Neu hier und noch geschockt

  • Hallo in die Runde,

    Ich habe vor 6 Tagen die Diagnose BK erhalten und bin noch ganz durcheinander. Vor 1 Jahr habe ich mich erstmals im Brustzentrum vorgestellt mit einem kleinen Knoten. Da ich damals noch gestillt habe, wurde auf eine Stanze "bei eindeutigem Fibroadenom " verzichtet und eine Sono Kontrolle vorgeschlagen. Im Brief stand dann aber Sono Kontrolle in 6 Monaten beim niedergelassenen Radiologen. Dieser wirkte nicht so versiert, sagte aber alles unverändert. Ich habe dann den nächsten Termin wieder im Brustzentrum gemacht weil ich es dort deutlich kompetenter fand und ich das Gefühl hatte der Knoten ist größer. Nun habe ich Bk....obwohl doch alles in Ordnung sein sollte. Leider ist es so dass mir mein Beruf als Ärztin nun gar nicht hilft sondern mir vieles eine Riesen Angst macht. Zumal ich auch von Gynäkologie das letzte Mal im Studium gehört habe. Mein Tumor ist 1,7cm groß und ich habe bds auffällige LK. Die große Hoffnung ist noch dass die LK vom Stillen noch geschwollen sind. Szinti und Ct waren unauffällig und morgen ist nun das Gespräch wie es weiter geht. Hormonrezeptor ist pos, her 0, ki 35%.

    Ich kann das irgendwie gar nicht einordnen.

    Und meine größte Frage....wie bekämpft ihr die Angst. Ich habe einen kleinen 2 jährigen Sohn.

    Viele Grüße Annett

  • Erniekatze

    Willkommen hier in unserem wunderbaren Forum auch wenn ich dich lieber aus einem anderen Grund kennengelernt hätte

    Ich selbst bin seit meiner Diagnose im Oktober letzten Jahres hier und es hat mir sehr geholfen.

    Die Angst und die Ungewissheit ist ganz normal wir alle haben das erlebt.

    Mit der Zeit und mit Beginn der Therapie wird es besser.

    Es hat etwas gedauert bis ich soweit war, die Krankheit anzunehmen, aber ich hab irgendwann für mich beschlossen das ich nu eben krebs habe und das ich kämpfen muss und kann.

    Ich lasse nicht zu das der kleine ( in meinem Fall) eher große schei... mein leben bestimmt. Klar ist das nicht immer einfach und es gibt miese Tage aber dann muss man sich selber in den allerwertesten kneifen und weiter machen.

    Ich hab noch 10 Bestrahlungen vor mir und dann folgt eine Chemo, operiert wurde ich bereits.

    Gute sechs Monate liegen hinter mir sechs hab ich ca. noch vor mir. Ein kaputtes jahr im tausch gegen viele gesunde, hoffe ich.

    Ich bin 46 und habe vier kinder im alter von 25,16,14 und 12 jahre. Ich lebe in scheidung und habe einen wunderbaren Mann an meiner Seite, ich hab die liebe meines Lebens gefunden. Viele viele Gründe um gesund zu werden also.

    Du wirst mit Sicherheit auch viele solche Gründe haben also wirst du Kämpfen und gewinnen.

    Wir sind hier, hören zu und drücken Daumen. Wir lachen mit dir und halten deine Hand wenn du uns brauchst.

    Ich drücke dich:hug:

  • Hallo Annett,


    Ein herzlich Willkommen auch von mir, auch wenn der Anlass nicht wünschenswert ist.

    Das ist nun wirklich richtig ärgerlich und gemein, dass du ein Jahr lang vertröstet wurdest, bzw. der BK nicht als solcher erkannt wurde.

    Andererseits klingt dass, als wäre die Behandlung vor einem Jahr vermutlich nicht anders gewesen, als jetzt, und du konntest ein Jahr ohne Angst mit deinem kleinen Sohn verbringen (ein im Hinblick auf die Kleinkindentwicklung ganz wichtiges Jahr) und noch stillen. Da bin ich direkt bei deiner Frage: ein wenig hilft es gegen die Angst, immer auch irgendwie das Positive am Ganzen zu sehen - Szinti und Ct waren unauffällig? Das ist sehr positiv und der Rest klingt auch als hättest du beste Heilungschancen.

