Nebenwirkungen von ANASTROZOL

  • Hallo,
    vielen Dank für die Tips. Ich werde auch auf jeden Fall die fünf Jahre durchhalten. Ich wünsche noch einen schönen sonnigen Sonntag 8)

  • Hallo Morgentau,
    vielleicht guckst du ja doch noch hier ein.
    Ich bin auf Schüßler Salze gekommen, da ist auch eine Nummer , die mit Gelenkschmerzen zu tun hat (es gibt 12).
    Ich nehme Anaz. seit 7 Wochen und merke noch nichts. Statt Joggen gehe ich auf den Hometrainer, weil ich wegen Wundwassre noch verkabelt bin.- Probiere einfach alles aus.
    Liebe Grüße,
    Suse

  • Hallo Schwarzwaldrose,
    ich bin genau wegen Deinem Thema heute hier unterwegs.
    Wie Du Dich fühlst kann ich spüren.


    Jetzt nehme ich Anastrozol erst seit 4 Monaten, habe aber schon blöde Nebenwirkungen wie Knie und Fußgelenksteifigkeit, Schmerzen. Außerdem bin ich so komisch traurig oder teilnahmslos. Wie soll das weiter gehen, frage ich mich. Du nimmst das Medikament ja schon etwas länger. Lassen die Hitzewallungen und all das irgendwann nach? Oder muss ich mich auf Jahre einstellen? Ich find es schrecklich, denn ich war bisher sportlich und relativ fit, dass heisst jetzt schon, ich muss meinen Sport aufgeben und fühle mich wie ein Jammerlappen.
    Du könntest das Medikament wechseln, evtl. eine andere Therapie versuchne. Bin mal gespannt was Dein Arzt Dir empfiehlt! Auf jeden Fall sollten Deine Ärzte Dich anhören und so gut wie möglich beraten!
    Für mich ist es ähnlich, ich frage erstmal nach Alternativen. Niemand weiß, ob ich das Medikament überhaupt brauche, und so überlege ich auch ob ich das alles weglasse - irgendwann. Das heißt Risiko tragen.
    Dir wünsche ich viel Kraft und die Gewissheit, dass Du selbst am besten spürst was richtig ist.


    Ganz liebe Grüße von Busy Bee

  • Hallo Busy Bee


    Ich nehme seit Juli 2015 Anastrozol.
    Bin inzwischen bei Hersteller Nummer drei gelandet, da ich das erste halbe Jahr die Tabletten von meinem Gyn bekommen habe. Beim ersten Hersteller hatte ich auch Probleme mit den Gelenken. Beim zweiten kamen dann die Schmierblutungen. Und seit Ende Januar ist Hersteller Nummer drei am Zuge. Meine Krankenkasse zahlt nur von diesem Hersteller die Tabletten, bzw. hat jetzt auch wieder die Rahmenvereinbarungen geändert und ich müsste jetzt schon wieder den Hersteller wechseln. Das habe ich allerdings wehemend abgelehnt. Mega Stress mit meinem Gyn, weil er sich erst geweigert hatte das Kreuzchen auf dem Rezept für ITEM ? Regelung zu setzen. Mit Hersteller Nummer drei komme ich recht gut zurecht. Bisher nur leichte Gelenkschmerzen, aber nicht täglich, allerdings massive Stimmungsschwankungen, Zeitweise Depressionsschübe, Schlafstörungen und ab und zu mal Hitzewallungen. Aber alles im Allem noch gut erträglich. Wobei ich noch nicht mal genau sagen kann, ob das von Ana kommt oder ob es mit der Eierstockentfernung zutun hat. Habe ja den Haupthormonproduzenten seit Juni 2015 ausgeschaltet.


    vielleicht solltest Du mit deinem Gyn. mal über einen Herstellerwechsel sprechen. Ich habe immer darauf geachtet, dass die Unterschiede bei den Füllstoffen nicht zu unterschiedlich sind.


    Und wenn mich die Gelenkschmerzen mal wieder erwischen, geh ich laufen. Nicht joggen, aber extrem schnelles walken. Das hilft mir sehr gut.


