Eierstockkrebs Rezidiv - wie geht es weiter?

  • Hallo liebe LaleLuu ,

    ich hatte gehört,dass das PET noch genauer anzeigt.

    Es soll angezeigt werden wie aktiv das Gewebe ist ,also die Tumoraktivität!

    Ich habe selber auch nur CT‘s u.MRT‘s gehabt.

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen für die Untersuchung!

    Super ,dass dein Tumormarker so gut gesunken ist!
    Ich hoffe,dass meiner auch noch sinken wird (nächste Woche muss ich kontrollieren)

    Wünsche dir alles liebe!

    Grüße aus Kreta

    Ina:*

  • Ein PET CT wird so viel ich weiß bei einem Rezidiv durchgeeführt, wenn man genau wissen will, ob es noch andere Tumorstellen im Körper gibt. Wenigstens so war es bei mir. Ich weiß aber auch, dass es Onkologen gibt, die mehr Vertrauen auf CTs haben als auf das PET. Auf jeden Fall ist das PET eine hohe Radioüberlastung für den Körper und deshalb wird nur bei bestimmten Fällen gemacht.

    L.G.

    Tanja

  • LaleLuu


    Ein PET - Gerät ist ein eigenes Gerät und wird hauptsächlich zur Abklärung von Tumorerkrankungen verwendet; v. a. bei Verdacht auf ein Rezidiv. Es gibt Einrichtungen, die es mit einem CT-Gerät koppeln. Die Bilder werden dann "übereinander" gelegt, um ein noch genaueres Gesamtbild zu bekommen.

    Wie bereits erwähnt, wird für die PET-Untersuchung ein Radionukleid injiziert. Da soll man im Anschluß für ein paar Stunden den Kontakt mit Kindern meiden, bis das Mittel wieder ausgeschieden ist. Im Falle des Falles sollte im Vorfeld eine genaue Aufklärung erfolgen.


    Auf Deine Frage, wozu? Eine PET-Untersuchung hat einen anderen Blickwinkel, und es ist meinem Wissen nach die genaueste Bildgebung.

    Es werden sämtliche Stellen im Körper aufgezeigt, wo eine vermehrte Zellaktivität stattfindet. Z. B. auch, wenn ein Gelenk entzündet ist, oder sonst eine Infektion herrscht. Es können auch auffällige Lymphknoten ermittelt werden, die bei anderen Untersuchungsmethoden nicht aufgespürt werden können.


    Gratuliere, dass die Tu-Marker sinken! :):thumbup: So soll es sein!

    Ich möchte Dich ermutigen, die Chemos bis zum 5. Zyklus durchzuziehen. Kann mir vorstellen, dass der Onkologe wegen der letzten handeln läßt, aber nicht früher. Kann natürlich nichts versprechen, aber ich habe nicht jeden Zyklus ganz so schlimm empfunden.

    Jedenfalls ganz viiiiiiel Kraft für Dich!


    :hug: Marie Louise

  • Liebe Sula ,


    dIe Gelenkschmerzen sind eine der Nebenwirkungen der Chemo. Bei mir war das nicht so schlimm und ist nach der Chemo wieder weggegangen. Eine Freundin von mir hatte allerdings sehr starke Gelenkschmerzen und es hat auch lange gedauert bis sich das nach Ende der Chemo gebessert hat. Vorbeugen kann man m.E. nicht. Die Nebenwirkungen sollen weniger sein, wenn man fastet. Da müsstest Du mal hier im Forum in der entsprechenden Rubrik nachlesen. Ich habe während der Chemo nicht gefastet, aber viele haben damit positive Erfahrungen gemacht.


    Ich wünsche Dir viel Kraft und Ausdauer. Bei mir liegt die Chemo jetzt ein 3/4 Jahr zurück, bis Januar hatte ich dann noch die Bestrahlung und mir geht es jetzt bis auf die PNP blendend. Hab solch ein Ziel vor Augen, dann schaffst auch du das.


    LG Daria

  • Liebe Silvi123!

