Bina - Mom erkrankt - Brustkrebs Schock

  • Hallo ihr lieben ...

    Sorry wird etwas länger :(


    Ich habe jetzt lange mit mir gehadert ob ich Gier schreiben soll ...habe viele Beiträge gelesen (und bin mir grad auch nicht so sicher ob ich in der richtigen Kategorie bzw Unterpunkt bin) egal ...nun zum eigentlichen :


    Heute vor einer Woche kam meine mom mit der Überweisung zum onkologen vom Frauenarzt (sie hatte einen Termin weil sie ne Woche vorher etwas beim Baden an der Brust ertastet hatte) war aber eig vor 4 Wochen beim Fa zur Vorsorge, da hat sie nichts ertastet. Dieses Mal auch nicht nur tat es meiner mom weh.

    So gleich nach den Feiertagen hatte sie den Termin beim onkologen. Auch dieser tastete nichts machte aber dann ein Ultraschall und wurde leise. Er sagte dann (total freundlich und kompetent zu meiner mom) er kann sagen wir warten jetzt die Biopsie ab oder er kann ehrlich sein er sieht das es Krebs ist. Sie hat mich angerufen und es hat sowohl ihr, meinem dad und mir den Boden unter den Füßen weg gezogen. Nun war es so das sie gleich am nächsten Tag Biopsie und Mammographie Termin hatte. Der Arzt hat danach ein Gespräch mit ihr geführt und meinte das er in den Lymphdrüsen nichts sieht und nichts vermutet , dass Mama Glück gehabt hat diesen Tumor überhaupt zu finden , da er eig nicht zu ertasten ist. Und er sagte das Service Tumor geschätzte 1,8-2cm hat und das wir Amt 8.1 dann die Ergebnisse bekommen ob’s vor der op noch zur Chemo kommt. Er meinte auch, das die Chancen zum überleben sehr sehr gut sind und er ihr Minimum 80-90 % einräumt.


    Liebe Leute, ich mach mich total verrückt ich kenne auch niemand der das alles schon hinter sich hat daher wende ich mich an euch.

    Ich heul seit Freitag letzter Woche nur noch weil ich da schon ein schlechtes Gefühl habe! :(


    Was bedeutet das alles? Wie kann der Arzt anhand von Ultraschall und Mammographie sehen, dass die Lymphdrüsen nicht befallen sind und gut aussehen??? Muss da nicht erst operiert werden?

    Wie kann er ihr so gute Chancen einräumen ohne Knochen szinti.???? Eigentlich ist er wirklich ein sehr guter Arzt mit vielen sehr guten Erfahrungsberichten. Aber irgendwie find ich das alles seltsam. Mein Opa hatte auch Krebs aber da müsste man immer warten, und dieser Arzt weiß des alles nur Anhand von Mammographie und Umtraschall ? Ich hab Angst dass wir das glauben, und am 8.1 in ein tiefes Loch fallen :(


    Warum haben manche vor der op Chemo , manche nach der op , manche gar nicht ?


    Ich weiß auch nicht wie ich mit meiner mom umgehen soll. Ich bin 29 wohne schon lang nicht mehr dsheim, würde aber am liebsten zu ihr ziehen :( fahren morgen in den Urlaub mit ihr - sie hat Angst vor Silvester :( alles ist sooo sch ... :( hatte heute ein langes Gespräch mit ihr ....sie ist noch so ohne mut so ohne Kampfgeist :( hat nur Angst vor Chemo sagt sie würde das nicht schaffen ...ich kann ihr die Angst nicht nehmen -aber ist Chemo wirklich noch der Horror oder gibt es inzwischen etwas wo es mildert? :( ich kenn mich null aus damit , sorry wenn ich so dumm frag.


