Befallene Lymphknoten

  • Liebe Anne1310 , ich kann nur sagen, daß meine axillären LK sehr auffällig waren im CT, aber letztendlich war da gar nichts. Bei mir war kein einziger LK befallen, von 34 entnommenen, aber komisch war, das die axillären LK nach der OP sehr angeschwollen waren, und unter beiden Achseln deutlich zu spüren waren, das ging aber wieder weg. Also es muss nicht immer zwingend heißen, daß sie befallen sind.


    Ganz liebe Grüße und Kopf hoch, drücke Dir die Daumen, für die kommende Zeit!

    Butterkeks

    Welch ein Triumph wäre es, den ganzen Magen auszuschalten, und doch die Verdauung vor sich gehen zu sehen.

    Zitat: Kaiser u. Czerny 1876

  • Huhu,

    mir wurden vor knapp 3 Wochen 15-20 Lymphknoten (warte noch auf den OP Bericht) entfernt. Letzte Woche Donnerstag sagte der Doc ich dürfte die Achsel noch nicht waschen. Lediglich Wasser sei okay. Ich habe allerdings vergessen zu fragen für wie lange das gilt. 🙈

    So langsam fühle ich mich auch nach dem Duschen immer ekelig weil ich da nicht vernünftig ran darf. 🤭

    Was haben eure Ärzte dazu gesagt? Ich würde so gerne einfach mal einen ganz flauschigen Waschlappen mit ph neutralem Duschgel testen.
    Fäden lösen sich selbst auf, Wundheilung verläuft gut.
    Lg, Kati

    <3 Wenn dich das Leben umhaut, bleib kurz liegen und beobachte die Sterne! <3

  • Och du Arme Tinki , also ich hatte einen mega Bauchschnitt, und da waren die Klammern noch drin, und ich durfte schon duschen, das war so nach 10 Tagen, hab dann ganz vorsichtig auch mit Flauschlappen gewaschen, es ist für mich das schlimmste wenn man sich nicht vernünftig baden/duschen kann. Also ich denke nicht, wenn du ganz vorsichtig abtupfst , das da was passieren kann. Keiner stinkt gerne vor sich hin^^, auch bei meiner Brustverkleinerung, durfte ich nach 1 Woche schon duschen. :hug:


    Ganz liebe Grüße!

    Butterkeks

    Welch ein Triumph wäre es, den ganzen Magen auszuschalten, und doch die Verdauung vor sich gehen zu sehen.

    Zitat: Kaiser u. Czerny 1876

  • Liebe Butterkeks

    vielen Dank für deine Rückmeldung.
    ich fahre heute erstmal los und besorge mir einen super flauschigen Waschlappen. 🤭😄

    Ich mag nämlich wirklich nicht mehr warten. Leider ist die Region bei mir vollständig taub und daher würde ich Schmerzen wahrscheinlich nicht spüren. Deswegen gehe ich das mal mit Samthandschuhen an. 💪🏻
    Duschen darf ich ja.. aber eben nicht mit Duschgel. 🤷🏻‍♀️

    <3 Wenn dich das Leben umhaut, bleib kurz liegen und beobachte die Sterne! <3

  • Hallo Tinki,


    bei mir ist die Achsel nach einer LK-Entnahme 2017 auch heute noch ziemlich taub. Da wurden etliche feine Nerven durchtrennt, was sich nicht wieder zurück bildet.


    Gewaschen habe ich eigentlich vom ersten Tag an. Erst vorsichtig, dann, nach dem Ziehen der Drainage und Fäden, auch wieder energischer ☺️


    Durchaus komisch bei tauber Achsel:

    Man merkt, wenn es juckt und es nervt. Das Kratzen allerdings merkt man nicht und die juckende Stelle übrigens auch nicht 😂

    LG, Angi ;)


    Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab. Aber läuft.

  • Liebe Tinki

    und wenn du mit einem milden Einmal-Reinigungstuch (diese Getränkten aus der Packung, zum Beispiel aus der Babypflege oder für sensible Haut) vorsichtig abtupfst. Narbe natürlich ausgespart. Dann kann auch kein Reinigungsmittel in die Narbe laufen. Das habe ich manchmal gemacht, weil ich einmal bei 35 Grad operiert wurde...durfte aber auch schneller wieder duschen.

