• Liebe Foris,


    ich kenne Euch schon sehr gut, da ich mich seit 3 Wochen mit der Diagnose Brustkrebs auseinandersetze.

    Alle Eure Krankheitsgeschichten hatten mich mitgenommen und auch viel Infos und Mut gegeben, danke Euch.:*


    Nun zu mir: Anna , 44 Jahre seit 6 Februar bestätigte Diagnose rechte Seite Brustkrebs 3cm auf 2 cm. 100% hormonsenvitiv B5b G2 Metastasenfrei,

    Morgen gibt es zu Sentinelsmarkierung, am Donnerstag erfolgt brusterhaltende OP.


    Druckt mir die Daumen. Danke!:*

  • Liebe Anya, meine Daumen sind gedrückt!!!Herzlich willkommen hier im Forum und da wirst Du immer auf offene Ohren und Herzen treffen.Und gut, das du jetzt schon zu uns gefunden hast.... das hätte ich mir auch gewünscht... wär Manches besser zu ertragen gewesen 🙂. Hoffe du bist nicht allein und alles alles Gute für deine weiteren Termine und die OP!LG 🤗

  • Liebe Anya,

    auch ich drücke dir die Daumen👍🏻😊!

    Ich hatte meine OP am 23.01., brusterhaltend. Meine Angst war vorher sooo groß! Aber es war nicht annähernd so schlimm wie befürchtet und wie das Warten vorher. Die Sentinelmarkierung war ein Klacks. In der OP wurden drei Lymphknoten entnommen, die alle Tumorfrei waren. Am nächsten Tag konnte ich schon nach Hause😃! Schmerzen hatte ich keine, nur eine leichte Spannung. Nun vier Wochen später ist die Narbe schon so viel heller und weicher geworden.

    Auch bei dir wird alles glatt gehen, da bin ich sicher!!! Ich denk an dich und sicher viele andere aus dem Forum auch, du bist nicht allein :hug:!!!

    Ganz liebe Grüße,

    Tara☀️

  • Liebe Anya,

    ich drück dir die Daumen und kann dich ein Stück weit beruhigen.

    Mein hormonsensitiver Tumor in der rechten Brust war 2×1,7×2 cm, auch metastasenfrei. Letzten Donnerstag bin ich ins Krankenhaus (Markierung Sentinel) und Freitag OP. Mastektomie auf eigenen Wunsch. OP hab ich mir schlimmer vorgestellt. So gut wie keine Schmerzen hinterher und gleich wieder fit. Vor der OP brauchst du echt keine Angst zu haben.

    Man hat mir 3 Lympfknoten entfernt. Auf das Ergebnis warte ich noch. Die Armbeweglichkeit ist super. Kaum Unterschied zu früher.

    Antihormontherapie steht schon fest. Bei dir bestimmt auch.

    Du schaffst das.

    LG

    Moni13

  • Liebe Anya,


    herzlich willkommen in unserem netten Forum!


    Schön, dass du zu uns gefunden hast, der Austausch wird dir bestimmt helfen, besser durch die Therapien zu kommen. Hier findest du immer offene Ohren und mitfühlende Worte. Alles Gute für die Markierung und die OP, du wirst alles bestimmt gut überstehen!

  • Hallo alle miteinander, stelle mich mal vor:

    ich bin 51 Jahre, habe eine 16 jährige Tochter. Im Januar 2017 haben mein Mann und ich uns (friedlich) nach 18 Jahren Ehe, getrennt, am 1.4. ist er ausgezogen, am 10.4. habe ich eine Rötung an der Brust gesehen, am 18.4. hatte ich die Diagnose Brustkrebs. Aber: Glück im Unglück: Tumor nur ca.1 cm groß, keine Metastasen, Lymphknoten frei, HER positiv und hormonabhängig, leider aber G3, also schnell wachsend. OP (brusterhaltend) am 26.4. und von Juni bis Dezember Chemo ( EC und dann Paclitaxel, seit August 2017 auch Herceptin).Eigentlich habe ich die Chemo subjektiv gut vertragen (keinerlei Übelkeit!), aber nach der Portanlage hatte ich leider eine Armvenenthrombose und musste monatelang zweimal tgl. Heparin spritzen( ich habe eigentlich eine Spritzenphobie-es ist unglaublich was wir Menschen alles schaffen, wenn es anders nicht geht.... ;-). Außerdem sind meine Leberwerte nach jeder Chemo angestiegen und im Juli hatte ich massive Schwindelprobleme ( "benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel"). Fingerkribbeln habe ich auch, aber nur mäßig. Also, insgesamt war es wirklich gut erträglich. Bestrahlung habe ich nach sehr, sehr intensiver Recherche abgelehnt, da das Zweittumor-Risiko nach Bestrahlung (1 von 200 Frauen ) mir zu hoch ist und ich habe stattdessen (schweren Herzens aber mit voller Überzeugung) am 31.1. 2018 eine Mastektomie mit sofortiger DIEP-Flap -Rekonstruktion machen lassen. Onkologin, Gynäkologin, Strahlentherapeutin und Tumor-Konferenz fanden das okay. Große OP (2 Operateure haben ca.4-5 Stunden operiert). Alles ist gut gegangen, bis auf eine Mini-Wundheilungsstörung vor 4 Tagen, die mich allerdings für 1 Tag sehr erschreckt hat, Nerven liegen halt etwas blank, das kennen ja die meisten...... Jetzt sieht alles gut aus, Port habe ich auch gleich entfernen lassen, seit 2 Tagen muss ich kein Heparin mehr spritzen, yippi!!! :-))) Fäden sind heute gezogen worden und der Chirurg war sehr zufrieden - daher bin ich es auch...