    Tatsächlich habe ich erst bei der Krebserkrankung verstanden, was der Begriff "Es zieht einem den Boden unter den Füßen weg",bedeutet - .

    Mir hat meine Hausärztin zwischen Diagnose und Therapieplanung/Krankenhausbehandlung was zur Beruhigung verschrieben. Ich hab`zwar nur die Hälfte der verschriebenen Dosis genommen und auch das nur 3 Wochen, aber bevor frau völlig die Nerven verliert, finde ich das vertretbar. (Ich bin eigentlich eher gegen chemische Medikamente, und habe bis zur Krebsdiagnose mindestens 17 Jahre außer seltenst mal ein Aspirin und pflanzliche Tropfen bei Erkältung nichts eingenommen.)

    Ich drücke dir für Morgen die Daumen. Nach dem Gespräch weißt du sicher mehr und kannst weiter planen.


    Lieben Gruß

    Esma

  • Hallo liebe Erniekatze ,


    Erst einmal möchte ich auch "Hallo" sagen. Gut, dass du das Forum gefunden hast.

    Ich habe meine Diagnose im letzten Jahr Mitte Mai bekommen und hatte auch wahnsinnige Angst. Ich bin selber Mutter von zwei noch kleinen Kindern (4 u. 8)

    und daher weiß ich, was dir gerade durch den Kopf geht.

    Ich wollte es auch nicht glauben, als mir alle sagten, dass es mit der Zeit besser wird, aber das tut es.

    Wenn deine Therapie startet, du weißt was auf dich zukommt, dann wird auch deine Angst weniger. Ganz verschwinden wird sie vermutlich nie. So ist es zumindest bei mir. Ich habe immer noch zwischendurch Durchhänger und Zukunftsängste, aber es wird weniger und händelbarer. Aber wir haben auch ja schließlich auch keinen Schnupfen!!!

    Vielleicht kann dir auch eine Psychoonkologin helfen mit der Angst besser umzugehen. Ein Versuch ist es wert.


    Ich wünsche dir, dass du schnell Klarheit bekommst, was genau jetzt auf dich zukommt und dass deine Therapie schnell startet.


    Viele liebe Grüße Anja

  • Liebe Erniekatze,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Ich kann nachvollziehen, wie es Dir gerade geht, meine Tochter war damals drei Jahre alt. Du als Ärztin weißt, dass man nichts vorhersagen kann. Mütter sind sehr stark, gehen stark durch die Therapie - sie wissen wofür! Aber hier bei uns darfst Du auch schimpfen, weinen und schwach sein. Denn diese Emotionen gehören auch zu diesem Kampf. Der Weg ist nicht einfach, aber wenn Du magst, begleiten wir Dich gerne und geben Dir Halt. Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft und hier im Forum einen guten Austausch.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Liebe Annett,

    herzlich willkommen in diesem schönen Forum!

    Gut, dass Du uns so früh gefunden hast. Hier gibt es zu jedem Thema einen Threat, in den Du Dich einlesen kannst und den Du auch weiterschreiben kannst.

    Gern begleiten wir Dich auf Deinem Weg!

    Wir stehen Dir mit Rat, Tips und tröstenden/aufbauenden Worten zur Seite. Wir verstehen Dich und Deine Ängste. Irgendwer ist immer online und kann Dir antworten.

    Ängste sind normal und werden Dich sicherlich durch due Behandlung begleiten. Alles ist neu und ungeplant in Dein Leben gerauscht. Unser aller Tipp: bitte nicht googeln!

    Mir hat der Austausch hier auch aus wirklich tiefen Löchern geholfen.

    Fühl Dich gut aufgenommen - Du bist nicht allein!

    Ein Begrüßungsknuddler von mir :hug:

    LG Kirsche

    1-2-3-4 diesen Kampf gewinnen wir.
    5-6-7-8 das Schalentier wird platt gemacht!


    Alles wird gut - eine andere Option gibt es nicht!

  • Guten Morgen Erniekatze

    Herzlich willkommen im Forum- das beste was es gibt, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen - Unterstützung- Mut und Informationen zu erhalten. Über Ängste schreiben zu können, die jede mit der Diagnose durchgemacht hat ... . ich kann mich nur den Mitstreiterinnen anschliessen ... stehe noch vor der Chemo, hab aber auch nach anfänglichen großen Widerständen (das Forum hat mir da die Augen geöffnet bzgl Chemo, die bei TN Krebs, den ich habe angesagt ist) die Diagnose angenommen und nun meinen Kampfanzug angezogen und meine Truppen postiert ...