  • Tinki

    Da ich mit den Wunden durch den Sommer musste, habe ich zufällig entdeckt das ein Wund-Desinfektion Spray mit dem Namen Octenis... aus der Apotheke gegen Geruch hift. Macht offensichtlich Bakterien kaputt. Ist nicht mit Deo zu verwechseln... Aber einmal im Notfall hat es gut getan. Die Wunde war allerdings schon zu und ich hatte glaube ich ein entzündetes Pickelchen unter der Achsel.

    Gewaschen habe ich mich lange nur durch abtupfen mit dem wasserfeuchten Waschlappen. Da meine eine Drainage 16 Tage lag war das wahrscheinleich länger als 3 Wochen Abstand zur OP. Außerdem habe ich die Narbe lange noch mit Pflasterstripes "gesichert". Keine Ahnung, ob es was nützt, aber mit dem Aussehen der Narbe bin ich sehr zufrieden.

    Ich schulde meinem Leben noch Träume und meinen Träumen Leben!

  • Hey,

    danke nochmal für eure Tipps. Bin inzwischen etwas rebellisch und reinige einfach wie gewohnt. Hatte absolut keine Geduld und keine Nerven mehr. 🥴


    Ich habe allerdings noch ein neues Anliegen. Vielleicht kennt es jemand von Euch.


    Seit der OP habe ich schmerzen im Arm, vor allem beim Strecken. Es begann direkt im KH im Unterarm. Inzwischen ist es auch im Ellenbogen und Oberarm.
    Ich habe unterschiedliche Aussagen dazu bekommen:

    Physio 1: Das kommt durch die Schonhaltung und geht vermutlich von allein

    Arzt: Könnten die Nerven sein

    Physio 2: Das sind Verklebungen, Faszien - muss weg massiert werden

    Lymphdrainage: Die Sehne, beginnend in der Achsel neben der Narbe, ist durch die Schonhaltung verkürzt. Es wird ein längerer Prozess.


    Ich bin mal wieder verunsichert. Durch die Physio und Lymph wird es eher schlimmer. Die Ärzte fühlen sich da aber nicht mehr wirklich zuständig.


    Kennt das jemand? Ich kann den Arm wirklich nur maximal kurz und unter dollen Schmerzen strecken.


    Liebe Grüße,

    Kati

    <3 Wenn dich das Leben umhaut, bleib kurz liegen und beobachte die Sterne! <3

  • Liebe Kati,


    ich hatte gleich nach der Op vor 2 Jahren das sogenannte Geigenseitensyndrom. Da sieht man so richtig einen dicken Strang in der Achsel. Leider ist das immer noch nicht ganz gut. Ich war auf Reha vor einem halben Jahr. Dort wurde mir manuelle Therapie empfohlen. Mich nervt es einfach, dass dieser ganze Bereich immer noch ziept. Ich möchte das jetzt noch aktiver durch Dehnung angehen. Vor allem durch eine Physio herausbekommen, an was es liegt und ob man das noch wegbekommen kann.


    Lass dich da lieber einmal zuviel als zu wenig beraten, was bei dir sinnvoll ist. Ich glaube, ich hätte da früher was machen sollen.

    Zufrüh ist vielleicht aber auch nicht ....


    Allerdings konnte ich mit meinem durch die Lymphknotenentnahme lädiertem Arm dennoch Volleyballspielen, was mir sehr wichtig ist. War aber auch nicht mein Schlagarm.


    Wünsche dir, dass du an gute Therapeuten kommst.


    Ingrid

  • Liebe Tinki , das ich dort nicht waschen darf wurde mir nie gesagt, vielleicht aber auch weil mein Schnitt vielleicht kleiner ist als deiner?!


    Zu den Schmerzen...kurz nach der Op hatte ich ähnliche Beschwerden wie sie 'Hase' beschreibt, ein Strang in der Achsel, der sich durch den Arm zog. Mittlerweile ist das Gefühl und auch der sichtbare Strang in der Achsel durch die Mobilisationsübungen, die mir im BZ gezeigt wurden, und durch leichtes dehnen fast verschwunden.

    Ich hätte gedacht Physio2 läge da ganz gut, aber wenn du danach noch mehr Schmerzen hast...hoffentlich findet sich hier jemand, die dir mehr dazu sagen kann. Zur Behandlung der Taubheitsgefühle fand ich Aco...öl von W..a sehr gut.

  • Hallo Tinki,

    eigentlich ist da viel Übereinstimmung in den Meinungen, jedenfalls was die Ursache angeht.

