Medizinisch nicht notwendig đŸ˜€

  • Hallo zusammen (wieder schlaflos in Neuss)


    Bin mit meiner Chemo fast durch noch 4 🎉


    Insgesamt 16 (4 EC und 12 PTXL)


    Letzte Woche fand ein GesprĂ€ch mit meiner Ärztin statt. Denn bisher war sie noch etwas unsicher. Anfang der Chemo war der Tumor 5 cm und viel zu nah an der Haut. Deshalb stand von Anfang an fest das nicht brusterhaltend operiert wird.Nur wie, war nicht sicher Amputieren oder nicht.Er musste kleiner werden damit nicht amputieren muss (DrĂŒsen fettgewebe wird entfernt nur die Haut bleibt)


    Nun ist er auf 2,5 cm geschrumpft 👏👏 fĂŒr mich ein absolutes traumergebnis .


    Jetzt steht fest, nach der Chemo folgt die Bestrahlung dann die OP mit direktem Aufbau.


    Ich fragte meine Ärztin ob eine oder beide BrĂŒste operiert werden, da ich natĂŒrlich wissen wollte was auf mich zukommt.Sie sagte mir klipp und klar das es medizinisch nicht notwendig sei und die KV dies eh nicht zahlen wird.


    Nun ĂŒberlege ich (wenn es möglich ist) die eine Brust auch operieren zu lassen und selbst zu zahlen, da ich riesen Angst davor habe das der Krebs auf der linken Seite auch Auftritt.


    Hat jemand von euch Erfahrung damit?


    Vielen Dank fĂŒr eure Aufmerksamkeit đŸŒčđŸŒčđŸŒč

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  • Liebe Firerina,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Ich finde es toll, dass Deine Therapie einen großen Erfolg hatte. Ich glaube es Dir, dass Du Dir große Sorgen machst, dass der Krebs wieder auftaucht, den Gedanken habe ich auch. Ich wĂŒnsche Dir, dass Dir der Austausch Dich stĂ€rkt, Deinen weiteren Weg durch die Therapie zu finden und wĂŒnsche Dir viel Kraft, ihn zu gehen.

    Liebe GrĂŒĂŸe, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt ĂŒber die Dunkelheit zu klagen, zĂŒnde ich lieber ein Licht an.

  • Hallo firerina,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Schön, das du uns gefunden hast!

    Deine Angst und deine Gedanken kann ich gut verstehen. Hat man bei dir einen Gen-Test durchgefĂŒhrt?

    Du kannst dir auch eine Zweitmeinung einholen und dich auch beim KID (Krebsinformationsdienst) beraten lassen

    http://www.krebsinformationsdienst.de


    Ich wĂŒnsche dir eine gute Entscheidung und hier bei uns einen guten Austausch.


    GrĂŒĂŸle :) ika :)

  • Vielen Dank fĂŒr die wilkommens GrĂŒĂŸe.

    Die Zweitmeinung werde ich mir wohl besser holen.

    Ein Gen Test wurde nicht durchgefĂŒhrt,da es in meiner Familie nie Krebs gab.

    Meine Diagnose:

    Mammakarzinom in der Mamille rechts (C50.0)

    Invasives lobulÀres Karzinom

    G2 , Her2 neu negativ

    Relativ diffuses Tumorareal rechtseitig

    Fragliche TumorauslÀufer in obere abschnitte

    Somit MultizentrizitÀt wahrscheinlich

    Kein eindeutig suspekter Befund links, jedoch hier einzelne fokale KleinstlÀsionen.

    NB: Zysten beidseitig


    Bin ich die einzige die langsam den Überblick verliert?đŸ€Šâ€â™€ïž:rolleyes:

    Lieben Gruß ;)

  • Herzlich willkommen hier in unserem wunderbaren Forum, schön, das du uns gefunden hast.


    Liebe firerina,

    ersteinmal <3lichen GlĂŒckwunsch zum Chemoende und schrumpfen deines nicht eingeladenen Untermieters.

    Nun hast du bereits einen sehr großen "Berg" hinter dir gelassen und kannst dich nun auf die bestehende weiterfĂŒhrende Therapie vorbereiten, dich erholen und den nĂ€chsten "Schritt" deines Weges gehen.