    :( bin echt hilflos


    Lg

  • Liebe Bina,

    herzlich willkommen hier im Forum. Wir haben alle diese elende Zeit der Ungewissheit hinter uns, die leider, leider immer mal wieder kommt. Und ja: es zieht einem den Boden unter den Füßen weg bis es eine klare Diagnose gibt und der Therapieplan steht, damit entsteht dann auch der Kampfgeist und auch die Kraft, die Therapie durchzustehen.

    Gut dass deine Mum dich an ihrer Seite hat, du kannst ihr helfen mit "einfach-nur-da- sein" bis Ablenkung in dieser Wartezeit und während der Therapie kannst du sie dann ganz tatkräftig unterstützen, wenn sie das möchte.

    Zu dem Arzt: er hat sicher eine Menge Erfahrung und ein Gefühl, wie es bei deiner Mum vermutlich weitergeht und er ist seriös genug den histologischen Befund zu abzuwarten. Der Tumor ist noch recht klein und das ist erstmal ein gutes Zeichen - weil früh erkannt!

    Lies dich hier im Forum ruhig quer durch die threads und stelle deine Fragen da bist du allemal besser beraten, als beim sonstigen googeln - das macht zu viel Angst. Deine Mum wird es schaffen!

    LG

    Ute63

    Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. (Molière)

  • Liebe Bina,

    fühl dich in den Arm genommen.


    Ich kann deine Verzweiflung verstehen. So ging es mir auch direkt nach meiner Brustkrebsdiagnose im Sept. 15. Man steht vor einem Abgrund. Aber bevor nicht die genaue Tumorbiologie feststeht, kann kein Arzt der Welt sicher sein, wie es weiter geht. Der genaue Behandlungsplan wird in der sog. Tumorkonferenz unter Beteiligung von mehreren Ärzten besprochen.


    Falls deine Mutter eine Chemo benötigt, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es zwar eine schlimme Zeit war, aber dass man die

    Phase trotzdem gut überstehen kann, weil es gute Begleitmedis gibt. Ich konnte und musste in den Tagen nach den Chemos immer etwas essen. Man kann sich vorher darauf einstellen, dass es ein paar Tage nicht gut geht, aber man hat auch ganz viele gute Tage, die man umso mehr genießt.


    Ich drücke euch ganz doll die Daumen, dass deine Mutter den Therapieberg möglichst beschwerdefrei erklimmt und danach gesund ist und sagen kann, dass doch alles nicht so schlimm war.


    Schön ist, dass sie dich an deiner Seite hat. Es ist wichtig, dass man jemanden hat, der einem zuhört und nicht das Gefühl gibt, dass man eigentlich schon so gut wie gestorben ist.


    Alles Liebe und viel Glück für euch

    Lulu :)

  • Liebe Nina, ich möchte euch so gerne etwas von dieser Angst nehmen. Ich denke, dass der Arzt deiner Mutter meint, dass die Lymphknoten nicht vergrößert und tastbar sind. Das ist erst mal ein gutes Zeichen. Die weiteren Untersuchungen müssen aber abgewartet werden. Brustkrebs ist heutzutage kein Todesurteil mehr, die meisten Patientinnen werden geheilt, gerade wenn er im Frühstadium entdeckt wird. Mein Tumor war in etwa auch 2 cm , hormonpositiv und G 1. Ich brauchte gar keine Chemo, nur OP, Bestrahlung und für 5 Jahre Tamoxifen von denen ich inzwischen fast 2 Jahren hinter mir habe. Mir geht es wieder gut, meine Ärzte sprechen von Heilung. Die Diagnose Brustkrebs zieht einem erst mal den Boden unter den Füßen weg, aber sie ist nicht das Ende.

  • Liebe Bina, verstehe dich sehr gut, mir hatte damals diese Info von meiner Mum auch den Boden unter den Füßen weg gerissen. Damals kämpft man zuerst mit irrationalen Verlustängsten, da für die Meisten Menschen Mama und Papa die wichtigsten Menschen sind (neben dem eigenen Partner/Familie). Damals hab ich auch noch nicht daran gedacht, das ich mal den selben Weg gehen muss.