    LG Britta

  • Hallo Busy Bee,
    vielleicht hast Du übersehen dass der Beitrag von Schwarzwaldrose aus dem Jahr 2013 ist? Wenn Du magst könntest Du mal im
    "Hemmeraustausch" stöbern. Dort findest Du einige Beiträge über die Nebenwirkungen von Ana (&Co)
    Ich nehme es seit November 2013 und habe bald "Halbzeit". Bei mir hat sich nicht viel verbessert. Was leider dazugekommen ist, ist eine Gewichtszunahme die mich am meisten von allen Nebenwirkungen belastet. Gegen die starken Stimmungsschwankungen habe ich "etwas pflanzliches" gefunden was mir endlich hilft. Leider übernimmt das die Krankenkasse nicht und es ist nicht billig. Die Gelenkschmerzen sind gewaltig, aber dank IBu kann ich moderaten Sport machen und die Bewegung tut richtig gut. Richtig "schlimm" empfinde ich die Gelenkschmerzen bei einem Wetterumschwung. Allerdings nur dann wenn das Wetter schlecht wird. Ob das jetzt an Ana liegt kann ich nicht sagen, denn dann schmerzt auch die "ganze linke Seite" , also der Arm/Achsel/Brust wo ich operiert wurde. Es könnten auch Empfindungsstörungen nach OP und Bestrahlung sein, die mir wohl "bleiben werden".
    Liebe Busy Bee, jeder reagiert anders auf die Medis und ich kann nur von meinen NW's berichten. Was ich für mich sagen kann ist, dass ein Aufgeben/Aufhören für mich zumindest jetzt noch nicht in Frage kommt. Ich "beiße" mich durch solange es geht.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, mit möglichst wenig NW's
    Viele Grüße
    Lisa

  • Liebe Britta
    liebe Lisa,
    danke für eure Antwort! Es tut immer gut, wenn sich jemand meldet und von eigenen Erfahrungen berichtet.
    Ja, ich habe tatsächlich nicht auf das 2013 geachtet - aber, ist ja irgendwie auch egal weil wir über viele Jahre mit dem Medikament auskommen wollen.
    Ich fühle mich bestätigt weiter zu machen, solange es erträglich bleibt. Dass ich beim Stepptanz nicht mehr mithalten kann ist auch nicht mehr so schlimm für mich - ich mache es wie ihr und gehe laufen und zum Yoga. Denn auch mir tut Bewegung einfach nur gut!


    Lisa, du hast etwas erwähnt was mir auch durch den Kopf geht. Ich hatte nur OPs und Bestrahlung. Aber, ich habe immer noch von Zeit zu Zeit heftige Schmerzen im OP-Bereich bzw. im bestrahlten Bereich: Dazu gehören Rippenschmerzen, verdicktes Schlüsselbein und Brustschmerzen. Dazu kommt, und das weisen die Strahlenärzte von sich, dass sich mein Geruchssinn total verschlechtert hat, der Geschmackssinn auch, die Mundschleimhaut zu wunden Stellen neigt und ich mega empfindlich gegen Sonne geworden bin. Das alles hat sich schon vor der Einnahme von Anastrozol, während der Bestrahlung entwickelt.
    Kennt ihr sowas auch?
    Ich meine, wir und auch die Strahlenärzte können da sowieso nichts ändern, aber es wäre doch gut wenn die Ärzte das offen besprechen würden, oder? In meiner Reha hatte ich Ärzte, die das machten und ich fand es guuut.


    Insofern nehme ich die Behandlung weiter an, verdränge meine negativen Gedanken möglichst und verlasse mich darauf, dass ich zur gegebenen Zeit die richtige Entscheidung treffen werde.


    Gegen die Gewichtszunahme kann man gut angehen indem man sich etwas Zeit nimmt und die Fette und Kalorien in Nahrungsmitteln raussucht und meidet diese soweit man es eben umsetzen mag und kann. Einfach gesagt, nehme Grundnahrungsmittel anstelle von Fertigem. Dazu etwas Bewegung. Das ist wirklich gut zu machen - und man muss sich nicht alles krampfhaft verbieten. Bei mir klappt das ohne Mühe.


    Ich wünsche euch alles Gute und freue mich wieder von euch zu lesen.

  • Liebe Alle,


    ich habe zufällig FSH entdeckt, als ich wieder mal die Nebenwirkungen von Anastrazol nachlesen wollte. Ich wurde im Mai 2015 wegen Brustkrebs (1. Stadium) operiert: Lumpektomie, keine Bestrahlung, keine Chemo, aber 5 Jahre Anastrazol Behandlung. Damit habe ich im September endlich begonnen und es relativ gut ertragen. In den letzten Wochen aber wurden die Gelenkschmerzen und das Kribbeln (bes. in den Armen und Händen) viel stärker. Und letzte Woche endlich wurde es ganz schlimm. Alles schmerzt, besonders die Schultern und die Knie, jede Bewegung ist schwierig. Ich war auf Reisen, ging viel zu Fuß, besuchte Museen usw. Jetzt ist mein linkes Knie sozusagen kaput - ich humple.


