Endspurt und Angst

  • Guten Morgen zusammen,
    mich beschäftigt mal wieder mein altes Thema: die Angst. Oder nennen wir es ruhig Panik. Habe nun noch 9 Bestrahlungen vor
    mir und mein Hirn produziert nur noch Gedanken zu Metastasen. Bin zwar Triple negativ mit 2 befallenen Lyphknoten aber die
    Chemo hat zur Komplettremission geführt. So finster sieht es also eigentlich gar nicht aus. Dennoch komme ich auch mit
    Psychoonkologischer Hilfe aus dieser Panik nicht raus.
    Seit längerem habe ich zusätzlich rechts Oberbauchschmerzen. Nun habe ich morgen Termin beim Radiologen, um das abklären zu
    lassen und gehe die Wände hoch. Fragt nicht, wie grausam ich mit mir umgehen musste, um mich überhaupt zum Terminmachen
    zu bewegen. Wie macht Ihr das? Klar, Ablenkung ist ein Weg, hab soviel wie möglich noch gearbeitet und finde auch sonst was
    Zu tun (bin bei miesem Wetter inzwischen bei "Malen nach Zahlen" :rolleyes: ) Das Problem löst das aber nicht. Sehne mich nach etwas
    Gleichmut. Stellt sich die vielleicht mit der Zeit ein wenig ein? Was habt Ihr für Erfahrungen?
    Ratlos Hope

  • Guten Morgen!


    Habe auch Angst. Noch 19 Bestrahlungen vor mir. Gestern hatte ich eine Panikattacke im Auto. Habe es noch ins KH geschafft. Dachte ich sterbe. Keine Luft bekommen. Da sagt die Ärztin zu mir, dir müssen ein Röntgenbild der Lunge machen. Da habe ich doch glatt fast die zweite Attacke bekommen. Blanke Angst! Sie hat es meiner Entscheidung überlassen. Meine Psychologin sagt immer, alles was passiert, ist bereits geschrieben. Alles was Sie tun, haben Sie bereits entschieden. Der Zeitpunkt an dem wir gehen steht fest. Und absolut nichts wird es ändern. Also Augen zu und durch. In den Abgrund haben wir bereits hinein gesehen. Viele werden nicht besonders alt werden. Andere schon. Wenn du zu den anderen gehörst, vermasselst du dir die Zeit hier, weil du Angst hast. Wenn zu den vielen, dann vermasselst du dir die wenige Zeit hier, in dem du Angst hast. So versuche ich auf meine Psychologin zu hören und nicht so viel Angst zu haben. Die Lunge war ohne Befund. Sauber wie frisch gefallener Schnee. Das war ein absolutes Yuhuuu!!


    Habe übrigens die gleichen Oberbauchschmerzen rechts. Habe mir einen Termin beim Radiologen ausgemacht heute um 11:15 Uhr. Nun ja, das Gefühl muss ich hier glaube ich keinem erklären.


    Meine Biologie ist auch nicht berauschend: T4b, N3a(10/14),G2,L1,V0,M0,Er12,Pr12,HER2-
    Nach Zweitbefundung durch Prof Böcker: T2a, N3a,G1, L1,V0,M0, ER8,PR12,HER2-, KI 67<15%


    Grüßli Meggie

  • Mir gehts genauso, ich habe nächste Woche meinen vorerst letzten Chemo-Zyklus (Antikörpertherapie soll weitergehen). Da bei mir keine Operation möglich war und mir von Krankenhausseite gesagt wurde, erst Chemo und dann Operation, stehe ich unter dem Druck, dass die Chemo bei mir angeschlagen haben muß. Im Gegensatz zum Brustkrebs ist es beim Eierstockkrebs unüblich die Chemo vor der Operation zu machen. So gesehen war das bei mir verdreht, beim Brustkrebs sagte man mir, es wäre in meinem Fall beides möglich, sofort OP oder nach der Chemo. Ich war damals froh, gleich operiert worden zu sein, weiß aber natürlich auch nicht wie die Chemo überhaupt gewirkt hat. Dieses Mal konnte man wegen des starken Befalls des Bauchfells nicht operieren.