    Deine Gedanken zur OP sind sehr nachzuvollziehen, viele Betroffene stellen sich genau diese Frage.

    Vllt. solltest du Schritt vor Schritt vorgehen.

    Nach der Bestrahlung die betroffene Seite operieren lassen und das Gesamtergebnis abwarten,

    denn auch mit einseitigem Implantat können sehr gute kosmetische Ergebnisse erzielt werden, sodass beide Seiten stimmig sind.

    Voraussetzung ist ein guter Operateur an deiner Seite.

    Sollte das Ergebnis nicht akzeptabel sein, z.B. nicht asymmetrisch, z.B. zu großer GrĂ¶ĂŸenunterschied,

    kann durch einen Antrag bei der KK ein KostenĂŒbernahme erfolgen fĂŒr die Korrektur OP.

    Entweder Anpassung der nicht betroffenen Seite aufgrund der Asymmetrie und /oder Austausch eines kl. Implantates.

    Dein Senologe/in wird mit dir die Möglichkeiten besprechen und das erforderliche medzinische Gutachen/Antrag auf KostenĂŒbernahme

    erstellen und an die Kasse versenden. (ein gutes zertifiziertes BZ geht wie beschrieben vor).


    Wenn du dich zu einer kompletten OP bds. entscheiden solltest,

    bitte bespreche das im einzelnen mit deinem Senologen/Operateur, denn dann ist auch da einiges zu beachten.

    - da du einmal in Narkose liegst, ob die verlÀngerte Narkose dann nur anteilig bezahlt wird ?

    - Implantatkosten bis zu ca. 1500,00 € (kommt auf die QualitĂ€t und GrĂ¶ĂŸe an) ?

    - zusÀtzliche gesamte OP Kosten

    z.B.lÀngere Nutzung des OP aufgrund der Zeitberechnung,

    ggfls. Chefarztkosten

    - evt. lÀngerer Krankenhausaufenthalt...zzgl stationÀre Kosten,

    da fĂŒr die einseitige OP nur ein bestimmter DRG (Diagnosis Related Groups) vom Krankenhaus an die KK in Rechnung gestellt werden kann.


    Solltest du die Differenzkosten tragen mĂŒssen, lasse dir alle Kosten auflisten, auch die Differenz der stationĂ€ren DRG Betrages !


    Aber vllt. kannst du dich auch dann auf einen festen "Betrag" einigen, das wĂŒrde ich dir wĂŒnschen, ist meisten billiger ;)


    Oh, war viel Text, aber ich habe mich sehr angestrengt es kurz zu halten:S


    Ich wĂŒnsche dir weiterhin alles Gute und toi toi toi

  • Super vielen Dank fĂŒr deine MĂŒhe 👍

    Einen Kostenvoranschlag (liest sich sehr komisch) geben lassen.Und wenn es nicht abders geht selbst zahlen. Denn ich bin dann einmal narkotisiert und das Team ist auch da. Lieber einmal eine OP als zweimal. Mir geht es in erster Linie darum einen Tumor in der gesunden Brust zu verhindern. Und wenn (wie bei der befallenen Brust) nur noch die Haut bestehen bleibt,kann sich kein neuer Tumor bilden. (oder doch?)

    đŸ€Šâ€â™€ïžđŸ€Šâ€â™€ïžđŸ€Šâ€â™€ïžđŸ˜đŸ˜ŻđŸ˜ž

  • Hallo firerina

    Willkommen im Forum! Ich ĂŒberlege genau das Gleiche wie du. Eigentlich soll nach der Chemotherapie brusterhaltend operiert werden. Ich habe aber so große Angst, dass der Krebs wiederkommt und wĂŒrde mir gerne beide BrĂŒste abnehmen und mit Silikon sofort wieder aufbauen lassen. Die KK wird das sicherlich nicht zahlen, sofern mein Gentest negativ sein sollte (den mache ich Anfang Februar ). Überlege auch selbst zu zahlen...

