Triple negativ neuling

  • Hallo,

    ich möchte mich jier auch gern vorstellen.

    Ich heisse sabine und ich habe brustkrebs tripel negativ.

    Ich habe hier schon sehr viel lesen können was für mich interesant ist und hoffe das ich hier auch manchmal antworten auf fragen bekomme.

    Angst habe ich sehr große weil ich ein kontroll mensch bin und stehe vor etwas wo ich sehr viel .... kann sein muss aber nicht sein zu hören bekomme. Mit dieser situation komm ich nicht wirklich klar.

  • Guten Morgen Bine,


    ersteinmal ein herzliches Willkommen in unserem Forum, wenn der Anlass auch nicht so schön ist. Dass du am Anfang mit der ganzen Situation nicht klar kommst, können wir dir sehr gut nachfühlen. Ist blöd, wenn sich das Leben von einem Tag zum anderen ändert. Und natürlich bekommst du hier Antworten, ist eigentlich zu jeder Zeit jemand im Forum unterwegs. Und wenn es mal ganz spezifische Fragen zur Krankheit gibt es ja auch noch den Krebsinformationsdienst, die immer sehr bemüht sind alles zu beantworten.


    Mit den Nebenwirkungen der Behandlung ist aber leider so, dass man sie bekommen kann oder eben nicht. Haben möchte man natürlich so wenig wie möglich. Schlimm ist auch die Warterrei auf Befunde oder Entscheidungen. Steht denn dein Fahrplan der Behandlung schon?


    Wünsche dir einen Tag ohne Aufregungen.


    LG

    Kalinchen

  • Liebe Bine3003,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Ja, auch ich hatte damit Schwierigkeiten, die Kontrolle einzuschränken. Irgendwie wird alles wackelig und man sucht den Weg durch das Chaos. Es ist gut, dass Du uns gefunden hast, denn hier kannst Du Deine Gedanken niederschreiben und ordnen, damit wird das Chaos ein wenig geordneter. Ich wünsche Dir einen guten Austausch.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Guten Morgen Bine,

    Bin auch triple negativ Neuling , Diagnose ist 2 Wochen her und seitdem habe ich das Gefühl jeden Tag im Kh zu sein wg. der vielen Voruntersuchungen, nä. Woche bekomme ich dann meinen persönlichen Fahrplan und es kann endlich losgehen ,den kl. Midtkerlen den Gar auszumachen ! Ich hatte gestern einen schlechten Tag, habe mich dann kurzentschlossen in diesem Forum angemeldet und seitdem viel Zuspruch erfahren, der Austausch mit " Gleichgesinnten" ist enorm hilfreich und gibt Kraft , wenn mal eine Talsohle Stimmungstechnisch und körperlich auftritt!

    Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Behandlung, ich hoffe du musst nicht mehr so lange warten!

    Liebe Grüße , Nadine

  • Hallo Bine, hallo Nadine,


    schön, dass ihr uns gefunden habt!! Im Moment ist für euch alles beängstigend, aber glaubt mir, irgendwann wird es besser!!! Die Voruntersuchungen und die Wartrei sind am schlimmsten aber wenn man dann endlich den Kampf aufnehmen kann ist man fast froh :) So ging es mir zumindest.


    Ausserdem habt ihr uns und seid nicht allein.

    Seid umarmt.

    LG Unicorn

  • Hi Bine,

    ich bin auch so ein Kontrollfreak und mache Dinge lieber selbst als mich auf andere zu verlassen. Leider bleibt uns in dieser Situation nichts anderes übrig. Dieses ewige "kann sein" bringt mich noch immer zur Weißglut. Einerseits soll man Entscheidungen treffen andererseits hat man aber das Gefühl nicht optimal informiert zu sein und rennt dann von einem Doc zum anderen. Auch diese ständigen kurzfristigen Arzttermine nerven mich total. Einerseits ist es ja gut, dass man schnell dran kommt und schnell Ergebnisse bekommt, aber warum kann man im Voraus bekannte Termine nicht im Voraus planen. Z.B. musste ich während der Chemo im 3-Monats-Abstand zum Kardiologen. Die Termine wurde aber nur 1 max. 2 Tage im Voraus vergeben und dann musste ich den nehmen, der mir genannt wurde. Oder ich bekam einen Anruf vom MVZ in dem ich die Chemo mache, die mir mitteilten, dass meine Blutwerte nicht optimal wären und ich am nächsten Tag einen Termin zur Untersuchung hätte. Das hat mich extrem gestört und tut es noch immer.