    Letzte Woche hatte ich wieder Einen sehr erhöhten Tumormarker. Mein Onkologe, zu dem ich großes Vertrauen habe, meinte sobald es mir besser geht (ich vertrage die Chemo nicht gut), würde man eine Kolokopie machen. DAs heißt nach dem letzten Zyklus steht jetzt das CT an und eine Koloskopie und ich kann machen was ich will, an andere Dinge zu denken, gelingt mir einfach gerade nicht - ich hab einfach nur Angst vor diesen Untersuchungen, sobald es mir irgendwo wehtut - warum schmerzt mich das nun, was hab ich nun da wieder bekommen..

  • Ich habe eine ein wenig andere Situation. Zwei Jahre war ich die Hälfte der Zeit im Krankenhaus, meist komplett isoliert aber manchmal auch nicht. Dann habe ich viele Leute getroffen, die gestorben sind, habe mit dreien das Zimmer geteilt, die kurz darauf verstorben sind. Zwei davon in meinem Alter. Es war eine Zeit, in der ich irgendwie immer wieder mit dem Tod "Tee getrunken habe". Ich hatte viel Angst - wie ihr. Aber meistens hat es mir geholfen wenn ich mir gesagt habe: Und wenns das war, also wenn ich morgen nicht mehr bin, wie soll dann mein letzter Tag gewesen sein? Das hat mir ein wenig geholfen mich nicht ständig wie ein Kaninchen im Eck zu fühlen....
    Aber ich hab immer noch manchmal Angst. Vor jedem Kontrolltermin, bei jeder Erkältung (weil ich mich dann fühle wie damals), wenn mein Herz wegen dem Wetter "spinnnt" (habe seit Therapie einen Herzschaden) ... ich bemühe mich meiner Angst davon zu leben und sie wird weniger jeden Tag. Die Panik kommt immer seltener auch wenn es nach wie vor "Trigger" gibt...

  • ich fühle mit euch, mir geht es ähnlich.


    Die Angst läßt mich leider auch nicht los, jetzt nach 3 Jahren geht es mir angsttechnisch nicht besser, zumindest wenn Untersuchungen oder Nachsorgen anstehen ;( .
    In den Arzt freien Zeiten geht es mir eigentlich gut. Da ich einen 3-monatigen Nachsorge-Zyklus habe und der lebenslang bleiben soll, bedeutet das, dass ich 2 Monate nach Nachsorge relativ unbeschwert lebe und den 3. Monat sich langsam die Angst aufbaut und sich bis zur Nachsorge u.ä. bis knapp unterhalb(?) der Panik steigert ;( . Ich wünschte, ich wäre gelassener. Nächste Woche steht mein jährliches Lungen-CT an und in zwei Wochen die Nachsorge mit CT-Besprechung, da kreiselt (Gedanken) es gewaltig vorm Einschlafen...


    Manchmal hasse ich diese ganzen Untersuchungen, anderseits, Vogelstrausspolitik bringt es auch nicht ...


    Ich muss sagen, die Worte von Meggies Psychologin bewegen mich gerade sehr, über Ähnliches habe ich auch schon nachgedacht. Was ist, wenn Anfang und Ende eh vorherbestimmt sind :S ??? Schrecklich erscheint es, dass man dann nichts dagegen tun kann, aber vielleicht auch tröstlich, dass man auch nicht falsch handeln kann, sein Leben zu verkürzen? -


    Ich tendiere zu meinem eigenen Konstrukt, ich versuche zu glauben, dass das Leben einen festen Anfangspunkt und einen festen Endpunkt hat und ich kann aber das "Dazwischen" relativ frei entscheiden, also wie ich da handeln will mit den darauf folgenden Konsequenzen. Trotzdem ist die Angst vorm Tod noch übermächtig ...


    Angst gehört zum Menschsein und ich wünsche uns allen, dass wir unseren Ängsten den Platz zuweisen, wo sie gehört werden, aber nicht unser ganzes Leben bestimmen.


