Aber bin ja im Juni wieder zur Reha und das ist eine Brustkrebsklinik. Da werde ich mal fragen. Mal hören was die sagen, zu Fakten und Zahlen.


    Ja, Sonnenblühmchen, das ist eine schwierige Entscheidung TAM abzusetzen. Das glaube ich Dir gern. Und ich gebe dem Arzt recht, dass die Psyche eine große Rolle spielt bei dieser Entscheidung.
    Ich für mich, würde absetzen, wenn ich zweifelsfrei sagen kann, dass ich im Moment keinen Krebs habe und was ich jedoch noch wichtiger finde, klar und deutlich sagen kann, dass ich mit dem Stress, der mich umtreibt bzw. umgibt, so umgehen kann, dass ich dabei cool bleiben kann. Und somit auch die Zeit zu Sport, gesunder Ernährung habe.
    Das ist leider bei mir alles nicht der Fall und deswegen nehme ich die Nebenwirkungen in Kauf. Das kann in einem halben Jahr schon wieder ganz anders aussehen. Aber im Moment ist es so.


    Kopfkino, denke ich, wird immer da sein, ob man nun Tam nimmt oder nicht. Könnte mir vorstellen, dass es ohne TAM schlimmer wird mit dem Kopfkino, ist man dem dann gewachsen?


    Nur du selbst kannst das entscheiden, denn Du kennst dich am besten.


    Also in diesem Sinne, liebe Grüße :thumbup:
    Kerstin

  • Hallo Kerstin und alle anderen Tam- Geplagten :S
    genau so empfinde und denke ich auch. Sollte ich mich durchringen, Tam abzusetzen, denke ich spielt das Kopfkino noch mehr verrückt. Ich würde ständig darüber nachdenken was ist wenn....und bin ich dann selbst Schuld.....und hätte ich doch nur.......die Logik der Zahlen spielt da keine Rolle, das Unterbewusstsein würde immer mir eine Mitschuld zuweisen ?( so denke ich zumindest momentan.
    Wie das in Zukunft aussieht, ich denke hängt stark von den NW ab, die dazu kommen oder nicht. daher kann ich jeden einzelnen hier verstehen, den Weg mit oder ohne Tam zu gehen.


    Dagegen sprechen natürlich die Zahlen in Prozente, wobei ich auch am kommenden Montag bei meiner Gyn Termin habe und noch mal genau nachfragen werde.


    Ich denke aber es gibt keine Prozentangabe, die allgemein auf alle umgelegt werden kann. Es wird von der Diagnose, Behandlung sowie Stadium der Erkrankung abhängig sein. Das Rückfallrisiko z.B.bei G1, keine LK befallen, keine Chemo nur Tam wird deutlich geringer ausfallen als bei G3, LK betroffen u.s.w. und dann Tam. Daher denke ich ist jede Entscheidung auch individuell zu betrachten und zu treffen.


    Momentan habe ich mich irgendwie mit den NW arrangiert und hoffe 5 Jahre erst mal durchzuhalten, ob ich die 10 Jahre voll mache, steht in den Sternen.

  • Hallo Kerstin, Hallo Sonnenblümchen,


    ja das mit der Wahrscheinlichkeit ist schon so eine Sache. Die Leitlinie empfiehlt und hat ihre Statistik aus einem Querschnitt aller Krebsindikationen, daher wollte ich nochmal eine Statistik nur auf meinen Befund zugeschnitten wissen.


    Ich weiss nicht, ob eure Gyn über das Programm verfügt. Meine wüsste das nicht. Im Brustzentrum hatte ich bereits eine Diskussion über die Therapie mit den Ärzten, sämtliche Ärzte befürworten Tam, nur der Chefarzt meinte damals auch, bei meinem Befund müsste das nicht zwingend sein. Es wäre meine Entscheidung. Ähnlich in der Strahlenklinik, sämtliche Ärzte machten mir ein schlechtes Gewissen, dass ich darüber nachdenke es nicht zu nehmen. Wieder nur der Chefarzt meinte wir prüfen das und dann ist es meine Sache.


    Für alle die schwanken, ist das eine gute zusätzliche Entscheidungshilfe, denke ich. Ich muss auch dazu ergänzen, dass ich das Kopfkino nicht habe: Knoten war da, ist raus, nix hat gestreut, bestrahlt ist auch, dass da kein Rezidiv kommt, damit ist für mich die Sache schon ziemlich erledigt. Vielleicht auch deshalb, weil ich jeden Tag auf der Arbeit Schicksale sehe, die mich dankbar machen, dass es bei mir nur ein Knoten war und es mir vergleichsweise gut geht....


    Ich muss natürlich meine Leben ändern, das wird schwierig gegen den inneren Schweinehund anzukommen, aber ich muss....und ich habe schon immer sehr sehr ungern Tabletten geschluckt, nur wenn es wirklich nicht mehr anders geht, da ich da einfach immer schon Unbehagen gegen Nebenwirkungen hatte....