    Am allerwichtigsten ist es die Ruhe zu bewahren. Da deine Mama selber trudelt, ist deine Funktion der Fels in der Brandung (und wenn es noch so schwierig ist).

    Brustkrebs ist heute schon lange kein Todesurteil mehr und er ist so verschieden, wie die Socken in deiner Schublade. Heilungsquote in unserem Brustkrebszentrum 95%!


    Viele Faktoren bestimmen die Art der Behandlung, neben der Tumorgröße und unter 2cm ist es mit T1 klein, ist sehr wichtig das Grading. Also wie schnell und aggressiv wächst der Tumor, um dies zu bestimmen gibt es die Biopsie. Und das Grading ist sehr stark richtungsweisend dafür, ob es eine Chemo gibt oder nicht. Nicht jeder bekommt Chemo, bei vielen reicht die OP, die Bestrahlung und eine 5 Jahrestherapie mit Hormontabletten.

    Erfahrene Radiologen sehen auf den Ultraschallbildern relativ gut, ob es sich um eine Auffälligkeit handelt und können an abgegrenzten Umfeldern schon Prognosen machen.


    Eine OP wird z.B dann gemacht, wenn keine Chemo erfolgt, Ober der Tumor so tief liegt, das zwei Biopsien keinen klaren Befund bringen.

    Also durchatmen, informieren, Biopsie durchführen lassen ( wenn möglich im Brustkrebszentrum und nicht in der Radiologie, die sind besser ausgerüstet und professioneller, das erspart Schmerzen in der Brust) und vor allem keine Panik.

    Auch eine Chemo ist aushaltbar.

    Liebe Grüße Eli

  • Hallo Bina, deine vielen Fragen kann ich heute leider nicht mehr beantworten. Aber eins kann ich Dir sagen, deiner Mutt wird geholfen.

    Und Sie werden das Bestmögliche finden.

    Bitte Google dich nicht durch die Nacht. Versuch zu schlafen ,damit hilfst du deiner Mutt am besten wenn du Sie morgen aufbauen willst. Meine Erfahrung mit der

    Chemo war positiv , jedoch verträgt Sie jeder anderes und es gibt viele Mittel um Sie erträglicher zu machen. Und ich war wirklich ein Angsthase.

    Deine Mutt und Du Ihr schafft das auch, 💪🏻ich fand die schlimmste Zeit....war das warten ...bevor es losging mit der Chemo. Schreibt deine Fragen die Du hast zusammen mit deiner Mutt auf ,und dann fragt den Arzt Löcher in den Bauch. Wenn man gut Informiert ist ,kann man viel besser mit der Situation umgehen.

    Also dann liebe Bina, Kopf hoch und durch💪🏻viel Kraft für die nächste Zeit💪🏻💪🏻Ganz liebe Grüße🤗

    Milly72

  • Liebe Bina,
    zuerst mal ein Mutdrückerle von mir!:hug:
    Ich kann verstehen, dass du dich um deine mom sorgst! Aber heutzutage ist Brustkrebs wirklich gut behandelbar!
    Bei mir ist die Diagnose fast 5 Jahre her ---- und ich lebe noch und gut!!!
    Mein Tumor war 1,8 cm und ich hatte einen befallenen Lymphknoten! Es war ein langsam wachsender Tumor und ich brauchte keine Chemo!
    Es hat aber auch viele Frauen hier, die Chemo hatten oder noch haben!

    Wenn du im Forum stöberst, wirst du einiges dazu finden.
    Ich bin auch in einer Selbsthilfegruppe in meiner Wohnortnähe und da sind viele Frauen dabei, die ihre Diagnose vor 10 bis 20 Jahren bekommen haben! Auch im Forum hier sind Frauen, bei denen es schon so lang oder länger her ist!

