Endometriumkarzinom (Krebs des Gebärmutterkörpers)

  • Liebe Raffaela,

    Ich habe das gleiche Schicksal, aber leider nicht hinter mir.

    Die OP und Strahlentherapie habe ich schon geschafft. Einen wichtigen Tip zur Strahlentherapie habe ich noch:

    Unbedingt rechtzeitig mit Vaginaltrainern beginnen, um einer Schrumpfscheide nach der Strahlentherapie vorzubeugen !!

    Mir ist das leider nicht gesagt worden .

  • Herzlich willkommen, liebe Raffaela. ich glaube, hier kann Dir keiner beantworten, wie hoch Deine Heilungschancen sind. Aber ich denke einfach mal so: Sie sind hoch. Mach Dir selber Mut!


    reisetante : Das kannst Du immer noch machen, die Vagina dehnt sich auch später noch.


    Ich hatte zwar Gebärmutterhalskrebs und durch die OP eine verkürzte Scheide, aber durch die Dilatoren ist sie schon flexibler und wieder länger geworden. Braucht aber Geduld.

  • In einer Mitteilung der Universität H. (also keine Feld/Wald /Wiesen Adresse ) steht, dass man unbedingt früh beginnnen soll und nicht

    warten soll bis sich die Scheide schon verengt hat. Ich gebe das ja auch nur als Tip weiter. Es kann ja dann jede nach dieser Information

    bei der Uniklinik H. suchen. Ich persönlich bin immer froh für alle Informationen, die mir helfen, eventuellen Nebenwirkungen

    vorzubeugen (sofern möglich). Ich persönlich wäre froh gewesen, das vorher gewusst zu haben. So habe ich durch den verspäteten

    Beginn wertvolle Zeit verloren. Das wollte ich meinen Mitstreiterinnen ersparen.

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  • Liebe reisetante , das habe ich auch so verstanden und finde es großartig, dass Du das als Tipp weitergibst, weil ich es auch nicht früher wusste.

    ich wurde zwar nicht bestrahlt, aber ich habe eben diese verkürzte Scheide.


    Ich wollte Dir nur den Tipp geben, es dennoch zu versuchen. Man bekommt, die Dilatoren ja in verschiedenen Größen und kann so behutsam dehnen. Ich habe es auch erst ein Jahr nach meiner OP erfahren ...


    war also nicht als Kritik gedacht, falls Du es so verstanden hast, sondern als "Mutmach" für Dich.


    Liebe Grüße

    Milli

  • meine Befundbesprechung war gut brauche keine Nachbehandlung. Jetzt habe ich das Problem, dass ich schon seit vor der Op Durchfälle habe und nichts hilft kein Per... oder Darmfl... pl... kennt dasProblem jemand? Über Tipps oder Erklärungen würde ich mich freuen.

    :hot:

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  • Hallo.

    Bin ganz neu hier. Meine Befundbesprechnung lautete ebenfalls: Keine Nachbehandlung notwendig. ICH HABE MICH SO GEFREUT. ICH WAR SO DANKBAR, allen, den Ärzten, meinem Körper, dem Leben... Ich klammere mich an diese Aussage, habe aber trotzdem schreckliche Angst, das womöglich etwas übersehen wird oder was weiß ich... Ich leide seelisch ganz arg und meinen Partner belaste ich damit ebenfalls, nicht absichtlich, aber ich merke es.

    Das mit dem Durchfall ist bei mir genau das selbe, die große OP war vor heute genau 2 Monaten und seit dem habe ich immer wieder Durchfälle. Bei mir hilft auch nix. Nach dem Kontrastmittel vor der CT-Untersuchung wurde es 2 Tage richtig schlimm, jetzt ist es zwar wieder etwas besser, aber nicht mehr so, wie es sein sollte.

    Alles Gute und herzliche Grüße!

  • Hallo Jugr,


    Ich kann deine Angst verstehen, als ich vor acht Monaten die Diagnose Endrometriumkarziom bekam fühlte ich mich genauso.

    Ich habe Chemo, Bestrahlung und Afterloading Loading hinter mir.

    Es geht mir gut.

    Auch in meinem fortgeschritten Stadion gibt es gute Chancen.


    Liebe Grüße

    Fee

  • Danke Fee für die ermutigende Worte, es ist einfach echt eine krasse Diagnose, bin noch jung.

    Habe echt mit allem gerechnet, also das irgendwas nicht stimmt war mir klar, aber ich habe an was harmloseres gedacht. =(


    Die Vorstellungen niemals Kinder bekommen zu können ist für mich schrecklich,aber das ich es vielleicht gar nicht überlebe noch mehr

    Ich weiß einfach nicht wohin mit mir aktuell =(

  • Jugr, die Diagnose ist schrecklich besonders wenn man so jung ist. Aber du wirst es schaffen. Darf ich fragen wie du eingestuft bist, und was schon unternommen wurde.

    Du musst kämpfen und versuchen Chemo und Bestrahlung als positive anzusehen. Sie helfen dir.

    Als ich soweit war das zu akzeptieren ging es mir besser.

  • Hallo,


    ich komme gerade vom Frauenarzt. Bei mir wurde letzte Woche eine Ausschabung durchgeführt, weil ich seit Oktober fast ständig Blutungen hatte (Ich war noch nicht in der Menopause).