    Ich drück dich :hug: und drück die Daumen, dass die Voruntersuchungen gut laufen ... als Ärztin weißt du ja, dass Deutschland in der Bekämpfung von Brustkrebs führend ist ..liebe Grüße Wolke65


  • Liebe Erniekatze , ich möchte dich auch herzlich Willkommen heißen.

    Meine Diagnose bekam ich Ende November und trotz Chemo und noch vieler Therapietage geht es mir deutlich besser als zu dieser Zeit.

    Ich habe dieses Forum leider erst gefunden, als ich schon die erste Chemo hinter mir hatte.

    Die Zeit des Schocks, der unendlichen Angst, der schlaflosen Nächte, der Appetitlosigkeit, musste ich ohne dieses Forum durchstehen.

    Ich habe auch zwei Kinder. Sie sind schon etwas größer (9,14), was den Vorteil hat, dass sie nicht mehr Rundumpflege benötigen und den Nachteil, dass sie schon den Ernst der Krankheit begreifen und entsprechende Ängste entwickeln können.

    Dein Tumor ist nicht so groß und durch seine Hormonabhängigkeit haben die Ärzte weitere Möglichkeiten, ihn zu bekämpfen. Das ist gut. Sicher wirst du dich da schon eingelesen haben, wenn du selbst Ärztin bist.

    Aber dennoch versuche nicht Google danach zu befragen, denn dann wird deine Angst nur größer.

    Tausche dich lieber hier aus und lass dich etwas beruhigen.

    Meine beiden Tumore sind wie deiner und bisher hat jeder Arzt eine gute Prognose für die Heilung bestätigt.

    Daran glaube ich übrigens ebenfalls fest.

    Auch mein Anfang vergrößerter Lymphknoten (der mir plötzlich Schmerzen bereitet hat), war nicht befallen (man hat sie zur Prüfung rausgenommen).

    Ich würde in jedem Fall eine Onko-Psychologin in Anspruch nehmen, sie hilft dir dabei, den Schock zu verarbeiten und dich auf die Therapie einzustimmen.

    Für den Rest helfen wir dir. Du wirst sehen, dass es schon hilft zu wissen, dass man nicht alleine ist.

    Liebe Grüße

    Cookie 🍀 🍀 🍀

  • Hallo liebe Erniekatze, oder auch Anett. Ich fühle so mit dir auch mein jüngstes Kind ist erst zwei. Ich habe einen TN Tumor von 2,5 cm und auch ich hatte einen auffälligen Lymphknoten der aber nach der Biopsie keine Metastasen enthielt. Ich bekomme heute meine erste chemo und bin sehr gespannt wie ich diese vertrage. Nach der anfänglichen Verzweiflung und Aufregung bin ich nun relativ ruhig und warte ab was auf mich zu kommt. Mit jedem positiven Befund wurde es eigentlich besser. Also lass den Kopf nicht hängen und sie positiv nach vorn. Ich drück dich mal ganz fest:hug:. Und bin mir sicher das du das schaffst und wieder ganz gesund wirst.

  • Hallo Erniekatze ,


    ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich mich im Mai 2017 gefühlt habe, als das alles bei mir losging.

    Vermutlich kein Stückchen anders als Du jetzt .

    Ich bin auch ärztliche Kollegin, aber wie du schon richtig gesagt hast: das nutzt einem (zumindest erst mal) wenig bis nix.

    Wenn dann die Behandlung erst mal angelaufen ist, kann man sich aber doch noch gezielt schlauer machen. Und Nachfragen bei den Behandlern sollte man immer dann, wenn man was nicht richtig versteht oder einordnen kann.

    Wie meine Vor-Schreiberinnen schon sagten: Es wird besser werden, nach jedem Schritt den die Diagnostik und dann vor allem die Behandlung voran gehen.

    Ich hoffe, du hast ganz viel liebevolle Unterstützung durch deine Familie und Freunde.


    Was macht man gegen die Angst, fragst du..- Ich hab geweint, wenn mir danach war. wurde getröstet, wenn ich es wollte. Hab mich abgelenkt. Freunde getroffen.