    Du siehst also, du kannst ruhig zuversichtlich sein - deine Mutter auch! :thumbup::thumbup:
    Mit meinem Beitrag wollte ich dich etwas aufmuntern und hoffe, es ist mir gelungen!<3

    Ach ja, evtl ein ähnliches Beispiel:
    Meine Freundin hat kürzlich auch einen Knoten in der Brust bemerkt. Durch die Mammo waren sich die Ärzte auch schon ziemlich sicher, dass es was Bösartiges ist. Vor 2 Wochen habe ich sie zur Biopsie nach Neu-Ulm begleitet (ich sehe, dass du aus Günzburg bist), und letzte Woche war ich bei der Besprechung auch dabei. Aus jetziger Sicht braucht sie auch keine Chemo. Tumor ist ca 2,5 cm und die Lymphknoten sehen auch frei aus. Nächste Woche sind noch diverse Untersuchungen und dann OP-Bespechung. da gehe ich auch wieder mit---
    bei uns hier heißt es immer: 4 Ohren hören mehr als zwei!

    Liebe Bina,
    schön, dass ihr mit deiner Mama noch ein paar Tage in Urlaub fahrt! :thumbup::thumbup:
    Ich wünsche euch alles alles Gute, viel Kraft und Glück sowie Zuversicht!

    Lieben Gruß
    von Mohnblume

    Eine Tür ist selten ganz verschlossen.
    Manchmal muss man nur den passenden Zeitpunkt zum Anklopfen finden!

  • Liebe Bina,

    ich kann mich den anderen nur anschließen. Es ist toll, dass du dich zur Unterstützung deiner Ma auf den Weg machst - hier hast du definitiv eine gute Adresse gefunden. Den Schockzustand kennen wir alle - ebenso wie das kaum zu ertragende Warten auf Untersuchungen/ Ergebnisse - und endlich den Behandlungsplan. Das ist schwer - aber da muss man/frau durch.... Ablenkung hilft bisweilen dabei. Und wenn Ergebnisse komplett sind und Schlachtplan steht, wird es deiner Ma auch wieder besser gehen und sie den Kampf aufnehmen. Momentan hängt ihr in der belastendsten Phase fest

    Eigentlich aber wollte ich dir was zu den Lymphknoten berichten, du schriebst, dass bei deiner Ma der Radiologe nichts sah - und wie er das so beurteilen kann. Bei mir gibt es seit Diagnose (oder auch schon früher) in der Achsel immer wieder Lymphknoten mit bis zu 3,5 cm Größe. Die Radiologin blieb beim Schallen immer total entspannt, mittlerweile fast 4 Jahre - ich nicht, wenn sie begann, auszumessen und zu dokumentieren. Irgendwann habe ich mich getraut nachzufragen. Ihre Antwort: Alles schick - also keinerlei Hiweis auf... trotz deutlicher Vergrößerung, die viele Ursachen haben kann. Nicht die Größe ist entscheidend, sondern das Aussehen... - und da haben die Radiologen reichlich Erfahrung. Vertrauen ist auch wichtig.

    Wartet die Ergebnisse ab - und dann auf in den Kampf. Von diesen Ergebnissen ist auch abhängig, ob überhaupt Chemo, ob erst Chemo und dann OP oder erst OP und dann Chemo - AHT oder nicht. Das ist alles abhängig von der Tumorbiologie.

    Ich wünsche dir und deiner Ma viel Kraft und auch Zuverscht für das, was kommt!!

  • Hallo liebe Bine,


    erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum, du bist hier ganz richtig. Hier werden dir die meisten Fragen gut beantwortet, aber denke daran, dass wir alle hier keine Ärzte sind, sondern selber Betroffene oder auch Angehörige so wie du.

    Jetzt versuche ich aber ein paar Fragen zu beantworten.

    Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Brustkrebs und diese werden dann unterschiedlich behandelt.

    Mein Tumor könnte auch nicht ertastet werden, erstens lag es ungünstig, zweitens habe ich eine ziemlich große Brust und drittens war er noch sehr klein. Bei der Mammographie konnte manauch kaum was erkennen.

