Neu hier... Willkommen im Medizinchaos

  • Hallo, obwohl ich die letzten Wochen viel in Foren gelesen und rumgegoogelt habe bin ich trotzdem etwas überfordert. Erst mal ein bisschen zu mir: ich bin 37 Jahre alt, habe 2 Kinder (8,2), frisch umgezogen frisch getrennt also nun alleinerziehend.

    Ich habe stark abgenommen und bemerkt das eine Brust einfach nicht kleiner wird die andere schon. Seltsam, dachte ich und tastete ein bisschen rum. Panik! Die sich leider bestätigte. Zwei tumore durch Stanzbiopsie gesichtet. So weit so gut bin noch gefasst. Nun der Schock Uniklinik noch 2 Knoten und 1 Fibro gefunden. Jetzt sind wir bei 4 Stück!! Meine linke Brust ist riesig und die Ärzte waren sichtlich perplex was mir nicht gerade hilft. Ich habe gesagt ich weiß ich bin jung aber wenn sie mich fragen machen sie die Dinger ab braucht kein Mensch (bin sehr sarkastisch) Die Ärzte wirkten etwas geschockt und ich bin nun ein nervliches Wrack. CT, Knochen usw. wird nächste Woche erst gemacht und OP am 6.2 aber nur lymphknoten damn chemo dann Brust op. Ich bin vollkommen überfordert mit der Paranoia, die Kinder Organisation und meinem Trauernden Umfeld. Ich versuche nun Meditation und eure positiven Geschichten machen mehr als Mut. Ich weiß nur nicht wie ich zu so einer tollen Einstellung die die meisten von euch haben komme und wie ich diese Angst abstelle sie beherrscht mich. Jeden Tag denke ich Metastasen oh Gott bitte nicht bei jedem Schmerz drehe ich innerlich ab. Seit der Diagnose habe ich schmerzen in der Betroffenen Brust und Achsel ob ich mir das einbilde weiß ich nicht. Gegessen habe ich schon lange nichts mehr. Ich bin wirklich keine Schwache person musste schon viel ertragen aber diesmal scheint alles anders. Vielen Dank fürs lesen dieses relativ langen Textes. Ich muss nur mal das alles loswerden bei Menschen die das verstehen. Vielen lieben Dank

  • Liebe Blues, lass Dich erstmal in den Arm nehmen!!!!! Wenn ich so Schicksake der Anderen Vorallem jungen Frauen mit oder noch ohne Kinder lese fühle ich sehr mit😢.Uns Allen denke ich waren am Anfang 4 Wochen Schockzustand gewiss. Das ist auch normal. Erst wenn alle Diagnostik durch ist und man eine Strategie zur Behandlung hat, dann erwacht der Kampfeswillen!!! Ich wünsche Dir gutes Durchhalten bis dahin und hoffentlich bist nicht ganz allein. Hier wirst Du denk ich von Allen zumindest in geschriebenen Worten aufgefangen getröstet und dann motiviert!!!Liebe Gedanken zu Dir!😘

  • Liebe Blues,


    herzlich Willkommen hier in diesem schönen Forum, auch wenn der Anlass uns kennenzulernen nicht prickelnd ist.

    Beim Lesen deines Textes konnte ich deine Angst und Verzweiflung förmlich spüren. Ja, es ist wahrlich schrecklich, dass es uns getroffen hat, aber es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns die Rüstung anzuziehen und mutig in den Kampf zu marschieren. Im Moment befindest du dich in einem ganz tiefen Loch; kein Wunder bei einer noch frischen Diagnose. Das ging den meisten von uns so - mich eingeschlossen. Die "tolle Einstellung" hatte ich wahrlich nicht von Anfang an, aber als die Therapie endlich begonnen hat und der Schlachtplan somit stand, fühlte ich mich zunehmend besser. Die Foris hier haben mich auch sehr gut aufgefangen, wofür ich für immer dankbar sein werde.

    Versuch trotz allen Ängsten unbedingt, bei Kräften zu bleiben!! Du hast zwei Kinder und du musst unbedingt etwas essen!! Klar ist deine Kehle wie zugeschnürt - ich verstehe das auch voll und ganz. Aber die bevorstehende Chemotherapie ist schon kräftezehrend (wenn auch gut zu schaffen), da brauchst du wirklich Kraft dafür!