    Allen einen guten, angstarmen Tag,
    Wölfin :hug:

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Hallo zusammen,


    mir geht es da ganz ähnlich wie Wölfin. Wobei ich schon merke, dass die Angst etwas weniger wird, aber wenn es Richtung Nachsorgetermin geht, steigt die Anspannung schon enorm. Bei mir sind es jetzt auch fast 3 Jahre und ich habe auch alle 3 Monate meine Nachsorgetermine. Alle 6 Monate geht es durchs CT und MRT, da ist man nochmal besonders angespannt.
    Mir hilft es sehr, dass ich verschiedene Gruppen habe, wo ich hingehe. Zum Sport, zum Chor und besonders der Austausch in der Selbsthilfegruppe ist sehr hilfreich. Denn da sieht man, dass man nicht alleine ist. Genauso, wie hier im Forum.
    Ja, die Angst ist da, mal mehr und mal weniger, aber sie darf nicht mein Leben bestimmen. Ich versuche es zu halten, wie ich von einer Psychologin in einem Vortrag gehört habe: Wenn die Angst unbedingt auftauchen muss, dann packe ich sie halt ein und schleife sie überall mit hin.
    Keiner weiß, wie lange er lebt, nur wir sind uns dessen bewusster als die anderen. Und somit haben wir die Chance im HIER und JETZT zu leben. Warum nicht jetzt tun, was wir uns schon immer gewünscht haben? Später ist es vielleicht zu spät. Und das gilt eigentlich doch für alle Menschen gleichermaßen.


    LG Danka

  • Hallo zusammen,
    danke für Eure lieben Antworten. Ich pack die Angst tatsächlich auch ein und unternehme erwas. Zuhause wird es sonst immer schlimmer. Aber dann bi. Ich mit meiner Familie im Zoo und werde von Neid auf die sorglosen anderen Mütter zerfressen. Wenn eine Frau allein mit ihren Kindern da ist, überlege ich, ob sie zu meinem Mann passen würde, dann hätte meine Tochter im Fall des Falles wenigstens Geschwister, die sie sich immer gewünscht hat...
    Diesen Vorherbestimmungsgedanken kenne ich auch aber damit komm ich dann auch wieder nicht klar, weil ich mit Machtlosigkeit so schlecht umgehen kann und unbedingt das Gefühl brauche, wenigstens ein wenig Kontrolle zu haben - selbst, wenn es sich dann am Ende als Trugschluss herausstellt.
    Ich überlege, ob für mich der Versuch, die Krankheit komplett zu verdrängen, der einzige Weg sein könnte. An der Verarbeitung scheitere ich bisher.
    Kräftiges Daumendrücken für Meggi und nochmals danke!
    Hope

  • Liebe Hope, nein Verdrängen hilft immer zwischendurch (und ich glaube da ist es gesund und notwendig). Ich glaube auch nicht an Vorherbestimmung - wer oder was sollte das denn tun? Und wäre dieses wer oder was dann nicht grausam und ungerecht? Ein wenig glaube ich schon an sowas, in dem Sinn, dass niemand an seiner Krankheit irgendwie "schuld" ist, die ist passiert ich glaube auch nicht, dass wir letztendlich verhindern können zu sterben - ich glaube aber schon, dass ich einen Anteil daran hatte, nicht gestorben zu sein während meinem Koma, ich denke es gibt Situation, da ist die eigene Resilenz doch irgendwie wichtig wobei man damit natürlich nicht alles aufhalten oder ändern kann... schwierig. Ich glaube, schon, dass es möglich ist quasi sein "Bestes" zu geben um die Sache positiv zu beeinflussen, aber manchmal ist das "Schicksal" so (fies?), dass das nicht genügt. Ich denke es ist mit allem im Leben so - ich bin ja auch keine perfekte Mutter für meine Kinder, aber ich gebe eben mein "Bestes" und bemühe mich ... so in etwa.

  • Hallo Mädels!


    MRT oB. Wie geil ist das denn? Bin einfach nur glücklich. Ich könnte die ganze Welt umarmen.
    Danke fürs Daumendrücken!