    Aufgefallen ist er bei einer normalen Vorsogeuntersuchung durch eine Sonographi (Ultraschall).

    Wenn ihr die Ergebnisse der Biopsie habt, dann wird es besser, dann bekommt ihr Euren Fahrplan, denn dann wisst ihr was für ein Krebs sich eingenistet hat.


    Chemotherapie ist nicht mehr das schlimme Monster von vor ein paar Jahren. Durch die Begleitmedikation ist es für die meisten doch erträglich.

    Also erst einmal keine Angst, es muss nicht so schlimm werden.

    Ich hatte heute mein 15. von 16 Chemos. Und mir geht es eigentlich ganz gut.


    Liebe Grüße und für das Neue Jahr alles Gute

    Anja

  • Hallo erstmal :)

    ich denke du wirst dich hier gut aufgehoben fühlen!

    ich selber bin passiv betroffen.Meine Schwester hatte Brustkrebs und jetzt Knochen und Beckenmetastasen....Man liest mich hier nicht oft da och meist nur still mitlese...ich kann dir aus Erfahrung folgendes sagen...


    ich habe damals schon meine Schwester durch die Chemo begleitet...ich weiss noch wie alles begann...jede Minute die wir von den anfänglichen Untersuchungen bis zur Diagnose...zur Operation und zur Chemo zusammengehalten haben als Familie...ich denke das ist das wichtigste....angst gehört dazu,man muss sie annehmen und schauen,wie man sie sich nehmen kann....der eine will jedes Detail Wissen,der andere schläft ruhiger wenn er es nicht weiss...definitiv ist gut zu wissen was auf einen zukommt...heutzutage kann man die Nebenwirkungen einer Chemo gut eindämmen...ich würde sagen sie aushaltbar machen....es gibt gute und schlechte Tage...wir haben die schlechten damals angenommen....ich habe immer gesagt und immer wieder gibt es einen neuen Tag und jeder sch... Tag,ist am Ende des Tages ein geschaffter Tag...ich fand das Haare abrasieren auch einen schweren Schritt....einen Schritt weg vom normalen Leben...ABER Leben...das darf man nie vergessen...etwas schön zu reden macht keinen Sinn ...aber Leben zu dürfen...eine Diagnose mit guten Chancen...egal wie lange es schlussendlich ist,das annehmen und umsetzen zu können im Alltag..das bedarf viel Kraft...aber du und deine Mama ihr habt etwas-eine Bindung!Seid stark füreinander und auch mal schwach miteinander und vergiss niemals!ihr schafft das

  • Guten Morgen liebe Bina :hug:,

    ich schreibe auch nicht mehr tåglich hier, aber deine Zeilen haben mich so berührt, da muss ich dir jetzt einfach schreiben und ein bissel Mut zusprechen.

    Eigentlich haben die anderen Mädeĺs ja schon alles gesagt, trotzdem.

    Mir ging es 2016 so und ich hatte zum Glück auch meine Tochter an der Seite. Sie ist 26 und war die Stårke für mich. Von Anfang an gab es keinen Zweifel für sie, das wir das alles schaffen und ich alles tue, wieder gesund zu werden. Mein Arzt im BZ ist auch sehr erfahren und ein Ass auf dem Gebiet BK. Er hat mir keine Illusionen gemacht aber bei der Biopsie gesagt, wenn die Tumorbiologie gut aussieht, die LK frei sind, wie er angenommen hat, ist meine Chance 80/90% gesund zu werden. Und er hat zum Glück recht gehabt. Ich hatte es in beiden Brüsten und da ich/wir gleich entschieden haben beide Brüste ab, habe ich mir die Chemo erspart. Klar das alles war erst sicher nach OP und pathologischem Befund, aber so war die Aussicht und so ist es dann auch gekommen. Jetzt mache ich 10 Jahre AHT und hoffe damit gesund zu werden/sein. Ich gehe wieder Vollzeit arbeiten und bin auf einem guten Weg.