    Danke für deine Geschichte. Wie schnell ist der Wert denn gestiegen? Ich hoffe auch ganz doll auf Entwarnung, denn 3Jahre wollte ich unbedingt schaffen ohne Tumor. Wurde damals im KH immer gesagt, dass es besser ist er käme nicht in den ersten 3 Jahren zurück. Daran klammere ich mich irgendwie!

    Mein Arzt macht mir keine Angst. Er meinte, ich müsste dann ne Carboplatin Chemo machen und dann Parp Inhibatoren nehmen. Soll wohl ganz gut helfen. Hat damit jemand Erfahrung?

  • :whistling::hug::*<3

  • Hallo Moonpie, der TM ist vergangenes Jahr ziemlich rasant gestiegen. Gemerkt habe ich es erst, da war er auf über 70 und kurz darauf schon auf 167. Ich habe meinen Gynäkologen dann um eine Überweisung nach Berlin in die Eierstockkrebs-Sprechstunde gebeten.

    Die Empfehlung für die Chemo war Carboplatin und Caelyx. Mein Onkologe hat mir kein Carboplatin gegeben, weil meine Leber es nicht verkraftet hätte. Immer wieder habe ich versucht, es doch zu bekommen und bin heute froh, mich letztendlich gefügt zu haben.

    Liebe Grüße Silvi

  • Danke LaleLuu und Silvi123,

    Ihr macht mir echt Hoffnung, dass es selbst im dööfsten Fall noch Rettung gibt.

    Meine größte Angst ist, dass man nichts mehr machen kann. (So war es bei meiner Schwester)

    Ich habe meine Port nicht mehr und möchte auch keinen mehr. Kann man die Chemo auch ohne machen?

  • Hallo Moonpie, ich habe meinen Port seit über fünf Jahren. Er stört mich nicht und ich bin froh, ihn zu haben. Ja, man kann die Chemo auch in die Vene leiten, aber mit Port hat man viel mehr Bewegungsfreiheit.

    Mach dich nicht verrückt, auch mit einem Rezidiv kann man noch viel machen. Mir haben die Mädels hier im Forum immer viel Mut gemacht.

    Liebe Grüße Silvi

  • Silvi123

    Ich hatte große Probleme mit meinem Port. Er tat immer weh und ich konnte ihn nicht berühren. Tat höllisch weh. Bin froh, dass er weg ist. Ich muss das wahrscheinlich häufiger hören, dass ein Rezidiv nicht immer das Ende sein muss. Habe leider schlimme Bilder...:(!

  • Bitte verlier die Hoffnung nicht. Ich habe meinen Ärzten vertraut und blicke hoffnungsvoll in die Zukunft. Vielleicht habe ich wieder einige Jahre Ruhe und wenn nicht, wird es wieder eine Therapie geben, die mir Zeit schenkt.

  • Moonpie die Medizin entwickelt sich ständig weiter. Und es sind viele Jahre seit dem Tod deiner Schwester vergangen. Und neue Methoden sind auf dem Markt. Das nächste Kompetenzzentrum für EK in deiner Nähe ist Essen. Sollten alle Stricke reißen, wirst du dort sicher Hilfe finden bei Dr. Du...s.

  • Ich habe gerade zum 3. mal Krebs. Und meine TM sinken erneut unter der Chemo. Aufgeben darf einfach keine Option sein. Alleine schon für unsere Kinder müssen wir alles versuchen. Obwohl es so so schwer ist.

  • Liebe Moonpie.

    Ich hatte gerade im Juli ein Rezidiv. Hab auch immer gedacht, wenn das passiert, ist es das Ende. Als ich das den Ärzten sagte ( ich war übrigens in Essen), meinten die, wie ich denn darauf käme. Ich wurde dann operiert und habe gerade mit der Chemo und Antikörpertherapie begonnen.

    Es war natürlich alles ein Riesenschock, aber so langsam begreife ich, dass noch nicht alles vorbei ist.