    Ich habe mittlerweile ein Stück weit gelernt, Kontrolle abzugeben und es funktioniert eigentlich ganz gut. Ich bin erstaunt, wie viele Menschen mich unterstützen und ihre Hilfe anbieten (okay es gibt auch einige "Freunde" mit denen ich mittlerweile keinen Kontakt mehr habe). Wir müssen lernen, Hilfe anzunehmen, auch wenn es dann nicht so perfekt ist, wie selbst gemacht.

    Während der Chemo z.B. habe ich regelmäßig meinen Kühlschrank mit allem möglichen bis zum Anschlag vollgestopft (ich wohne allein) um ja auf jedwede Heißhungerattacke vorbereitet zu sein. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viele Lebensmittel ich in der Zeit weggeworfen habe, weil ich sie dann doch nicht gegessen habe, aber ich fühlte mich "sicher" mit meinen Vorräten. Wenigstens etwas was ich unter Kontrolle hatte.

    Auch habe ich mich auf alle möglichen Nebenwirkungen vorbereitet. So habe ich mir mehrere Packungen Salbeitee gekauft weil der lt. Onkologin gegen die trockenen Schleimhäute helfen sollte. Leider habe ich schnell festgestellt, dass Salbeitee so gar nichts für mich ist. Mir wurde schon vom Geruch übel. Wieder eine Fehlinvestition. :) Klar hatte ich Nebenwirkungen, aber ich meiner Chemotruppe musste ich auch sehen, dass jede von uns anders reagiert. Es ist also definitiv was dran an "Alles kann nichts muss".

    Wenn Dein Therapieplan steht, werden die Ängste weniger, die nächste "Besserung" tritt ein, wenn Du die Therapie gestartet hast und weißt, was passiert und wie Du reagierst. Dann bekommst Du auch ein Stück weit Kontrolle wieder.

    Wünsche Dir alles Gute und drücke die Daumen für gute Untersuchungsergebnisse.

    LG

    Heideblüte

  • Hallo Bine,

    auch ich möchte dich ganz herzlich in diesem Forum begrüßen und willkommen heißen!

    Stelle deine Fragen, wir "Erfahrenen" werden uns bemühen, Antworten zu geben.

    Wenigstens ein bisschen Kontrolle erlangst du zurück, wenn die grässliche Warterei hinter dir liegt und deine Behandlung begonnen hat.

    Ich wünsche dir günstige Ergebnisse der vor dir liegenden Untersuchungen und viel Kraft für die kommenden Behandlungen!

    LG Katzi64

  • Hallo ihr lieben,

    wenn ich ehrlich bin berührt mich das das hier die leute so auf mich eingehen.

    Ich bin immer die jenige die nie krank war und wenn ich krank war war ich nicht krank.

    Immer stark sein nichts anmerken lassen doch das fällt mir jetzt eben auch sehr schwer.

    Ich versuche eigentlich damit offen umzugehen aber es gelingt mir leider nicht oft weil ich dann gleich zu weinen beginne ( was ich eigentlich nie mache). Ganz schlimm ist wenn leute mitleid zeigen damit komme ich überhaupt nicht klar. Aber klar ist mir eben auch das krebs keine krankheit ist die man auskurriert wie eine grippe.

    Ich bin in behandlung seit 4.7 weil das der verdacht auf brustentzündung war danach war OP weil verdacht auf abzess. Tumormarker war 3 mal negativ und dann kam die biopsie und die mamma. Die mama war auch negativ aber die biopsie positiv. Meine brust war dunkelblau mittlerweile und tat auch echt weh vorallem die schnitte von der op die ja offen bleiben mussten.

    Seit 8 wochen habe ich mrt´s und ct´s termine und jetzt am montag die letze mrt.

    Meine brust mag ich schon garnichtmehr anscheuen oder anfassen, weil der tumor so schnell gewachsen ist das mir das echt angst macht (meine linke brust sieht aus wie ein ball, steinhart großflächig blau, untenrum taub die haut rissig und voll blasen).

    heute morgen dann endlich meinen termin für chemo bekommen. Nächste woche freitag werde ich meine erste chemo bekommen und ich hoffe sooooooooooooo sehr das sie anschlägt.

