Eierstockkrebs Rezidiv - wie geht es weiter?

  • Liebe SveniBanani.

    Ja, über den Tumormarker hab ich mich auch sehr gefreut! Supi, dann sind wir ja gleichauf. 👍👍

    Gin-Tonic klingt auch gut.

    Ich bin wahrscheinlich nach einem Glas Wein schon angeschickert. 🤪Aber egal, ich habe richtig Lust drauf.

    Alles Liebe und einen Drücker aus der Ferne.

  • Naticatt , SveniBanani - super, dass die TMs so niedrig sind! Jetzt nur noch mehr von der Chemo erholen und dann is hoffentlich bald wieder 'business as usual'.. soweit möglich für uns EK Ladies.


    SveniBanani - Ich bin übrigens auch gleich nach der Chemo (und AHB) wieder arbeiten gegangen in meinem Bürojob, mit 4 Wochen WIedereingliederungsphase. Für die ersten 10 Monate liefen auch noch die 3-wöchentlichen Avastin Gaben nebenher. Am Anfang ging das auch. Allerdings habe ich mich wohl auf die Dauer gesehen doch übernommen (v.a. mit der massiven Pendelei und einigen Dienstreisen). Nach 14 Monaten Arbeit musste ich doch wieder die Reissleine ziehen, weil ich völlig erschöpft war , ständig mit irgendwelchen Infektionen zu kämpfen hatte und ausser Arbeit oder krank im Bett nichts mehr gemacht habe.

    Du kannst ja einfach mal gucken, wie es dir dabei geht, und auf Deinen Körper hören, wenn es schwierig wird... und zur Not den Job / die Stunden evtl. anpassen? Drücke dir die Daumen für den Wiedereinstieg. Ein regelmäßiges Gehalt ist auch nicht zu verachten :) .


    LG, Chinchie

    --

    Wuensche euch allen das Beste, und ein langes Leben, auch mit dem Schalentier.

    --

  • liebe Naticatt,

    ein gesundes neues Jahr und alles Gute.

    Habe gelesen, wie deine Nachsorge abläuft. Ich hatte auch Eierstockkrebs und schon ein Rezidiv. Meine Gynuntersuchung und Ultraschall alle 3 Monate waren bis jetzt immer ok. Das Rezidiv wurde bei mir im CT festgestellt. Da waren die Lympfknoten vergrössert.

    Ich finde die Gynuntersuchung witzlos, aussagekräftiges sieht man im CT.

    Das sind bis jetzt meine Erfahrungen mit dem Karzinom. Auch meine Blutwerte waren immer ok, trotzdem hatte ich einen Rückfall. Mein CT ist alle 3 Monate, bin sehr froh darüber und habe auch Angst vor einem neuen Rezidiv. Meine Ärztin sagte das CT ist leitlininiengerecht alle 3 Monate fällig. Ich bin da auch sehr hinterher, das es auch so ist.

    LG Hase14

  • Liebe hase14.

    Mein Rezidiv im Juli wurde von meiner Gynäkologin im US entdeckt. Die Blutwerte waren jedoch zu diesem Zeitpunkt im grünen Bereich.

    Ich habe auch Angst vor einem erneuten Rezidiv.

    Bei meiner Erstdiagnose vor 8 Jahren wurde mir gar kein CT angeboten. Darum bin jetzt mit dem halbjährlichen CT erstmal zufrieden, da doch die Strahlenbelastung relativ hoch ist.

    Zusätzlich macht meine Onkologin ja noch alle 3 Monate einen US vom kompletten Abdomen bis zu den Nieren.

    Alles Liebe für Dich.

  • liebe Naticatt,

    ich danke dir. So macht jeder seine Erfahrungen. Und es soll auch so sein, wie du sagst. Ich bleibe bei meiner Verfahrensweise und bestehe auch darauf. Strahlenbelastung hin wie her, hat man ein Rezidiv kommt man um die Chemo, die nicht ohne ist, auch nicht herum.

    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute

  • Liebe hase14.

    Da hast Du Recht. Wenn ich Deine Erfahrungen gemacht hätte, würde ich es jetzt genau wie Du machen.

    Durch die Krankheit geht soviel Vertrauen in den eigenen Körper verloren. Da will man soviel Sicherheit wie möglich.