    Ich weiß aber gar nichts zur RĂŒckfallquote bei BE Operation im Vergleich zur RĂŒckfallquote bei Amputation und silikon. Ist das wirklich so viel sicherer? Ich hatte gelesen, das evtl Rezidive bei Amputation und Silikon sogar schwerer zu entdecken sind, als nach BE Operation, wo ja genau Brustgewebe vorhanden ist, was auch schnell und problemloser untersucht werden kann.

    Weiß jemand etwas zu den Zahlen bzgl der Rezidivwahrscheinlichkeit??

  • mich hat die Frage BET versus total Mastektomie die letzten Wochen sehr umgetrieben und ich habe mich fĂŒr erneute BET entschieden. Bei mir war ausschlaggebend mein recht hohes Risiko fĂŒr Metastasen, die Tatsache dann oft keine TotalOP mehr gemacht wird und dass ich wahrscheinlich keinen Aufbau machen wollte. Das KID kann mit Zahlen aufwarten und hat mir sehr geholfen. Die Entscheidung ist immer eine individuelle Einzellfallentscheidung und es gibt da keinen allgemeinen Weg.


    KID = Krebsinformationsdienst mit kostenfreier Telefonhotline. Kontaktinfos unter https://www.krebsinformationsdienst.de/

    Ars longa, vita brevis

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  • Liebe Firerina,

    herzlich willkommen in diesem schönen Forum!
    Ich hatte eine Ă€hnliche Diagnose wie Duin der rechten Brust und musste nach dem MRT noch eine MRT-gestĂŒtzte Vakuumbiopsie in der linken Brust machen lassen, bei der ein o.B. herauskam. Allerdings habe ich mich trotzdem mit dem Gedanken getragen, mir auch die linke Brust abnehmen zu lassen...

    Jetzt lasse ich meine linke Brust nur anpassen an die rechts aufgebaute.

    Dies zahlt die KK und eine Sicherheit von einer weiteren Erkrankung bieten weder Mastektomie noch Ablatio.

    Ich wĂŒnsche Dir eine Entscheidung, mit der Du gut die nĂ€chsten Jahrzehnte leben kannst!
    FĂŒhl Dich hier gut aufgenommen und verstanden. Hier noch ein BegrĂŒĂŸungsknuddler :hug:

    LG Kirsche

  • Es ist genauso wie Kirsche bereits geschrieben hat, BET und Mastektomie / Ablatio zeigen keine relevanten Unterschiede an %.

    Bei einer Mastektomie/Ablatio mit Erhalt der Mamille kann auch ein Rezidiv/Lokalrezidiv entstehen,

    z.B. Saumrant von 1 cm Gewebe, Mamille, Thoraxwand ect.

    Viele Betroffene gehen den Weg der prophylaktischen Mastektomie aus psychologischen GrĂŒnden.

    Und das können wir alle auch gut verstehen, jedoch aus medizinischer Sicht nicht immer empfehlensewert.


    Du wirst die richtige Entscheidung fĂŒr dich finden, wenn du sie getroffen hast, wirst du wie ein Fels in der Brandung dahinter stehen und

    das ist das Wichtigste. :thumbup:


    Mein Senologe hat mir auch die BET ans Herz gelegt und aufgrund meiner sehr großen Brust und Lage der beiden

    Tumore haben wir uns dann auf eine zzgl. Reduktion ( tumorlageradaptierte Reduktion) geeinigt.

    Mir wurden 475 gr. Brustgewebe entfernt.

    Die Angleichung wird frĂŒhestens 6 Monate nach Bestrahlungsende erfolgen, da sich die bestrahlte Brust noch verĂ€ndern kann.

  • Hallo firerina ,


    ich kann deinen Wunsch absolut verstehen, weil ich es genau so machen lassen möchte. Mir ist bewusst, dass es keine 100%ige Sicherheit gibt. Selbst bei iner beidseitigen Mastektomie bleiben IMMER Zellen ĂŒbrig, die dann spĂ€ter aus der Reihe tanzen und wieder zu einem Tumor werden können.