    Sicher hat Silvi recht, wenn das Unterbewusstsein nicht mit spielt,nützen auch die Zahlen nichts...


    Lg Simsti

  • Hallo Ihr Lieben. Ich hatte vor 3 1/2 Jahren ein MammaCa! 16 Chemos + 28 Bestrahlungen. Also das volle Programm... Ich
    nehme seit knapp 3 Jahren Tamoxifen und hab wirklich echt viele Nebenwirkungen.
    Hauptsächlich Knochen- Gelenk- Muskel und Nervenschmerzen. Seit ein paar Wochen zickt meine Blase rum, die seit der
    Chemo schon sehr in Mitleidenschaft gezogen ist. Es ist wie eine Art Blasenschwäche.. Kennt das jemand von Euch?
    Habt ihr vielleicht Tipps? Danke, euer Glücksengelchen :)

  • Hallo Glücksengelchen,


    ich nehme zwar erst seit 6 Monaten Tamoxifen, hatte aber schon vor dieser Erkrankung immer mal wieder Probleme mit Myomen in der Gebärmutter. Wenn diese blöd liegen und auf die Blase drücken, kann es passieren, dass ich alle halbe Stunde auf die Toilette muss - na jedenfalls das Gefühl ist da :).
    Natürlich sind wir alle auch anfälliger für Infektionen und so ne Blasenentzündung hat man sich ja schnell mal eingefangen. Bei einer Entzündung soll ma ja viel trinken. Wenn es garnicht besser wird, hilft wohl bloss der Gang zum Arzt.



    LG
    Kalinchen

  • Hallo Glücksengelchen,
    erstmal möchte ich dich ganz herzlich in diesem Forum begrüßen und willkommen heißen und wünsche dir einen guten Austausch mit anderen Betroffenen!
    Ich kann mich Kalinchen nur anschliessen, ein Arztbesuch (am ehesten Gyn) wird da am ehesten Klarheit bringen.
    Da könnte dann der Urin untersucht werden, um eine eventuelle Blasenentzündung zu diagnostzieren und ein Ultraschall des Unterbauches, um z.B. ein Myom des Uterus zu erkennen, das auf die Blase drücken kann.
    Wenn da alles okay ist, hilft dir vielleicht Beckenbodentraining, das kann dir der Gynäkologe verschreiben.
    Lg Katzi64

  • Lieben Dank Katzi64 und Kalinchen! :)
    Ich hatte erst vor 5 Wochen Nachsorge mit Ultraschall. War auch zusätzlich beim Urologen,
    alles in Ordnung... ich fürchte es ist einfach auch diese tief sitzende Angst die wir alle wohl
    haben, die sich manchmal körperlich auswirkt! Dazu wahrscheinlich Schleimhautreizungen
    und Veränderungen durch die Chemo! Habe durch das Tamoxifen auch oft und schlimme Gelenk-
    entzündungen. Kennt ihr das auch? Fühlt euch gedrückt, Glücksengelchen :rolleyes:

  • Liebes Glücksengelchen,


    viele Nebenwirkungen haben wir ja auch, weil unser Körper sich viel älter fühlt, als er tatsächlich ist.


    Ich habe vorallem Schmerzen im rechten Bein. Hatte deswegen vorige Woche ein MRT, leider muss ich noch auf die Auswertung warten :(. Hoffentlich wissen wir dann mehr. Schleimhautreizungen sind bei mir im Mund - so ein Gefühl, als ob man den Tag zuvor zu tief ins Glas geschaut hat. Manchmal hilft der Salbeitee, manchmal nicht. Gegen die trocknenen Augen nehme ich Augentropfen und dann natürlich der schlechte Schlaf, mit dem hier einige zu kämpfen haben. Ach beinahe vergessen, die heißgeliebten Hitzewallungen schlagen natürlich auch zu :)


    Will aber nicht meckern, wenn die Nebenwirkungen so bleiben, kann ich wohl zu frieden sein.


    LG
    Kalinchen

  • Hallo ihr lieben,


    was soll ich sagen 3 Jahre Tamoxifen und seit heute ohne. Ich hatte am Freitag einen unerfreulichen Termin bei meinem Augenarzt. Schon letztes Jahr sind bei der OCT Untersuchung
    Auffälligkeiten festgestellt worden. Die kristalinen Lipidkomplexe in Auge und Netzhaut , haben mich nicht beunruhight das kommt unter Tamoxifen vor und ist auch erstmal nicht bedrohlich.
    Schlimmer ist,das Tam ein Makulaödem ausgelöst hat (was nur bei 1% der Frauen passiert) . Der Augenarzt riet zum sofortigen absetzen der Tabletten, wenn ich meine Augen nicht
    irreparabel schädigen will, mit einhergehender Blindheit.
    Glücklicherweise habe ich keine Eierstöcke mehr, dadurch ist es möglich auf einen Hemmer zu wechseln , was noch innerhalb dieser Woche geschiet. Ich frage mich nur , was wäre nun gewesen
    wenn ich meine Eierstöcke noch gehabt hätte. Hätte ich dann wählen dürfen Krebs oder blind ?
    Ich habe aus der Sache für mich mitgenommen, Kontrolluntersuchungen extrem wichtig.