    Grüßli M

  • Liebe Meggi,
    das ist toll und freut mich sehr für Dich! Ich hoffe, dass die berechtigte Erleichterung anhält und Dir ein wenig angstfreie Zeit bringt!
    Viele Grüße
    Hope

  • Guten Morgen, jetzt brauche ich wirklich Hilfe. Die Leber war komplett in Ordnung aber im MRT ist Wasser in der Lunge aufgefallen. Kann Zeichen für Metastasen sein. Mein Brustzentrum wartet auf Bildef und ruft gleich an. Bin am Boden zerstört.
    Was soll ich nur tun?

  • Liebe Hopeful,


    lass dich erstmal in den Arm nehmen :hug:
    Du kannst leider nicht viel mehr tun, als die Ergebnisse abzuwarten. Wie du geschrieben hast, es KANN ein Zeichen für Metastasen sein. Es kann aber auch etwas ganz anderes sein. Die Warterei ist furchtbar, und man glaubt immer erstmal an das Schlimmste. Aber versuche dich erstmal etwas zu beruhigen. Kennst du vielleicht Entspannungsübungen? Autogenes Training oder Muskelentspannung nach Jakobsen? Es ist zwar auch nicht einfach, aber mir hilft autogenes Training durchaus, wenn meine Gedanken zu sehr wandern. Sich einfach auf den Körper und die Atmung konzentrieren.

  • ich möchte dich auch erstmal ganz lieb in den Arm nehmen :hug:!


    Super ist doch schon mal, dass die Leber okay! Was die Lunge angeht? Hast du da schon Bescheid? Ich denke, Wasser kann verschiedene Ursachen haben. Sollte sich der Verdacht doch bestätigen, gibt es auch da Behandlungsmöglichkeiten!!! Ich drücke dir sooo die Daumen, dass es aber Fehlalarm ist! --- Meld' dich wieder!


    Ich denke an dich und liebe Grüße
    Wölfin :hug:

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Liebe Hope,
    auch ich hoffe fūr dich auf einen positiven Bescheid und drūcke ganz fest beide Daumen.
    Diese verdammte Angst wird uns wohl immer begleiten. Bei Dingen, die uns vorher nix ausgemacht haben, Erkåltung, Knochenschmerzen usw. was wir frūher als "Zipperchen" abgetan haben, wird uns ab jetzt Angst machen. Leider. Und wir mūssen damit umgehen kõnnen und niemand kann uns sagen wie. Wir können versuchen es zu verdrången, es wird nicht funktionieren. Damit leben lernen ist leicht gesagt, aber wie macht man das? Der Gedanke ist immer da und die Angst. Viele sagen die Angst gehõrt zum leben dazu, das finde ich aber nicht. Zumindest nicht in solchem Umfang. Frūher vor der Erkrankung klar hat man auch Angst mal krank werden zu kõnnen, aber die Gedanken konnte man dann wirklich wieder lõschen. Jetzt die Angst wieder/ an anderer Stelle/ nochmals etwas zu bekommen ist doch eine võllig andere Angst und allgegenwårtig. Ich kann sie nicht einpacken und wegschließen oder vergraben, leider.
    Was wir nur kõnnen ist hoffen.
    In diesem Sinn hoffe ich auf einen Fehlalarm was deine Befūrchtung angeht und sich alles zum guten wendet.
    :hug: Sylvi

  • Hallo zusammen, vielen Dank für die netten Worte und guten Wünsche! Meine Ärztin vom Brustzentrum hält es unter anderem wegen dem guten Chemoerfolg für "sehr unwahrscheinlich", dass das Wasser etwas mit Metastasen zu tun hat. In meiner Familie hatten wir in den letzten Wochen Scharlach, Magen-Darm und grippalen Infekt im Haus, so dass sie einen Infekt vermutet. Sie wird nochmal alle Bilder mit Radiologen besprechen und dann wird entschieden, wie in einigen Wochen kontrolliert wird, ob alles weg ist. Bin schon erleichtert aber noch bleibt eine Anspannung. Das hat mich echt umgehauen... Aber sicher ist: der Leber geht es sehr gut!
    Ich komme immer gut mit Autosuggestion und Vosualisieren runter. Das wird heute Abend mal kräftig praktiziert. Heute nach der Nachricht war ich aber zu hilflos-hummelig für alles. Schlimm. Bin nun für den Rest der Bestrahlung krankgeschrieben und werde mal mich und mein Immunsystem verwöhnen. Hoffe, ich komme dafür noch etwas mehr runter. Nochmal 1000 Dank und einen sonnigen Abend allerseits.
    Hope