    In ca. 4-6 Monaten wird mir noch eine Brustwarze chirurgisch"gebastelt" (lokale Betäubung) und später noch tätowiert, ansonsten habe ich es (bis auf Herceptin und Aromatasehemmer) geschafft und ich bin sooooooo glücklich! Freue mich total auf den Frühling und endlich wieder alles machen können. War wegen zunächst niedriger Leukos und jetzt wg. Grippewelle wenig unterwegs und will bald vieles nachholen (Einkaufsbummel, Kino, essen gehen, mehr Leute treffen, etc.) . Gearbeitet habe ich nicht und ein paar Monate wird es auch noch dauern und das brauche ich auch.... Ich habe total Respekt vor den Frauen, die trotz der Erkrankung gearbeitet haben / arbeiten, das ist eine Wahnsinns-Leistung. Da bei mir u.a. mangelnde Selbstfürsorge ein Thema ist, war es so für mich definitiv besser :-), bzw. es wäre anders einfach nicht gegangen. Glücklicherweise bin ich angestellt, da ist das mit Krankengeld finanziell gegangen, ich weiß jetzt unser Sozialsystem noch mehr zu schätzen als vor der Erkrankung ...

    Ich wünsche Allen viel Kraft, eine große Portion Zuversicht und insbesonders die Fähigkeit schöne Augenblicke wahrzunehmen und zu genießen!

    Liebe Grüße, Susanne1.


    PS Anya: dir alles, alles Gute, die OP ist wirklich nicht so schlimm und keine Metastasen ist doch wirklich eine gute Sache. Das Schlimmste ist meistens die Angst...

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  • Hallo Anya ,


    da stehst du noch mitten im Wirbelsturm der Diagnostik und gleich nachfolgenden Behandlung (OP), Wie gut, dass keine Metas gefunden wurden!

    Brusterhaltende OP- ich hatte mehr Angst als Vaterlandsliebe vorher- dabei war ich am 2. postop Tag schon wieder daheim!

    Das schaffst Du! Schritt für Schritt!


    Grüße aus Mfr- Daumen sind gedrückt!


    LG vom MoKo

  • Liebe Mädels,


    danke für die liebe Aufnahme und ermunterte Worte .:love:


    Das Warten auf die Diagnose und die Staging war ein Hammer, jetzt ich freue mich meinen Untermieter endlich mal los zu werden. Und bin froh mit der Therapie endlich zu beginnen.


    Moko und Tara das klingt gut, super das Ihr nach der OP so schnell auf den Beinen wart.


    Moni13, Susanne 1 Respekt, ich habs mir auch überlegt , aber Ärzte meinten brusterhaltend ist mehr als ausreichend, ich wollte die Brust auch lieber ganz ab, aber die Ärzte waren dagegen. Ich werde während der OP schon bestrahlt und bekomme danach noch weitere Bestrahlungen und


    Susanne1 ja Angst st da schlimmste. Besonders Angst um die Kinder, meine Eltern sind verstorben, meine Familie lebt in Polen und bei den Todesängsten waren die Zukunftsängste um die Kinder das Allerschlimmste.


    Genauso wie Du bin ich geschieden, ich war 14 Jahre verheiratet, meine Kinder sind 12 und 7 Jahre alt. In den letzten Jahren müsste ich Trennung und Scheidung verkraften und zugleich habe ich Eltern verloren. Nach 7 mageren Jahren, hatte ich mich auf bessere Zeiten gefreut..


    Naja was uns nicht umbringt , mach uns dann stärker :P

    . Das Gute daran, man lernt wahre Freunde und viele tolle Menschen kennen.


    Danke Euch vom Herzen und für Euch Alles Gute , viel Glück und Kraft. :)

  • Hallo Susanne1.,


    herzlich willkommen im Forum der FSH.

    Da wurde Dir im letzten Jahr so einiges abverlangt. Aber Du hast das geschafft!

    Ich wünsche Dir für die nächsten Schritte alles Gute und hier im Forum einen guten Austausch.

  • Liebe Anya, super dass du es erfolgreich hinter dich gebracht hast👍🏻😃!

    Weißt du schon, wann du nach Hause kannst?