    Meine Scwester und verschiedene Verwandte hatten das auch schon und danach war alles ok. Also bin ich heute relativ guter Dinge zur Nachbesprechung hin und dann BAAAAAAAAAM.

    Es waren Polypen dabei, die sich bösartig verändert haben, also habe ich Gebärmutterkrebs. Ich soll nächste Woche wegen Streuung in andere Organe zum CT und danach werde ich

    operiert. Wenn dann nichts gefunden wurde, muß nichts weiter gemacht werden und ich habe angeblich gute Überlebenschancen. Ansonsten Bestrahlung etc. Genaues kann mir erst nach der Entnahme der Gebärmutter und der Eierstöcke und dem CT gesagt werden.

    Ich habe mir das alles angehört als wenn ich neben mir stehen würde, erst als ich im Auto saß ist mir bewußt geworden, was mir da gesagt wurde. Ich habe meinen Mann angerufen ein bisschen geheult und ihn dann von der Arbeit abgeholt. Seitdem bin ich wie betäubt, ich raff das alles nicht, ich glaube ich bin im falschen Film. Gerade hatte ich mich ein wenig gefangen,

    weil vor 4 wochen mein Seelenhund gestorben ist und das sehr schmerzhaft für mich war und jetzt das. Ich kann im Moment nicht klar denken, in meinen Kopf herrscht gleichzeitig Chaos und gähnende leere, ich müßte auch noch meine Familie benachrichtigen aber ich weiß nicht wie sorry für die schlechte grammatik und rechtschreibung aber ich stehe gerade total neben mir HIIIIIlfe!!!!!!!

    Susi

    Wird's besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich! ;)

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  • Liebe serafina

    Ich drück Dich mal...Du Arme. Der Schock ist gross. Aber Du schreibst es gibt eine gute Prognose. Daran halte Dich jetzt fest. Die Ärzte werden alles tun um Dich gesund zu machen. Die Voruntersuchungen sind nervig aber nötig und wenn dann die OP vorbei ist wirst Du sehen das alles gut wird.

    Das Du um Deinen Hund trauern musst tut mir sehr leid. Tiere geben uns soviel. Behalte ihn in Deinem Herzen und kämpf für ihn.

    Du schaffst das😙 ...Liebe Grüße Ernie

  • serafina ...Ich wünsch Dir, dass Jemand bei Dir ist um Dich zu trösten und zu stärken. Ein bisschen weinen und allein sein ist okay aber dann musst Du Die Tränen wegwischen und kämpfen!!! Du schaffst das. Hier im Forum sind tolle Frauen die Dich begleiten und unterstützen. :hug::hug:

  • Hallo Serafina,

    ich weiß genau was du jetzt durch machst, und einige anderen Frauen hier auch! Dieses Kopfkino lässt einen nicht mehr normal denken! Versuch wenn es dir gut tut mit deinem Mann vernünftig und ruhig zureden. Lasst ihn nicht außen vor.Bleibe ruhig und sachlich dabei. Mach dir nicht so viele Gedanke was ist... wenn das... und das passiert. Die Untersuchung muss gemacht werden und auch die OP. Mach einen Schritt vor den anderen und versuche dabei dich nicht verrückt zu machen. Es hört sich krass an aber du muß dich darauf einlassen, denn der Befund ist da. Versuche ich weiß es geht nicht auf Knopfdruck ohne Negativgedanken normal damit umzugehen. Gut wäre es wenn du schon weißt in welches Krankenhaus du die Untersuchung und Op machst. Erkundige dich ob es dort eine Psychologin gibt die dich in deiner Situation begleitet. Wenn du es zeitlich schaffst mach es vor deiner Untersuchung. Du schaffst es!


    Mein Leitspruch...Tränen weg wischen;)Helm auf, Visier runterX( und kämpfe !!!!

    Ich hoffen ich konnte dir helfen!

    Ich schick dir ein.....Du schaffst es Knuddel...:hug:

  • Hallo twingo1706,


    vielen Dank für dein Feedback, das hat mir sehr geholfen. Normalerweise bin ich eine Kämpfernatur, also wenn ich den ersten Schock überwunden habe, werde ich den Kampf aufnehmen. Mein Mann ist sowieso mein Fels in der Brandung, d Aer wird mir sicher eine große Hilfe sein. Ich lass es jetzt erst mal sacken und mache Abendbrot.

    Danke für alles erst mal!!!:thumbup::thumbup:<3<3

    Wird's besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich! ;)

  • Liebe serafina ,


    willkommen hier bei uns! Der Anlass ist nicht schön, aber hier sind ganz viele Frauen, die Dein Schicksal teilen und verstehen, was Dich umtreibt. Deine Angst und Betäubung ist normal, die Diagnose zieht einem

    Schlicht erstmal den Bodennunter den Güssenbwwg. Aber es wird besser, versprochen! Der erste Schock legt sich und wenn die ersten Behandlungsschritte eingeleitet sind, siehst Du wieder ein Ufer. Der Weg ist nicht locker, aber es gilt bei Dir auch abzuwarten, wie der Befund nach OP aussieht. Warten und Geduld wirst Du noch oft hören und es sind Worte, die lernt man hassen. Aber man braucht sie, die Gefuld.

    Sei ruhig so gut es geht und mach was Schönes mit Deinem Mann, wenn Du es noch kannst vor der OP. Umso besser wirst Du alles verkraften.


    Ich drück Dir ganz ganz fest die Dsumen