    Du schreibst, du bist überfordert mit deinem trauernden Umfeld. So ging es mir auch - ganz schlimm war es mit meiner Mama, die ständig nur am Weinen war. Dadurch ging es mir noch viel schlechter. Was geholfen hat, war ein offenes und ehrliches Gespräch. Ich habe ihr gesagt, wie ich mich dabei fühle und dass ich nicht die Kraft habe, mich auch noch um ihr Seelenheil zu kümmern, da ich mit mir selbst genug zu tun habe. Sie war wirklich nicht böse und hat es verstanden. Ich habe ihr gesagt, wie sie mich unterstützen kann, sofern sie möchte. Seitdem geht es sowohl mir als auch meiner Mama besser.


    Jetzt komm erst mal gut an hier - wir sind gerne für dich da und haben immer ein offenes Ohr für dich.


    LG

    Pschureika:hug:

  • Vielen Dank für die netten Worte. Ja, @Pschireika meine Mama ist genau das Problem. Sie hatte vor genau 30 Jahren im selben Alter ein unheilbaren Morbus Hodgkin aber hat es irgendwie auf die 5% Seite geschafft. Sie hat bestimmt noch ein Trauma das ist mir auch bewusst. Ich weiß ich muss für meine Kinder stark bleiben aber die vielen Eindrücke machen mich fertig und ich muss mir selbst dringend ein Google verbot erteilen und zwar schnellstens. Die Ärzte haben schon einen ungefähren Schlachtplan. Ich weiß so viel 2 von 4 tumoren sind HER2 pos alles andere negative mit Ki67 von 40 und 20% und eine fette angehende Mandelentzündung stressbedingt. Der Narkosearzt meint er kann so nicht operieren erst nach zwei Wochen nach Infekt und das eventuell sie chemo nicht begingen kann da das meine 3. Mandelentzündung immer durch Stress ausgelöst ist. Nur eine der drei war eitrig. Mein Hausarzt meint der soll den Ball flach halten. Bin verunsichert. Die langen Wartezeiten und dieses ziemlich aggressive 4fache Ding machen mich wahnsinnig. Danke für die lieben Nachrichten habe schon einen Termin mit dem Psychoonkologe gemacht da ich selbst weiß das ich mit so einer Kraftlosigkeit nicht weiter komme.

  • Curly 66 was mich nur stutzig macht ist das der Professor dem ich das auch erklärt habe mit Mandeln usw. darauf nichts gesagt hat, nur das der geschwollene Lymphknoten keine Streuung ist sondern Psyche und das jeder eine Schwachstelle hat. Termin zur OP hat er ja auch dann gleich gemacht. Ich denke ich rufe morgen noch mal in der Klinik an um das abzuklären nehme fleißig meine Antibiotika und hoffe aufs beste.

  • Liebe Blues,


    da kommt aber auch einiges zusammen mit der Mandelentzündung obendrauf! Ich würde da dem Narkosearzt schon vertrauen, wenn er sagt, so kannst du nicht operiert werden. Bedenke, dass du bei einer OP einen Beatmungsschlauch in den Hals gesteckt kriegst; das ist wohl mit geschwollenen Mandeln eher nicht machbar.

    Die Trauer deiner Mama kann ich jetzt mit dem Hintergrund noch viel besser verstehen. Aber schau mal, sie hat es trotz unglaublich schlechter Prognose geschafft und ist jetzt gesund! Da liegt wohl ein starkes Kämpfer-Gen in eurer Familie :thumbup:.

    Sehr gut, dass du dir selbst Google-Verbot erteilt hast, so muss ich das nicht machen ;). Stell deine Fragen hier bei uns; hier erhältst du wahrheitsgemäße Antworten und keine Horrorgeschichten.

    Du hast gute Waffen an der Hand in der Bekämpfung deiner unliebsamen Untermieter. Bei Her2 positiv kommen auch noch Antikörper zum Einsatz, welche zusätzlich zur Chemotherapie eine sehr wirksame Waffe sind!

    Nimm unbedingt den Termin in der Psychoonkologie war - es wird dir mit Sicherheit gut tun. Kopf hoch, du schaffst das:thumbup:


    LG

    Pschureika:hug:

  • Hallo Blues,


    Glaub mir, wir verstehen dich hier alle, auch wir sind alle durch dieses auf und ab der Gefühle gegangen und wir profitieren hier alle voneinander. Wir sind nicht alleine und das ist wichtig für uns. Im Kopf spielt sich jetzt eine Geisterbahn ab und bei jeder körperliche Kleinigkeit sagt man WAS ist das jetzt und man hört stark in sich hinein und reagiert sensibel auf alles.


    Du hast eine schlechte Zeit hinter dir und weisst nicht was noch vor dir ist, da ist Unsicherheit und Angst ganz einfach logisch.


