Eierstockkrebs Figo IV, Rezidiv wie geht es weiter?

  • Liebe Yogi123 . Ich war in einem ähnlichen Alter und Zustand bei meiner Diagnose.. nämlich 46 Jahre alt und zu gleichen Teilen in Panik und sauer, dass man mir nicht konkreter sagen konnte, was genau los ist in meinem Bauch und was die Aussichten sind.


    Aber diese OP ist gemeinhin als die beste Chance für Heilung bei EIerstockkrebs Verdacht beschrieben. Das ist wirklich nicht so leicht von der Hand zu weisen, glaube ich. Die ersten paar Tage nachher sind unangenehm, und einige der Vorbereitungsschritte auch (Darmvorbereitung oder Harnleiterschienen, falls du sie brauchst). Aber das geht schnell wieder vorbei und es wird besser.. und dann hast du den größten Schritt auf dem Weg zur Remission schon getan. Erst dann können dir die Ärzte auch wirklich sagen, was genau gefunden wurde und wie es nun am besten weitergeht.


    Wünsche dir alles Glück der Welt für die OP und die Tage danach. Das kannst du. Ich bin der größte medizinische Feigling auf diesem Planeten und ich habe mich sogar freiwillig ein zweites Mal für die große Bauch-OP unter das Messer gelegt, bei meinem Rezidiv. Also du kannst das rocken!


    Verstehe aber Deine Ängste. So ging es wohl den meisten von uns, und mir natürlich auch. Aber glaub' bitte daran: Es wird besser.


    LG, Chinchie

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    Disclaimer: Ich bin kein Mediziner, hoffe aber trotzdem darauf, hier mitreden zu duerfen. :) Wuensche euch allen das Beste, und ein langes Leben, auch mit dem Schalentier.

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  • Liebe Yogi123

    Deine Angst vor der OP kann ich gut verstehen. Ich war auch erst 48 als ich meine Erstdiagnose EK bekam und die erste große OP stattfand. Drei Jahre später entschied ich mich freiwillig für eine beidseitige prophylaktische Mastektomie aufgrund meiner BRCA1 Mutation, wieder eine große OP. Der Chirurg sagte mir damals, diese OP war noch größer als die erste, da sie viel ausgedehnter war. Im letzten April kam meine Rezidivoperation, zytoreduktive Chirurgie und HIPEC, eine der schwersten OP die es geben kann. Ich habe alle überlebt. Abgesehen vom Verlauf der Krankheit jeder von uns, hat mich wirklich wahnisinnig gewundert, wie sich der menschliche Körper nach so vielen OPs und ohne so vielen Organen anpasst und weiterlebt. Du wirst sehen, dass du nach kurzer Zeit wieder auf die Beine stehen wirst. Ich drücke dir die Daumen für die OP.

  • Liebe Wisky2868 , es freut mich sehr, dass du da bist. Was meinen Krankheitsverlauf betriftt, geht es mir gut und bin wieder voll berufstätig und arbeite heftig wie früher. Seit letzten Freitag liege ich aber im Bett, weil ich von einer heftigen Grippe überfallen bin. Ganz hohes Fieber, Kopfschmerzen und alles drum und dran. Der Virus verursachte noch eine NW , eine schreckliche Bronchitis, so bin ich total kaputt. Ich muss viele Medikamente schlucken und langsam sehe ich weit vor mir ein Lichtlein von Verbesserung. Und dir? Wie geht es dir?

    L.G

    Tanja

  • Hi Tanja 61,

    schön von dir zu hören! Freut mich, dass es dir außer der heftigen Grippe, gut geht und du auch wieder arbeiten kannst. Ich arbeite auch wieder Vollzeit. Mach weiterhin sehr viel Sport und eigentlich ging es mir in der letzten Zeit sehr gut. Ich hatte meine Bauchschmerzen sehr gut im Griff. Aber die letzten Tage sind schrecklich. Alles drückt im Bauch und tut weh. Aber ich war doch erst im Dezember bei der Nachsorge und beim Gyn und es war alles o.k. Ich weiß nicht, was da gerade wieder los ist in meinem Bauch. Nur es fängt erst immer gegen Mittag an. Beim Aufstehen, und ich stehe sehr, sehr früh auf, ist alles in bester Ordnung. Irgendwie ist das mir alles ein Rätsel.