    Der Port wurde letzen freitag rein gemacht zwickt noch bisschen aber wird jeden tag besser.

    Wie war das bei euch beim 1. mal pickst es arg mit der nadel? Gewöhnt man sich daran?

    4-5 stunden dauert das hat man mir gesagt stimmt das?

    Ich weiss so verdammt wenig und die ärzt sind leider nicht gerade um die ecke. Ich will ja auch nicht nervig für die ärzte sein und keine belastung.

    Habt ihr noch tips für mich? egal in welche richtung


    liebe grüße

    Bine

  • Hallo Bine,


    nimm bitte nicht zu viel Rücksicht auf Deine Ärzte:!:

    Sie sind dafür da, Dir zu helfen. Und dazu gehört es eben auch, Fragen zu beantworten. Machen die meisten Ärzte auch gerne, aber sehr häufig müssen wir selber fragen. Von alleine sagen sie wenig.


    Das Anstechen des Ports für die Infusion ist nur ein sehr kleiner Pieks. Die Nadel beim Blutabnehmen ist manchmal unangenehmer. Also davor brauchst Du keine Angst zu haben.

    Die Infusionen laufen wirklich sehr lange. Aber wenn sie zu schnell einlaufen, geht es uns deutlich schlechter. Langsam ist also eher gut. Und weh tut dabei auch nichts. Es werden auch Pausen gemacht, wenn frau mal zur Toilette muss oder so. Und sobald es Dir nicht gut geht, sofort melden! Das ist sehr wichtig. Nichts erst einmal aushalten. Habe ich bei einer Mitpatientin erlebt und die Schwestern mussten nachher umso schneller rennen und der Arzt dann letztlich auch. Also immer sofort alles sagen. Das nervt nicht :!: Es beruhigt aber alle Beteiligten:)


    Für Deine 1. Chemo wünsche ich Dir guten "Einlauf" und möglichst keine oder nur ganz wenig Nebenwirkungen - dass gibt es nämlich auch.

    Und vielleicht kannst Du Dich ja auch ein wenig damit beruhigen, dass Du am nächsten Freitag den ersten Schritt zum Kampf gegen dieses bei uns allen unbeliebte Tierchen machst. Du wirst das schaffen, wie wir alle es geschafft haben oder noch daran arbeiten.

    Meine Chemo ist zu Ende und ich warte auf die OP. Und rückblickend ist die Zeit dann doch ganz schön schnell vorbei gegangen.


    LG

    Wally

  • Liebe Bine,

    das Portanstechen ist völlig harmlos.

    Zu eventuellen Vorbereitungen schau doch einfach mal auf mein Profil, wenn Du magst.

    Zur Chemo mitnehmen würde ich ein gutes Buch, positive Musik, viel zu Trinken und etwas zu essen (z.B. Brot und Obst).

    Viel Erfolg!

  • Hey Bine, ich hatte meine erste Chemo (AC) am Mittwoch. Das Anstechen des Port war ein kleiner Pieks und am Chemotag wird bei uns das Blut auch aus dem Port genommen und untersucht, bevor die Chemo selbst ferig gemacht wird (somwurde es mir gesagt).

    Ich habe bisher Glück und keine Nebenwirkungen.


    Wenn dein Tumor nichndas ist und du ihn schrumpfen sehen kannst, dann wird dir das sicher eine Menge Auftrieb geben. 😘


    Ich drücke dir die Daumen. Mach ihn platt 💪🏻🤛🏻👊🏻

  • Liebe Bine

    Vor dem Anstechen des Ports brauchst Du keine Angst zu haben . Ich habe shon seit 1,5 einen.

    Der Piks ist nur ein Momentscerz und ist direkt eieder weg. Deine Brust kannst Du vorsichtig kühlen mit einem in einen Waschlappen eingewickelten Coolpack . Immer wenn Du liegst . Einach vorsichtig drunterlegen. Das nimmt die Schwellung und etwasdie Schmerzen . Besorge Dir Armica Kügelchen. ( Apotheke) Die helfen meistens gegen die Hämatome. Später wenn die offenen Stellen zu sind kannst Du auch Arnica Salbe verwenden.

    Vielleicht hilft Dir das etwas.

    Wünsche Dir für die erste Chemo alles Gute , dass sie nicht so viele Nebenwirkungen macht und sie gut wirkt.