    Klingt albern, aber ich hab mit meinem Mann alle Staffeln einer Serie geschaut, um mein Hirn zu beschäftigen. Aufs Lesen konnt ich mich zu jener Zeit nicht konzentrieren.

    Ausserdem hab ich alle meine Befunde eingescannt,und einen Ordner angelegt. das äußere Ordnen gab mir innere Stabilität. Klingt alber, aber hat mir geholfen.

    Ich hab mir im Netz ganz viele Tips gesucht, was die Behandlung und deren Nebeneffekte angeht ( Chemo, Hautpflege bei der Bestrahlung), hab eine Packliste für meine Kliniktasche gemacht und nach einem ungeplanten KH-Aufenthalt mir auch eine Bug out_bag gemacht...


    Immerhin hast du ja scheinbar einen hormonpositiven Untermieter, dem man dann mit Antihormonen eins auf den Deckel geben kann!

    Das eröffnet doch Perspektiven!

    Ich drück dir die Daumen für alles, was noch kommt. Es wird kein Spaziergang, aber man kann das schaffen!

  • ich möchte euch allen ganz herzlich für die liebe Aufnahme hier danken. Für die ganz vielen Mutmach Tipps und eure Worte. Gestern sind wir nun voller Hoffnung ins Brustzentrum. Die Befunde sollten ausgewertet werden und das weitere Vorgehen besprochen. Nach 2h Wartezeit gab es keine neuen Erkenntnisse sondern vielmehr Verwirrung. Die Ärztin duckste erst rum. Dann jedoch sagte sie dass Mammografie und mrt nicht korrelieren würden. Es gäbe den Verdacht auf einen 2. Herd in der re Seite. Wir sind heute wiederbestellt weil der der Radiologe und die Gynäkologin erst auf die Bilder schauen möchten. Es hat mir den Boden weggezogen. Zum anderen hat mich die Gynäkologin völlig verunsichert weil sie sich zunächst nun nur schwammig geäußert hat. Wenn sie noch keinen Befund hat, hätte sie lieber nichts sagen sollen.

  • Guten morgen Erniekatze

    Hast du schon überlegt die eine Zweitmeinung einzuholen oder das brustzentrum zu wechseln? Ich finde das Verhalten unmöglich.

    Vielleicht bin ich ja selber auch unmöglich ... aber es geht ja um mich und da will ich Klarheit - in der Diagnose im Therapieplan etc. Ärzte sind auch nur Menschen ... und doch muss es passen, das Vertrauen da sein. Ich fühl mich zb mit meinem BZ und Ärzteteam sehr gut aufgehoben und habe mir trotzdem gestern eine Zweitmeinung geholt

    Ergebnis-: der Fahrplan ist gut - allerdings fehlt der braca Test für die 2. chemosequenz - das hat mein Arzt immer runtergespielt, da niemand in meiner Familie Brustkrebs hatte - und doch sind das entscheidende Bestandteile für die Zusammensetzung der chemo lt tumorkonferenz ... ich will damit sagen, dass du noch eine Zweitmeinung einholen solltest - deine Äußerungen hören sich für ein BZ sehr unqualifiziert an ... wieso hat denn der Radiologe und alle anderen sich nicht erstmal ein Bild von deiner Diagnose gemacht ehe sie dich einbestellen? 2 Std warten ... sorry das geht gar nicht !!!! bei dem Thema und anstehenden Gespräch !!! außer es wäre ein Notfall reingekommen ... was sicher nicht der Fall war (dann hätten sie das ja geäußert, wenn sie emphatisch und kompetent wären)

    Du bist wahrscheinlich ne ganz liebe ... und musst nun mal auf den Putz hauen, es geht um dich - dein Leben 😍

    Ich wünsch dir für heute ganz viel Glück 🍀 Klarheit und vor allem Kraft und Energie für die Gespräche und mögliche Untersuchungen

    Ich drück dich - wir sind so viele ... die diese sch... durchmachen müssen für uns - unsere Kinder - Partner - unser Leben .., und obwohl wir uns nicht persönlich kennen stärken wir uns den Rücken und sind füreinander da ❤️

    Fühl dich gedrückt :hug:

  • oh Erniekatze , das hört sich aber nach einem ziemlichen Informationsreinfall an =O

    .. forciertes Rumeiern ohne Sinn und Struktur.. wir hatten einmal so etwas Ähnliches..


