Fix und fertig

  • Guten Morgen ich bin neu hier 🙂ich bin 36 Jahre Alt habe drei Kinder im Alter von 14 ,12 und 2 Jahren😊Bin Filaleitung in einem CafĂ©.Bei mir wurde Tripple Negativ festgestellt nach jeglichen Untersuchungen war letzten Freitag nun meine Auswertung.Ich bin fix u fertig mein Kopf dreht sich nur noch um dieses Thema😞Bekomme Montag nun mein Port gesetzt u die Klammern in die Brust davor hab ich natĂŒrlich Angst 😞Am 24 beginnt dann meine Chemotherapie đŸ˜±Da Besitz ich natĂŒrlich die grĂ¶ĂŸte Angst vor !Kennt hier ja leider jeder đŸ˜±Könnt Ihr mal Euren Weg unter der Chemo ein wenig erzĂ€hlen ?Ich weiß jeder Körper u jede Geschichte ist anders.Dann wie gehe ich mit den Kindern damit um ?Besonders den kleinen gegenĂŒber finde es sehr schwer đŸ˜±Mit den großen rede ich immer wieder drĂŒber u beantworte Ihnen die Frage n so gut wie möglich!Ich Danke Euch fĂŒr Eure Antworten!Lg

  • Guten morgen liebe Puffi und ein herzliches Willkommen,

    so eine Diagnose zieht einem erstmal den Boden unter den FĂŒĂŸen weg. Das kennen wir hier alle. Meine Ersterkrankung war vor zwölf Jahren, damals waren meine Kinder noch sehr klein (5 Monate und 3 Jahre). Sie waren damals noch zu klein um viel mitzubekommen. Ich hab Gott sei dank meine Eltern im Haus und hatte somit auch viel UnterstĂŒtzung. Du wirst aber auch sehen, gerade die Kinder geben einem sehr viel Kraft....Mir ging es ca. zwei Tage nach der Chemo immer Nicht so gut (Übelkeit und MĂŒdigkeit:() fĂŒr ca. zwei Tage. Danach war alles wieder soweit Okay und ich konnte alles wieder selbst erledigen.

    Meine Kinder sind jetzt 13 und 16 Jahre alt. Ich rede offen mit ihnen ĂŒber meine Erkrankung (hatte inzwischen zwei Rezidive lokal) - soweit sie das halt auch selber wollen.

    Ich wĂŒnsche dir Alles Gute und viel Kraft fĂŒr die nĂ€chste Zeit. Wirst sehen, wenn die Behandlungen beginnen kann man meist auch besser damit umgehen und es geht zumindest psychisch etwas besser.

    Wir Schaffen das :):thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:Meine Daumen sind fĂŒr dich gedrĂŒckt.


    LG LEO70

  • Hallo Puffi,


    herzlich willkommen hier bei uns im Forum. Hier kannst du alles loswerden, egal ob Sorgen oder auch Freude.


    Meine Kinder sind 12 (Junge) und 15 (MĂ€dchen). Die Große macht das ganz so ziemlich mit sich selber aus. Ich frage sie immer mal wieder, wie es ihr geht oder ob sie wenigstens mit ihren Freundinnen redet. Der Kleine hatte schon große Probleme die Krankheit zu verarbeiten. Auch die ersten beiden Chemos waren schlimm fĂŒr ihn , die letzte war glaube ich ok. Ich denke, dein kleines Kind versteht das alles nicht, dort wĂŒrde ich sagen Mama ist krank mehr nicht. Dir steht aber soweit ich weiß eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse zu. Darum solltest du dich schnell kĂŒmmern.

    Ich habe bisher drei Chemo EC bekommen unter diesen war ich sehr sehr mĂŒde. Bekomme sie immer mittwochs, danach esse ich noch mit den Kids und gehe dann ins Bett bis donnerstags morgen. Mache die Kids fĂŒr die Schule fertig, gehe schlafen, koche was kleines und wieder ins Bett. Freitags das gleiche und Samstag und Sonntag komme ich nicht mehr aus dem Bett.|| Ansonsten ist mir unterschwellig etwas ĂŒbel, Essen und trinken geht so, meistens habe ich etwas Probleme mit den SchleimhĂ€uten.

    Aber bei dir kann es auch wieder ganz anders sein, alles kann aber nichts muss. Allerdings solltest du meiner Meinung schon eine Betreuung oder halt die Haushaltshilfe fĂŒr dein kleines Kind haben.


    Wie bekommst du deinen Port örtlich betÀubt oder mit Narkose? Ich hatte ihn unter Narkose bekommen, war nicht schlimm. Und weil sie vergessen hatten, den Clip zu legen habe Ich den unter örtlicher BetÀubung bekommen das war noch weniger schlimm, also keine Angst!

    Ich wĂŒnsche dir ganz viel Kraft!