    Durch Schonhaltung (Physio 1👍) Verkürzung des Bindegewebes (=Faszien, Physio 2 👍), die Sehnen sind Bestandteil des Bindegewebes (Lymphdrainage 👍), wobei der Strang, der sich nach Brust-Op bei Verkürzung im Bereich der Achsel zeigen kann, eben das sogenannte Geigensaitensyndrom keine Sehne ist sondern ein Lymphgefäß.

    Der Arzt? Ja, klar, die Nerven leiten den Schmerz als Information "da stimmt was nicht" weiter, scheinen mir aber hier soweit beurteilbar nicht Ursache des Problems.

    Nun zur Therapie: Von alleine geht das nicht weg (Physio 1👎), Verkürzte, verspannte Faszien werden durch eine spezielle Form der Massage, die besonders in die Tiefe geht, in Kombination mit Dehnung behandelt.

    Wäre gut, wenn Du eine Physio/einen Faszienbehandler findest, der Erfahrung in der Behandlung dieses Problems hat.

    Lieben Gruß,

    Rike

  • Liebe Tinki


    ich schließe mich den Vorrednerinnen an, ich hatte das nach meiner Ablatio und hab dann konsequent den Arm gestreckt, die Übungen hab ich mit der Physio abgestimmt, soweit möglich mach ich die Übungen morgens, dann zwischendurch auf der Couch, einfach den Arm recken und strecken, erstmal nicht über den Schmerz hinaus, lieber in alle Richtungen, regelmäßig hilft, dass es sich verbessert,

    alles Gute, das wird wieder mit Geduld und Spucke, wie man so schön sagt;)


    Liebe Grüße

    Du musst Dir schon selbst Konfetti in Dein Leben pusten. 8) (visual statements)


    Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. (Alexis Carrel)


    Wer ins kalte Wasser springt, taucht ein in ein Meer voller Möglichkeiten. (finnisches Sprichwort)

  • Hallo Tinki !

    Ich habe mich auch direkt am nach Tag der Op gewachsen. Mit einem Waschlappen und natürlich vorsichtig um die Narbe herum.

    Ebenso habe ich das Deo benutzt, mit einem Roller, so hatte ich das besser unter Kontrolle.

    Da es richtig heiß war und ich erstmal nur einen Kompressionsbh hatte, habe ich mich bestimmt 4& am Tag gewaschen um dem Schweiß keine Möglichkeit zu geben, meinen BH vollzumüffeln...

    Auch ich hatte und habe manchmal noch Einschränkungen mit dem Arm.

    Manchmal war ich selbst überrascht, denn vieles übernimmt ja der andere Arm und man passt sich der Situation irgendwie an.

    Als ich aber das erste Mal aus einem Parkhaus fahren wollte und mit dem operierten Arm die Karte in den Automaten stecken wollte, merkte ich, dass die Bewegung noch nicht so wirklich ging.

    Ich war nur froh, dass niemand hinter mir war und das nicht noch gefilmt hat...😉🥴

    Mit hat tatsächlich Krankengymnastik geholfen.

    Sowohl das Dehnen als auch das Lockern der Muskeln haben sehr geholfen. Und vermutlich auch einfach Zeit.

    Ich hatte aber das Glück, dass meine Therapeutin wirklich Ahnung auf dem Gebiet hatte.

    Mein Arm ist mittlerweile wieder Alltagstauglich aber nicht der alte. Mein Mann hat sich heute an einem Fisher m ent im Auto verschluckt. Er fuhr und ich klopfte ihm dann auf den Rücken. Das ging jetzt dann auch nur mit der operierten Seite, weil wir ja im Auto saßen.

    Auch da merkte ich wieder, dass die Seite noch nicht wieder voll einsatzfähig ist, obwohl ich das im Alltag gar nicht mehr so bemerke.

    Normalerweise hätte ich das intuitiv mit rechts gemacht um links zu schonen und vermutlich weil links da auch bei diesen Bewegungen etwas schmerzt oder es sich einfach nicht fließend anfühlt.

    Ich bin selbst sehr gespannt, ob das Gefühl und die Bewegung irgendwann mal so sein werden , dass man keinen Unterschied mehr bemerkt und die operierte Seite zur Normalität wird.

  • Hallo Tinki ,


    nach der Mastektomie hatte ich auch große Probleme mit dem Strecken des Armes, es war ein Geigensaitensyndrom, nicht nur ein großer Strang, sondern auch tieferliegende kleine, zog sich bis in den Unterarm.


    Mein Physiotherapeut hat gesagt, dass es bestimmte Techniken gibt,um diese Stränge wegzukriegen, und dass es nicht alle Therapeuten kennen.