  • Liebe hope,
    Sende dir eine umarmung, wie geht es dir denn jetzt?
    Alles liebe!

    Life's journey is not to arrive at the grave safely in a well preserved
    body, but rather to skid in sideways,
    totally worn out shouting "holy
    crap....what a ride".

  • Liebe Desir77,
    die Radiologen und meine Ärztin sind, wie sie sagte, einhellig der Meinung, dass es wahrscheinlich keine Metas sind. In 4 Wochen wird per Utraschall kontrolliert, ob alles weg ist. Mir geht es nicht so gut. Ich habe Anfälle von panischer Angst. Möchte aber nicht auf frühere Untersuchung drängen, weil dann vielleicht noch gar nicht eindeutig gesehen werden kann, was Sache ist. Für eine Punktion und pathologische Untersuchung war es zu wenig Flüssigkeit.
    Insgesamt ist es für mich eine furchtbare Situation. Bin allerdings auch kraftlos. Die Bestrahlung läuft noch, meine Tochter ist immer wieder krank (aktuell hohes Fieber) und ich finde keine Möglichkeit mich erstmal körperlich zu erholen, was sicher auch heilsam für die Psyche wäre.
    Dir drücke ich die Daumen für Deinen Widerspruch bei der KK aber vor allem dafür, dass alles ohne übermäßige Schmerzen gut und schnell verheilt!
    Hope

  • Liebe Hope,
    ich drücke Dir erst mal heftig die Daumen, dass alle Recht haben und es wirklich ein Infekt ist. Ich kann Deine Angst ein wenig verstehen. Meine Tochter bringt seit August aus dem Kiga einen Infekt nach dem anderen nach Hause. Ich bekomme sie alle. Und vor einer weg ist, setzt sich der nächste drauf. Aktuell geht es mir nicht gut damit und ich habe ziemlich Angst (fühlt sich so ähnlich an, wie zu Beginn der Krankheit, dass das sehr unwahrscheinlich ist, dass es eben nicht am Infekt liegt, hilft bedingt. Aber nicht wirklich. Habe gerade ein Erkältungsbad gemacht, das hat während dem Baden ein wenig geholfen ... manchmal hilft auch Spazierengehen...
    LG Wolke

  • Liebe Mitkämpferinnen, ich freue mich über jede gute Nachricht mit und drücke ganz fest die Daumen, bald hier noch mehr davon lesen zu können!
    Letzte Woche habe ich endlich den Befund vom Schädel MRT (vom 29.8., der Befund blieb offenbar irgendwo zwischen überweisender Neurologin und Hausarzt liegen): kein Befund. Sehr schön. Nun habe ich für kommenden Donnerstag wieder einen MRT Termin für die Wirbelsäule, um die Neuropathien, die Übelkeit und den Schwindel abzuklären. Der Neurologe vermutet eine Ursache in der Wirbelsäule. Ich kann mich jetzt gar nicht so richtig über die pathologische Komplettremission des Tumors nach der neoadjuvante Chemo freuen, da wieder was Unklares ansteht. Ich versuche, mich an diese Unsicherheiten zu gewöhnen, aber es ist nicht leicht. Im Moment bin ich so schlapp und ausgelaugt, ich hatte auf eine Erholung nach Chemo und OP gehofft, bevor die Bestrahlung beginnt.
    Aber es geht mir wohl nicht als Einzige so.
    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag, allen Widrigkeiten zum Trotz!!!!!