    Jetzt genießt die Tage Urlaub gemeinsam( bin vor dem entgūltigen Befund mit meiner Tochter auch noch mal eine Woche ans Meer geflogen:) das hat mich abgelenkt, auch wenn man es natürlich nicht ganz aus dem Kopf bekommt) mach deiner Mama Mut, keine Angst, auch wenn ihr beide sicher große Angst habt, du musst nichts schõn reden, aber positiv und zuversichtlich sein, das hilft ihr ganz bestimmt. Ich drücke euch :hug:und meine Daumen :thumbup::thumbup::thumbup:.

  • Liebe Bina, bitte sag Deiner Mum folgendes von mir und ich hatte wirklich eine Riesen Angst vor der Chemo. Ich habe das alles letztes Jahr mit gemacht. Eine Chemo vor der OP machen die Ärzte meistens wenn sie den Tumor erst verkleinern möchten durch Chemo. Es wird dann nicht so ne schwierige OP. Bei mir war der Tumor (4,5 cm) bereits nach der 2. Chemo um die Hälfte kleiner und nach 6 Chemozyklen hat man nur noch das Tumorbett entfernt. Die Brust selbst sieht noch super aus für das dass man daran rumgeschippelt hat. Die Chemo selbst habe ich gut vertragen. Natürlich gibt es Nebenwirkungen aber wenn der Tumor kleiner wird steht man das durch. Das einzige was ich jetzt noch von der Chemo habe ist die Polyneuropathie in den Füßen. Und bitte geht zusammen in ein gutes Brustzentrum, da es dort immer eine Tumorkonferenz gibt in der mehrere gute Ärzte über die bestmögliche Therapie entscheiden.

    LG Gelixy

  • Liebe Bina,

    ich wurde erst operiert da mein Tumor 8mm war und danach Chemo.

    Ich hatte auch furchtbare Angst davor hab es mir aber schlimmer vorgestellt.Das ist echt machbar.Ein Schritt nach dem anderen, so war meine Strategie.

    Liebe Grüße und ganz viel Kraft für Deine Mama

  • Hallo ihr lieben

    :)))


    Danke für eure vielen Antworten , es tut gut das alles zu lesen.


    Sind jetzt im Urlaub versuchen momentan des beste draus zu machen. So gut dies eben möglich ist. :(



    Das ungewisse macht einfach verrückt ...jeder malt sich aus wie es sein wird und naja wir kennen leider eben nur „nicht gut ausgegangene Geschichten“ des macht es halt gleich noch mal so blöd. Aber gut es hilft nichts! Wir müssen da durch.


    Riesen Respekt an euch !!!! Ihr seid alle so tapfer und kämpft alle und habt trotzdem die Zeit, die Lust und die Kraft anderen Mut zu zusprechen. Ihr seid ganz ganz tolle Menschen! Danke :) ich hoffe irgendwann auch so sein zu können.

  • Liebe Bina!


    Anhand eines Ultraschalls kann definitiv keine Diagnose gestellt werden. Auch der erfahrene Radiologe - sofern dieser wirklich professionell ist- würde sich zu einer Diagnose anhand eines Ultraschalls oder einer Mammographie oder MRT hinreißen lassen.

    Mir wurde vor 1 Jahr von einem seeeeeehr erfahrenen Radiologen etwas Ähnliches diagnostiziert. Nach einer wirklich üblen Vakuumbiopsie hat sich aber rausgestellt, dass es gar nichts Schlimmes ist.

    Wollte der Herr aber auch nicht glauben. Hat immer wieder behauptet, Biopsie Ergebnis muss falsch sein.

    Bis das Gebilde sich binnen Tagen auflöste und verschwand. Da war der Ober Guru aber sprachlos.

    Tja, daher würde ich jetzt erstmal abwarten, was die Gewebeuntersuchung bringt.