    Wir kamen an einem Diagnostik-Marathon-Tag 25 Minuten zu spät von der Sentinel- Markierung auf der onkologischen Tagesstation an, wo das Aufklärungsgespräch zwecks Chemo stattfinden sollte. Es war nicht unsere Schuld gewesen, die Untersuchung dauerte halt so lange.

    Da hatte die junge Ärztin die Stirn zu sagen, sie hätte jetz was andres zu tun ( mit Akten unterm Arm), man würde die Aufklärung um mehrere Tage schieben. Damit hätte sich auch die Chemo um fast eine Woche geschoben.


    Ich hatte meinen Mann dabei, und DER kann wirklich ungemütlich werden, wenn sich jemand dumm anstellt. Oder uns für dumm verkaufen will. Er hat sich dann mit der Dame angelegt, denn bei meinem sehr aggressiven Tumor zählte jeder Tag. Er war schon im Begriff, den Professor anzurufen- Nicht umsonst hatte der Chief (dessen Privatpat. ich bin) ein sog. Fast Track screening angeordnet. Nach langem Gelaber wurde dann ein Kollege hergebeamt, der dann die Aufklärung machte. Viel Lärm um nix mal wieder. Aber das - und noch andre Erfahrungen z.B. im Umgang mit Kostenträgern- haben gezeigt, dass man sich manchmal wirklich auf die Hinterbeine stellen muss, damit es läuft. Auch wenn Nachfragen und eigenes Denken ( zb orale AK vs s.c. spritzen nach Lungenembolie) manchmal unerwünscht erscheint. Es geht um DICH!


    Ich schliesse mich Wolke an, was das Einholen einer Zweitmeinung angeht. Außerdem kannst du ja auch immer beim krebsinformationsdienst nachfragen. Die sind dort extrem kompetent und helfen gern.

  • hallo ihr Lieben,

    Ich konnte mich nicht melden da ich völlug in den Seilen hing. Es gibt nach Aussage MRT den Verdacht auf zwei Zweitkarzinome rechts. Und extrem irritierend sind die lK auf der kontralateralen Seite. Es wurden aus beiden Biopsien genommen und heute Nachmittag erfahre ich das Ergebnis. Da ich bis vor 1 Woche noch gestillt habe wäre das auch eine Erklärung für die Lymphknoten.

    Morgen habe ich in einem großen Berliner Brustzentrum einen Termin für eine Zweitmeinung.

  • Liebe Erniekatze,

    erstmal möchte ich dich ganz herzlich in diesem Forum begrüßen und willkommen heißen!

    Für das morgige Gespräch im BZ in Berlin wünsche ich dir alles Gute!

    Ich drücke dir die Daumen, dass deine LK Stanzen tumorfrei sind!

    Dass du nach dem ganzen Chaos um Mammo und MRT zusätzlich verunsichert bis, ist nur allzu verständlich.

    Es wird besser mit der Angst, wenn das Staging abgeschlossen ist und die Therapie beginnt. So ging es jedenfalls mir und auch vielen anderen hier im Forum.

    Wie ich mit meiner Angst umgehe? Körperliche Aktivität tut gut, ich sitze z.B. fast täglich 90 Minuten auf meinem Fahrradergometer oder gehe - falls mich jemand bringt - entsprechende Zeit schwimmen. Sehe zu, dass mein Gewicht stabil bleibt. Onkopsychologische Unterstützung. Ansonsten lenke ich mich mit schönen Dingen / deren Vorbereitung ab. Tue, was ich schon immer mal machen wollte, z.B. Reisen.

    Meine Kids sind allerdings schon älter.

    Du hast, gemessen an deinen Tumordaten, eine sehr gute Chance, wieder gesund zu werden! Diese Aussicht könntest du deinen Ängsten entgegen stellen. Und ja, ich weiss, für Ärzte mit viel Wissen über die Krebserkrankung ist es besonders hart.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und eine positive zuversichtliche Einstellung für die kommende Zeit! Zugleich Mut und Kampfeswillen, aber auch Akzeptanz und Gelassenheit sind wichtige Haltungen, um die beste Therapie für sich raus zu holen!

    LG Katzi64