    Er hat mir zur Info diese Studie gesendet

    https://doczz.net/doc/5916558/…ng-der-strangbildung-nach


    Es hat etwa drei Wochen gedauert, irgendwann hat es in der Therapie Knack gemacht und mehrere Stränge haben sich gelöst. Danach ging es deutlich besser mit der Bewegung und der Rest wurde dann in der Reha weggearbeitet.


    Vielleicht hilft dir das ja weiter, es gibt sicher auch in deiner Nähe Therapeuten die damit Erfahrung haben.


    Liebe Grüße und viel Erfolg

  • Guten Morgen Tinki

    ich hatte das Problem mit dem Arm auch und habe jeden Tag Übungen gemacht. Am effektivsten waren Dehnübungen. Nach 3 Montagen war der Spuk vorbei.


    Wie einige andere Frauen hier vermute ich bei dir das Geigensaitensyndrom. Nicht immer ist der Strang im Arm sichtbar.

    Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

  • Guten Morgen,

    ich hatte eine Mastektomie. Es wurden 17 Lymphknoten entnommen. Kurz nach der OP hatte man mit Übungen begonnen. Dafür musste ich erst Schmerztabletten nehmen, damit ich keine Schmerzen habe. Das habe ich Zuhause weiter gemacht. Ich habe keine Probleme mit dem Arm.

    Alles Gute, Martina

  • Guten Morgen,

    ich wollte Euch kurz eine Rückmeldung geben und mich für die Tipps bedanken. Tatsächlich ist es wohl das beschriebene Geigensaitensyndrom. Zumindest hat mein Arzt dies so bestätigt und auch die Physio hat nachgeschlagen und dem zugestimmt.

    Jetzt drückt die Physio ab der Achsel den ganzen Arm herunter an stellen rum, die einfach höllisch weh tun aber wohl sein müssen. 🙈 Zudem soll ich, wie ihr schon vermutet hattet, noch mehr dehnen.
    Mein Strahlenarzt sagte gestern ein 90Grad Winkel im Arm sei für eine entspannte Bestrahlung notwendig. Also habe ich noch eine Woche Zeit um das hinzukriegen.

    Sportlich aber bestimmt machbar.

    Ich wünsche Euch schon vorab ein schönes Wochenende! ❤️

    <3 Wenn dich das Leben umhaut, bleib kurz liegen und beobachte die Sterne! <3

  • liebe Tinki, ich bin immer wieder überrascht wie wenig uns die Ärzte auf dieses Symptom vorbereiten. Ich bin damals mit Massagerollern auf dem Strang rumgefahren, Männe hat schön massiert und natürlich Dehnung Dehnung Dehnung. Bei mir drückte die Ärztin auf dem Strang rum und es machte auch tatsächlich Pöp und half. Die gute Nachricht ist dass es sich bei mir der Strang vollständig auflöste und ich durch die Übungen bis heute eine supi Dehnung und null Ödem habe. Nicht locker lassen und dran bleiben!

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich bin schon etwas länger im Forum.habe Lungenkrebs ..


    jetzt geht es leider um meine Schwiegertochter..

    Mitte September Diagnose invasives Mammakarzinom links Hormonabhängig.


    Sie hatte schon im Oktober ihre OP . Komplette Brustabnahme bis auf Haut und Brustwarze Die wohl nicht befallen waren.Direkt Aufbau mit Silikon. Die Lymphknoten Waechter waren bei den ganzen vor Untersuchungen unauffällig .wurden bei der OP mit entfernt. Diese war Befallen .Sie wird auf jeden Fall Bestrahlung bekommen und ob noch mehr dazu kommt erfährt sie in zwei Tagen. Vor der OP zoladex spritzen und letrozol tbl bekommen.


    Evt erneute OP Mehrere Lymphknoten, was wahrscheinlich absolut sinnvoll ist. Ob sie Chemo bekommt oder nicht stand heute noch nicht fest das wird morgen entschieden. Sie ist jetzt irgendeine Studie drin. Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Frage mich bei fünf Tumoren warum man nicht direkt mehrere Lymphknoten mit entfernt hat. Was sagt ihr dazu? Wie ist eure Erfahrung? Mache mir echt sorgen ob das ganze schon gestreut hat! Meine Schwiegertochter ist 31 und hat zwei Kinder. Sie ist absolut positiv eingestellt und ziemlich stark.Gen Untersuchung hat sie auch hinter sich aber noch keine Ergebnisse.


    Danke für eure Antworten


    Lg IMI

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