    Und besonders als Alleinerziehende mit 2 Kindern ist es jetzt ganz besonders schlimm, weil du zwischen Pflichtbewusstsein und Angst vor der Zukunft bist.

    Bitte, halte uns auf dem Laufenden und dickes Daumenhalten dass die Mandelentzündung bald abklingt und dass mit dem Schlachtplan für deine Heilung begonnen werden kann.

    Wann hast du den OP Termin? Wir wollen dir alle die Daumen halten..


    Dicke Umarmung


    🌺🌺🌺🌺

  • Hallo liebe Blues

    Fühl dich erstmal fest :hug:

    Deine Verunsicherung ist in dieser Situation vollkommen normal. Jeder Betroffenen ging es ähnlich. Ich bekam meine Diagnose genau heute vor einem Jahr und werde den Tag nie in meinem Leben vergessen.

    Wenn erstmal der "Schlachtplan" steht wird es dir besser gehen. Richtig gut finde ich dass du dir psychologische Beratung suchst.

    Mir hilft es immernoch meine Ängste mit einer neutralen Person und nicht mit meiner Familie zu teilen.

    Am Anfang ist man sehr unsicher und man fragt sich ob die Ärzte die richtigen Entscheidungen treffen und ich kann dir nur schreiben dass es in meinem Fall so war. Es wurde die richtige Therapie verordnet, alle OPS verliefen gut und heute bin ich wieder fit.

    Es wird keine einfache Zeit aber du wirst es auch packen.

    Auch wenn du dir s jetzt nicht vorstellen kannst es wird wieder gut werden.

    Deinen Zustand nennt man DiagnoseSchock und der ist ganz normal.

    Liebe Grüße Birgit

  • Liebe Blues,


    Herzlich willkommen in diesen tollen Forum. Ich kann dich auch gut verstehen das Du Angst hast. Das hatte ich auch. Ich hab damals meiner Familie gesagt ich möchte kein Mitleid ich werde kämpfen. Sie haben das akzeptiert und mir sehr geholfen. Mein kleiner Enkel hat mich immer wieder super abgelenkt. Bin viel Spazieren gegangen und hab dadurch den Kopf frei bekommen.

    Hab mir LaV... gekauft, sind Vitamine sehr teuer aber auch sehr hilfreich. Da bekommst du auch wieder Appetit. So wie schon Pschureika schrieb die Chemo ist gut zu schaffen. Jetzt wünsch ich dir erstmal alles Gute und auch Du wirst es schaffen . Deine Kinder brauchen dich.


    Lg Petra

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  • puh....ganz schön viel was du da mit die rum trägst liebe Blues .

    Erstmal ein Hallo und ein drücker :hug:für dich.

    Ein bißchen erinnert mich das an mich:) frisch getrennt, allein erziehend neues Leben und eine außergewöhnliche Diagnose.

    Zunächst mal es wird einfacher mit der zeit der Nebel und die Verzweiflung lichten sich.

    Auch ich hatte überall schmerzen und die seltsamsten Symptome. Bei mir war von Anfang an klar das die Lymphknoten befallen sind, also war ich mir sicher daz ich metas hab. Aber es war nichts nirgends unsere Psyche ist mächtig das hab ich gelernt. Wir können uns selbst manipuliere.

    Ich könnte dir jetzt alles mögliche raten. Ablenkung, ruhe bewahren, Hobbys ect. ect. Nichts wird wirklich funktionieren. Das wird die zeit bringen. Du wirst lernen damit umzugehen und es zu akzeptieren. Nicht heute und vielleicht nicht morgen aber mit der zeit. Sammle deine Kräfte das kann ich dir raten ..weine wenn es sein muss ..schrei wenn dir danach ist das alles gehört dazu.

    Und dann gibt es da nocb uns...immer an deiner Seite um zuzuhören oder zu helfen.

    LG von Tamara:*

  • Liebe Blues,

    ich schließe mich Kaffeemaus komplett an. Bei mir waren drei Lymphknoten befallen und ich dachte, das war es jetzt. Eine Woche vor dem Knochensintzi hat bei mir die linke Leiste angefangen heftig weh zu tun. Kein Schmerzmittel konnte helfen. Am Tag nach dem Knochensintzi waren die Schmerzen komplett weg - als wäre nicht gewesen. Ich habe bis jetzt (war heute bei der 4. Nachsorge) keine Metas.

    Du wirst im Verlauf der Behandlung bestimmt ruhiger werden. Wir sind da alle durch und uns ging es nicht anders.

    Wir sind an deiner Seite und, wenn du magst, begleiten wir dich auf deinem Weg.