    Noch ein kleines Mutdrückerlie fürDich . :hug:von

    alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Liebe Bine,

    herzlichen willkommen hier im Forum. Du wirst hier viele Anregungen, Tipps und Erfahrungen mitnehmen und natürlich auch Trost, weil zum Weinen ist die Diagnose allemal. An manchen Tagen mehr an manchen weniger. Ich bin so berührt von deinem Bericht, weil ich mich in vielem wiedererkenne... auch immer stark, nie/selten krank (genug) um mich pflegen zu lassen oder zuhause zu bleiben. Ich fand es auch schwierig, mein Umfeld zu informieren und auch mit dem Entsetzen und den Tränen der anderen umzugehen, weil ich auch da stark sein wollte und meine Tränen und Angst nicht zeigen wollte. Ich hatte das Gefühl, mein Umfeld trösten zu müssen anstatt einfach das Mitgefühl annehmen zu können. Aber damit habe ich mich auch selbst getröstet und mich aufgebaut. Inzwischen gehe ich mit meiner Diagnose ganz positiv um und bin sicher, den Krebs in seine Schranken gewiesen zu haben. Meine Chemo habe ich jetzt hinter mir, es folgen noch Bestrahlungen und Hormone für 5 Jahre und die Hoffnung, dass der Kerl sich nicht wieder blicken lässt. Ich denke manchmal, der Krebs hat auch eine Lektion für mich, nämlich meinen Körper nicht immer über die Grenzen hinweg zu belasten und ihm auch Auszeiten und Pausen zu gönnen. Das habe ich vorher nicht getan und bin jetzt gezwungen worden. Manchmal braucht es ein sehr deutliches Signal. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

    Dir wünsche ich eine erfolgreiche Therapie mit möglichst wenig NW.

    LG

    Ute

    Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. (Laotse)

  • Hallo liebe Biene,


    schön, dass du uns gefunden hast und ein herzliches Willkommen in unserem Forum.


    Ich kann dich gut verstehen, am Anfang bin ich auch nicht wirklich damit klar gekommen, es braucht seine Zeit damit wir das akzeptieren können. Ich wollte Leben und das so lange wie möglich und unsere Kids waren die absolute Motivation...........


    Wie ich lese bist du eine Kämpferin und dass schon lange und ich bin mir sicher auch dieses schafft du mit deinem Kampfgeist :thumbup:

    Aufgeben ist keine Option!!!

    Woher wir immer diese Kraft und Energie nehmen weiß ich auch nicht, aber wir alle haben ungeahnte Kräfte und Energien in uns…..


    Liebe Biene, stell alle dein Fragen und lass deine Sorgen und Ängste ein stückweit hier im Forum, es ist immer jemand da…..

    Nun wünsche ich dir einen neuen Austausch


    Grüßle :) ika :)

  • Hey Bine,


    Wie du, bin ich auch neu hier. Im Gegensatz zu dir habe ich aber meine erste Chemo schon hinter mir. Und wenn mir was den letzten Kick gegeben hat, mich hier anzumelden, dann dein Post. Nämlich um dir ein Stück Ermutigung zu geben für deine erste Chemo.


    Meine war am 05.09. , das heißt, die nächste steht kurz bevor. Ich erhalte 4 mal EC im Abstand von 3 Wochen, danach 12 mal Pacli wöchentlich.


    Gleich als erstes: ein Port ist einfach eine Supersache. Ich hatte auch Angst vor dem Anstechen, aber das ist gleich geschehen und vor allem schmerzt es hinterher echt gar nicht mehr, so war es zumindest bei mir. Ich bin bereits nach nur 2 maliger Nutzung superfroh um dieses Helferlein! Du wirst sehen, gar nicht so schlimm wie man es sich vorstellt.

    Die Onkoschwester hatte für die Nebenwirkungen gute Empfehlungen parat, die mir jetzt wirklich gut geholfen haben. Ingwertee gegen jede Form der Übelkeit. Ich habe den an den Tagen nach der Chemo morgens, mittags und abends prophylaktisch getrunken und richtig übel war mir nie. Du kannst auch kandierten Ingwer lutschen, hat auch seine Wirkung, wenn Tee gerade nicht da ist.