  • da bin ich auch. wenn meine chemo ( die immer so um die 11 stunden dauert ) gehe ich für den rest auch ambulant in die loestr.. habe gestern meinen 4ten zyklus gehabt. insgesammt läuft die chemo alle 3 wochen über 15 monate - danach wird weiter gesehen. ich wohne im alten tannenbusch an der düne.

    dir auch nur die besten wünsche durch unsere schwierige lebenszeit:thumbup:

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  • Liebe Wisky2868

    Ich habe auch fast immer noch täglich Schmerzen, besonders an der Stelle, wo mein Tumor war. Ich habe den Arzt, der mich operiert hat, angerufen und er hat mich beruhigt. Er hat gesagt, dass es im Winter möglich ist, unserer Bauch wird vom Wetterwechsel beeinflusst, da die OP noch nicht lange her stattfand. Könnte das auch bei dir sein?

  • Liebe Tanja61,

    bei der Nachsorge hat man mir schon gesagt, dass ich mit Schmerzen und Unwohlsein im Bauch leben muss. Das ist mir ja auch ziemlich klar. Weil es wurde ja nicht nur viel entnommen sondern auch sehr viel dadurch zerstört und es gibt sehr viele Verwachsungen. Nur jetzt war es echt für ein paar Monate wirklich gut, dank auch den Darmmitteln die ich genommen habe. Aber jetzt wird es halt wieder viel ärger. Vielleicht hat sich der Darm auch an die Mittel gewöhnt. Das wäre nicht gut. Da müsste ich wieder auf die Suche nach etwas anderes

    Wirksames gehen. Die Narben im Bauch spüre ich auch bei Wetterveränderungen. Das Drücken kommt vom Darm. Ich glaube ein paar Tage Sonne würde mir so gut tun. Hier ist es jeden Tag grau in grau und nasskalt. Einfach schrecklich und das drückt auch auf das Wohlbefinden.

  • Liebe Wisky2868


    Wie ich dir bereits erwähnt habe, fühle ich seit letzten Dezember ständig Schmerzen an der Stelle wo der Tumor lag. Bei mir spielt allmählich Kopfkino, obwohl der Chirurg mich telefonisch beruhigte. Meine nächste Nachsorge ist im April, ziemlich viel Zeit bis dahin. Wenn wir uns mit solchen Schmerzen abfinden müssen, ist es ok. Aber man bekommt gleich Angst, dass wieder etwas da ist. Hast du deinen Arzt wegen deinen Schmerzen schon gefragt?


    L.G

    Tanja

  • Hallo Ihr Lieben,

    jetzt kann ich mir endlich ein Bild machen, was auf mich zukommt..😳!!! Bisher hat der Eierstockkrebs, das Bauchfell, die Leber, die Lymphen unten befallen, ausgehen tun sie zudem noch vom Darm (Spiegelung folgt) und auch eine Mammografie von der Brust folgt!! Diese ganzen Diagnosen prasseln wie ein Maschinengewehr auf einen ein. Tja, ich komme zwar aus Bremen, möchte es aber im Ch... in Berlin machen lassen und zwar als Testperson, da dort Spezialisten am Werk sind!

    Ich hoffe, dass ich so noch einige gute! Jahre vor mir habe 😉! Die OP wird der Horror, 8-9 Std, mit einem Längsschnitt furchtbar 😯aber wenn‘s hilft...!

    Es gibt Freunde, die möchte man um sich haben und Freunde, die kann man nicht ertragen, da sie jetzt schon Abschied nehmen..!🤭 Ich muss einfach immer noch mich daran gewöhnen, da ich alles einfach nur noch als sinnlos empfinde, es sind gerade mal 3 Wochen, von der Diagnose Zyste am Eierstock (Frauenärztin) bis hin zu Krebs mit Metastasen und 2 Untersuchungen folgen noch...😳! Ich bin für alle! Tipps und Erkärungen dankbar und bin sooo froh, dass es dieses Forum gibt und Euch Mitstreiterinnen..!! Auf jeden Fall werde ich mich jetzt auch an eine psychologische Krebsberatungsstelle wenden..