    Auch für mich ist Bewegung - Wandern, Bummeln, Radfahren, Schwimmen, den Garten besorgen usw. lebenswichtig. Ich kann den Gedanken nicht akzeptieren, die nächsten 5 Jahre immer schwächer und unbeholfener zu werden. Man hat mir gesagt,dass das Risiko eines Rückfalls bei mir bei 5-7 % liege. Um diese 5-7 % soll ich jetzt 5 Jahre lange leiden? Nächste Woche ist mein Termin, und ich überlege ernsthaft, mit der Behandlung aufzuhören. Mal sehen, was sie sagen. Ich bin 78 und möchte noch ein etwas normales Leben führen.
    Und dann frage ich mich auch, bleibt es so, oder erholt sich der Körper nach der Behandlung?


    Und schließlich möchte ich noch sagen, dass ich durch das Forum entdeckt habe, dass auch ich an Stimmungswechsel, Depressionen gelitten habe. Diese sind nun den Gelenk- und Körperschmerzen gewichen. Das hat geholfen, mir etliches zu erklären.

  • Hallo Jackie,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum der FSH.
    Ich nehme auch einen Aromastasehemmer, habe aber nach starken Schmerzen besonders in den Knieen nach 1 Jahr das Medikament gewechselt und nehme jetzt Exemestan. Es geht mir deutlich besser.
    Vllt kommt so ein Wechsel auch für dich in Frage. Ein Versuch ist es wert.
    Lg Keinohrhase :hug:

  • Zitat

    Gegen die Gewichtszunahme kann man gut angehen indem man sich etwas Zeit nimmt und die Fette und Kalorien in Nahrungsmitteln raussucht und meidet diese soweit man es eben umsetzen mag und kann. Einfach gesagt, nehme Grundnahrungsmittel anstelle von Fertigem. Dazu etwas Bewegung. Das ist wirklich gut zu machen - und man muss sich nicht alles krampfhaft verbieten. Bei mir klappt das ohne Mühe.

    Na dann freu dich. Ich glaub so einfach wie bei dir geht das hier nicht bei allen. Das ist eine der schwereren NW die viele unter ihrer "Hemmer" Einnahme haben.
    Liebe Grüße Angelina

  • Hallo, Bin erst seit heute im Forum unterwegs. Hab meine Beschwerden in einem neuen Thema "Schlafstörung wegen Anastrozol"
    Beschrieben, da ich mich im Forum noch nicht so gut auskenne. Leide nachts, nur nachts an einer ganz schlimmen Mundtrockenheit. Stehe jede Nacht mindestens 4-5 mal auf, gehe zähneputzen, Wasserspülen, Nasenspülen, da diese auch so trocken ist. Habe seither keine Nacht mehr durchgeschlafen, Schrecke hoch, da ich glaube zu ersticken. Ganz furchtbar ist dabei noch der ekelhafte süßliche Geschmack im Mund. Habe essensmässig schon alles ausprobiert, war auch schon bei 2 verschiedenen hals-nasen-ohrenärzten, da ich auch immer das Gefühl habe ich hätte was hinten und kann es nicht runterschlucken.aber die finden auch nichts.
    Jetzt sind gottseidank meine 5 Jahre um und mein FA meinte, nach neuesten Studien soll diese Therapie nun auf 10 Jahre ausgedehnt werden.
    Kann mir vielleicht jemand einen Rat geben, ob es eine Alternative gibt. Nochmal 5 Jahre nicht schlafen, unvorstellbar. Bin bereits 77 Jahre und fühle mich sonst bestens. Nur halt nachts!!!!
    Bin für jeden Rat sehr dankbar. Gibt es vielleicht irgendwas in der Homöopathie um zumindest diese Nebenwirkungen zu lindern

  • Ein freundliches Hallo an alle hier,


    auf der Suche nach Antworten habe ich diese Seite hier entdeckt.
    Doch zunächst zu meinem Befund.


    Ich wurde vor 5 Wochen wegen eines Mammakarzinoms operiert. Es war eine brusterhaltende OP und die Therapien gehen jetzt erst los.
    Zunächst Bestrahlungen und anschließend die Therapie mit ANASTROZOL.