    Nimm dir zur Chemo selbst entweder ein gutes Buch zum Selbstlesen mit, noch besser finde ich fast ein Hörbuch, weil man dann über die Kopfhörer so richtig abtauchen kann. Dann kriegst du auch die Geräusche um dich nicht so mit. Augen zu und abtauchen.....

    Was wirst du denn an Medis erhalten? Meine Infusion dauerte rund 1 1/2 - 2 Stunden reine Infusionszeit. In der Praxis war ich länger.

    Und (großer Vorteil des Ports) du hast die Hände frei. Du kannst ein Tablet bedienen, Handarbeiten usw. Machs dir so gemütlich wie möglich und nimm die Chemo wirklich als Dein Mittel wahr, das dir zur Genesung verhelfen mag. Hat bei mir auch gedauert, aber dann war es so. Für die Nebenwirkungen melde dich einfach, wenn du Tipps brauchst. Hier sind eine Menge erfahrene Frauen und dieses Potential dürfen und können wir nutzen. An dieser Stelle Danke an alle!


    Für meine nächste Chemo nehme ich noch Akkupressurbänder mit. Fabrikat nenne ich jetzt nicht 🙂. Ich habe sie mir in der Apotheke geholt und dann nach der Chemo getragen. Mir ging es gut damit. Diesmal habe ich sie gleich zur Chemo.


    Liebe Bine, geh da durch, das schaffen wir! Das haben auch schon andere vor uns geschafft und wir packen das auch. Je mehr du dich in deiner persönlichen Umgebung umhörst, desto mehr Frauen wirst du finden, von denen du es gar nicht gewusst hast. Alle haben gekämpft!


    Das ist unsere Stärke! Alles Gute dir!


    Zebra

  • Hallo Bine,

    auch von mir ein herzliches Willkommen. Es tut mir leid, dass du schon so viel durchmachen musstest. Ich hoffe, dass die Chemo schnell anspricht und du von deinen Schmerzen erlöst wirst. Du wirst sehen, die Chemo ist zu schaffen.

    Bezüglich deiner Fragen an die Ärzte - Löchere sie mit Fragen......dafür sind sie da!! Ich schreib mir immer alles auf einen Zettel und der wird dann durchgeackert (ob es dem Arzt passt oder nicht;)). Ich bin auch ein Mench der informiert sein will, vor allem wenn es um meine Gesundheit geht.

    Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft:)

    Liebe Grüße

  • Hallo,

    ich habe auch einen Port bekommen, was bestimmt angenehmer ist wie die Nadel am Arm. Mein Onkologe hat mir gesagt das an dem Port kein Blut genommen werden darf, deswegen wundert es mich das sie bei euch da auch Blut abnehmen.

    Ich habe meine 2.Chemo hinter mir , bekomme wöchentlich eine und es dauert so 5 Stunden. Wenn ich meinen Onkologen bei Schmerzen was frage rät er immer nur zu Schmerzmittel.

    Liebe Grüße Petra

  • Liebe Petra,

    welchen Grund hat der Arzt denn genannt, dass über den Port kein Blut genommen werden darf? (In unserer Praxis wird immer über den Port genommen) . Und 5 Stunden klingt auch ziemlich lang, aber langsames Einlaufen ist ja auch gut, um allergische Reaktionen zu vermeiden. Vlt wird es ja in Zukunft beschleunigt.

    Aber wiichtig ist ja erstmal, dass du die Chemo einigermaßen gut verträgst.

    LG

    Ute

    Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. (Laotse)

  • Liebe Petra,

    der Port darf nur von geschultem Personal angestochen und von diesem auch Blut abgenommen werden.=O

    In einer Hausarztpraxis wird der Port zur Blutabnahme nie angestochen, sondern nur die Vene in der Armbeuge.:)

    Man kann Blut über den Port abnehmen, wenn der Port sowieso für die Chemo oder das CT angestochen wird. Nur für die Blutabnahme wird der Port nicht angestochen (außer es geht gar nicht über eine Vene), das geht über die Armvene schneller.:)

    Liebe Grüße Kylie:hug:

  • Hallo,

    einen Grund hat der Arzt nicht gesagt, nur das es nicht gemacht wird.

    Bei der ersten Blutabnahme wurde beim Hausarzt ein Wert nicht geschickt und so bekam ich am Tag der Chemo das Blut am Arm abgenommen, vom Onkologen der auch den Port ansticht.

    Danke für eure Antworten .

    Lieb Grüße Petra