Eierstockkrebs Figo IV, Rezidiv wie geht es weiter?

  • Liebe Kämpferinnen

    Hier ist euer BK-Sarkomi Fan. Ich möchte euch heute Mut zusprechen, durchzuhalten und immer im Blick zu haben, dass wir das Leben leben und nicht die Krankheit, denn das Leben ist schön. Auch weinen erleichtert, lasst uns den Tränen freien Lauf lassen, wenn uns danach ist, aber danach wird wieder gemeinsam nach vorne geschaut. Wir sitzen alle im selben Boot von Kirsche , wir haben einander, das zählt.

    Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag,

    liebe Grüße,

    Viviane

  • Liebe Tanja 61, ja ich habe ihn schon gefragt. Er sagt zu mir, und da hat er wohl recht, dass es vom Darm wegen den Blähungen kommt... nach einer Woche schlimmen Bauchschmerzen war gestern ein Tag ohne irgend was. Hab morgens aber keinen Kaffee getrunken sondern Tee. Vielleicht liegt es am Kaffee... weil wie gesagt. Über Nacht wird beim Bauch total friedlich. Ich habe morgens keinerlei Beschwerden und wenn ich esse und trinke fängt es mal mehr oder weniger an. Ich muss mehr beobachten was mir gut tut und was nicht. Aber ja die Angst kommt sofort hoch wenn man solche Schmerzen hat. Bei mir ist ja dann nicht nur eine Stelle sondern es fängt ab dem Magen an und der ganze obere und untere Bauchbereich sind dann betroffen. Ich habe im März wieder Vorsorge und war im Dezember beim Blutwerte machen und beim Frauenarzt mit Ultraschall. Sieht alles sehr gut aus. Damit versuche ich mich zu trösten. Vor allem denke ich, wenn es was bösartiges wäre hätte man immer Schmerzen und würde sich unfit fühlen. Und das ist bei mir so nicht der Fall.

    LG Wisky

  • Hallo pupi1230


    wieviele Chemos bekommst du eigentlich?

    Oder weiß man das noch nicht?

    Geht es dir mittlerweile etwas besser?


    ich habe Bauchschmerzen im rechten Oberbauch . Mal mehr, mal weniger, mal garnicht ...

    vielleicht hab ich auf der Leberkapsel Metastasen ....

    Den ganzen Morgen auf der Arbeit hat s nicht wehgetan .

    Jetzt wo ich Ruhe habe ... piesackt es mich 🤷‍♀️


    Hoffe es geht dir besser!!!!

    Lg Philli

  • Liebe Clotschi . Haha, der Ausdruck passt. Bin jetzt seit Okt 2015 dabei (war damals 46), mit Erstdiagnose/Behandlung, und dann Anfang 2018 kam das Rezidiv.

    LG, Chinchie

    --

    Disclaimer: Ich bin kein Mediziner, hoffe aber trotzdem darauf, hier mitreden zu duerfen. :) Wuensche euch allen das Beste, und ein langes Leben, auch mit dem Schalentier.

    --

  • Hallo, ich wollte euch fragen, wie ihr eure Tumormarker im Griff habt...ich hatte 2018 die Totalop....dann 6 chemos und 12 Avastinbehandlungen aber die hab ich abgebrochen weil es nicht mehr ertragbar war. der Arzt hat mir schon gesagt ..wenn ich abbreche, kommt er wahrscheinlich zurück. engmaschig werde ich untersucht. jetzt plötzlich sind meine Marker gestiegen auf 40....2018 waren sie noch bei 2000, nach den Therapien gesunken auf 10...leider steigen sie langsam und sicher nach jeder Untersuchung. Die Angst is brutal und lähmend aber wem sage ich das. ich soll noch 4 wochen warten und dann nochmal testen...wenn sie weiter ansteigen...dann ct.. usw. was ist das alles für ein sch ....

    lg sylvia

  • Ihr Lieben Alle,

    seid 5.2. 2020 lese ich hier mit und quäle mich durch die Seiten.

    Meine Tochter bekam nach einer angedachten Myom-OP- die Diagnose Eierstockkrebs IIA G3

    Nachdem ich alle Eure Frühsymptome gelesen habe, kann ich nur beipflichten, die Ärzte suchten vergeblich nach den Ursachen für schlechtes Befinden, leichtes Fieber abends, Reizhusten und Anfälle von Übelkeit, "wie schwanger". Erst nach 6 Wochen wurde Labor gemacht und ergab grottenschlechte Werte, dann kam 3x Antibiotika Therapie wegen "Entzündungswerten". Das war direkt vor Weihnachten und so verzögerte sich Alles. Die "An-OP" war schon vor 4 Woche, der Tumor wurde verletzt und gestern wurde die für heute angesetzte OP zum zweiten Mal verschoben.