    LG


    Fidi

    Anfangs wollt ich fast verzagen,

    und ich glaubt, ich trüg es nie,

    und ich hab es doch getragen -

    aber fragt mich nur nicht wie?

    Heinrich Heine

  • Liebe Fidi,


    lass dich erst mal drücken, das sind ja nicht so schöne Nachrichten. Allerdings weiß ich nicht so genau, was ein Makulaödem ist, klär uns doch mal auf.


    Ich soll ja auch demnächst TAM nehmen, und vor den Auswirkungen auf die Augen habe ich am meisten Angst. Ich bin doch schon altersweitsichtig genug, habe seit einigen Jahren meine Gleitsichtbrille (und ich bin erst 46), und möchte echt nicht noch mehr von meinem Sehvermögen einbüßen.
    Wie oft geht ihr denn zur Kontrolle beim Augenarzt? Ich habe jetzt erst mal einen Termin, bevor ich mit den Tabletten anfange, aber wann sollte ich dann wieder hingehen?


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)

  • Hallo Fidi,hallo Nordlicht


    das liest sich ja nicht so gut bei Fidi. Dann wünsche ich mal alles Gute mit dem anderen Mittel.


    Ich sehe etwas schlechter, weiß aber nicht ob es am TAM liegt.
    Nordlicht,zum Augenarzt gehe ich alle 3-4 Monate seit der Einnahme.


    Grade bin ich bisserl durch den Wind - habe meinen Nachsorgepass und andere Unterlagen heute früh nach Nachsorgetermin verloren :-( (im Einkaufswagen wohl vergessen - hoffentlich gibt es nen ehrlichen Finder).


    LG
    myrielle

  • Liebes Nordlicht,


    bei einem Makulaödem sammelt sich Flüssigkeit auf der Netzhaut und man kann nicht mehr scharf sehen. ich gehe halbjährlich zum Augenarzt. War aber schon vor der Krebserkrankung regelmäßig beim Augenarzt, da ich Grauen Star hatte. Das kann ich also schon mal nicht mehr durch Tamoxifen bekommen :)


    Liebe Myrielle,


    da drücke ich dir mal die Daumen, dass die Unterlagen abgegeben werden.

  • alles unterschiedlich ?(
    Ich bin demnächst wieder "fällig", meine Augenärztin sagt, alle 9 Monate... nur bei speziellen Auffälligkeiten, die auf Netzhautschäden hindeuten könnten und die sie mir genau beschrieben hat - sofort

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    Lebe dein Leben hier und jetzt - und verschiebe nichts auf irgendwann und irgendwo.

  • Ich bin einmal jährlich zur Kontrolle gegangen. Bei dem Befund sind es jetzt alle 6 Monate. Ich habe noch 100 % Sehkraft, nur dank des Ödems ist es nun leicht nebelig. Der Arzt ist guter Dinge,
    das sich das Ödem in 3 Monaten komplett zurück bildet. Danke Karlinchen du hast den Befund gut beschrieben :hug:
    Da durch das es so schnell entdeckt worden ist, bestehen gute Heilungschancen.

    Anfangs wollt ich fast verzagen,

    und ich glaubt, ich trüg es nie,

    und ich hab es doch getragen -

    aber fragt mich nur nicht wie?

    Heinrich Heine

  • Hallo an alle,
    habe mal eine Frage, zu den oben genannten Themen und würde mich freuen, wenn Ihr eure Erfahrungen damit mir mitteilt.