    Und bei mir ist es auch zum 3. Mal Krebs. Wie LaleLuu schon sagte, die Medizin entwickelt sich weiter aufgeben ist keine Option. LG Naticatt

  • Naticatt  LaleLuu

    Aufgeben werde ich niemals! Auf gar keinen Fall. Bisher habe ich alles sehr gut überstanden. 2 Ops inkl. 40cm Narbe (nach 10 Tagen entlassen;-)), Chemo, Avastin und Mastektomie letztes Jahr im Sommer. Alles ist bestens und ohne Komplikationen verlaufen. Aufgeben ist somit ausgeschlossen. Ich habe einfach nur Angst auf das was dann käme. Aber ihr habt damit ja Erfahrung und nehmt mir einen riesigen Stein vom Herzen! Danke!!!

  • Chinchie

    Hallo liebe chinchie, ich wollte mich nochmals melden um die Neuigkeiten zu übermitteln.

    Nach der Tumorkonferenz von meiner Mutter mit der Entscheidung Topotecan, war ich nicht zufrieden oder es kam mir nicht 100% sicher an weil der Tumorkonferenz nicht alle infos beeinhaltete wie z.b low grade usw.

    Hab mein Mut zusammengesammt und ein Termin beim Professor gemacht ohne meiner Mutter.
    Es war für mich eine Überwindung zu sagen, dass der Konferenz nicht alle infos beeinhaltete und andere Optionen auch geben könnte.
    ABber ich habs gemacht. Hab das so übermittelt, dass er mich sehr nett empfangen hat und erneut ein Tumorkonferenz vorgesehen hat.
    Er schlug die Immuntherapie vor was allerdings noch in der Studie ist.

    Er meinte normalerweise wirkt die Immuntherapie bei Eierstockkarzinomen nicht so, dass man sich zufrieden stellen kann aber die Zelltypen sind bei ihr endometroidale Zellen, sodass es wirken kann bzw schon Patienten hat wo er mit dem Ablauf zufrieden ist.

    Atezolizomab Caelyx und Avastin wird bei der Therapie verabreicht.

    Allerdings ob das Atezolizomab oder Placebo ist das ist nicht sicher.

    66% wird sie das kriegen meinte der Arzt.
    Jetzt wird man die Kriterien an die Studiensponsoren geschickt und meine Mutter muss noch paar Untersuchungen machen lassen.

    Hast du von dieser Studie was gehört?

    Hab ich das Richtige gemacht für meine Mutter?

    Letzt endlich kann sie ja auch Placebo kriegen.
    So viele Fragen mein Kopf ist so voll....

    Natürlich wird sie engmaschig kontrolliert, wie mans mir ermittelt hat heute... trotzdem hab ich Angst...

  • Carolina Finde ich gut, dass du nochmal nachgehakt hast. Es gibt jetzt mehr Optionen.. das würde ich persönlich als positiv empfinden. Bei manchen Studien ist es doch auch so, dass man evtl. von Placebo zum neuen Wirkstoff wechseln kann bei Progression, oder? Hoffentlich braucht sie das aber nicht und die Kombo in ihrem Studienarm wirkt gleich von Anfang an. Drücke ihr die Daumen, dass sie in die Studie reinkommt.

    Ich habe selbst allerdings noch nicht an einer Studie teilgenommen, deswegen habe ich keine Tipps aus eigener Erfahrung, habe aber gehört, dass man generell sehr gut betreut wird.

    Ich denk an euch.

    LG, Chinchie

    --

    Wuensche euch allen das Beste, und ein langes Leben, auch mit dem Schalentier.

    --

  • Liebe Mariposahx.

    Zuerst einmal möchte ich Dich ganz lieb willkommen heißen, obwohl ich Dich lieber woanders kennengelernt hätte.

    Es tut mir sehr leid, was Du gerade durchmachst. Den Schock und das Grauen angesichts der Diagnose kann hier wohl jeder gut verstehen. Und daß Du jetzt gerade nicht stark sein kannst, ist auch völlig normal.

    Zu der Studie kann ich leider nichts sagen, aber bestimmt findet sich hier jemand, der mehr darüber weiß.

    Ich wünsche Dir sehr, dass Deine Chemo anschlägt. Gib nicht auf. Hier im Forum gibt es Frauen, bei denen trotz inoperabel die Chemo ganze Arbeit geleistet hat.

    Ich schicke Dir ganz liebe Grüße. Naticatt. 🍀💛🌻