    Weswegen die Statistik besagt, dass es keinen nennenwerten Vorteil einer Mastektomie gg ĂŒber brusterhaltenden Operation gibt, weiß ich leider nicht. Ggf, weil nach der brusterhaltenden Therapie nahezu immer eine Bestrahlung erfolgt, wĂ€hrend dies in Kombination mit der Mastektomie eher die Ausnahme ist? Keine Ahnung, ich fĂŒrchte, nicht einmal die Ärzte können einam das genau erklĂ€ren.

    FĂŒr mich ist die Rechnung jedoch recht einfach: Mastektomie = weniger Brustgewebe. Und weniger Brustgewebe = weniger Zellen, die aus der Reihe tanzen und zu Krebs heranwachsen können.


    Nun muss man einfach dazu sagen, dass ich mit 26 natĂŒrlich auch das Problem habe, dass mein Brustkrebsrisiko in den kommenden Jahren rein statistisch einfach immer mehr ansteigt. Sollte ich das große GlĂŒck haben und nochmal heil aus der Sache rauskommen (was ich instĂ€ndig hoffe), dann heisst dass ja keinesfalls, dass ich ab jetzt immun gegen Brustkrebs bin. Ich hab zwar keine erbliche Veranlagung dafĂŒr (wurde getestet), aber wer sagt mir nicht, dass ich nich tin 30,40 oder 50 Jahren wieder dabei bin? Und auch da gilt fĂŒr mich einfach dieselbe Gleichung: wo kaum Brustgewebe da kaum Zellen, die entarten können.

    Dass du da mit Mitte 40 einfach Àhnlich denkst, kann ich völlig verstehen.


    Da mein Gentest negativ war und der 5cm Tumor ordentlich geschrumpft ist, möchte mein Gyn ud mein Brustzentrum gerne brusterhaltend operieren. FĂŒr mich kommt das aus den genannten GrĂŒnden nicht in Frage. Und auch Brust-Nummer 2 wĂŒrde ich unglaublich gerne mitmachen lassen. Und ich hoffe einfach, dass ich einen meiner Ärzte dazu kriege, das fĂŒr die Kankenkasse auch entsprechend zu formulieren.



    Blumenstrauss hatte ja z.B. geschrieben, dass beim Silikonaufbau ein Rezidiv/einer Neuerkrankung der Tumor ggf schlechter entdeckt werden kann. Ich frag mich,woran das liegen könnte. Erst dachte ich "ja gut, wenn der Knoten z.B. unter dem Implantat wĂ€chst, stört das natĂŒrlich beim Tasten und erschwert das Ganze". Aber das wĂ€re ja quasi nur möglich, wenn das Implantat ĂŒber dem Muskel liegt. Wenn das Implantat unter denBrustmuskel kommt, dann verdeckt es ja in keinster Weise das verbliebene Gewebe. Ich kannmir das irgendwie nicht vorstellen woran es dann liegt, dass das Implantat die Diagnostik erschweren soll. Mhm, muss ich nochmal das Netz durchstöbern, ob ich da was aufklĂ€rendes zu finde.

  • vielleicht liege ich jetzt da auch falsch, ich hab ja triple negativ....aber ist nicht gerade bei lobulĂ€ren Mammakarzinomen das Risiko stark erhöht, dass die andere Seite auch irgendwann befallen wird? Wenn ja , dann wĂ€re das fĂŒr mich auch ein zusĂ€tzlicher Punkt fĂŒr beidseitige Mastektomie.

  • Hallo Kajuscha

    Genauso habe ich mir das auch erklĂ€rt. Weniger Brustgewebe=weniger RĂŒckfallrisiko. Dass ein mögliches Rezidiv allerdings schwerer zu entdecken ist, macht mir dabei Sorgen. Das mit der fehlenden Bestrahlung hatte ich noch gar nicht bedacht, aber das kann natĂŒrlich sein, dass das Rezidivrisiko auch deshalb höher ist....

    Wenn das Implantat unter den brustmuskel kommt, dann erschwert es die Diagnostik an der thoraxwand wahrscheinlich, könnte ich mir vorstellen. Wobei Brustzellen doch eigentlich nix an der Thoraxwand oder unter dem Brustmuskel zu suchen haben....

    Solltest du etwas dazu finden, kannst du mir dann Bescheid sagen? Ich recherchiere auch mal und sag dir dann auch bescheid,ok?