    Also, ich hatte letzte Wolche wieder Mammographie Nachkontrolle (halbjährlich). Ich nehme nun ein Jahr lang TAM. Hatte bis zur AHB meine Regelblutungen. Anfang AHB (Juli 16) auch nochmal so richtig. Dann erstmal nicht und dann im Oktober 16 nochmal. 3-4 Tage. Seit dem dann nicht mehr.
    Nun am Vorabend der Mammographie dann war sie wieder da. :cursing: War ne verrückte Nacht. Hatte da auch noch einen Wasserschaden im Haus.
    Musste mir vorher noch die Überweisung holen und bin kurz zum Doktor rein und habe ihm das mitgeteilt. Er sagte nur, es könnte schon vorkommen, dass die Regelblutungen eintreten, auch bei der Einnahme von TAM. Ich soll bis zu 10 Tagen warten. Wenn dann immer noch Blutungen sind, soll ich wieder vorstellig werden.
    Ja, sehr überzeugend, dass es absolut normal ist, war er nicht. Bin heute beim 5 Tag angekommen.
    Mammographie war nur rechts, obwohl ich links auch wollte. Geht aber nicht zuviel Strahlungen. Bin den jungen Mann wohl ein wenig barsch ang
    egangen. :sleeping: . Naja da muss er durch. Sonologie hat er jedoch beidseitig gemacht. Links haben wir ein Haufen Zisten wieder gefunden. Ok. Rechts wurde er dann etwas ruhiger.
    Ich fragte ihm nach meinem Fibro. Antwort von Ihm: "Das hat sich aufgelöst." Dann fragte ich ihn, wie man es merkt, dass sich Wasser ansammelt. Und plötzlich waren die hellen Stellen auf dem Bildschirm ein Ödem. ?( Super oder? Bin ja gespannt, ob der Befund in ca. 4 Wochen bei meiner Frauenärtzin vorliegt.
    Kann sich ein Fibro einfach so wieder auflösen? Es war ja gleich neben meinem Karzionom und es waren ja nach der OP noch Tumorzellen in der Wundflüssigkeit gefunden worden.
    Kopfkino pur :hot:
    Wer von Euch hat auch zwischendurch noch Regelblutungen bekommen?
    Ich werde dieses Jahr 54 Jahre alt. Und ich habe nicht soviel Nebenwirkungen, wie ihr es so beschreibt. Hitzwallungen fast garnicht. Eher umgekehrt. Ich friere und werde sehr schlecht warm im Bett. (Habe leider niemanden, der mich wärmen kann, somit muss ich auf ein 2. Deckbett zurück greifen) :(
    Die Gelenkschmerzen sind auch nicht mehr so stark. Ich habe schon immer Gelenkschmerzen gehabt. Und ich habe auch keine Probleme mit dem Gewicht. Bin zwar übergewichtig laut BMI, habe aber seit der AHB abgenommen. Nicht doll, aber eben abgenommen und kann es auch ganz gut halten. Mache jedoch keine Diät oder so. Esse normal.


    Das finde ich alles irgendwie merkwürdig. Ich weiß zwar, dass ich nicht in einem Lehrbuch stehe und bei mir so einiges anderes läuft. Aber trotzdem mache ich mir so meine Gedanken.


    Wie ist das bei Euch?


    Naja, wird sich schon irgendwie alles auflösen. Ich bleibe jedoch dran. Weil ich kein Bock daruf habe, gesagt zu bekommen. "jetzt ist es zu spät"


    Wünsche Euch allen eine tolle Woche.


    Liebe Grüße Kerstin :thumbup:

  • Liebe Namenub,


    zu deinem Fibroadenom kann ich dir leider nichts sagen, damit habe ich keine Erfahrungen.


    Aber Blutungen die nicht aufhören hatte ich zur Genüge und zwar vor meiner Erkrankung. Nämlich als die Wechseljahre angefangen haben. Es kann schon sein, dass durch die Aufregung Mammographievorabend + Wasserschaden beseitigen das i-tüpfelchen war, dass die Blutung in Gang gebracht hat. Habe ich das richtig verstanden, du warst vor der Erkrankung noch nicht in den Wechseljahren? Gerade am Anfang der Wechseljahre kann das mit der Gebärmutterschleimhaut schon mal durcheinander kommen. Die 10 Tage Spanne ist normal in diesem Zusammenhang, dass kenne ich auch noch. Bei mir hatte es leider nicht aufgehört - und das im Sommer.:( Die anschließende Ausschabung - heutzutage ambulant - brachte dann Entwarnung und einige Zeit später auch keine Blutungen mehr. Ein Jahr später wiederholte sich der ganze Spuk, brauchte dann aber keine Ausschabung mehr im Krankenhaus, sondern bekam eine Tablette dafür. Jetzt unter TAM hatte ich noch keine Probleme, aber solange nehme ich es ja auch noch nicht.


    LG
    Kalinchen

  • Liebe Namenub


    Mir steht daso Tam noch bevor, da kann ich nicht mitreden. Ich freue mich sllerdings, dass du schreibst die Nebenwirkungen wären nicht so schlimm bei dir. Da kommt Hoffnung auf:-)
    Allerdings habe ich die Wechseljafre hinter mir und wenn Tam Einnahmen mit denen vergleichbar sind ist deine Blutung völlig normal. Meine letzte dauerte tatsächlich drei Wochen und dann war für jetzt schon 4 Jahre Schluss. Vielleicht kann das etwas beruhigen.
    LG Christina


    Wenn es ein Löwenzahl durch den Asphalt schafft, dann wirst du doch sicher auch einen Weg finden.