    Nun wüßte ich gern:

    Wieviel durftet Ihr bei der Therapie mitreden?

    wie habt Ihr die große Bauch-OP vertragen?

    wie lang habt Ihr gebraucht, um Euch zuerholen? bis Ihr Euch wieder allein versorgen konntet?

    Wie viele haben es geschafft wieder arbeiten zu gehen?


    Ich habe bald meinen 80. Geburtstag und bin keine große Hilfe mehr.

    Und so ist alles sehr schwierig, wir leben am Stadtrand und haben gestern 5 Stunden damit verbracht zum Krh. zu fahren und eine Überweisung zu einer anderen Klinik zu bekommen.

    BItte gebt uns einige Informationen, gute und schlechte Erfahrungen, es ist alles erwünscht.

    Liebe Grüße ck

    :?:

  • bluebirdi

    Das tut mir leid, dass ihr schon bis zum Diagnoseverlauf einen so holprigen Weg hattet. Das schafft natürlich kein Vertrauen.

    Zu deinen Fragen würde ich sagen, dass der Weg noch sehr lang und beschwerlich ist.

    Ich nehme an, dass das Mitspracherecht der Patientin, wie bei Brustkrebs sich nur darauf beläuft, ob man die angebotenen Therapien durchläuft. Es gibt häufig nur die Wahlmöglichkeit Augen zu und durch.

  • liebe bluebirdi , ich bin 2015 an Eierstockkrebs erkrankt. Meine Gynäkologin hat es per Ultraschall sofort erkannt. Bin dann in Erlangen operiert worden. Tumorfrei, was ganz wichtig ist. Deshalb muss deine Tochter unbedingt in einem Kompetenzzentrum operiert werden. Da ist Berlin Ch. wirklich eine gute Adresse. Du wirst staunen, wie schnell deine Tochter, trotz großer OP wieder fit wird. Ich glaubte damals, dass ich nie wieder gerade gehen könnte. Ich hatte anschließend Chemo und danach vier Jahre ohne Therapie, außer alle drei Monate Nachsorge. Habe elf Monate nach der Diagnose wieder begonnen zu arbeiten. Hat leider nicht so wirklich funktioniert, Vollzeit ging nicht mehr. Ich bekomme seit Juli 2016 die volle Erwerbsminderungsrente, wobei ich sie bis April 2018 nur zum Teil in Anspruch genommen habe. Habe 18 Stunden die Woche gearbeitet. Seit Mai 18 arbeite ich nicht mehr. Leider wurde im November 19 ein Rezidiv festgestellt, dass im Moment wieder mit Chemo bekämpft wird.

    Wenn du Fragen hast, melde dich gerne. Eine von uns im Forum antwortet immer.

    Liebe Grüße, auch an deine Tochter von Silvi

  • Nein, mein Mann ist hier geboren und ich in Baden-Württemberg. Er hat hier sein Elternhaus übernommenen. Die Nähe zu Berlin ist für mich schon beruhigend. Ich war im November zehn Tage dort und hätte mein akutes Leberversagen in einem kleinen Kreiskrankenhaus wahrscheinlich nicht überlebt.

    Liebe Grüße Silvi

  • bluebirdi , solch ein wunderschönes Blaumeislein!


    Wieviel durftet Ihr bei der Therapie mitreden?

    wie habt Ihr die große Bauch-OP vertragen?

    wie lang habt Ihr gebraucht, um Euch zuerholen? bis Ihr Euch wieder allein versorgen konntet?

    - Bauch-OP: war für mich nun mal eine Art Hölle - wurde aber von Tag zu Tag besser...

    - in der Erholungsphase bin ich leider noch immer (OP-war am 28.01.20) . Das wird aber von Mensch zu Mensch durchaus unterscchiedlich sein

    - alleine versorgen: ich habe glücklicherweise eine Art "Hilfspfleger", der mir so manches abnimmt und mich u.a. auch "kutschiert". Mit Öffis würde ich derzeit nicht fahren wollen...


    bluebirdi, was ist bei Eurem grossen Gespräch herausgekommen?

    Viele Grüsse

    Obstbaum



    Die Jahre fliehen pfeilgeschwind. (Schiller)

    Nicht das Alter ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu. (Cicero)