    Ob mir meine Nachsorge diese Sicherheit gibt, wird sich noch zeigen. Ich stehe ja noch am Anfang.

    Viele liebe Grüße 💜

  • liebe Naticatt,

    ein gesundes Neues Jahr wünsche ich dir, vor allem rezidivfrei und ohne Beschwerden.

    Ich habe mir viel über diese Krankheit erlesen. Von den Ärzten kommt da wenig Aufklärung, nur auf eine Frage eine Antwort, das war's. Haben auch keine Zeit stundenland darüber zu debattieren. Und das Forum hilft mir auch immer wieder auf Fragen, Antworten zu finden - danke, das es das Forum gibt. Jetzt ist mein Erkrankungsausbruch 3 Jahre und 7 Monate her. Mal schauen...

    Ich wünsche uns weiterhin viel Kraft gegen diese Krankheit und einen erfolgreichen Austausch bei Problemen, wie auch immer.

    LG Hase14

  • Liebe hase14.

    Es ist wirklich leider so, dass die Infos über EK eher dürftig sind.

    Ich habe immer schon den Ärzten Löcher in den Bauch gefragt, die auch beantwortet wurden. Aber ich hatte immer das Gefühl, dass einige Ärzte nicht über alles Bescheid wußten

    Durch die Klinik in Essen, wo ich dieses Jahr operiert wurde, durch dieses Forum und durch meine Gyn, die sich immer wieder fortbildet, bin ich mittlerweile viel besser informiert.

    Ich wünsche auch Dir ein gesundes neues Jahr und die Zuversicht, diese Krankheit endgültig zu besiegen. Wir lassen uns nicht unterkriegen.

    LG Naticatt

  • Gutes neues Jahr hase14 ,

    das Problem wenig Infos von den Ärzten zur eigenen Tumor-Erkrankung kenne ich auch gut (bei mir andere Tumor-Art).

    Tipp:

    Hast Du schon mal beim Krebsinformationsdienst angerufen? Geht auch am Sonntag, und ist kostenlos!

    https://www.krebsinformationsdienst.de/

    Dann wirst Du von einem Onkologen zurückgerufen, den kannst Du rauf und runter löchern, und wenn danach wieder Fragen auftauchen, einfach nochmal anrufen, und jeder Arzt erklärt nochmal anders, auf seine Weise... so vorbereitet kannst Du dann Deine Ärzte viel zielgerichteter Fragen.

    Probiere es mal aus,

    Viele Grüße und alles Gute, gistela

    Am schönsten ist es für mich zwischen den Wurzeln meines "Wunderbaums", mit Blick in die Krone.

    Auch der Baum ist nicht mehr ganz gesund, so passen wir gut zusammen.

  • hallo liebe Gistela,

    ich wünsche dir auch ein gesundes Neues Jahr. Danke für den Rat. Das mit wenig Infos von den Ärzten störte mich am Meisten zu zu Beginn der Erkrankung, wo ich gar nichts wusste. In Heidelberg habe ich schon öfter angerufen. Immer dann, wenn ich ratlos bin. Erst letzten Monat verlor ich eine Mitpatientin, war nicht im Forum. Der Verlauf war dramatisch. Auch im Kompetenzzentrum konnte man nicht helfen. Hab das Ganze von Anfang bis Ende mitverfolgt - dieser sch... Krebs. Man muss wirklich dankbar für jedes einigermassen verlaufende Jahr mit der Erkrankung sein.

    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute

    LG Hase14

  • Hallo ihr Lieben. Bin zur Zeit leider total fertig. Hab deshalb auch nix geschrieben weil ich nicht rumjammern wollte. Mein tumormarker war im September bei 160, im Dezember bei 270. Die Ärzte in A. sagen es gäbe gem. ct keinen progress und sagen weiter avastin, Kontrolle im März. Meine letzte platinchemo war ja erst im August, deshalb lieber warten mit neuer chemo. Die Ärzte in E. Sagen teilweise progress deshalb chemo. Ich soll entscheiden was ich glaube. Dabei bin ich total Therapiemüde. Ich möchte am liebsten meinen normalen Alltag leben, der ist zur Zeit mit drei Kindern schon kompliziert genug. Ständig hab ich panik das ich die falsche Entscheidung treffe und damit meine Sch...Prognose noch kürzer mache. Bisher haben ja weder op noch chemo geholfen. Am liebsten würde ich alles hinschmeissen, aber ich weiss ja das ist wie den Kopf in den Sand stecken. Ich finde grade keinen weg aus dem dunklen Loch.