    LG Christina


    Wenn es ein Löwenzahl durch den Asphalt schafft, dann wirst du doch sicher auch einen Weg finden.

  • Liebe Blues , herzlich willkommen, aber es tut sehr mir leid dass wir uns unter diesem schrecklichen Anlass kennen lernen.

    Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschliessen. Du hast einen Schock, es drängen so viele Informationen auf dich ein, die Sorge um deine Kinder und deine Mutter als "Balast". Du wirst im Laufe der Zeit immer ruhiger werden. Wenn der Nebel sich legt wirst du wieder besser in die Ferne schauen können. Du wirst sehen dass es Perspektiven gibt und dass dir viele Hände helfen und die Medizin einiges auf Lager für dich hat . Nach und nach wirst du ein Profi deiner Erkankung sein und die Situation viel besser einschätzen können. Ich hoffe auch dass sich die Mandelentzündung irgendwie managen lässt. ("Lustig" dass du stressbedingte Mandelentzündung hast, das hatte ich früher auch mehrmals im Jahr, jetzt aber nicht mehr).


    Ich hatte meine Diagnose letzten Juni, habe chemo und OP hinter mir (so hoffe ich) und die Bestrahlung vor mir. Mir geht es zur Zeit sehr gut und ich habe die Chemo ziemlich gut weggesteckt.

    Für mich war der erste Schritt die Akzeptanz der Diagnose. Ich habe mich nicht gewehrt oder gehadert, das hat mir sehr geholfen nach vorne zu schauen und den Weg Schritt für Schritt zu gehen.


    Wenn du kannst, dann versuche Aufgaben zu verteilen, um deine Umgebung zu beschäftigen. Normalerweise sind alle sehr froh, wenn sie helfen können. Kinderbespassung, Einkaufen, was immer es ist. Mach klare Ansagen, was du brauchst und was dir schadet. Und suche dir definitv offene Ohren ausserhalb der Familie. Menschen die dir nicht zu nahe sind können manchmal besonders gut zuhören weil es sie nicht unmittelbar betrifft.


    Und wie die anderen schon gesagt haben, versuche dich abzulenken. Es ist schwer, ganz klar. Was immer du dir gönnen möchtest, was dir Spaß macht, tu es!

    Toi toi toi für die nächsten Tage!


    Alles liebe vom Busenwunder

  • Kaffeemaus   Christina vielen dank für eure Worte ich bin erstaunt wie beruhigend sie auf mich wirken. Ich bin ein Kämpfer war ich schon immer gezwungenermaßen, mein Leben war kein Zuckerschlecken. Vor den Behandlungen habe ich weniger Angst. Ich weiß jeder Mensch verträgt es anders und es ist kein Zuckerschlecken aber so ist es nunmal. Ich habe mir schon Ziele gesteckt was ich nach welcher Behandlung machen möchte (Kino, Legoland ein Date mit einem netten Mann den ich zufälliger Weise ein Tag vor der Diagnose kennengelernt habe-wer glaubt an Zufälle?). Ich habe diese ganzen Staging Untersuchungen nächste Woche ein lymphknoten sieht laut Arzt nicht gut aus beim US. Deswegen erst staging, dann lymphknoten dann chemo dann op. Ich habe noch keine Ahnung wie mein 8 jährigem das ertragen wird und ob ich mich überhaupt um meinen 2 jährigem kümmern kann. Aber ich versuche dies als Chance zu greifen mein Leben zu ändern ... sei es Rauchen, Unsportlichkeit, Freude am Leben finden.. in meinen Gedanken spiele ich mit Mary K vertrieb Make up speziell für krebspatientinen zu erlernen da eine gute Freundin dort arbeitet und in meinem KH schminkkurse angeboten werden (ein bisschen verrückt ich weiß) mit der Paranoia werde ich wohl noch ein bisschen Leben müssen! Angst vor schmerzen habe ich keine (bin überall tätowiert😂. Das staging macht mir allerdings große Angst

  • Liebe Blues , lass dich mal drücken. :hug:

    Ich denke, dass hier bereits alles geschrieben wurde und alles davon stimmt.

    Was du erlebst, ist der Schock. Der ist hammerhart und schwer auszuhalten.

    Ich habe hier selbst schon verzweifelt und ängstlich geschrieben.

    Jetzt kann ich dir sagen, halt noch etwas durch, es wird bald besser und du siehst Licht am Ende des Tunnels.

    Mein Lymphknoten war bei Ultraschall geschwollen und ich war sicher, dass sie befallen sind.

    Nach Entnahme war alles ohne Befund.