  • Hallo Blumenstrauss

    ich hab mal weiter das Netz durchforstet. TatsĂ€chlich gibt es wohl Studien die sogar sagen, dass bei BET das GesamtĂŒberleben minimal höher ist, als bei einer Mastektomie.

    DafĂŒr wurden dann folgende ErklĂ€rungsversuche abgegeben:

    • meist fehlende Bestrahlung bei Mastektomie
    • meist grĂ¶ĂŸere/agressiverer Tumor bei Mastektomie bzw. eine fortgeschrittenere Erkrankung

    Klingt beides irgendwie logisch.

    Eine Info hab ich noch gefunden, die war sehr interessant: die Unterschiede hinsichtlich BET und Mastektomie gelten wohl erst fĂŒr Frauen ab 40 aufwĂ€rts. Bei unter 40jĂ€hrigen konnte das wohl so nicht bestĂ€tigt werden.


    Ich bin da ganz ehrlich: ich bestehe trotz Mastektomie auf eine Bestrahlung. Das macht den Wiederaufbau mega kompliziert, aber ich hab das GefĂŒhl so wirklich alles getan zu haben, was ich konnte. Deswegen gehen ich davon aus, dass ich mindestens den selben "Erfolg" haben werde, wie bei einer BET. Eigentlich sogar noch mehr, da ja im Anschluss weniger Brustgewebe vorhanden sein wird.



    Was die Implantate angeht: da scheiden sich die Geister scheinbar.

    Den einen wird gesagt MRT geht damit nicht, den anderen wird gesagt Mammo geht mit Silikon nicht, andere hatten mit keinerlei Untersuchung bisher Probleme.

    Ich z.B. hab sehr dichtes Brustgewebe. Meinen 5cm-Tumor hat man im Ultraschall 9 Monate lang nicht gesehen, in der Mammo war er viel kleiner als im MRT. Ich glaube, jede Brust ist einfach anders und wÀhrend manche durch Implantate ggf die Nach- bzw. Vorsorge erschwert wird, haben andere eh Probleme bei den Untersuchungen - mit und ohne Silikon.


    Was das Rezidiv an der Thoraxwand betrifft, so kann das wohl auftreten. Hab ich auch schonmal in einem Forum von gelesen. Es werden halt nicht alle Zellen weggeschnitten, das geht auch gar nicht. Und wenn da halt eine Zelle kleben bleibt kann man halt Pech haben und genau dort wieder ein Tumor auftreten. 100%ige Sicherheit gibt es halt leider einfach nicht.

  • ich habe eine sehr alte Veröffentlichung gefunden: Fisher B, et al. (2002). Twenty-year follow-up of a randomized trial comparing total mastectomy, lumpectomy, and lumpectomy plus irradiation for the treatment of invasive breast cancer. New England Journal of Medicine, 347(16): 1233-1241.

    Es hat sich kein Unterschied in der Überlebensrate zwischen Teil- und Voll-Mastektomie gefunden. Allerdings gibt es verschiedene Untergruppen, die es zu beachten gilt. Es ist ja nie schwarz/weiss oder einfach nur eindeutig.

  • Danke, liebe Kajuscha fĂŒr die infos!

    Ich habe in einer "Arztbefragung" nur noch bestĂ€tigt gesehen, dass bei einer Mastekomie mit Silikonaufbau neben Mammogr. und MRT wohl auch ein Ultraschall schwerer ist durchzufĂŒhren und eventuelle Rezidive nicht so schnell erkannt werden können.

    Wenn du eine Mastekomie machen lassen willst und trotzdem eine Bestrahlung, heißt das dann, dass du erstmal keinen Aufbau mehr machen willst? Oder erst spĂ€ter?

  • Busenwunder

    Also es wÀren durch die Bestrahlung tatsÀchlich mehrere Schrittw notwendig. Schritt 1 wÀre die beidseitige (subkutane) Mastektomie mit Einsatz eines Expanders als Platzhalter. Dann Bestrahlung. Schritt 2 wÀre dann einige Monate danach Expander raus und entweder Implantat oder Eigebgewebe rein. Das steht noch nicht fest, dazu hab ich noch Beratungstermine.