  • Hallo ihr Lieben. Bin zur Zeit leider total fertig. Hab deshalb auch nix geschrieben weil ich nicht rumjammern wollte. Mein tumormarker war im September bei 160, im Dezember bei 270. Die Ärzte in A. sagen es gäbe gem. ct keinen progress und sagen weiter avastin, Kontrolle im März. Meine letzte platinchemo war ja erst im August, deshalb lieber warten mit neuer chemo. Die Ärzte in E. Sagen teilweise progress deshalb chemo. Ich soll entscheiden was ich glaube. Dabei bin ich total Therapiemüde. Ich möchte am liebsten meinen normalen Alltag leben, der ist zur Zeit mit drei Kindern schon kompliziert genug. Ständig hab ich panik das ich die falsche Entscheidung treffe und damit meine Sch.... Prognose noch kürzer mache. Bisher haben ja weder op noch chemo geholfen. Am liebsten würde ich alles hinschmeissen, aber ich weiss ja das ist wie den Kopf in den Sand stecken. Ich finde grade keinen weg aus dem dunklen Loch.

    Einmal editiert, zuletzt von Charlottaa () aus folgendem Grund: kraftausdruck gekürzt

  • Hallo liebe Primelchen.

    Habe in der letzten Zeit öfter an Dich gedacht und mich gefragt, wie es Dir wohl geht. Ich hatte mir gewünscht, dass es Dir gut geht und Du deshalb länger nicht geschrieben hast. Und jetzt diese Nachricht..😞😞

    Es tut mir unendlich leid, in welcher Situation Du gerade bist. Und dass es 2 unterschiedliche Meinungen gibt, ist nicht gerade hilfreich für Dich.

    Da ist das schwarze Loch sowas von verständlich. Aber rumjammern ist erlaubt! Wenn nicht hier, wo sonst?

    Wird Dir denn eine andere Chemo empfohlen?

    Dass Du therapiemüde bist, kann ich gut verstehen, so kurz nach Chemoende.

    Rein vom Gefühl her würde ich der Aussage in Essen vertrauen. Ganz einfach weil sie bei EK erfahrener sind. Und meine Gyn, die früher immer große Stücke auf A gehalten hat, ist, was unsere Erkrankung betrifft, nicht mehr so überzeugt.

    Eine erneute Chemo ist womöglich genau das, was die Wendung zum Guten bringt.

    Auch wenn der Weg nicht leicht ist, gib bitte nicht auf.

    Ich nehme Dich mal vorsichtig in den Arm. :hug:

    Meine besten Wünsche für Dich, Naticatt

  • liebe Primelchen,

    ich kann dich sehr gut verstehen und möchte mich den Worten von Naticatt anschliessen.

    Gib nicht auf, deine Kinder brauchen dich.

    Kämpfen lohnt sich.

    Liebe Grüsse Hase14

  • Liebe Primelchen, ich kann mir deine Not vorstellen. Es gibt immer noch einige Optionen für uns. Bitte gib noch nicht auf. Ich konnte mir vergangenes Jahr nicht vorstellen, dass ich noch eine Chance habe. Hatte das Gefühl, die Zeit läuft mir davon. Nach Chemo war ich nochmal tumorfrei und hoffe, dass es noch lange so bleibt.

    Liebe Grüße Silvi

  • Liebe Tanja61.

    Ich antworte Dir jetzt mal in diesem Strang.

    Deine Angst kann ich gut nachvollziehen. Mir ginge es wahrscheinlich genauso.

    Bei jedem "gesunden" Mensch würde diese Zyste wahrscheinlich relativ locker gesehen und beobachtet. Aber bei unserer Krankengeschichte gehen die Ärzte natürlich auf Nr Sicher und erwägen alle Eventualitäten. Das ist gut und richtig um nichts zu übersehen, wirft uns aber in die Panik zurück.

    Das Zwicken und Zwacken kenne ich sehr gut. Manchmal sind es Blähungen.