    Ich hatte zwei Wochen nach OP die endgültige Befundbesprechung. Das Warten war nochmal hart und die Angst, dass die Lymphknoten doch betroffen waren und der Tumor vielleicht doch größer und aggressiver war, kam immer wieder. Zum Glück war alles wie vorher vermutet, Lymphknoten frei und Tumor im gesunden entfernt. Lass dich nicht verrückt machen, mach dich selbst nicht verrückt wie ich es tat😉! Es bring nichts kostet nur unsere Energie, die brauchen wir noch. Verbring deine Zeit mir angenehmen Dingen, lebe normalen Alltag.

    Meine Narbe heilte gut aber nach einer Woche bekam ich einen sehr schmerzhaften Strang und die Armbeweglichkeit wurde sehr eingeschränkt. Das machte mir Angst weil Niemand mich auf diese Möglichkeit der Komplikation hingewiesen hatte. Hier im Forum wurde meine angstvolle Anfrage beantwortet und auf die Möglichkeit des Geigensaitensyndroms hingewiesen. So hab ich da dann gegoogelt, mich belesen und hab begonnen sanft zu dehnen und zu bewegen immer bis an die Schmerzgrenze. Jetzt nach gut vier Wochen ist es deutlich besser. Keine Angst, das ist eine Komplikation die wenige betrifft, dich wahrscheinlich gar nicht! Aber wenn, kann man es gut selbst behandeln oder zur Physiotherapie gehen.

    Weißt du schon wie du weiter behandelt wirst?

    Ich beginne am 12.03. mit der Bestrahlung, Chemo brauche ich zum Glück nicht. Wenn ich die Bestrahlung durch habe, werde ich mit der Antihormontherapie anfangen, hab das Tamoxifen schon zu Hause. Da dein Tumor hormonpositiv ist, wirst du sicher auch Antihormontherapie machen. Ich wünsche dir eine gute Genesung und viel Kraft und Zuversicht für die nächsten Schritte der Therapie bis zur Heilung 🙏🏻🍾😉!

    Liebe Grüße,

    Tara☀️

  • Liebe Mojo und Tara, danke Euch💐

    Tara wir sitzen im gleichen Boot. 💋


    Wegen deinem Arm tut mir leid, geh bitte zum Hausarzt und lass Dir Krankengymnastik verschreiben. Die zeigen so tolle Übungen.


    Super , das Wächtersentinels unauffällig waren👍👏


    Der Doc meinte er könnte bei mir alles mit gesunden Rand entfernen und die Befunde kommen in einer Woche. Ich denke, die Befundbesprechung wird übernächste Woche statt finden. Ich versuche ruhig bleiben.


    Ich komme am Montag raus. Von mir aus könnte ich schon morgen nach Hause gehen.


    Ich bin sehr gut drauf und kann mich samt dem Arm gut bewegen. Heute kam Physiotherapeutin ans Bett und zeigte mir paar Übungen. Dann hatte ich noch Psychoonkologin , der ich meine halbe Lebensgeschichte erzählt hatte👏 und noch eine Dame von Sozialdienst wegen Schwerbehindertenausweis und Reha.


    Hast du auch die alle Infos bekommen? Wir können bei der Gemeinde einen Antrag auf Schwerbehindertenausweis stellen und während Strahlentherapie einen Antrag auf Reha/AHB stellen. Meine Strahlentherapie fängt am 5.04.


    Sei umarmt liebe Tara und pass bitte gut auf dein Arm auf 😘

  • Hallo Anya,


    super die OP hast du gut überstanden! So soll es auch sein und die Beweglichkeit ist bei den meisten Pat. nach OP fast endgradig!

    Ich möchte dich noch herzlich willkommen heißen und freue mich, dass dein Staging ein o.B. war!

    Jetzt erhole dich gut und am 5.04. folgt dann der nächste Schritt.


    Grüßle :) ika :)

  • Hallo Anya, super, dass es dir so gut geht!

    Danke für den Tipp mit Physiotherapie...ich bin Physiotherapeutin😉, aber damit kannte ich mich nicht aus, denn ich arbeite in einem anderen Bereich. Nun wo ich weiß was es ist, kann ich selbst Übungen machen, ich war auch schon wieder im Fitnessstudio 💪🏻☺️!

    Die ganzen Infos bekam ich nicht, denn ich war ja am nächsten Tag nach dem Mittag wieder raus... da dachten die wohl, die braucht nix🤔. Meine Gyn fühlt sich leider auch nur für die AU-Bescheinigung zuständig, aber ich wechsel nächste Woche die Frauenärztin! Ich hab mich hier im Forum belesen und einiges wußte ich, da ich in einer Rehaklinik arbeite. Den Schwerbehindertenausweis hab ich schon vor zwei Wochen beantragt und zur Anschlussreha werde ich nicht fahren.

    Morgen wirst du entlassen 👍🏻😃, geht dann doch alles schnell vorbei oder? Lenk dich bloß ab in der Wartezeit bis zur Befundbesprechung! 🍫🍹🎧🛍📖😉!

    Liebe Grüße,

    Tara☀️