    Ich wollte mich wegen der Nebenwirkungen erkundigen.
    Was ist bisher hier gelesen habe, gibt mir nicht allzu viel Hoffnung.
    Ich muss dazu sagen, dass ich massiev unter Wirbelsäulenproblemen leide. Bin 7x operiert worden mit Versteifungen im Hals- und Lendenwirbelbereich.
    Schmerzen, Arthrose und Einnahme von IBU gehören bereits jetzt schon zur Tagesordnung.
    Vorige Woche erhielt ich die Diagnose eines erneuten Bandscheibenvorfalls mir hochgradiger Osteochondrose in der Halswirbelsäule.
    Kopfschmerzen und Schlafprobleme habe ich auch jetzt schon.


    Wenn ich nun hier von den Nebenwirkungen lese wird mir angst.
    Mit meiner Gynäkologin habe ich darüber gesprochen, aber ich soll das Mittel nehmen ....


    Ich bin ziemlich ratlos was meine Zukunft betrifft, da ich ja jetzt schon erwerbsunfähig bin und an manchen Tagen kaum aus dem Bett komme.


    Bin für jeden Rat dankbar!

  • Erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Hier bist du genau richtig um Fragen zu stellen und von unseren Erfahrungen zu profitieren.
    Deine Vorerkrankungen sind ja nicht gerade die besten Voraussetzungen für die AHT .
    Ich selbst bin 2014 mit Letrozol angefangen und hatte schon nach kurzer Zeit die ersten Probleme mit Muskeln und Gelenken. Ich bin dann nach 7 Monaten auf Exemestan umgestiegen in Absprache mit meiner Gynäkologin.
    Aber auch jetzt habe ich ständig Probleme momentan mir den Fußgelenken. Aber ich will versuchen die 5 Jahre durchzuhalten.
    Alles Gute für dich.
    Lg Keinohrhase :hug:

  • " ...auf Exemestan umgestiegen"
    Da habe ich ja schon etwas, wonach ich gezielt fragen kann.
    Danke keinohrhase für den schnellen Willkommensgruß und LG aus dem Blumengarten! :)

    Einmal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Zitatkasten entfernt

  • Herzlich Willkommen hier im Forum. Schön ,dass Du Dich angemeldet hast ,auch wenn die Umstände es nicht sind. Ja ,das iast so eine liebe Not mit den Nebenwirkungen . Man weiss nie was genau bei einem eintritt. Es kann aber auch sein ,dass Du keine Nebenwirkungen bekommst ,oder nur ganz minimale. Es ist so ,dass in den Beipackzetteln allle Nebenwirkungen erwähnt werden müssen, die jemals bei irgendeinem aufgetreten sind. Wir Menschen sind alle verschieden ,so treten auch die verschiedenen Nebenwirkungen auf und auch in verschiedener Stärke. Was bei belastenden Nebenwirkungen helfen kann ist ,dass man das Medikament, in Deinem Falle Anastrazol von einem anderem Hersteller nimmt,oder einen anderen Aromatasehemmer. Doch das musst Du mit Deiner Gynäkologin dann besprechen ,wenn die Probleme auftreten. Warte erstmal ab , vielleicht treten bei Dir die Nebenwirkungen garnicht auf oder nicht in der Stärke. Manchmal helfen dann Wechselbäder-kalt - warm , oder sanfte Bewegung z. B Yoga oder Pilates. Du musst es natürlich selbst entscheiden ,ob Du die Anastrazol nehmem möchtest oder nicht. Aber ,wenn es zu einem Rezidiv kommt ,dann machst Du Dir vielleicht Vorwürfe, dass Du diese Möglichkeit der evtl. Vorbeugung ausgelassen hast.
    Aber wie geschrieben .Das liegt in deinem eigenen Ermessen. Im Internet stehen oft alle möglichen Nebenwirkungen.
    Wünsche Dir noch alles Gute für Deine noch ausstehenden Therapien.
    LG alesigmai52

  • Danke alesigmai52,
    da hast du natürlich recht mit dem Abwarten.
    Aber ich bin froh, euch hier gefunden zu haben und wenn dann wirklich Probleme auftretwn, habe ich gleich eine richtige Adresse dafür.
    Es dauert ja noch eine Weile, bis ich Anastrazol nehmen soll. Erst kommen ja die Bestrahlungen ....
    Grüße zu dir von Blumengarten

  • Hallo Beppi,


    ich nehme jetzt seit 2,5 Monaten Anastrozol und habe auch diese nächtliche Mundtrockenheit. Habe mir etwas aus der Apotheke zum Sprühen geholt, hilft aber nur relativ, nicht dauerhaft :evil:


    Ich habe das Ana auch schon während der Bestrahlung nehmen sollen, so unterschiedlich ist das. :sleeping:


    Gelenkbeschwerden hatte ich schon früher, jetzt sind sie aber irgendwie anders, mehr Muskelschmerzen und Schwäche, insbesondere auch Beschwerden in den Hüftgelenken :cursing:
    Befinde mich jetzt im Hormontiv, nachdem die ehemalige Hormontherapie von heute auf morgen beendet werden mußte und jetzt noch AH dazu. Irgendwie ist mein Körper trotz Sport und Bewegung immer irgendwie sauer, kaputt, muß mich zu allem zwingen :D .Hoffe das bessert sich noch etwas, hat jemand damit Erfahrungen :?:


    Liebe Jackie, Dein Rückfallrisiko liegt sicherlich mit AH bei 5-7%, bei mir bei 11%, wir wissen aber nicht wie es ohne das Medikament ist ?(
    Leider ist der Krebs eine sehr aggressive Erkrankung und die Behandlung, die ja heute sehr individuell ist hat natürlich ihre NW, ich sage immer es gibt keine freundlichen Medikamente und Therapien gegen Krebs. das muß man sich vor Augen halten und versuchen durchzuhalten. Das es gut gelingen kann zeigen auch die vielen Mutmachgeschichten in diesem Forum. Aber letztendlich muß jeder für sich entscheiden wie weit er gehen will oder nicht. Ich wünsche jedem saß er die richtige Entscheidung trifft


    LG Mika

    Jeder von uns hat nur ein Leben (Marcus Aurelius), darum macht etwas daraus egal wie schwer es gerade ist

  • Hallo, auch ich habe nach vier Jahren Einnahme von anastrozol die genannten Nebenwirkungen. Es tröstet mich ein wenig dass es so vielen ähnlich geht. Denn manchmal glaube ich dass ich alles nur auf das Medikament schiebe. Aber mein Orthopäde hat bestätigt, kein Rheuma minimal Arthrose in zwei Fingern. Die schmerzen sind gewaltig. Finger,Handgelenke,Schultern,Oberarme, Knies, Füsse.

    Dazu kommt die Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

    Ich habe noch ein Jahr dann kann ich es hoffentlich absetzen und auf Besserung der Gelenkschmerzen rechnen.

    Liebe Grüße

  • Liebe Lisa und liebe Busy Bee ,

    eure Beiträge hier sind zwar schon etwas älter, aber ich wollte mal nachfragen wie es Euch inzwischen mit Anastrozol geht?

    Ich hatte im März BET, Bestrahlung und Tam bis zum 01.01.19, habe jetzt am 02.01.19 mit Anastrozol angefangen, weil ich lobulären BK hatte und im Oktober Total-OP. Die Hitzewallungen sind etwas zurück gegangen, aber jetzt habe ich in der operierten Seite noch mehr Schmerzen wie sonst, habt ihr das auch noch? Da geht bei mir schon wieder das Kopfkino an...

    L.G.Amy48

  • Hallo Amy48,


    ich nehme jetzt seit 2 1/2 Jahrn Anastrozol und bin sukzessive durch viele der genannten Nebenwirkungen gegangen.

    Ich habe immer noch viele Schmerzen in den Beinknochen, starkes Schwitzen nachts, gelegentlichen Juckreiz,

    Schwächegefühl und Stimmungsschwankungen. Meine Gynäkologin behauptet, die Knochenschmerzen kämen nicht mehr von dem Medikament. Aber ich habe schon von vielen gelesen, dass sie die Nebenwirkungen über die gesamte Einnahmezeit hatten.


    Außerdem habe ich ein HWS-Syndrom bei Osteochondrose und vor 14 Jahren einen Bandscheibenvorfall mit dem

    Ergebnis einer Polyneuropathie.


    Über eine Antwort von vielen würde ich mich sehr freuen. Mein Zustand zermürbt mich mittlerweile.


    Danke und viele Grüße und gute Wünsche an alle in diesem Forum.

  • Ich nehme seit Januar 2017 Anastrozol und habe Knochenschmerzen in Hüfte und Beinen, jetzt auch im Unterschenkel.

    Müde bin ich auch. Ich finde es oft sehr schwer damit umzugehen. Meine Gyn. sagt, dass die Schmerzen nach zwei Jahren nicht mehr vom Medikament kommen können. Gelenkschmerzen habe ich nicht. Der Austausch hier hilft. Ich sehe ja, dass ich nicht die einzige mit Nebenwirkungen bin.

    Liebe Grüße