    P.S. Ich würde vor der Chemo operiert. Auf eigenen Wunsch. Und bin sehr froh über diese Entscheidung.


    Grüße Meggie

  • Liebe Bina,


    ich hoffe, Ihr konntet Euren Urlaub genießen und Euch gegenseitig etwas trösten.

    Du hast ja bereits von Einigen im Forum gehört, wie sie mit der Situation umgegangen sind. Es gibt keineswegs nur schlimme Geschichten. Die weitaus größere Anzahl geht gut aus.

    Ich hatte meinen Tumor selbst getastet und bin leider erst nach einem Arztwechsel bei einer erfahrenen Ärztin in einem Brustzentrum gelandet. Du klingst, als hättet Ihr bereits einen guten vertrauenswürdigen Arzt gefunden. Ich glaube, dass ein guter erfahrener Arzt einschätzen kann, wie die Situation ist und weiß was er Dir sagt.

    Natürlich ist auch er kein Hellseher. Aber wenn er Dir Mut macht, vertrau ihm. Die Detailuntersuchungen werden zeigen, was danach zu tun ist.


    Ich hatte Glück und musste keine Chemo machen. Heute ist die Diagnose und Behandlung wirklich sehr individuell.

    Eins habe ich während meiner Erkrankung und dem Stöbern im Forum gelernt: Löchere die Ärzte so lange mit Fragen, bis Du sie verstanden hast und für Dich alles plausibel ist. Mit Deinen Fragen hier im Forum bist Du ja schon dabei... das finde ich super! Weiter so.

    Damit wirst Du Deiner Mutter mit Sicherheit helfen.


    Ich drücke Euch ganz fest die Daumen.

    Liebe Grüße
    Birgit

  • Liebe Bina,

    ich denke an euch :hug:. Morgen bekommt ihr die Ergebnisse, toi toi toi :thumbup:


    Und denk dran, alles fragen was ihr nicht versteht, lasst euch alles genau erklären, schreibt es euch auf, oft ist man so durch den Wind, da weiß man hinterher nur noch die Hälfte.

    :hug:

  • Hallo ihr lieben


    In zwei Stunden wissen wir mehr :( ich kann nicht mehr ...der Tag heute war sooooo sch....ich hoffe so, dass alles gut wird :(


    Wird schon

    Ich schreib euch später

  • Hallooo


    Also hat bis 21 Uhr gedauert (Wahnsinn diese warterei)


    Also sie muss erst mo keine Chemo machen. Es ist anscheinend ein hormonspezifi. Tumor? Der langsam wächst ...und schon ne sehr lange Weile da is


    (Ist es dann nicht so gut wie sicher, dass wenn er schon lang da is gestreut hat??? )


    Iwas mit g1 hat er gesagt ?!?


    Sie muss jetzt zur Lunge Röntgen Bauch Ultraschall , Knochen szinti....

    Dann op, Bestrahlung und ne Hormon Therapie mit Tabletten (was ist das?) . Arzt meinte des mind. 10 Jahre und das es kein leichter Wwg wird wg. Nebenwirkungen usw. (was bedeutet des? Haben die viele Nebenwirkungen !?)



    Naja aber hört sich relativ gut an find ich oder?


    Liebe Grüße

  • gleicher Tumor wie meiner, nur hatte ich G2

    da hat sie rel Glück gehabt... lässt sich gut behandeln!


    hab OP und Bestrahlung hinter mir... war nicht immer leicht, aber geht!!!

    Antihormontherapie wird entweder mit Tamoxifen gemacht oder ein Aromatasehemmer

    haben beide Nebenwirkungen... aber nicht unter kriegen lassen!

    ich muss Tamoxifen nehmen und habs erst gar nicht vertragen. hab dann das gleiche Mittel von einem anderen Hersteller bekommen und ich vertrag es bisher prima ;)

    also, wenn es soweit ist, nicht unter kriegen lassen!