    Es können aber auch Verklebungen oder Vernarbungen durch die Ops sein.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass die Zyste harmlos ist. Bei den guten Tumorwerten ist das doch sehr wahrscheinlich.

    Alles Liebe für Dich. Naticatt 😘

  • Liebe Naticatt und liebe Wisky2868


    Danke für eure tröstenden und aufmunternden Antworten, mir tun sie wirklich sehr wohl. Ich antworte euch auch hier und schreibe weiter hier (Ich schrieb beim Thread HIPEC meinen letzten Beitrag, weil ich mich immer noch als eine HIPEC Patientin fühle, aber das ist kein Problem). Ich weiß, dass man bei uns Krebspatienten eine Zyste nicht immer als harmlos sieht, aber die Angst geht mir nicht weg, da ich während den 10 Jahren, in denen ich mit EK lebe, die Erfahrung gemacht habe, das jede Seltenheit bei mir wahr wurde. Hoffentlich kann ich immer noch auf etwas Harmloses hoffen. Wie man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Zeit wird aber schwierig sein, ich merke bei mir dass meine Kraft, immer weiter weniger wird und psychisch verkrafte ich immer auch immer weniger.

    Liebe Wisky2868, mein CA125 ist 9,70 und mein CEA 0,22.


    Liebe Grüße

    Tanja

  • Liebe Tanja,

    du hast perfekte Werte. Mein CA125 ist zwar auch bei 10 aber mein CEA ist bei 5,3 (darf 5) und steigt seit der Chemo immer in kleinen Schritten weiter an. Jetzt der Lungenrundherd... da mach ich mir oft auch gedanken, ob das doch zusammen hängt und der CEA eventuell eine Metastase in der Lunge anzeigt. Aber ich muss nun halt mal auf die nächste Untersuchung im März warten. Dann weiss ich wieder mehr. Ich versuche dass irgendwie zu verdrängen, geht aber auch nicht ständig.

    Ich jogge ja sehr viel, eigentlich täglich. Was mir auffällt, dass ich beim joggen sehr viel Husten muss und Schleim habe. Sonst nicht. Da mach ich mir dann auch so meine Gedanken. Vielleicht liegt es ja nur an der kalten Luft. Aber das Kopfkino hört ja trotzdem nicht auf.

    Das man das immer weniger psychisch verkraftet, verstehe ich gut. Dazu noch die Corona-Situation, wo man auch noch dermaßen eingeschränkt ist, dass man sich nicht ablenken kann. Aber gib nicht auf, es kommen auch wieder sonnige Tage!!!! Und mit der Leber wird alles in Ordnung sein. Hast du Leberwerte auch gemacht bekommen? Wenn nicht, lass die Leberwerte bestimmen. Die sagen auch sehr viel aus.

    LG Wisky

  • Liebe Tanja61.

    Ich weiß so genau, was Du meinst.

    Ach ich hatte vor 10 Jahren meine 1. Krebsdiagnose, BK. Vor 9 Jahren EK und letztes Jahr ein EK Rezidiv.

    Dazwischen mehrere Haut Ops, weißer Hautkrebs.

    Ich bin bei jeden Veränderung,die ich bemerke, misstrauisch und habe Angst.

    Oft muss ich mich zwingen, nicht daran zu denken.

    Bei Deinen Erfahrungen ist es normal, dass Du vom Schlimmsten ausgehst.

    Aber ich glaube auch, dass es diesmal nichts Schlimmes ist. Du hast so perfekte Werte.

    Ganz liebe Grüße 💞

  • Liebe Wisky2868.

    Es tut mir leid, dass auch Du wieder bangen musst. 😞

    Bei mir stand im CT Bericht vor der Rezidiv Op "punktuelle Verdichtung" in der Lunge. Kein Arzt hat dazu etwas gesagt. Und ich habe es irgendwie vergessen anzusprechen. Morgen habe ich meine Besprechung vom CT letzte Woche.

    Ein bisschen mulmig ist mir schon, auch wegen dieser Verdichtung und ob sich was verändert hat.

    Dein Husten mit Schleim hat bestimmt mit der Kälte zu tun. Aber das Kopfkino rattert natürlich.

    Durch unsere Krankenhaus sind wir so misstrauisch unserem Körper gegenüber.

    Ob das jemals besser wird?

    Alles Liebe für Dich. VG Naticatt 😍