    Und natürlich hatte ich Schmerzen in der Achsel...das passiert, wenn die Psyche so stark gestresst wird.

    Halte noch ein paar Tage/Wochen durch, dann wirst du ruhiger.

    Zur Not lass dir etwas zur Beruhigung geben, das du im Notfall nehmen kannst.

    Sowas nur im Haus zu haben, hat mich schon beruhigt.

    Der Termin bei der Onko-Psychologin ist wichtig. Nimm alle Hilfe in Anspruch die dir angeboten wird.


    Meine Mama hat auch furchtbar geweint... Du bist ihr Kind. Nicht auszudenken, wenn unseren Kindern sowas widerfährt.

    Aber auch sie wird sehen, dass die Therapie ein Stückweit Alltag wird und das das auch leben.

    Ich drücke dir die Daumen, du kannst immer schreiben, wenn du ein offenes Ohr brauchst.

    Liebe Grüße

    Cookie

  • Busenwunder   pupi1230   Baumschwester   Mausal67   Curly 66   Pschureika   Christina   Kaffeemaus ich hoffe ich habe jetzt niemanden vergessen. Vielen lieben Dank für den Zuspruch und die Umarmungen😂. Das erste staging ist am 30.01 dann 01.02 und 02.02 Op soll am 7.2 sein für die sentinel lymphknoten. Dann Chemo weiß jemand wie lange nach der sentinel op man heilen muss damit man mit der Chemo beginnen kann?

  • Hallo liebe Blues

    Willkommen hier im Forum! (Auch wenn es kein schöner Grund ist!) Ich habe auch zwei Kinder. Einen Jungen, der ist 8 und ein Mädchen, das ist 3. Meine Diagnose war im Herbst. Ich wusste auch überhaupt nicht, wie ich es meinen Kindern sagen sollte, zumal erst ein paar Wochen zuvor meine Mama an Krebs verstorben war. Der Begriff "Krebs" war also v.a für meinen Sohn eigentlich mit "Sterben" behaftet. Ich habe ihm dann versucht das Ganze kindgerecht zu erklären und ihm klarzumachen, dass man den Krebs seiner Omi nicht mit meinem vergleichen kann. Es hatte ziemlich in ihm gearbeitet. Er hat sich danach etwas vom mir distanziert. Das war schon hart für mich. V.a.als meine Haare dann weg waren. Ich habe auch noch immer das Gefühl, dass ihm das irgendwie peinlich ist, dass ich keine Haare habe... Mittlerweile versuche ich das Thema nicht dauernd vor ihm auszubreiten, sondern eher,wenn er nicht dabei ist. Meine kleine Tochter hat davon noch nicht so viel verstanden. Sie findet die paar Stoppeln, die ich mich habe, eigentlich ganz witzig und freut sich, dass sie längere Haare hat,als ich. (Meine waren sehr lang ...)

    Ich verstehe dich so gut, liebe Blues, aber kann dir nur sagen: gib dir zeit! Das alles ist so krass und so schlimm. Da braucht man zeit! Ich war hier gefühlt der schlimmste Jammerlappen aller Zeiten und habe mittlerweile das Gefühl,dass ich gedanklich nun besser damit klarkomme. Das Forum hier hilft wirklich sehr!!

    Liebe Grüße

    P.s.ich habe auch einen her2 pos.Tumor....

  • Liebe Cookie vielen dank für die Worte und das Angebot ich werde es sicherlich in nächster Zeit brauchen. Ja der Psychoonkologe wurde mir schon im Kh gleich angeraten wegen meines Alters und der Kinder haben mir gleich einen Termin gemacht. Ich dachte auch ich sollte mir vielleicht doch was zur Beruhigung verschreiben lassen. Und das Angebot gebe ich natürlich zurück sobald ich mich nicht mehr so im Lala Land befinde. Liebe Grüße

  • Blumenstrauss ich fühle mich auch gerade wie der größte Jammerlappen musste schmunzeln als ich das gelesen habe. Meine Ärzte haben mir noch nicht viel erklärt und deswegen wahrscheinlich auch die übersteigende Angst. Mein Gyn ist ein idiot der mir die Diagnose am Telefon innerhalb von einer Minute gesagt hat. Lustig ist das ich eigentlich genau das Gegenteil eines Jammerlappen bin .... eigentlich. Meinem Sohn werde ich erstmal nichts sagen jedenfalls nichts über Krebs er ist extrem schlau und ein Wissenschaftler zudem hochsensibel der Umzug und die Trennung waren schon zu viel für ihn. Lieben Dank ihr alle