    Lg Unicorn

  • Liebe Puffi,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Ja, wir verstehen Dich sehr gut, wir wissen, an wie vielen Fronten Du jetzt zu kĂ€mpfen hast. In einem unserer Threads geht es um MĂŒtter mit Kindern:

    Betroffene mit minderjĂ€hrigen Kindern Vielleicht findest Du hier etwas Passendes fĂŒr Dich. Ich wĂŒnsche Dir viel Kraft auf Deinem Weg und hier im Forum einen guten Austausch, der ja schon begonnen hat.

    Liebe GrĂŒĂŸe, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt ĂŒber die Dunkelheit zu klagen, zĂŒnde ich lieber ein Licht an.

  • Liebe Puffi,

    Herzlich willkommen hier, auch wenn ich dich lieber in deinem Café kennen gelernt hÀtte.

    Du hast ja schon den Hinweis fĂŒr die Kinder bekommen. Ich weiß nicht, ob du Familie in der NĂ€he hast. Aber in der nĂ€chsten Stadt von dir, in Schw....... gibt es lt. Internet eine große Selbsthilfegruppe. Da ist jeden 2.und 4.Montag im Monat Treffpunkt. Du wirst sie im Internet finden. In solchen Gruppen erfĂ€hrt man auch viel ĂŒber die Behandlung aber wichtiger noch ist die Hilfe. Wir können die hier virtuelle Hilfe geben. Aber vor Ort ist auch mal einkaufen, Kinder betreuen..... möglich. Ich wĂŒnsche dir fĂŒr deine Therapie alles Gute. FĂŒhle dich umarmt von Tanne :hug:

  • Liebe Puffi, guten Morgen und herzlich willkommen.

    Ich kann gut verstehen, dass du all die Ängste und negativen Gedanken hast, ist ja auch ein Hammer, wenn man die Diagnose verdauen muss.

    Du kannst hier Austausch und Hilfe finden, du wirst es sehen.

    Zur Port-OP, die fand ich nicht so schlimm, es wurde ambulant mit örtlicher BetĂ€ubung gemacht. Sie haben auf meinen Wunsch die Musik im OP angelassen und waren sehr einfĂŒhlsam. Ich sehe diese Porttechnologie als enormen Fortschritt. Besser so einen Zugang als einen im Arm. Du gewöhnst dich daran und spĂŒrst ihn bald nur noch beim Duschen oder bei bestimmten Bewegungen. Und er kommt ja irgendwann wieder raus.

    Mir hilft es oft, in kleinen Teilabschnitten zu denken.

    Jetzt schaffe ich gerade den zweiten Chemozyklus. Tag fĂŒr Tag. Dann kommt OP-Planung im Dezember. Dann geht es weiter und weiter und ich werde wieder gesund.

    Bleib stark und frage immer, wenn du etwas wissen willst. Wir dĂŒrfen auch mal schwach sein und Ängste haben.

    Liebe GrĂŒĂŸe

    Waldfrau

  • Puffi


    Willkommen hier Puffi! Ich habe gerade deine Zeilen ĂŒberflogen und da ich vorgestern in meiner Klinik war, habe ich ein Heftchen mitgenommen. „Mit Kindern ĂŒber Krebs sprechen“ Ist ein Ratgeber fĂŒr Eltern, die an Krebs erkrankt sind. Ich habe mir das mitgenommen, weil ich auch in der Beratung tĂ€tig bin und sowas evtl. mal brauchen kann. Der Flyer kam raus vom Verein „Hilfe fĂŒr Kinder krebskranker Eltern“. Die haben auch ne Homepage, wo du Infos und Hilfen findest und die BroschĂŒren bestellen kannst. Vielleicht ist das was fĂŒr dich?


    Zur Port-OP: ich fand sie harmlos. Ein bisschen eingeduselt und nach der OP war ich topfit, da es ja nicht wirklich eine starke Narkose ist. Und meinen Port fand ich achon nach der 2. Verwendung nur genial.


    Liebe GrĂŒĂŸe,


    Zebralilly

  • Hallo,


    in meinem KH wird der Port nur mit örtlicher BetÀubung eingesetzt, meine Frage nach Narkose wurde lÀchelnd verneint ^^.

    Es ist aber auch mit LokalanĂ€sthesie gut auszuhalten (wenn man von meiner panischen Angst absieht, die aber völlig unnötig war ^^). Die Ärzte waren sehr freundlich und einfĂŒhlsam, ich wurde öfter gefragt ob es mir eh noch gut geht und dass ich mich sofort melden soll wenn was nicht passt.


    Gestern habe ich dann das erste Mal den Port in Aktion erlebt, er ist genial: Keine Probleme, völlig schmerzloses Anstechen, Blutabnahme funktionierte auch perfekt. Der kann echt was.

  • Herzlich Willkommen, liebe Puffi.


    Tannes Tip mit der Ortsgruppe ist ein guter. Ich habe hier bei mir schon vor der OP Kontakt aufgenommen und wurde gut unterstĂŒtzt. Bei den Gruppentreffen geht es auch darum, den ganzen Mist auch mal zu vergessen. Da werden viele andere Sachen gemacht.